Google Calendar
In der Apps-Version des Google Calendars gibt es ein neues Feature für die gemeinsame Terminplanung: Teilt man seinen privaten Kalender mit Personen im eigenen Netzwerk so kann man beim festlegen eines Termins sofort überprüfen ob die andere Person zu dieser Zeit überhaupt verfügbar ist - eine sehr gute Idee.Beim anlegen eines neuen Termins erscheint unter der Zeitangabe der Link Check guest and resource availability der dann folgendes Fenster öffnet:Verfügbarkeits-Check
In diesem Fenster kann man jetzt sofort sehen welche Person im eigenen Netzwerk zu welcher Zeit noch einen Termin frei hätte und ob es an einem Tag überhaupt ein gemeinsames Zusammentreffen geben kann. Bei 2 Personen ist diese Funktion jetzt nicht besonders spektakulär, aber spätestens bei einer Betriebsversammlung in einer größeren Firma wird man diese Funktion zu schätzen wissen ;-)Leider steckt auch hier wieder der Bug/das Feature drin dass nur der erste Kalender durchsucht und die restlichen völlig ignoriert werden - das sollte Google endlich mal beheben. Im einzelnen Google Calendar ist dieses Feature noch nicht verfügbar wird aber sicherlich demnächst nachgerüstet.[Googlified]
Google AdSense
Zusammen mit ausgewählten Medienunternehmen testet Google zur Zeit eine neue Form von Online-Werbung bei der ganze TV-Spots in den AdSense-Bannern abgespielt werden sollen. Zwar gibt es mittlerweile schon einige andere Online-Werber die ganze Werbespots anzeigen aber in Googles Netzwerk ist diese Entwicklung noch recht neu. Wenn Googles System funktioniert könnten die Werbeeinnahmen in den nächsten Jahren ins astronomische steigern.Gemeinsam mit den Firmen Dow Jones, SonyBMG und Condé Nast soll das Werbesystem mit echten Spots erprobt werden. Die einzelnen Spots sollen in den AdSense-Bannern erscheinen und erst nach einem Klick auf den Abspielen-Button abgespielt werden. Die Einnahmen werden wie üblich zwischen Google und dem Website-Besitzer geteilt.Die Online-Werbung hat bisher immer noch das Problem dass die Kunden direkte Einnahmen durch die Werbung erzielen möchten und müssen - meistens handelt es sich hier um reine Internetfirmen. Werbung für Internet-untaugliche Produkte wie Nahrungsmittel, Waschmittel und weitere Alltagsgegenstände werden dagegen im Internet kaum beworben - da hiermit kein richtiger Erfolg pro Klick erzielt und gemessen werden kann, und genau hier möchte Google ansetzen.Der Erfolg einer TV-Werbung kann zwar auch nicht gemessen werden, aber daran haben sich die Firmen natürlich schon längst gewöhnt. Wenn die TV-Spots sich jetzt vom Fernsehen in das Internet verlagern und die Reichweitenbestimmung auch regional zuverlässig funktioniert könnte das natürlich für die Firmen sehr interessant sein. Hier geht es nicht um den Verkauf sondern rein darum die eigene Marke in das Gedächtnis der Konsumenten zu brennen - und das dürfte im Internet noch schneller gehen als im TV.» Google will TV-Spots zeigen[heise]
robots.txt
Gestern Abend hat Google in seiner robots.txt mal wieder einen neuen Eintrag hinzugefügt. Wie üblich kann man damit auf den ersten Blick nicht viel anfangen und das dazugehörige Verzeichnis enthält in der öffentlichen Version noch keinen Inhalt. Laut ersten Recherchen könnte es sich um eine neue Version der Universitäts-Suche handeln.Ein User aus dem Blogoscoped-Forum wurde beim Aufruf der Adresse google.com/rebang auf die Uni-Suche von Lethbridge weitergeleitet. Was das nun bedeutet weiß ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen dass Google noch weiter in die Universitäten vordringen will. Fraglich ist nur was Rebang dann genau sein könnte...Ein anderer User hat sich einfach mal die Seite rebang.com angesehen und ist dabei auf der Homepage einer Design-Firma gelandet, allerdings Real-Life- und nicht Internet-Design. Das Google mit der Firma etwas zu tun haben könnte würde ich eher bezweifeln aber ausschließen besser erstmal nicht.