Google Maps
Ein Google Maps Mashup der geschmacklosen Art hat die Los Angeles Times jetzt auf ihrer Webseite veröffentlicht: Mit dem Homicide Guide kann man sich, grafisch per Diagramm und Maps-Einbindung aufbereitet, ansehen an welchem Ort welche Person und auf welche Art und Weise ermordet worden ist. Homicide Guide
Die Daten sind nicht nur als Liste, als Diagramm oder als Kartenansicht verfügbar, sondern können auch komplett gefiltert und durchsucht werden. Aus den Daten geht also hervor dass sich 20-29jährige Männer vorallem am Sonntag vor Schusswaffen in acht nehmen sollten... Erschreckend dass die Karte vor roten Markern nur so strotzt... und dass an fast jedem Tag 5-6 Leute - manchmal noch mehr - in einem einzigen Bundesstaat der USA ermordet werden... » Homicide Map [Spiegel Online]
Google
Zwar ist Google gerade fleißig dabei dass Misstrauen der User in die Datenspeicherung der Suchmaschine mit Erklärungs-Videos abzubauen, aber dennoch möchten einige User in Zukunft lieber anonym suchen. Die Seite googlonymous.com bietet genau dies an und fungiert als Mittelsmann zwischen dem User und Google. Googlonymous
Die Startseite von Googlonymous ist nicht wirklich einladend, das eigentliche Suchfeld nimmt weniger als 1/3 der Seite ein - der Rest ist mit einem langen Text (den eh niemand liest) und einem Video gefüllt. Auch auf der Suchergebnis-Seite muss man - wie auf dem Screenshot zu sehen - auf so einige Features verzichten und fühlt sich leicht in die Zeiten von Lynx oder anderen Textbrowsern zurück katapultiert... Aber nichts desto trotz scheint die Seite ihre Dienste gut zu verrichten, zeigt werbefreie Suchergebnisse und hält euch vor Google anonym ;-) » googlonymous.com [thx to: hebbet]
Eric Schmidt
Während einer Pressekonferenz wurde Google-Chef Eric Schmidt eine interessante Frage gestellt: Der Reporter wollte eine Prognose, worum es sich beim Web3.0 handeln könnte. Laut Schmidt ist das Web3.0 ein miteinander verbundenes Web das auf jedem Endgerät läuft. Es macht keinen Unterschied mehr zwischen Computer, Handy oder Kühlschrank und greift komplett ineinander. Interessant wäre jetzt natürlich, ob das von Schmidt wirklich eine objektive Antwort ist oder ob er nur einen Einblick in aktuelle Entwicklungen bei Google gegeben hat. Die mobile Offerte ist ja in vollem Gange und auch die Integration einzelner Anwendungen läuft derzeit auf Hochtouren. Da stellt sich natürlich die Frage: An welchem Punkt beginnt Web3.0 - und wo ist der genaue Unterschied zu dem was heute schon geboten wird? Hier Erics Antwort: Was ist eure Definition von Web3.0? [Mobile Zeitgeist]
Google Reader
Das Redesign des Google Readers liegt jetzt schon knapp 1 Jahr zurück, doch bis heute hat immer noch jeder die Möglichkeit zum alten schrecklichen Design zurückzukehren. Doch die Lebenserwartung des alten Designs ist nicht mehr lang, das Grab ist reserviert und in wenigen Tagen wird die Beerdigung stattfinden - Einladungen werden zur Zeit schon verschickt. Google Reader: altes Design Rest in Peace! [Google OS]
Orkut
Nicht jeder hat ein Passfoto von sich auf dem PC dass er bei Social Networks verwenden könnte. Dafür haben die meisten aber irgendwelche anderen Fotos von sich selbst auf dem PC, sind aber teilweise wirklich nicht in der Lage das wichtigste - nämlich das Gesicht - aus dem Foto herauszuschneiden. Für all jene kann das Foto jetzt direkt bei Orkut abgeschnitten werden. Bush
Wie man sieht ist dieses Foto nicht wirklich dafür geeignet andere kennenzulernen. Der gähnende Junge im Hintergrund ist natürlich kein gutes Signal für die Kommunikationsfähigkeit mit einem ausgedehnten Spannungsbogen. Aber mal angenommen Mr. Bush besitzt nur dieses eine Foto von sich - dann kann er dies einfach durch das verschieben des Rahmens ändern. Der Rahmen kann in seiner Größe auch frei verstellt werden. Sieht doch gleich besser aus: Bush Passfoto
