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Seit Jahren warnt Google bei einigen Seiten mit dem Satz „This site may harm your computer“ bzw. „Diese Website kann Ihren Computer beschädigen.“ vor gefährlichen Webseiten, die Malware verbreiten. Nun gibt es mit „This site may be compromised“ eine neue Warnung.

Diese bedeutet, dass eine Webseite möglicherweise gehackt wurde oder in einer anderen Form gefährdet ist. Google zeigt diese Warnung, wenn es bspw. viele Spam-Kommentare gibt oder wenn Google glaubt, dass Inhalte verändert wurden und so Nutzer aufgefordert werden, persönliche Daten wie Kreditkarteninfos anzugeben.

Google verlinkt den Hinweis auf diese Webseite. Google prüft eine Webseite nicht nur mit dem Googlebot, sondern auch mit Programmen, die mit dem User Agent eines normalen Besuchers mit anderer IP unterwegs sind. So soll verhindert werden, dass ersten der Webmaster seine Webseite speziell für den Google Bot anpasst und zweitens auch Hacker ihre Malware für Google verbergen.

Bei This site may harm your computer zeigt Google eine Zwischenseite an. Dieses Feature dürften vielen erst im Januar 2009 aufgefallen sein, als Google alle Ergebnisse wegen eines Fehlers in der Datenbank als gefährlich einstufte.
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Google hat heute in 13 Ländern eine neue Onebox gestartet, die sich an Nutzer richtet, die möglichst schnell Hilfe brauchen. Diese erscheint bei einigen Begriffen wie Polizei, Notruf oder auch Selbstmord.

Nützlich ist das für Deutsche eigentlich nur für die zwölf anderen Länder, wenn man dort Urlaub macht. 112 sollte eigentlich jeder im Kopf haben. Diese sind Australien, Belgien, Frankreich, Ungarn, Italien, die Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Spanien, Schweden, die Schweiz und Großbritannien. Einen Nachteil hat es aber, man muss dann auch die übersetzte Bezeichnung kennen. Wesentlich sinnvoller wäre es hier zum Beispiel bei einer Suche nach Notruf auf google.co.uk die Telefonnummer des Rettungsdienstes in Großbritannien anzuzeigen. 

Googlet man nach Selbstmord dann wird als erstes Ergebnis die Telefonnummer der Telefonseelsorge angezeigt. Google ist hier wenig konsequent, da diese Nummern nicht mehr angezeigt wird, wenn man den Begriff ergänzt oder einen der Vorschläge auswählt.

Google Notruf

Google hat darauf geachtet, dass diese Nummer rund um die Uhr erreichbar sind und man so bei jeder Tages- und Nachtzeit Hilfe bekommen kann.
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Erst vor einem Monat schaltete Google einigen Nutzern die Seitenvorschau frei. Als Test scheint sich das Feature gut bewährt zu haben, denn heute hat Google "Vorschau" offiziell allen freigegeben. Dabei führt Google wichtige Argumente für eine solche Vorschau an: Schneller Vergleich von Webseiten, Relevante Inhalte auf einen Blick sowie eine Interaktion mit der Webseite.

Wie schon im Blogeintrag geschrieben, legt Google jetzt großen Wert darauf, dass man die Suchergebnisse per Tastatur steuern kann. Die Maus ist nur noch ein Feature. Klickt man auf die Lupe oder drückt man die nach-rechts-Pfeil-Taste, so erscheint die Seiten-Vorschau. Leider hat das im Test nicht funktioniert, soll bald aber kommen. Außerdem werden insgesamt 40 Sprachen zur Verfügung gestellt, deutsch ist schon dabei. 

Google Vorschau 

Für die Google Vorschau wurde auch eigens eine Micropage eingerichtet, die Alles genau erklärt. Weiterhin erklärt die Hilfeseite auch noch einmal ganz genau, wie man Vorschau aufruft (via Lupe). Von Tastatur-Kürzel ist noch keine Rede. 