-- Ich persönlich habe keine Ahnung was Rebang sein könnte, aber ich glaube nicht dass es sich hier um ein neues eigenständiges Angebot handelt - zumindest nicht unter dem Namen Rebang, der Name klingt schlecht und kann natürlich leicht mit Gangbang assoziiert werden ;-) Eher handelt es sich hier um Zusatzfunktionen für bestehende Angebote, oder um Daten die von externer Software aufgerufen wird.» Google Rebang » Google-Produkte auf die wir warten[Google Blogoscoped]Update: » Google rebang könnte chinesischer Zeitgeist sein
YouTube
Die meisten Nutzer lieben YouTube für die riesige Datenbank mit älteren TV-Inhalten oder Auszügen aus aktuellen TV-Serien und Filmen - doch den Medienkonzernen ist dies natürlich ein Dorn im Auge und beinahe täglich wird Google deswegen verklagt. Lange wurden Rufe nach einem Filter laut - jetzt hat sich Google für die Software Audible Magic entschieden.Schon kurz nach der Übernahme war die Rede davon dass YouTube an der Entwicklung eines Filters arbeitet und dieser bereits sehr weit vorangeschritten sei, aber anscheinend hat er nicht so funktioniert wie sich die Medienfirmen das vorgestellt haben und so musste nun auf externe Software zugegriffen werden. Die Software Audible Magic wird unter anderem derzeit auch bei MySpace eingesetzt.Audible Magic erkennt anhand der Audio-Spur eines Videos ob es sich um geschützte Inhalte oder nur Amateur-Filme handelt und hat ansonsten bisher keine weiteren Erkennungsmechanismen. Da bleibt natürlich die Frage was passiert wenn in einem Home-Video im Hintegrund der Fernseher oder das Radio läuft und in wie weit hier schon wieder Copyright-Verstöße vorliegen. Ich denke dieses Thema wird noch jede Menge Anwälte reich machen...Auf die Besuchszahlen von YouTube wird sich so ein Filter natürlich auch nicht auswirken, schon jetzt ist ein drastischer Rückgang des Wachstums zu verzeichnen. Aber erst wenn der Filter läuft sind die Medienkonzerne bereit auch Paid-Content für YouTube zu liefern. Ich glaube mit YouTube wird Google noch lange Zeit nicht glücklich werden...[heise]
Google
In der Anfangszeit von Google haben Larry und Sergey einfache Home-PCs miteinander verbunden, daraus ein eigenes kleines Rechenzentrum gebastelt und ihre Suchmaschine darauf laufen lassen. Heute ist das ganze natürlich ein klein wenig gewachsen und professioneller organisiert aber funktioniert im Prinzip immer noch genauso. Wie die Server ganz am Anfang, unterstützt durch Lego, aussahen könnt ihr hier sehen.Einer der ersten zusammengeschusterten Server sah so aus: Google-Server Kabelsalat
Und um das ganze dann auch noch professionell kühlen zu können musste ein wenig Lego eingesetzt werden: Google-Server aus Lego
P.S.: Hat jemand von euch davon noch mehr Fotos? Irgendwo, irgendwann habe ich noch andere davon gesehen...» Noch mehr Lego-Fotos[thx to: nbwolf]
Reader
Seit der Google Reader die Anzahl der Abonnenten mitsendet lassen sich interessante Nutzungs- und Marktanteil-Statistiken über Online-Feedreader aufstellen. Und in diesen Statistiken steht der Google Reader zur Zeit sehr gut da, und hat nur den Erzrivalen auf allen Gebieten - Yahoo! - als ernst zu nehmende Konkurrenz.Da Yahoo! keinen wirklichen Feedreader in seinem Portfolio hat und somit seinen Usern die Feeds nur über die "My Yahoo!"-Seite ausliefert sind die Statistiken in die Anzahl der Feed-Abrufe per Reader und die wirklichen Leser unterteilt. Die Daten stammen allesamt von Feedburner, dem wohl größten Feedverwalter und sind somit sehr aussagekräftig.
