Google Video
Na endlich! Nach der Accessible-Suche bekommt nun auch Google Video eine erweiterte Suche. Naja, oder besser gesagt eine Advanced Search, es ist bisher nur in der amerikanischen Version verfügbar. Hier kann nach den üblichen Wörtern gesucht werden und die Suche weiterhin nach kostenlos/Verkauf, Länge und Genre eingeschränkt werden. Schade dass man noch nicht in den Untertiteln in Videos suchen kann. » Google Video Advanced Search Nachtrag: » Google Video Deutschland bekommt erweiterte Suche
Picasa Web Albums
Wirklich private Galerien gab es bei den Picasa Web Albums ja bisher nicht. Auch Galerien die nicht gelistet waren, konnten mit Kenntnis des Albumsnamens von jedem angesehen werden, was mit einer einfachen Google-Suche auch kein Problem gewesen ist. Daran hat Google nun gearbeitet und sperrt alle nicht-berechtigten Benutzer mittlerweile aus, und so hält endlich die Privatsphäre Einzug. Bisher gab es zum Schutz der eigenen Fotos nur die Möglichkeit die Galerien mit kryptischen Namen zu benennen auf die niemand kommt und das Album tunlichst nirgendwo zu verlinken. So war zumindest zu 99% sicher gestellt dass niemand diese Fotos sehen kann, doch eine 100%ige Sicherheit gab es nie. Ab jetzt können private Galerien aber nicht mehr einfach nur mit der URL aufgerufen werden, dafür ist jetzt ein Authentifizierungscode notwendig. Ruft der Besitzer des Albums nun die versteckte Galerie auf, so wird er auf die Seite mit dem Code weitergeleitet. Ruft jemand anders diese Galerie auf, so bekommt er eine 404-Seite zu sehen. Ruft er die Seite allerdint mit dem Code hinten dran auf, kann auch er sie wieder sehen - womit die Sicherheit nicht wirklich gesteigert wurde. Besser wäre es, wenn Google einfach ein Shared-Modell wie bei einigen anderen Diensten anbieten würde. » Jeder darf es sehen » Jeder der die URL kennt darf es sehen » Nur jemand den ich einlade darf es sehen Genau dieses Modell schlägt auch Philipp Lenssen in seinem Blog vor. Hoffentlich arbeitet Google an diesem Problem, denn solche Dinge schränken die Popularität von Web Albums sicherlich sehr stark ein.
Google Video
Um seinen Freunden auf der anderen Seite des Planeten ein Video zu übermitteln sind Videoportale zur Zeit eine sehr gute Möglichkeit. Ein kleiner Nachteil liegt nur darin, dass diese Videos durchsuchbar und für jedermann zugänglich sind - was beim letzten Urlaubsvideo vielleicht nicht unbedingt erwünscht ist. Ab sofort gibt es dafür bei Google Video die Möglichkeit das eigene Video aus dem Index zu nehmen. In den Optionen für jedes Video gibt es nun nach den Community-Funktionen auch die Einstellungsmöglichkeit ein Video nicht mehr im Index zu listen und mit in die Suchergebnisse aufzunehmen. Das Feature nennt sich "Unlist Video". Das Video ist zwar immer noch öffentlich zugänglich, aber nur wenn die URL bekannt ist - auch von anderen großen Suchmaschinen wird das Video nicht gefunden, dies schließt Google per META-Tag aus. Die Möglichkeit, das Video nicht für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird Google Video sicherlich zu einem Haufen neuer Videos verhelfen - nur leider bleibt fraglich was Google davon hat. Jetzt werden tausende Urlaubsvideos auf dem Server für die Ewigkeit gespeichert, ohne das sich daraus irgendwie Kapital schlagen lässt - denn Werbung in einem Video das vielleicht nur 2 Personen sehen lohnt sich nicht wirklich. Außerdem steht die Frage im Raum ob die Google-Mitarbeiter auch die privaten Videos anschauen und eventuell vom Netz nehmen werden. Einerseits wäre es schlecht wenn sie es tun, da die Videos privat sein sollten, andererseits wäre es noch schlechter wenn sie es nicht tun würden - denn so wird Google zum Porno-Hoster, da gehe ich jede Wette ein - und das kann nicht das Ziel von Google sein. » Unlist Video [Googlified]