Hier noch einmal die Zusammenfassung von Google Vorschau:
  • Suchergebnisse schneller vergleichen - speziell wenn es um Layout oder Design einer Webseite geht, kann man nun schnell Webseiten überfliegen und sich dann für die schönste entscheiden
  • Relevante Informationen finden - in der Vorschau wird eine orange Box angezeigt, in der ihr seht, wo auf der Seite eure Suchbegriffe sich finden. Damit seid ihr noch schneller
  • Interaktion mit Suchergebnissen - Mit der Suchvorschau ist es möglich, schnell und gezielt zu suchen. Wenn ihr bspw. auf der Suche nach einem Bild, Diagramm oder einer Tabelle seid, kann euch die Vorschau weiterhelfen
Und wer immer noch Skepsis hegt, dem sei dieser Satz aus dem Google Produkt-Kompass-Blog erwähnt: „Vor nicht allzu langer Zeit dauerte allein das Herunterladen eines Bildes manchmal 20 bis 30 Sekunden, und selbst heute brauchen manche Webseiten noch vier oder fünf Sekunden zum Laden. Mit Instant Previews gleichen wir eure Suchanfrage mit einem Index des gesamten Webs ab, identifizieren die passenden Teile jeder Website, fügen sie zusammen und servieren euch die entsprechende Vorschau genau auf eure Suche zugeschnitten – und das normalerweise in weniger als einer Zehntelsekunde” - also, ausprobieren kann ja nichts schaden.
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Google hat im Juni damit begonnen Apps für Android und das iPhone in den Index aufzunehmen. Erste Ergebnisse wurde in einer sogenannten Onebox angezeigt. Nun hat Google für das iPhone, iPad und Android eine neue Option in der mobilen Suche geschaffen, die die Apps auflistet.

Diese kann man entweder über die Linkbar auswählen oder man klickt auf den Pfeil und öffnet dann die "Sidebar". Hier kann man dann "iPhone Apps" bzw. "Android Apps" auswählen. Google zeigt diesen Punkt (derzeit) aber nicht immer an. In den Ergebnissen sieht man sofort den Preis, die Bewertung und die Beschreibung des Entwicklers. Klickt man denn den Link an, wird der App Store bzw. der Market geöffnet. 

iOS Search Apps

Leider hat es bei meinen Tests weder auf dem iPod touch noch mit dem HTC Desire funktioniert. Zwar wird der Eintrag angezeigt, aber es wird dann nur die Startseite geladen. Derzeit gibt es die App-Suche nur für Android und iOS. Auf PCs wird der Eintrag nicht angezeigt, außer man nutzt einen iOS bzw. Android-Useragent.

[via]
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Dass Google passt die Suchergebnis an bestimmte Gegebenheiten anpasst, sollte Euch eigentlich bekannt sein. Hierbei ist aber keine Zensur gemein, sondern eine individuelle Anpassung der Ergebnisse aufgrund von vergangenen Suchen. Eine weitere Personalisierung findet mithilfe des Ortes statt. 

Nun hat Google eine Option geschaffen mit der man den gewählten Ort ändern kann. Ist man auf der Suche nach einer Pizzeria in Nürnberg und befindet sich derzeit auch dort, reicht es meist aus einfach nur nach Pizza oder Pizzeria zu suchen. Jetzt will man aber eine Pizza in Köln finden, da man demnächst dort ist. Dann musste man "Pizzeria in Köln" eintippen. Vielleicht möchte man noch weitere Sehenswürdigkeiten planen und muss dann immer den Ort eintippen.

Dies fällt mit der neuen Funktion weg. Diese wird derzeit noch "ausgerollt". Bis das Update auf allen Servern verfügbar ist, wird es wie gewohnt einige Tage dauern. Den Ort findet man in der Sidebar und darunter einen Link "Change Location". Klickt man diesen an, wird ein Textfeld geöffnet in das man denn den Ort eingeben kann. 