Verbreitung der Reader » My Yahoo 54% » Google Reader, Personal Homepage 21% » Bloglines 11% » Netvibes 9% » Live.com 3%
Ich finde es interessant dass Microsoft es mit seinem Live.com-Portal bisher noch nicht einmal geschafft hat den doch eher kleineren Konkurrenten Netvibes zu schlagen - ich glaube hier müssen die Marketingexperten in Redmond noch ein wenig nachhelfen ;-) Ansonsten ist Yahoo! hier unangefochten an der Spitze und wird es wohl auch noch lange Zeit bleiben.
Verbreitung anhand der Abrufe des Feed-Inhalts » Google 59% » Bloglines 33% » Und alle anderen <3%
Hier dreht sich das Bild natürlich völlig um. Da Yahoo! in diesen Statistiken zur Zeit noch nicht erfasst werden kann, ist dieser große Anteil von über 50% natürlich rausgerechnet - damit betrachtet sind die Daten eigentlich analog zu den oben genannten Verbreitungsstatistiken.Als drittes gibt es auch noch eine Statistik die die Gesamtzahl aller Feeds betrachtet und zeigt wie oft jeder Feed mindestens einmal von einem User des jeweiligen Readers abonniert worden ist.
Verbreitung über alle Feeds » Google 76% » Bloglines 63% » My Yahoo 51%
Diese Daten dürften durch die integrierte Feedsuche in Googles Personal Homepage und dem Google Reader zustande kommen. Mit einem Klick hat man den Feed abonniert und lässt ihn dann meist auch in seinem Reader - damit können Bloglines und Yahoo! derzeit noch nicht punkten.Wie Google auch in der 1. Statistik den Gipfel erklimmen kann dürfte klar sein, einfach den Reader besser in das eigene Angebot integrieren. Wenn man z.B. in den Suchergebnissen vor jeder Seite die einen Feed anbietet ein kleines Symbol anzeigt und damit den Feed abonnieren kann - natürlich mit dem Google Reader - dann dürfte Google innerhalb von wenigen Wochen an die Spitze rücken - aber das wäre natürlich "evil"...» Daten bei Feedburner[Google OS]
YouTube
Schon am Ende der letzten Woche hat YouTube mal wieder einige Veränderungen an seinem Portal vorgenommen und einige neue Funktionen hinzugefügt: Zu den größten Neuigkeiten gehört die Möglichkeit die Audiospur der Videos komplett durch Soundtracks, die YouTube praktischerweise gleich mitliefert, zu ersetzen - aber auch strukturell hat sich in den Kategorien etwas getan.Hier die Änderungen: Nachrichten nur von Freunden Wer viele Videos bei YouTube einstellt wird das typische Problem der "Fan-Post" bekommen. Da dies aber teilweise schon an Spamming grenzt gibt es jetzt die Möglichkeit seinen Account dahingehend umzustellen dass man nur noch Nachrichten von Personen bekommt die in das eigene Freundesnetzwerk gehören.Musik für die Videos Bei den meisten HomeVideos ist der Ton eher nebensächlich und beschränkt auf einige unangenehme Hintergrundgeräusche. Damit die Zuseher nicht ständig den Ton ausschalten müssen stellt YouTube jetzt einige kostenlose Soundtracks zur Verfügung die mit wenigen Klicks in das eigene Video eingebaut und in einer Endlosschleife abgespielt werden können. Das ganze nennt sich Audio SwapChannel-Seite anpassen Schon seit längerer Zeit kann man die eigene Channel-Seite farblich und Layout-technisch anpassen. Zu diesem Anpassungsvorgang sind jetzt einige neue Optionen dazugekommen, wie z.B. die Positionierung der Kommentare- und Neue-Videos-Box. Ein nächster Schritt wäre jetzt nur noch die freie Anpassbarkeit, so wie z.B. die Personal Homepage von Google.Guru-Suchmaschine Mit dem letzten großen Update wurde der Guru-Account eingeführt, bei denen sich jeder als Online-Lehrer betätigen kann. Nach dem Start dieses Account-Typs haben sich über 15.000 User angemeldet und wo wurde es natürlich Zeit für eine eigene Übersichtsseite über all diese virtuellen Lehrer.