Wer sich vor fünf Jahren ein Smartphone kaufen wollte, stand nicht nur vor einer großen Auswahl an Geräten von unzähligen Herstellern, sondern hatte auch noch die freie Wahl zwischen einer handvoll Betriebssystemen. Mittlerweile hat sich der Markt aber konsolidiert und es gibt wenig überraschend nur noch zwei Betriebssysteme zur Auswahl. Eine neue Erhebung zeigt nun, dass auch Windows Phone praktisch nur noch durch aufrunden seinen Weg in die Statistiken findet.
Windows Phone ist tot. Diesen Satz haben wir in den vergangenen Jahren sehr oft gehört, und das sogar noch zu Zeiten, als Microsofts Entwickler noch fleißig an dem Betriebssystem geschraubt haben. Doch gestern hat Microsoft Fakten geschaffen und hat das Betriebssystem tatsächlich hochoffiziell beerdigt und den Support eingestellt. Das bedeutet zwar nicht dass sich Microsoft vom mobilen Markt zurückgezogen hat, aber man verschafft sich nun wohl erst einmal eine Atempause.
Der Datenaustausch zwischen grundverschiedenen Plattformen oder Betriebssystemen gestaltet sich nicht immer ganz so einfach und stellt viele Nutzer bis heute vor einige Probleme. Insbesondere der Datenaustausch zwischen Smartphone und Computer kann für unerfahrene Nutzer eine kleine Herausforderung werden. Google hat nun überraschend einen Samba Client für Android veröffentlicht, mit dem der Datenaustausch über das Netzwerk zum Kinderspiel wird.
Zur Zeit macht ein Bug in Microsofts Betriebssystem Windows die Runde im Internet, mit dem sich das gesamte System zum Absturz bringen oder zumindest unter Volllast rechnen lässt und daraufhin unbenutzbar wird. Dieser Bug kann durch nur eine einzige Zeile JavaScript im Browser ausgenutzt werden - und anders als in vielen Medien berichtet ist auch der Chrome-Browser davon betroffen bzw. filtert dies nicht heraus.
In der vergangenen Woche hat Microsoft das neue Betriebssystem Windows 10 S vorgestellt, mit dem man vor allem auf den Netbook-Markt zielt und der Konkurrenz durch Googles Chrome OS Einhalt gebieten möchte. Das bedeutet allerdings auch dass das einstmals offene Betriebssystem in dieser Version zu einem geschlossenen und von Microsoft kontrolliertem Ökosystem wird. Daraus resultiert nun, dass z.B. Googles Chrome-Browser so schnell nicht für die S-Version erscheinen wird.
Ein Großteil der Desktop-Nutzer verwendet auch heute noch ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, doch für viele ist es nur noch eine Basis um den Browser zu starten, in dem sich dann der ganze Rest abspielt. Das hat auch Microsoft erkannt und steckt deswegen viele Ressourcen in die Entwicklung von Edge und der Bing-Suche. Wohl auch aus diesem Grund wird man es im neuen Betriebssystem Windows 10 S nicht erlauben, den Browser oder die Suchmaschine zu wechseln.
Einige Jahre hat Microsoft mit angesehen wie Google das Betriebssystem Chrome OS und die dazugehörigen Chromebooks weiter entwickelt und langsam aber sicher etabliert. Microsoft hatte dem mit Windows nicht wirklich etwas entgegen zu setzen, aber das hat sich nun mit der gestrigen großangelegten Präsentation geändert. Mit Windows 10 S hat das Unternehmen nun eine eigene Plattform vorgestellt die sich als direkte Konkurrenz positioniert und auch Chrome OS' Hauptmarkt angreift.
Fast unbemerkt ging heute das von Microsoft schon vor längerer Zeit angekündigte Support-Ende von Windows Vista über die Bühne, und spätestens ab heute gilt das Betriebssystem offiziell als veraltet. Google hat den Support seiner Desktop-Software für diese Version schon vor einiger Zeit eingestellt und auch die Webdienste werden nach und nach nicht mehr auf der 10 Jahre alten Plattform genutzt werden können.
In den vergangenen Jahren konnte Android seinen Marktanteil bei den mobilen Betriebssystemen explosionsartig steigern und gehört längst zum dominanten Betriebssystem bei den Smartphones. Trotz der hohen Verbreitung geht das Wachstum noch immer weiter und hat nun einen wichtigen Meilenstein genommen: Android ist laut den Daten von StatCounter nun auch das weltweit führende Betriebssystem und hat damit Windows überholt.
Dass Android den mobilen Markt beherrscht und ihn gemeinsam mit iOS dominiert ist längst keine großes Geheimnis mehr. Viel überraschender ist es eher, dass das Betriebssystem noch immer ein großes Wachstum hinlegen und der Konkurrenz Anteile abknabbern kann. Eine neue Statistik von StatCounter zeigt nun, dass Android ganz kurz davor ist, Windows als populärstes Betriebssystem für das Surfen im Internet abzulösen.
Google hat im Laufe der Jahre einen sehr guten Schutz-Mechanismus gegen Malware in Android-Apps aufgebaut, so dass es selten bis gar nicht vorkommt, dass infizierte Apps ihren Weg in den Play Store finden und sich dort verbreiten können. Wie ein auf Software-Sicherheit spezialisiertes Unternehmen nun herausgefunden hat, befinden sich aber tatsächlich mehr als 100 Apps mit Malware im Play Store - allerdings für das falsche Betriebssystem.
Während die meisten Hersteller noch immer sehr gut damit fahren, gefühlt alles halbe Jahr ein neues Flaggschiff-Smartphone vorzustellen und in den Handel zu bringen, sieht es bei Tablets ganz anders aus: Die Hersteller bedienen den Markt mittlerweile nur noch sehr stiefmütterlich - und das ist mit einem Blick auf aktuelle Zahlen auch sehr leicht zu erklären: Der gesamte Markt ist rückläufig und hat im Jahresvergleich 9 Prozent verloren.
Große Software-Konzerne wie Google oder Microsoft unterstützen ihre eigenen Produkte für viele Jahre und leisten sehr lange Zeit Support. Doch natürlich kennt auch dies irgendwann Grenzen, und Nutzer die sich über viele Jahre weigern auf aktuelle Versionen zu wechseln, müssen dann eben mit den Folgen leben. Jetzt hat Google angekündigt, dass GMail unter Windows XP und Windows Vista ab Ende des Jahres nicht mehr vollständig genutzt werden kann.
Microsofts Marketing-Abteilung ist mittlerweile sehr gut darin, die eigenen Nutzer mit nervigen Meldungen und Pop-Ups im Betriebssystem Windows zu gängeln. Jetzt hat diese Abteilung wieder zugeschlagen und hat sich eines der Lieblingsziele von Microsoft herausgepickt - den Chrome Browser. Möchte man diesen starten, bekommt man erst einmal eine Werbeanzeige zu sehen.
Mit Remix OS hat der Softwarehersteller Jide in diesem Jahr eine angepasste Android-Version für den Desktop vorgestellt, das ohne Installation direkt von einem USB-Stick gestartet werden kann. Da der Start eines alternativen Betriebssystems für den Durchschnittsnutzer aber noch immer zu kompliziert ist, hat man nun einen noch einfacheren Weg vorgestellt: Mit dem Remix OS Player kann man das Desktop-Android direkt unter Windows ausführen.