Google Blog Search
Blogger aufgepasst! Ab sofort könnt ihr einen weiteren Dienst in eure Ping-Liste aufnehmen, nämlich den von Googles Blogsuche. Bisher war es mehr oder weniger Glückssache ob die eigenen Artikel bei Google gelistet werden oder nicht, da es keinerlei Möglichkeit gab den eigenen Blog in den index aufzunehmen. Damit ist nun schluss und Google hat endlich seine eigene Ping-Adresse. Für die die sich nicht so gut damit auskennen: Viele Blogs pingen die einschlägigen Blog-Suchmaschinen an und informieren sie darüber dass sich etwas getan hat. Die Suchmaschinen nehmen den Blog dann in ihre Tour auf und listen die neuen Beiträge nach einigen Minuten in ihrem Index auf. Feeds werden zwar auch so von allen Suchmaschinen abgerufen und aktualisiert, aber mit den Pings geht das ganze sehr viel schneller. Die Ping-Adresse von Google hat folgendes Format:
http://blogsearch.google.com/ping?name=BLOGNAME&url=BLOGURL&changesURL=FEEDURL
Für den GWB wäre es also:
http://blogsearch.google.com/ping?name=GoogleWatchBlog&url=http://www.googlewatchblog.de/&changesURL=http://www.googlewatchblog.de/feed/
Außerdem kann der eigene Blog auch noch händisch einmalig in Googles Index eingetragen werden. Bisher hat sich Google immer auf die Daten dritter verlassen und seine neuen Beiträge von anderen Suchmaschinen nur kopiert. Damit scheint nun zum Glück endlisch schluss zu sein. Und mit den selbst gesammelten Daten kann Google sicherlich auch wieder sehr viel mehr anfangen und dem User demnächst einen Haufen weiterer Optionen anbieten. Jetzt wäre nur noch ein Redesign fällig, damit die Blogsuche mal ein wenig attraktiver wird. Der GWB wird zwar bei Google BlogSearch gelistet, aber es gibt Tage da gibt es nicht einen einzigen Klick von dieser Suchmaschine - kein Vergleich mit Technorati. Aber viel mehr als Technorati kann man eigentlich schon garnicht mehr anbieten, daher bleibt es fraglich ob sich Google in diesem Markt etablieren kann und wird... Wer die Google Sitemaps nutzt wird zwar keinen großen Vorteil davon haben, und Google wird praktisch doppelt von neuen Artikel informiert, aber trotzdem sollte man weiterhin beide Dienste benutzen - das rät zumindest Google. P.S. Wenn wir schonmal über das pingen reden, hier die Liste die der GWB mit jedem Artikel anpingt (+Sitemaps)
http://rpc.technorati.com/rpc/ping http://rpc.pingomatic.com/ http://ping.weblogalot.com/rpc.php http://ping.blogg.de/?name=GoogleWatch&url=http%3A%2F%2Fwww.jmboard.com%2Fgw&rss=http%3A%2F%2Fwww.jmboard.com%2Fgw%2F%3Ffeed%3Drss2 http://ping.wordblog.de/ http://rpc.weblogs.com/RPC2 http://rpc.icerocket.com:10080/ http://blogsearch.google.com/ping?name=GoogleWatchBlog&url=http://www.googlewatchblog.de/&changesURL=http://www.googlewatchblog.de/feed/
» Blog bei Google eintragen » Hilfe: Pingen » Ankündigung im Google-Blog
Google Groups
Google hat seinen Groups in der Beta-Version ein komplett neues Aussehen mit neuen Funktionen und einer teilweise AJAXigen Oberflächen spendiert. Sowohl die neue als auch die alte Version der Groups sind derzeit online, die alte Version soll aber demnächst abgeschaltet und die neue zum Standard gemacht werden. Startseite Startseite