Änderungen an der Kategorie-Struktur Viele Blogger hosten ihre täglichen Tagebuch-Videos bei YouTube, wussten bisher aber nicht so richtig in welche Kategorie diese Videos gehören - in Frage kamen "People" oder "News & Blogs". Um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen wurden die Kategorien jetzt in "People & Blogs", "News & Politics" und "Video Games" in "Gadgets & Games" sowie "Science & Technology" in "HowTo & DIY" umbenannt.-- Schöne Änderungen, vorallem das mit den Soundtracks - bleibt nur zu hoffen dass nicht in jedem zweiten Video dann die gleiche Hintergrundmusik erscheint, denn dann gehören die Lautsprecher wieder ausgeschaltet... Außerdem sollte YouTube sich nicht mehr zu lange Zeit damit lassen sein Copyright-System scharf zu schalten, denn so langsam springen die großen Content-Lieferanten ab und schauen sich nach Alternativen um.» Ankündigung im YouTube-Blog
Google
Neben den beliebten OneBoxen testet Google in seiner Websuche immer häufiger auch PlusBoxen. Während sich die OneBox auf die Suchanfrage selbst bezieht, versucht die PlusBox jedes einzelne Suchergebnis zu erweitern. So kann z.B. ein Stadtplan in den Suchergebnissen erscheinen aber auch andere Informationen. Bei einem Blogger ist jetzt eine PlusBox mit einem Video-Player aufgetaucht.Google Video PlusBox
In den Suchergebnisse zu Nightwish taucht etwa in der Mitte ein Ergebnis von Google Video auf. Die Websuche hat das erkannt und zeigt den Player, nach einem Klick auf das +, gleich mitten in den Suchergebnissen an und spart dem User so den Klick auf die eigentliche Videoseite. Bisher konnte dieses Suchergebnis von niemandem reproduziert werden, es dürfte sich also um einen sehr beschränkten Test handeln.Die Idee ein Video so in die Suchergebnisse einzufügen ist zwar ganz nett aber meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig und auch störend. Informationen wie Aktienkurse und Stadtpläne mit Adressen lasse ich mir gefallen und nutze sie auch gerne, aber ein Video in den Suchergebnissen brauche ich persönlich nun wirklich nicht...Wenn Google so etwas wirklich testen sollte dürfte das ganze natürlich auch mit YouTube-Seiten funktionieren. Fraglich ist nur wie man diese Funktion dann mit anderen Videoportalen handhaben will. Fügt Google sie nicht ein fühlen sich die Seiten benachteiligt, fügt Google diese ein beklagen die Webseiten einen großen Traffic-Anstieg aber weniger Besucher auf der eigenen Webseite - da haben die Googler wieder ein kleines Problemchen.[Google Blogoscoped]
Google EarthDie Kooperation von Google mit der Nasa wurde schon vor einiger Zeit bekannt gegeben, doch außer den Google Maps Diensten Mars und Moon ist davon nicht viel an die Öffentlichkeit getreten. Nun gibt es die ersten für die breite Öffentlichkeit verwendbaren Ergebnisse. Overlays von Temperaturen und Wolken nahezu in Echtzeit.KML Dateien für Tempreaturen, Wolken, Schneebedeckung und Chlorophyll-Anteil[ZDNet, Google Earth Blog, MODIS]