Wenn Google schon am Profilbild werkelt, und Picasa Web schon integriert hat, wäre es doch jetzt schön gewesen wenn man gleich noch Fotos von Picasa hätte auswählen können. Aber irgendwie sind die Googler bei Orkut ja nicht ganz so kreativ und fleißig... » Ankündigung im Orkut-Blog
GooglePhone
Mittlerweile scheint das GooglePhone nach umfangreichen Spekulationen jetzt doch wieder inoffiziell bestätigt zu sein und sich tatsächlich in Entwicklung zu befinden. Bisher hieß es in den Gerüchten immer, dass Google ein eigenes Betriebssystem für seine Mobiltelefone entwickelt - doch laut aktuellen Gerüchten wird Google hierbei auf die OpenSource-Software OpenMoko setzen. OpenMoko
OpenMoko beschäftigt sich mit der Entwicklung eines "freien" Telefons, ganz ohne proprietäre Software oder gar Betriebssystem. Das erste in Entwicklung befindliche Handy ähnelt nicht nur vom Hardware-Design sondern auch von den Screenshots der Oberfläche her sehr stark an das iPhone. Vielleicht genau aus diesem Grund steht OpenMoko derzeit ganz oben auf der Gerüchteliste für das Betriebssystem des GooglePhones. Festzustehen scheint auf jeden Fall dass das Betriebssystem auf Linux basieren wird. Die Entwicklung einer komplett eigenen Software wäre vielleicht doch etwas zu übertrieben und gehört bei weitem nicht zu Googles Kerngeschäft. Der Einsatz von Symbian oder gar Windows kann ebenfalls völlig ausgeschlossen werden. Die Zeichen stehen also gut für OpenMoko ;-) [Phoronix]
Google
Immer wieder wird Google vorgeworfen zuviele Informationen über seine User zu sammeln und umfangreiche Profile über jeden User zu erstellen. Das mag im Endeffekt vielleicht sogar stimmen, wird aber von einem Teil der User völlig falsch aufgefasst. Alle gesammelten Informationen dienen am Ende dem Benutzer selbst und erleichtern ihm das Leben. Um diese Datensammlung besser zu erklären hat Google eine neue Videoreihe gestartet. Teil 1 der Videoreihe beschäftigt sich damit, welche Informationen Google über seine User während einer einfachen Suchanfrage sammelt. Im Video wird jedes einzelne gesammelte Detail mitsamt seiner Notwendigkeit erklärt. Dazu gehören unter anderem die IP-Adresse, der benutzte Browser, die Suchanfrage und natürlich das Datum sowie die Informationen aus dem Cookie für den Suchverlauf. Natürlich wird am Ende auch gezeigt welche Daten nach 18 Monaten anonymisiert werden. Teil 1: Die nächste Teile dieser Reihe, die laut Google noch nicht produziert sind, beschäftigen sich unter anderem mit dem Google Account und welche Informationen tatsächlich über den User gesammelt und verfügbar sind - und vorallem wozu diese Informationen notwendig sind und warum sie gesammelt werden. Ich glaube das wird noch sehr interessant - und könnte vielleicht auch das bei einigen verlorene Vertrauen in Google wieder stärken. » Ankündigung im Google-Blog
In den meisten Fällen bestehen Nachrichten nicht nur aus Fakten, sondern auch aus Spekulationen, Fehlinterpretationen oder einfach eine falsche Darstellung der Tatsachen. Zu diesem Zweck bietet heute schon so gut wie jedes Newsportal eine Kommentarfunktion oder eine ganze Community zur Verfügung. An diesem Punkt wollen jetzt auch die Google News mit einer eigenen Kommentar-Funktion hinterher ziehen - allerdings stark eingeschränkt.
Googles Streetview-Flotte war in den letzten Wochen fleißig gewesen und hat für uns viele neue Fotos von großen US-Städten geschossen. Neu dazu gekommen sind jetzt die Städte Los Angeles (inklusive Hollywood!), Houston und Orlando - außerdem noch San Diego in sehr hoch auflösender Bildqualität. Damit ist das Feature zur Zeit in 9 US-Staaten verfügbar.