Wer schon länger in den Groups unterwegs ist wird schnell merken dass hier nichts mehr so geblieben ist wie es einmal war. Zwar ist keine Funktion verloren gegangen, aber alles ist an eine andere Stelle gewandert oder hat einen anderen Namen bekommen. Auf der Startseite wird der Benutzer jetzt nicht mehr mit Texthaufen zugeschüttet sondern bekommt ein Suchfeld, 4 ausgewählte Gruppen und eine Liste seiner eigenen Gruppen präsentiert. Außerdem ist der Button zum erstellen einer eigenen Diskussiongruppe prominent platziert - was vermuten lässt dass Google sein Diskussionsarchiv gerne weiter füllen würde. Gruppenansicht Gruppenansicht
Wird dann auf eine Gruppe geklickt und geöffnet fühlt man sich fast wie in einem BulletinBoard. Auf der linken Bildschirmseite findet sich eine Liste aller Themen und am rechten eine Option für weitere Ansichten. Die Gruppe kann jetzt auch nach Beiträge sortiert angesehen werden, wobei der neuste oben gelistet wird und so eine weitere Übersicht über alle neuen Beiträge entsteht. Außerdem kann zu jeder Gruppe die Liste aller Mitglieder angezeigt werden, sofern der Admin es erlaubt. Neu dazu gekommen ist jetzt die Option Webseiten und Dateien zu einer Gruppe hinzuzufügen, welche dann von allen Mitgliedern gesehen werden können. Die Möglichkeit Dateien und Webseiten (die per Page Creator designt werden) mit einzubauen ist anfangs nur dem Admin vorbehalten. So kann rund um die Groups-Diskussionen auch eine kleine Webseite aufgebaut werden - jede Gruppe bekommt hierfür 100 MB Speicherplatz. Jedem Moderator oder Admin einer Gruppe steht jetzt auch die Möglichkeit zur Verfügung eine Diskussion zu schließen oder OnTop zu setzen, so dass es möglichst schnell von jedem Mitglied gesehen wird - ebenfalls eine Funktion die von Forensystem bekannt ist. Einstellungsmöglichkeiten Für jede Gruppe stehen jetzt ein ganzer Haufen von Optionen zur Verfügung um die Gruppe den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Die wichtigsten wären erweiterte Einstellungsmöglichkeiten für die Zugriffe und Rechte aller User und die Möglichkeit das Aussehen einer Gruppe zu ändern und ein Avatar zu erstellen. Damit wird es nun möglich eine Gruppe soweit zu personalisieren dass man sofort merkt wo man sich befindet. Außerdem hat auch jeder Benutzer die Möglichkeit sich ein eigenes Avatar anzulegen und sein Profil ein wenig zu erweitern - dafür steht ein Feld zur Verfügung in dem man ein bißchen über sich selbst erzählen kann. Die Suche nach weiteren Beiträgen eines Benutzers ist ebenfalls verbessert worden, so ist jetzt sofort einsehbar in welchen Gruppen sich dieser Benutzer größtenteils aufhält - und es wird schnell sichtbar wofür er sich interessiert. Fazit Die neuen Groups sind wirklich ein komplette Umwurf des bisherigen Konzepts - allerdings ein sehr gut gelungener. Stellten die Groups vorher ein Usenet-Archiv mit angepappter Diskussionsmöglicht da, so ist daraus jetzt ein Diskussionsportal geworden dass nicht mehr an das Usenet erinnert, aber dennoch seine Inhalte schön aufbereitet beinhaltet. Wenn die Anpassungsmöglichkeiten noch ein wenig gesteigert werden, und die Groups eventuell auf der eigenen Webseite eingebunden werden können, könnten die Groups vermehrt zu Diskussionen genutzt werden und mit freien Forensystemen in Konkurrenz treten - in diese Richtung möchte Google offensichtlich auch gehen. » Google Groups BETA » Google Groups (Klassik) » Google Groups Tour » Ankündigung im Google Blog Nachtrag: » Neue Google Groups-Version ist jetzt Standard
Google Video
