Wer sein Smartphone direkt beim Mobilfunkanbieter kauft, bekommt häufig eine gebrandete Version, die zusätzliche Apps des Providers oder seiner Partner enthält. Vorinstallierte Apps des Herstellers oder von Google werden normalerweise nicht angerührt, aber genau das scheint nun bei T-Mobile USA passiert zu sein. Der Nutzer gewinnt den Eindruck, dass der wohlbekannte und beliebte Google Discover Feed verändert und mit T-Mobile Branding versehen wurde. Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
GIF-Animationen sind aus den Messengern und sozialen Netzwerken kaum noch wegzudenken und haben bei einigen Menschen den gleichen Stellenwert wie Emojis eingenommen. Google hat sich für diesen nicht ganz neuen Trend bereit im vergangenen Jahr verstärkt und die GIF-Suchmaschine Tenor übernommen. Daraus ist nun ein neuer Bereich in der Google Bildersuche geworden, die dem Nutzer nun viele GIFs zum Teilen vorschlägt.
Microsoft-Gründer Bill Gates sorgt aktuell mit der Aussage für Wirbel, dass das Verschlafen des mobilen Marktes einer der größten Fehler aller Zeiten sei, den er selbst begangen habe. Mit Blick auf die heutigen Marktanteile kann man dem durchaus zustimmen, wenn auch vielleicht nicht in dieser Dimension. Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt hat in einem Interview vor einigen Jahren klargestellt, das Android tatsächlich von Anfang an gegen eine mögliche Microsoft-Dominanz positioniert werden sollte.
In der Welt der Computerspiele ist aktuell sehr viel Bewegung: Google wird in wenigen Monaten die Spieleplattform Stadia starten, die beiden Konsolenriesen Microsoft und Sony werden schon bald endgültig den Schleier über ihre neue Hardware lüften und die gesamte Spielebranche muss das Cloud-Gaming im Auge behalten. Unterdessen versucht sich eine Gruppe von Entwickler daran, Android auf die Nintendo Switch zu portieren und feierte in jüngster Zeit große Erfolge.
Praktisch seit der Einführung der ersten Werbeanzeigen in der Websuche hat sich Google auf ein einfaches aber sehr lukratives Geschäftsmodell festgelegt: Der Nutzer bekommt sehr viel kostenlos geboten und muss im Gegenzug mit einer Profilbildung und Werbeanzeigen leben. Doch dieses Modell verspricht auf dem Desktop immer weniger Umsätze, sodass der mobile Markt die Lücke füllen muss - und genau das geht Google nun mit einem sichtbaren Strategiewechsel an. Und damit könnte ein langsames Katz- und Maus-Spiel beginnen.
Phishing ist seit vielen Jahren ein großes Problem im Web, obwohl es von Unternehmen wie Google durch viele Maßnahmen bekämpft wird und die meisten Nutzer mittlerweile auch sensibilisiert sein sollten. Ein Sicherheitsforscher hat nun eine neue Phishing-Methode für den mobilen Chrome-Browser vorgestellt, die durch eine perfekte Umsetzung sehr viele Nutzer täuschen kann und von Google kaum verhindert werden kann. Getauft wurde sie "Inception Bar".
Dass YouTube viel Traffic erzeugt, dürfte jedem bewusst sein, aber wie groß der Anteil von Googles Videoplattform an den weltweiten Strömen tatsächlich ist, ist sehr überraschend. Eine neue Studie hat nun den globalen Traffic des mobilen Webs ausgewertet und die Ergebnisse nach Kategorien sortiert. Dabei hat sich nicht nur herausgestellt, dass YouTube der größte Traffictreiber ist, sondern dass auch weit mehr als jedes dritte Byte von den Google-Servern gesendet wird.
Android als offenes Betriebssystem lässt sich nicht nur auf Smartphones oder Tablets installieren, sondern kann potenziell auch auf viele andere Plattformen gebracht werden. Einige Bastler haben nun das Projekt in Angriff genommen, Android auf die Nintendo Switch zu portieren und somit eine riesige Spiele- und App-Welt für diese Konsole zu öffnen. Jetzt konnten sie einen großen Meilenstein verkünden: Android Q (!) konnte auf der mobilen Konsole gebootet werden.
Auch wenn sie alle den gleichen Zweck erfüllen, gibt es grundsätzlich vier verschiedene Google-Startseiten, die sich allesamt sowohl in der Optik als auch im Funktionsumfang voneinander unterscheiden. Jetzt arbeiten die Entwickler an der mobilen Startseite im Browser, die bei den ersten Nutzern nun mit einem neuen Icon ausgestattet ist, dass die Suche per Spracheingabe ermöglicht.
Das Team von Google Maps ist aktuell sehr fleißig und bringt viele neue Features in die Navigation der App. Einige davon mögen umstritten sein, aber von anderen können auch alle Nutzer profitieren - und zu dieser Gruppe gehört nun auch das letzte Update. Mit dem letzten serverseitigen Update wurde nun die Möglichkeit ausgerollt, den Zeitpunkt der Navigation per Auto festzulegen. Bisher war das nur auf dem Desktop möglich.
Anfang 2016 hat Google das AMP-Format eingeführt und hat es sich damit zum Ziel gesetzt, das mobile Web zu beschleunigen - und das natürlich auch aus eigenem Interesse. Der Ansatz ist sicher richtig und schlussendlich profitieren viele Nutzer davon, doch auf der Seite der Webmaster sieht man das mittlerweile ein bisschen anders. Die in dieser Woche umgesetzte Änderung sorgt erneut für Diskussionen darüber, ob AMP wirklich für alle Beteiligten so ein Segen ist.
Der Google Assistant steht nun auf knapp 1 Milliarde Geräten zur Verfügung und wird vor allem als ständiger Begleiter auf dem Smartphone sowie den Smart Home-Geräten der Google Home-Serie verwendet. Eine Browserversion gibt es bisher noch nicht, aber das könnte sich vielleicht schon bald ändern. Einen ersten Hinweis darauf gibt es bereits, denn bei den ersten Nutzern gibt es nun ein Assistant-Icon auf der mobilen Google-Startseite.
Die Geschichte hat so schön begonnen: Im Mai 2017 hat Android-Erfinder Andy Rubin wie aus dem Nichts ein neues Smartphone präsentiert und in den Medien einen riesigen Hype ausgelöst. Dieser mediale Erfolg ließ sich allerdings nicht in den Verkaufszahlen ablesen und das Gerät wurde zu einem Flop. Jetzt wurde der Verkauf des Essential Phone endgültig eingestellt und die Hoffnungen auf einen Nachfolger sind kaum noch vorhanden.
Das Team von Google Chrome hat sich schon vor langer Zeit das Ziel gesetzt, die eigenen Nutzer vor den größten Gefahren im Web zu schützen, was unter anderem mit Safe Browsing seit über 10 Jahren sehr erfolgreich umgesetzt wird. Mit der kommenden Browser-Version 71 kommen gleich zwei neue Bereiche dazu, vor denen die Chrome-Nutzer künftig geschützt werden sollen: Bad Ads-Werbebanner sowie betrügerischen Webseiten.