Ortung

Die "Ortung" erfolgt meist mit der IP. Jeder IP-Adresse ist ein geografisches Gebiet zugeordnet. Eine exakte Ortung ist nur mit der IP-Adresse eigentlich nicht möglich. An der Art wie Google den Ort verwendet, hat sich absolut nichts geändert. Man gestaltet die Sache nur etwas transparenter.
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Wie dem regelmäßigen Besucher bekannt ist, testet Google regelmäßig neue Features sowohl in Produkten als auch bei der Suche. Ob man daran teil dieser Gruppe wird, hängt vom Zufall ab. Ein neues Experiment zeigt eine Vorschau auf die Webseite, wobei das Ergebnis hervorgehoben wird.

Bei den Suchergebnissen wird dann eine kleine Lupe angezeigt, die dann in einer Bubble die Vorschau auf die Webseite zeigt. Das sogenannten Snippet wird zum einen orange eingerahmt, aber auch noch einmal hervorgehoben. Einer unserer Leser schickte uns diese Screenshot:
Google Highlight Test
In der Bubble sieht man, Facebook wobei unter dem Header ein Teil eingerahmt ist, diesen findet man dann noch einmal mit dem fetten Hervorhebungen ein wenig größer.

Mit Google Instant verfolgt Google nicht nur den Ansatz, dass man weniger eintippen muss. Es soll sich auch die Nutzung der Maus verringern. Ergebnisse kann man mittlerweile auch über die Pfeiltasten ansteuern und per Enter auswählen. Interessant wäre es jetzt ob man die Vorschau so laden kann oder ob die Maus benötigt wird. 

Weiterhin hat Google scheinbar eine neue Hürde eingebaut, die die Übertragung dieses Tests mit dem PREF-Cookie unterbindet. Ich habe es mit zwei verschiedenen Cookies in unterschiedlichen Browsers getestet, es hat leider nicht funktioniert. 

Die Vorschau auf die Seite ist nicht ganz neu. Auf google.com kann man in der Sidebar Page previews aktivieren.
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Google rollt derzeit ein Update für Google Instant aus. Neben erweiterter Tastensteuerung und Instant für News, Blogs und Co. gibt es nun Instant auch auf weiteren Google Domains, darunter auch google.at und google.ch

Wie auch bei Google.de gilt, dass man eingeloggt sein muss, um Instant zu nutzen. Aktuell bietet Google das Feature Instant nur auf google.com und google.ru auch ohne Account an. Neben Österreich und der Schweiz kamen auch noch Belgien, Kanada, Tschechien, Irland, Mexiko, Niederlande, Polen, Slowakei, Slowenien und die Ukraine, das Feature. 

Google Instant kann man schon immer auch per Tastatur steuern. Bisher konnte man aber nur einen anderen Vorschlag auswählen und musste dann mit der Maus das gewünschte Ergebnis anklicken. Ab sofort ist das nicht mehr nötig. Hat man die Vorhersage per Enter bestätigt, erscheint dann beim ersten Ergebnis ein kleiner Pfeil. Hat man das gewünschte Ergebnis mit den Pfeiltasten angesteuert, kann man es über Enter öffnen.

Weiterhin steht Google Instant nun auch für diese Features der Suche zur Verfügung: Videos, News, Books, Blogs, (Status-)Updates und Diskussionen. 



Während bei mir schon Instant für Videos, News und Co. funktioniert, ist die erweiterte Tastensteuerung noch nicht vorhanden. In wenigen Tagen sollten die Features dann bei allen Nutzern bereit stehen, wenn man einen der unterstützten Browser verwendet. Diese sind Chrome 5+, Firefox 3+, Safari 5 und Internet Explorer 8. Mit Opera kann man es über einen kleinen, aber feinen Umweg nutzen.