Den Benutzern die Möglichkeit zu bieten Content selbst zu labeln und zu sortieren ist eigentliche eine wunderbare Sache. Nur leider kann dieser Schuss gewaltig nach hinten losgehen wenn dem Benutzer zuviele Freiheiten gelassen werden. So geschehen bei Google Videos Label-System. Seit Anfang an haben die Labels dort nicht zu den Videos gepasst und konnten einwandfrei in die Kategorie Spam geordnet werden, doch damit ist jetzt schluss. Jetzt hat nicht mehr nur jeder User die Möglichkeit Labels hinzuzufügen sondern sie auch wieder zu entfernen - und nicht nur die eigenen. Wird ein Label entfernt, verschwindet es vorübergehend von der langen Liste der Labels, wird vom Google-Team überprüft und evt. wieder freigeschaltet - oder eben nicht. Leider ist dieses System immer noch nicht so optimal, denn bis die Googler alle Labels überprüft haben kann schon mal einige Zeit vergehen - und einige User werden aus Spaß einfach alle Labels entfernen, Idioten gibt es immer. Besser wäre es, Konsequenzen für die Spam-Labeler mit einzubauen. Labelt jemand fleißig, und wird ein Großteil seiner Labels als Spam markiert, so sollte ihm diese Funktion gesperrt werden. Das entfernen von Labels war eine längst überfällige Erweiterung. Ich selbst hatte mich auch einmal "verlabelt". Ich hatte meine Labels alle in die kleine Box eingetragen, mit Kommata getrennt und dann abgeschickt. Leider wusste ich nicht dass jedes Label einzeln eingegeben werden muss - und so hatte ich dann ein einziges riesenlanges Label erstellt, und hatte keinerlei Möglichkeit es wieder zu entfernen. Das sollte Google auch ändern. [Googlified]
Orkut
Die Werbefreiheit von Orkut hat demnächst nun endgültig ein Ende: Schon Ende Juni sind Werbebanner aufgetaucht, allerdings damals auf Googles Fußball-Community Joga begrenzt. Bei einigen Usern werden seit gestern aber auch die berühmten "Ads by Goooooogle" eingeblendet. Bis zum heutigen Tage wurde Orkut, so wie viele andere Google-Dienste auch, immer Quersubventioniert und hat keinerlei Geld in Googles Kassen gebracht. Im Grunde ändert sich das ganze durch die AdSense-Banner zwar auch noch nicht, da das Geld ja wiederum von Google selbst kommt und sozusagen in der Familie bleibt, aber für ein paar Mio. Euro mehr im Jahr dürften sich diese Banner schon gut eignen. Wer nun denkt dass die Banner sicherlich sehr gut versteckt sind liegt allerdings falsch, diese werden sehr gut sichtbar in einer Sidebar oder am Ende einer Seite eingeblendet - immerhin aber farblich angepasst an das Orkut-Design. Irgendwie machen diese Banner jetzt so den Eindruck als wenn Orkut ein bißchen vom Google-Netzwerk weggehalten werden soll. Abstand ist nach dem ganzen Ärger wohl geboten, und der wird auf diesem Wege gut gewahrt - denn es zeigt recht deutlich dass Orkut nach wie vor Eigenständig ist. » Screenshot #1 » Screenshot #2 » Orkut-Einladungen [Google Blogoscoped]
Sitemaps
Die Google Sitemaps können dem Webmaster, der seine Website dort registriert hat, zeigen bei welchen Suchbegriffen seine Webseite auftaucht, wie oft sie angezeigt wurde, und wie oft sie bei welchem Keyword geklickt wurde. Ganz interessante Statistiken, vor allem für SEOler, aber bisher wurden die Daten nur selten erneuert. Ab sofort gibt es jeden Montag frische Statistiken. Vorher wurden die Daten alle 3 Wochen upgedatet und neu in die Sitemaps-Accounts der User hochgeladen, dies ist natürlich ein klein wenig zu langsam und die Daten nach 3 Wochen vielleicht nicht mehr ganz so aussagekräftig. Aus diesem Grund wird jetzt jeden Montag ein Update mit den neuesten Daten durchgeführt. Google rät, die Daten 1x pro Woche herunterzuladen um eine komplette Statistik führen zu können. Ich könnte zwar wetten dass Google diese Daten ebenfalls aufbewahrt und uns demnächst eine solche Statistik anbieten wird, aber noch muss der User dieses eben selbst erstellen. In dem Ankündigungs-Artikel wird auch noch einmal genauestens erklärt wie Google diese Daten berechnet und auf welcher Grundlage diese Zahlen liegen - recht interessant, lest es euch ruhig mal durch. P.S. Hat einer von euch gewusst das die Sitemaps-Daten nicht live sind? Ich dachte immer die sind top-aktuell... » Ankündigung im Webmaster Central Blog