Google Maps
Eine einfache Suche nach den verschiedensten Firmen ala Gelbe Seiten bietet mittlerweile so gut wie jeder Online-Kartendienstleister an, aber weiterführende Informationen konnte bisher niemand liefern. Über das neue Programm Google Local Business Referals möchte Google jetzt Informationen über die einzelnen Unternehmen sammeln - und die User können kräftig mitverdienen. Jedermann kann sich für den "Job" als "Local Business Referal" bewerben und Informationen über Unternehmen und Geschäfte sammeln. Voraussetzung ist lediglich eine Digitalkamera, ein bißchen Zeit und ein gesundes Interesse am Internet und Google. Wird die Bewerbung akzeptiert gilt man als freier Google-Mitarbeiter und kann mit der Informationssammlung in der eigenen Umgebung beginnen. Google interessiert sich für so gut wie alle Informationen die über ein Unternehmen zu bekommen sind. Das fängt bei den Öffnungszeiten an, geht über Fotografien von der Umgebung und eventuell noch innerhalb des Geschäfts bzw. des Produkts und endet mit den akzeptierten Zahlungsmöglichkeiten. Sprich: Alle verfügbaren Informationen sind erwünscht - sonst wäre es ja nicht Google ;-) Außerdem soll man dem Unternehmen - falls noch nicht bekannt - Google AdWords und Google Maps vorstellen und dessen Werbemöglichkeiten nahelegen. Geld verdienen Pro Eintrag kann man übrigens bis zu 10$ verdienen. Wird der Eintrag von Google akzeptiert und freigeschaltet gibt es erst einmal 2$. Wenn das in dem Eintrag beworbene Unternehmen den Eintrag ebenfalls zustimmt gibt es noch einmal weitere 8$. Ab einer Summe von 25$ zahlt Google das Geld dann aus. Ich denke das ist wirklich mal wieder ein fairer Deal und eine gute Möglichkeit für einen Nebenverdienst. Einfach mal am freien Nachmittag das Geschäft um die Ecke besuchen, ein paar Fotos schießen und ein kurzes Interview führen - Fertig. Jetzt muss man den Unternehmen nur noch dazu bringen dem Eintrag zuzustimmen - denn erst dann lohnt es sich wirklich. » Google Local Business Referals » Google Local Business Referals FAQ [Mashable]
Jedes YouTube-Video wird in den Suchergebnissen, auf den Übersichtsseiten und den Kategorieseiten mit einem kleinen Thumbnail symbolisch dargestellt. Dieses kleine Bild soll dem Zuseher zeigen welchen Inhalt er in diesem Video erwarten kann - leider funktioniert das so gut wie nie, da das Thumbnail einfach nicht aussagekräftig ist. Seit heute kann man das Thumbnail ändern.
Tux
Um Linux auch in Zukunft vor Patentklagen zu schützen und dessen Zukunft zu sichern ist Google vor einigen Tagen offiziell dem Open Invention Network (OIN) beigetreten, das sich genau dies zum Ziel gesetzt hat. Jedes der OIN-Mitglieder verpflichtet sich dazu, seine eigenen Patente nicht gegen Linux einzusetzen und erhält dafür im Gegenzug kostenlose Lizenzen für die Nutzung der Patente anderer Mitglieder. Das OIN wurde 2005 von IBM, Novell, Philips, Sony und Red Hat zu dem Zweck gegründet die Zukunft von Linux zu bewahren und das Betriebssystem und dessen Community nicht durch Patentstreitigkeiten zu behindern oder zu stoppen. Jedes der Unternehmen besitzt eine Reihe von Patenten dessen Techniken in Linux eingesetzt werden. Die Firmen verpflichten sich dazu diese Patente nicht gegen Linux geltend zu machen. Googler Chris DiBona, zuständig für OpenSource, gibt als Beitrittsgrund an, dass Google einfach etwas von dem zurückgeben möchte was Linux gegeben hat. Tatsächlich läuft ein Großteil der Google PCs mit einem Linux-Betriebssystem, zumindest auf den Servern kann man kaum Konkurrenzbetriebssystem finden.
Every time you use Google, you?re using Linux.
Doch nur der Schutz von Linux und quasi die Abgabe der Patente dürfte natürlich nicht der einzige Grund für den Beitritt sein. Viel interessanter ist ja der Punkt, dass man die Patente der anderen Unternehmen kostenfrei nutzen und lizenzieren kann. So sparen sich die Unternehmen nicht nur viel Forschungs- und Entwicklungs-Arbeit sondern fördern auch die Kompatibilität und führen keine unnötigen Rivalitäten. » Ankündigung im Google-Blog [heise]
Zugegeben, beim Stichwort "Social Network" dürften nur die wenigsten an Blogger denken. Nichtsdestotrotz kann Blogger seit einigen Stunden mit einem Feature aufwarten dass man eher von solchen Netzwerken kennt. Über die Profilseite kann man jetzt in wenigen Sekunden gleichgesinnte Blogger finden, dazu wurde einfach jeder Eintrag in allen Profilen mit einer neuen Profil-Suche verlinkt.