Vor zwei Wochen sind erste Gerüchte aufgetaucht, dass Google Interesse an der Übernahme des StartUps Skybox hat, und jetzt ist der Deal in trockenen Tüchern. Google übernimmt das junge Unternehmen, das Mini-Sateliten in den Weltraum schießt und hochauflösende Aufnahmen der Erde macht, zu einem Preis von 500 Millionen Dollar. Aber es gibt auch weitere Pläne für die Satelliten.
In den Google Maps ist wieder einmal ein neues Easteregg in Form eines sehr ungewöhnlichen Transportmittels aufgetaucht: Neben den üblichen privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die Strecke zwischen zwei der höchsten Berge von Wales auch mit einem Drachen zurück legen - was natürlich angesichts der Höhenunterschiede die beste Wahl sein dürfte.
Die Navigation in den Google Maps kann schon seit langer Zeit zwischen Routen bzw. Fortbewegungsmitteln für Autofahrer, Fußgänger oder auch Radfahrer unterscheiden und zeigt für alle möglicherweise unterschiedliche Routen an. Schon vor längerer Zeit hat Google viele spezielle Biker-Routen hinzugefügt, ab sofort zeigt ein neues Diagramm nun auch die zu überwindenden Höhen an.
Es gibt zahlreiche von Nutzern erstellte Karten in den Google Maps die erweiterte Informationen oder Links (meist zur Wikipedia) enthalten, diese sind aber meist nur sehr schwer über die Suchfunktion zu finden. Ab sofort integriert Google nun selbst weitere Informationen über bestimmte Orte und Placemarks und zeigt Informationen aus dem Knowledge Graph in den Maps an.
Aktuell rollt Google über den Play Store und den App Store ein Update für die Google Maps Smartphone-App aus, das viele größere und kleinere Änderungen mit sich bringt. Neben einigen Verbesserungen am Routenplaner gibt es nun auch einen Suchfilter für Geschäfte, einige Tweaks an der Oberfläche und auch die Integration des Taxi-Diensts Uber.
Auch wenn es der Nutzer im Normalfall kaum bemerkt, aktualisiert Google das Bildmaterial für die Google Maps doch in regelmäßigen Abständen und lässt auch die Fahrzeuge von StreetView immer wieder aktuelle Fotos aufnehmen. Weil es natürlich schade wäre wenn die alten Fotos einfach so in den Untiefen der Datencenter versinken, lassen sich diese nun mit der neuen "Back in Time"-Funktion wieder anzeigen.
Weltweit gibt es über 200 Gebiete und Landstriche mit Territorialstreitigkeiten, bei denen nicht eindeutig geklärt ist zu welchem Staat diesen gehören - bzw. um die ein (kalter) Krieg geführt wird. Da die Google Maps mittlerweile in nahezu jedem Land über genaues Kartenmaterial verfügen, und man nicht in einen Konflikt mit hereingezogen werden möchte, haben Googles Entwickler eine clevere Lösung zur Darstellung der Grenzen gefunden.
Nach fast sieben Jahren Streit konnte sich Google mit einer deutschen Gemeinde einigen - bzw. hat diese endlich erhört - und ein sehr unbeliebtes Artefakt aus der Vergangenheit in den Google Maps entfernen. Bis vor wenigen Tagen wurde man bei der Suche nach "Hitler-Berg" in den Maps auf den Heigelkopf in der oberbayerischen Gemeinde Wackersberg geführt. Erst vor wenigen Wochen gab es in Berlin einen ähnlichen Fall.
Gestern schlug ein kleiner Fehler in den Google Maps hohe Wellen und wurde weltweit von vielen Medien aufgegriffen: Für einige Stunden war der Berliner Theodor-Heuss-Platz auch unter dem Namen Adolf-Hitler-Platz zu finden. Google hatte den Fehler schnell behoben und nun auch eine kurze Erklärung dazu abgegeben, wie es zu diesem Irrtum kommen konnte.
Weil Google die Daten für die Maps von vielen verschiedenen regionalen Dienstleistern einkauft kommt es immer wieder einmal zu kleineren Fehlern auf der Karte, die aber in den meisten Fällen sehr schnell korrigiert sind. Bis gestern Abend soll es in den Maps einen besonders pikanten Fehler gegeben haben, denn mitten in Berlin fand sich plötzlich der Adolf-Hitler-Platz wieder.