Reader Der Google Reader hat sich ein neues Kleid zugelegt und präsentiert sich seit einigen Stunden in einem kompletten neuem Outfit. Dabei wurde so ziemlich jedes Konzept dass in der letzten Zeit eingeführt und benutzt wurde über Bord geworfen. Nebenher trägt der Reader jetzt den Titel "Your Inbox for the Web" - und dem wird er auch wirklich gerecht. Begrüßung
Beim ersten Aufruf des Readers wird man - wie bei großen Updates gewohnt - darauf hingewiesen dass sich etwas getan hat. Außer dem Link "Lass es mich ausprobieren" gibt es aber keine Option um das alte Layout zu behalten. Neues Design Start
Hat man sich dann für das ausprobieren des neuen Readers entschieden wird man von einer Seite begrüßt, die auf den ersten Blick garnicht wie ein Feedreader aussieht - und genau das soll auch der Sinn der Sache sein. Der Google Reader ist kein einfacher Feedreader mehr, sondern das Tor zum Internet - es würde mich nicht wundern wenn hier in Zukunft weitere Informationen zusammenlaufen. Auf der Startseite werden die neuesten Artikel aller Feeds dargestellt und weiter oben noch einmal aufgelistet was in der letzten Zeit so favorisiert wurde. So hat man immer die News und die bevorzugten Artikel sofort auf einen Blick. Daneben gibt es dann noch eine kleine Hilfe mit den Keyboard-Shortcuts - was die Navigation stark erleichern kann. Das grundlegenste Design - links die Feeds und rechts die Artikel - wurde beibehalten, aber ansonsten erinnert nicht mehr viel an die alte Software. Alle Feeds sind jetzt, nach den dazugehörigen Labels sortiert, in einer Liste aufgeführt. Darüber befindet sich ein Link zur Startseite, zum lesen aller Artikel, ein Link zu den favorisierten Beiträgen und natürlich auch einer zu den geteilten Feeds. Listenansicht
Auf der rechten Seite des Bildschirms hat man dann die Qual der Wahl, soll der Feed als einfache Liste oder als Komplett-Vorschau dargestellt werden? Dies bleibt dem User jetzt selbst überlassen. Ich denke für den schnellen Überblick ist die Liste auf jeden Fall vorzuziehen - mit einem Klick auf einen Listenpunkt öffnet sich dann auch gleich die Vorschau auf den Artikel. Vorschau
In der Artikel-Vorschau gibt es dann die Optionen zum favorisieren dieses Artikels, dem teilen dieses Artikels, dem mailen (3x dürft ihr raten welcher Mail-Provider hier genutzt wird), dann ein Button zum "als gelesen markieren" und natürlich auch noch eine Option um die Tags nur für diesen Artikel zu editieren. Neue Einstellungsmöglichkeiten Goodies
Bei den Einstellungen kam der Punkt Goodies neu hinzu, hinter dem sich einige nützliche Links verstecken die die Benutzung des Readers vereinfachen und sogar förderlich für die Navigation im Web sein können. Der Next-Button Für die Bookmarks gibt es jetzt einen "Next"-Button der einen durch die ganzen täglich angesurften Seiten navigiert. Aus der Reader-Liste wird eine Liste mit den dazugehörigen Webseiten erstellt, und der Nutzer dann durch diese Seiten geleitet. Hat man eine Seite fertig gelesen, reicht ein Klick auf "Next" und es geht auf die nächste