Googles Ingenieure lassen sich viele entwickelte Technologien und Ideen a href="http://www.googlewatchblog.de/tag/patent/">patentieren, und darunter finden sich immer wieder auch mal kuriose Dinge - so wie auch in diesem Fall: Vor wenigen Tagen wurde dem Unternehmen ein Patent zugesprochen, das ein Display beschreibt von dem einzelne Teile abgerissen werden können. Diese Teile bleiben auch weiterhin voll funktionsfähig und fungieren dann als kleineres Display.
Schon seit langer Zeit arbeitet Google daran, den Nutzern Displays direkt vor die Augen zu setzen und so Informationen zum gerade gesehenen einzublenden. Den Anfang hat man mit Google Glass gemacht, das noch ein Prisma vor dem Auge erfordert hat. Wenig später hat man sich auch auf Kontaktlinsen konzentriert - aber wer dachte dass es nicht noch näher ans Auge geht, der irrt sich: Ein neues Patent zeigt jetzt ein Gerät das direkt in das Auge des Nutzers implantiert wird.
Gerade als wir dachten dass sich Google aus dem medizinischen Bereichen aufgrund der konkurrierenden Alphabet-Töchter Calico und Verily zurück zieht, hat das Unternehmen nun ein neues interessantes Patent zugesprochen bekommen: In diesem wird ein Gerät beschrieben, mit dem sich dringend benötigte Medikamente und Geräte bestellen lassen. Diese sollen dann über diverse Technologien, unter anderem Drohnen, sofort ausgeliefert werden.
Trotz aller Digitalisierungen und der großen Verbreitung von eBook-Readern ist das klassische Buch noch lange nicht ausgestorben und erfreut sich nach wie großer Beliebtheit. Auch Google hat die Begeisterung für Bücher noch lange nicht verloren und hat nun sogar zwei neue Patente zugesprochen bekommen, die sich mit den gedruckten Werken beschäftigen. Diese sollen das klassische Buch in das nächste Zeitalter führen und mit AR-Elementen ausstatten.
Im Normalfall arbeitet Googles Websuche in nur eine Richtung: Der Nutzer gibt eine Anfrage ein, und die Algorithmen basteln daraus ein Suchergebnis mit vielen Zusatzinformationen, die dem Nutzer dann wieder ausgeliefert werden. Eine weitere Interaktion seitens des Nutzers gibt es ab diesem Punkt nicht mehr, und dieser kann lediglich die aufbereiteten Informationen ansehen. Ein neues Patent zeigt nun, dass Google sich weitere Interaktivität für die Suchergebnisse vorstellen kann.
Normalerweise konzentriert sich Google bei den eigenen Angeboten auf digitale Lösungen, doch im Bereich E-Commerce plant man offenbar großes: Genauer gesagt im Bereich der Paketzustellung. Ein jetzt zugesprochenes Patent zeigt eine sehr ungewöhnliche Lösung zur Auslieferung von Paketen, bei denen auch die selbstfahrenden Fahrzeuge wieder zum Einsatz kommen sollen.
Mit dem rasanten Aufstieg von Android als Betriebssystem für Smartphones kam für Google nicht nur der Durchbruch auf dem schon damals wichtigen mobilen Markt, sondern das Unternehmen musste sich auch von allen Seiten gegen Klagen wegen angeblichen Urheberrechtsverletzungen wehren. Das wohl bekannteste Verfahren fand zog sich von 2010 bis 2012 und hatte eine Klage von Oracle als Grundlage, das Google wegen der Verwendung von Java im Betriebssystem verklagte. Google hatte das Verfahren zwar damals gewonnen, doch die rechtliche Gefahr besteht bis heute. Jetzt hat man angekündigt, in der nächsten Android-Version nur noch OpenJDK zu verwenden.
Google hat sich schon seit längerer Zeit dem Thema Gesundheit verschrieben und spätestens seit der Gründung von Alphabet als Mutterunternehmen liegt der Fokus noch stärker in diesem Bereich. Insbesondere das Thema Blutzuckermessung scheint dabei das Interesse der Forscher besonders geweckt zu haben, wie ein jetzt veröffentlichtes Patent nun wieder zeigt: Dieses beschreibt ein Gerät bzw. eine Vorrichtung, mit dem einer Person ohne Einsatz einer Nadel Blut abgenommen und diese Probe dann ausgewertet werden kann.
Das reine Fahren auf den Straßen der USA haben Googles selbstfahrende Fahrzeuge mittlerweile problemlos drauf und fahren seit Millionen Kilometern komplett unfallfrei - bzw. sind schuldlos an den bisherigen Zwischenfällen. Dies wird vor allem durch eine sehr passive Fahrweise erreicht, die jede Aktion des Gegenverkehrs prognostiziert und für jede Situation gewappnet ist. Doch genau das ist auch ein Problem, denn so kommt man im Alltag nicht in allen Situationen voran. Ein neues Google-Patent zeigt nun, wie das Fahrzeug mit seiner Umwelt kommunizieren und auch etwas agressiver agieren soll.
Seit dem Ende der ersten Version von Google Glass hält sich Google sehr bedeckt über das zweite Modell und sorgt dadurch für viele Spekulationen. Weder über den Funktionsumfang noch über das Design der Hardware ist etwas bekannt, es gibt lediglich immer wieder Informationsfetzen. Ein neues Patent zeigt nun, dass sich Google auch ganz andere Formen als das klassische Brillendesign vorstellen kann, bei dem das Gesicht zu großen Teilen frei bleibt. Das würde genau in das Konzept passen, dass die Hardware nicht mehr ganz so sehr auffallen und stören sollen.