Seit mehr als zweieinhalb Jahren arbeitet Google nun schon an der Marktreife von Google Glass, hat es aber bisher immer noch nicht geschafft die digitale Brille frei verfügbar auf den Markt zu bringen. Das hat nun vor wenigen Wochen dafür gesorgt, dass viele Medien einen Abgesang auf Google Glass gebracht und Gründe dafür gesucht haben, warum das Gadget schon vor dem Marktstart ein Megaflop für Google ist. Jetzt steigt angeblich Intel mit ein und könnte das Projekt in eine andere Richtung drücken.
Google konnte mit seinen Chromebooks in den USA schon einige Achtungserfolge einfahren und ist dabei besonders im Bildungssektor mit seinen Netbooks erfolgreich. Von Quartal zu Quartal gingen die Verkaufszahlen in diesem Bereich weiter nach oben, und jetzt konnte man erstmals den Konkurrenten Apple übertrumpfen. Laut dem Marktforscher IDC wurden im 3. Quartal 2014 mehr Chromebooks als iPads an die US-Schulen ausgeliefert, der Vorsprung ist allerdings derzeit noch sehr klein.
Schon während der Präsentation des Nexus 6 Phablets konnte man erahnen, dass Google und Motorola wohl Produktions- und Lieferprobleme haben werden, denn es wurde von Anfang an kein genauer Erscheinungstermin für das große Smartphone genannt. Während das Gerät in den USA seit dem 13. November frei erhältlich ist, gab es über den europäischen Marktstart bisher einige Verwirrungen und falsche Daten. Jetzt hat Google aber offiziell bestätigt, dass das Smartphone ab dem 5. Dezember über den Play Store und kurz darauf über Dritthändler erhältlich ist.
Vor wenigen Stunden ging im EU-Parlament die Abstimmung über eine mögliche Forderung zur Zerschlagung von Google zu Ende - und wenig überraschend ging diese mit großer Mehrheit negativ für den Internetkonzern aus. Dieses Ergebnis muss Google nun aber keinesfalls Sorgenfalten machen, denn eine Abstimmung des Parlaments ist nicht bindend für die Kommission, und ohnehin zeigte sich die Kommission in den letzten Tagen wenig begeistert von der Forderung der Abspaltung des Suchgeschäfts.
Seit Einführung der Suchfelder in den Browser und Smartphone-Betriebssysteme ist Google auf allen erdenklichen Plattformen (außer Microsoft) als Suchmaschine voreingestellt - und das wird von einem großen Teil der Nutzer auch so erwartet. Doch schon im nächsten Jahr könnte diese Selbstverständlichkeit gefährlich bröckeln, denn nach Mozilla überlegt nun auch Apple den Wechsel des Suchmaschinen-Anbieters im Safari-Browser. Microsoft und Yahoo! dürften sich im nächsten Jahr eine wahre Bieterschlacht um diese Position liefern.
Wie bereits vorher bekannt geworden ist, stimmen die Mitglieder der EU-Kommission derzeit über eine mögliche Zerschlagung von Google ab und haben diesbezüglich noch bis Donnerstag Zeit ihr Stimme abzugeben. Während sich in den letzten Tagen viele Befürworter einer Zerschlagung zu Wort gemeldet haben, stellt sich EU-Kommissar Günther Oettinger nun gegen dieses Vorhaben und begründet dieses vor allem damit, dass die Politik nicht zu sehr in die Wirtschaft eingreifen sollte - vor allem nicht in diesem Bereich.
Schon vor einiger Zeit hatte Google angekündigt, den NPAPI-Support aus dem Chrome-Browser entfernen zu wollen und damit in Zukunft keine direkten Browser-PlugIns mehr zu ermöglichen. Jetzt hat man einen Zeitplan vorgelegt, der sehr straff ist und schon in wenigen Monaten die komplette Unterstützung entfernen wird. Schon im Januar wird die erste Stufe in Kraft treten und die benötigten PlugIns standardmäßig deaktivieren. Google begründet diesen Schritt mit dem technischen Fortschritt und der geringen Nutzung.
Vor wenigen Tagen wurde in New York die größte Videoleinwand in New York enthüllt. Direkt am Times Square werden dort in Zukunft überdimensional große Werbespots angezeigt, für den ersten Monat hat sich aber Google die Nutzungsrechte gesichert und dafür ganze 2,5 Millionen Dollar hingeblättert. Während in den ersten Tagen noch nicht bekannt war wofür Google diese Werbefläche nutzen möchte, hat man diese nun in Betrieb genommen: Google verwendet es als überdimensionale Spielfläche für Android-Figuren.
Vor etwa zwei Wochen hat YouTube nach einer endlos langen Entwicklungszeit das Streaming-Angebot YouTube Music Key vorgestellt, das dem Nutzer für 9,99 Dollar im Monat unbegrenzten Zugriff auf Musikvideos der Plattform bieten wird. Als zusätzlichen Vorteil wurde auch der volle Zugriff auf Google Play Music angepriesen, was etwas für Verwirrung gesorgt hat. Mittlerweile ist klar, dass das ganze auch umgekehrt funktioniert und alle Play Music-Abonnenten vollen Zugriff auf YouTubes Streaming bekommen.
Der EU-Kommission ist Googles Marktmacht in Europa und der gesamten Welt schon länger ein Dorn im Auge und man versucht mit immer wieder neuen Verfahren und Sanktionen dem Datenhunger Einhalt zu gebieten, bisher aber - aus EU-Sicht - ohne großen Erfolg. Jetzt will man laut Informationen der Financial Times einen Schritt weiter gehen und den ganz großen Schlag gegen Google planen. Angeblich gibt es Entwürfe die vorsehen, dass das Unternehmen in zwei Teile aufgespalten werden soll.
Millionen von Nachrichten-Portalen, Webseiten und Blogs finanzieren rein oder zu großen Teilen durch eingeblendete Werbebanner und konnten davon in der Vergangenheit sehr gut leben. Doch bereits seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass die Klickpreise immer weiter in den Keller gehen und auch die Nutzer vermehrt auf Adblocker setzen, die die komplette Webseite werbefrei anzeigt. Google reagiert nun auf diese Entwicklung und hat das neue Angebot "Contributor" vorgestellt, das dieses Problem durch freiwillige Zahlungen lösen soll.
Der New Yorker Times Square ist bekannt für seine überdimensionale Video-Werbung und dem fast schon Las Vegas-artigen blinkenden Reklametafeln. Am Dienstag wurde dort nun die größe Videoleinwand der Welt eröffnet, die mit einer gigantischen Größe und Auflösung von keinem Touristen oder Einwohner mehr übersehen werden kann. Als erstes Unternehmen hat sich Google bis zum Januar 2015 die gesamte Leinwand mit einer Länge von mehr als 100 Metern gemietet.
Knalleffekt in den USA: Seit 10 Jahren war Google im Mozilla-Browser Firefox die Standard-Suchmaschine und hat sich das von Google auch sehr gut bezahlen lassen, aber damit ist nun Schluss. Schon ab Dezember wird nun Yahoo! die Standard-Suchmaschine sein, vorerst aber nur in den USA. Mozilla beschwichtigt aber, dass die Standard-Suchmaschine natürlich auch weiterhin vom Nutzer umgestellt und auch in Zukunft Google oder eine weitere Alternative genutzt werden kann.