News-Seite. Eine sehr praktische Erweiterung und Super Idee - auch wenn ich es nicht nutzen werde. Der Subscribe-Button Außerdem gibt es für die Bookmarks auch noch einen "Subscribe"-Button, der den Feed sofort in den Reader packt. Insofern die aktuellen Webseite einen Feed besitzt, wird dieser sofort in den Reader eingefügt und angezeigt. Damit entfällt das teilweise lästige Suchen nach der Feed-URL einiger größerer News-Seiten. Sehr gute Idee. Der alte Reader Als letztes gibt es dann in den Einstellungen - für begrenzte Zeit - die Möglichkeit auf den alten Reader umzuschenken und das alte Design zu nutzen. Google möchte dann aber auch gerne einen Grund dafür wissen. Ich gehe davon aus der Link in 1-2 Monaten aber verschwinden wird. Fazit Am Anfang ist es wirklich gewöhnungsbedürftig, auch wenn es wirklich schick aussieht. Der alte Reader war auf jeden Fall schneller - aber dies kann auch an dem jetzigen Ansturm liegen, wie bei Updates und neuen Diensten üblich. Hat man sich dann aber an das neue Design gewöhnt ist es sehr viel schöner und bietet ein wesentlich besseres Feeling. Fast fühlt es sich so an als wenn man auf der eigentlichen News-Seite surft, statt sich immer noch im Feedreader zu befinden. Wenn Google das Geschwindigkeitsproblem gebacken bekommt, das tun sie sicher, wird der Reader ein voller Erfolg werden. Schon jetzt haben viele User von bloglines auf den GReader gewechselt. Wieder ein paar Tausend User mehr ;-) Hier noch ein Einführungsvideo: » Google Reader » Ankündigung im Google Blog
Google AdWords API
Googles AdWords API-Team drückt derzeit sehr stark aufs Tempo. Am 13. Mai erschien die API 4.0, am 30. August die Version 5.0 und schon gestern - 28. September erschien die Version 6.0, also nicht einmal 1 Monat nach der alten Version. Leider hat die API diesen großen Versionssprung nicht verdient. Die (wenigen) Neuerungen: Mehr Statistiken Nutzungsstatistiken für den eigenen Account sind jetzt auch mit der API abrufbar Wöchentliche Zusammenfassung Auch die Wöchentlichen Zusammenfassungen, Protokolle und Berichte sind jetzt via API verfügbar Kampagnen-Startzeit einstellbar Die einzigste sinnvolle Neuerung: Ab sofort kann eingestellt werden wann die Kamapgne starten soll, sie muss nicht mehr sofort beginnen. Zum Umstieg, und der Abschaltung von Version 5.0, hat man noch bis zum 24. Januar 2007 Zeit. Na wenn bis dahin mal nicht Version 7 und 8 erschienen sind... » Ankündigung im AdWords API Blog
Google Transit
Das im Dezember veröffentlichte 20%-Zeit-Projekt Google Transit scheint bei Google jetzt eine Prioritätsstufe höher gerückt zu sein. So ist es jetzt in die Labs gewandert - was bedeutet dass das Projekt nicht eingeschlafen ist - und hat noch 5 weitere Städte in seine Testphase aufgenommen. Leider funktioniert es bei mir nicht. Die Idee ist natürlich super: Google Transit möchte wissen zu welcher Zeit ihr von wo nach wo fahren wollt, und es wird ein Fahrplan mit dem ÖPNV erstellt. Für Personen mit einem eigenen Auto ist es zwar uninteressant - die haben ja auch den Google Maps Routenplaner - aber die Millionen von Menschen die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind dürften über dieses Angebot nicht ganz unglücklich sein. Da ich mich in den Test-Städten überhaupt nicht auskenne, habe ich einfach einige der Testsuchen probiert die Transit einem anbietet. Leider hat keine einzige der Suchen ein Ergebnis geliefert. Da frage ich mich doch warum Google diese Suchen dann als Test bereitstellt? Oder liegt es nur daran dass mein PC mal wieder im falschen Land steht? » Google Transit
Google Calendar
Der Google Calendar hat seit heute wieder ein neues Feature das gerade ausgerollt wird. Das ganze nennt sich Web Event Contents, enthält bestimmte Termine und wird mit einem kleinen Icon über dem jeweiligem Tag dagestellt. Bisher gibt es nur wenig Content, aber dank der Calendar API könnte das bald interessant werden. Als Content steht bisher nur das Wetter des aktuellen und der nächsten Tage, eine Sammlung aller Google-Doodles mit dem jeweiligem Erscheinungstag und die aktuelle Mondphase zur Verfügung. Die Inhalte werden in den meisten Fällen in Form eines eigenen Kalenders eingebunden, außer bei der Wettervorhersage - diese kann im Profil eingestellt werden. Die Neuerung ist recht interessant, schließlich soll der Kalender ja nicht mit irgendwelchen unwichtigen Informationen vollgestopft werden, sondern der Platz sinnvoll genutzt werden. Das erstellen eines eigenen Icons ist bisher leider nur per Calendar API möglich, wird aber in den nächsten Wochen sicherlich auch per normalem Termin erstellt werden können. » "New Features" Google Calendar Nachtrag: » Google Calendar zeigt jetzt auch Gadgets an
Google Page Creator
Bisher konnten mit dem Page Creator nur Webseiten unter einer Subdomain erstellt werden, die meistens Accountname.googlepages.com lautete. Diese Schranke wurde jetzt aufgehoben und es steht jedem Benutzer die Möglichkeit zur Verfügung mehrere Webseiten zu erstellen, derzeit noch unbegrenzt viele. Allerdings befindet sich das ganze noch im Experimental Modus. Den im Mai eingeführen Experimental Modus könnt ihr einfach in euren Page Creator Einstellungen aktivieren. Danach erscheint am oberen Rand des Bildschirms der Link Create a site with a different address, welcher zu einer Webseite führt auf der eine neue Subdomain + Startlayout eingerichtet werden kann. Es können derzeit noch beliebig viele Webseiten eingerichtet werden, so dass es sicher bald eine Überschwemmung an Google-Webseiten geben dürfte. Bisher war zur Einrichtung einer neuen Website auch immer ein neuer Account erforderlich, dies gehört nun der Vergangenheit an. Und ganz nebenbei kann so auch problemlos die Grenze von 100 MB ohne Probleme überschritten werden ;-) » Google Page Creator
Google Code
Die AJAX Search API hat 2 neue Funktionen bekommen die sich der weiteren Anpassbarkeit des Suchfeldes widmen. Als erstes kann das Suchfeld jetzt frei in einer Webseite platziert werden und muss nicht mehr zwingend in dem Suchfenster selbst positioniert werden, als zweitens bekommt der Webmaster noch mehr Kontrolle über das Suchfeld. Mit der Funktion GDrawOptions kann angegeben wo das Suchfeld platziert werden soll, dies kann natürlich auch an einer ganz anderen Stelle auf der Website passieren - so dass auch ein bestehendes Layout beibehalten werden kann und die Suche besser in das Corporate Design passt. Als zweites gibt Google dem Webmaster mit der Funktion GSearchForm mehr Kontrolle über das Suchfeld. Alle Events (Klicks, Eingaben,...) werden direkt an den Webmaster weitergeben und nicht mehr von der Search API selbst behandelt - so kann z.B. auch eine Suggest-Funktion händisch eingebaut werden. Außerdem ist das Feld damit komplett in der Form, Farbe und Größe anpassbar. Zwei wirklich sehr gute Änderungen die einige Webmaster mehr dazu bewegen könnten dieses Suchfeld in ihrer Website einzubauen. Die Search API kann mit diesen beiden Funktionen eigentlich komplett in die eigene Webseite integriert werden ohne das Layout zu zerstören. » Ankündigung im AJAX Search API Blog
GWB-Dossier APIs