Seit wenigen Tagen zeigt Google Maps Leihstationen für Fahrräder auf der Karte und liefert zusätzlich Live-Daten über die Auslastung der einzelnen Stationen. Das funktioniert derzeit nur in vier deutschsprachigen Städten, wird aber permanent ausgebaut und somit vielleicht eine wichtige Anlaufstelle für alle gelegentlichen Hobby-Biker. Aber Google Maps bietet noch sehr viel mehr Spezialfunktionen für Fahrradfahrer an und lässt sich auch gut mit Google Fit kombinieren.
Fahrradfahrer sind mit Google Maps sehr gut aufgehoben, denn die Kartenplattform bietet viele Zusatzfunktionen für Fahrradfahrer und kann seit dem vergangenen Jahr auch über die Situation an den Leihstationen informieren. Bisher konnten sich allerdings nur Nutzer in New York über die Auslastung der einzelnen Stationen informieren - und jetzt beginnt der internationale Rollout. Ab heute hält Google Maps auch in Deutschland, Österreich und Schweiz entsprechende Informationen bereit.
Wir haben schon mehrmals über Googles Fahrrad-Problem berichtet: Dem Unternehmen werden pro Woche etwas 250 Fahrräder gestohlen - und das geht natürlich richtig ins Geld. Da dieser, von vielen offenbar als Kavaliersdelikt angesehene Diebstahl, stark zugenommen hat, trifft Google nun Gegenmaßnahmen und beschäftigt mittlerweile mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter nur dafür, die Räder wieder zurückzuholen.
Bikesharing, also das Teilen von Öffentlichen Fahrrädern, gehört längst zum Stadtbild vieler Großstädte und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Allerdings gibt es auch immer wieder Vandalen und Diebstähle, die ein solches System langfristig zerstören können. Genau mit diesem Problem kämpft seit einiger Zeit auch Google, denn in der Heimatstadt Mountain View verschwinden mittlerweile Hunderte Fahrräder des Unternehmens. Jetzt sind kreative Lösungen gefragt.
In den vergangenen Jahren hat Google rund um das eigene Hauptquartier eine riesige Fahrradflotte aufgebaut, mit der die Mitarbeiter des Unternehmens zur Arbeit fahren oder eines der etwas weiter entfernteren Büros besuchen können. Die Fahrräder sind weder gesichert noch haben sie feste Abstellplätze, so dass es sich praktisch um ein Öffentliches Bike-Share-System handelt. Doch in den vergangenen Monaten sorgt dieses offene System für große Probleme.
Die Navigation in den Google Maps kann schon seit langer Zeit zwischen Routen bzw. Fortbewegungsmitteln für Autofahrer, Fußgänger oder auch Radfahrer unterscheiden und zeigt für alle möglicherweise unterschiedliche Routen an. Schon vor längerer Zeit hat Google viele spezielle Biker-Routen hinzugefügt, ab sofort zeigt ein neues Diagramm nun auch die zu überwindenden Höhen an.
Maps

Google Maps hat jetzt in den USA den Support für Radwege und Wegplanung für Biker eingeführt. Damit lassen sich Strecken berechnen, die für Radfahrer besonders geeignet sind. Dies entstand aus einer Kooperation mit der Rails-to-Trails Behörde, die rund 20.000 Km an Radwege Google bereitstellte.

Das kennt sicher jeder: Man ist mit dem Rad unterwegs, aber die Landkarte ist nicht so ganz orientiert und führt einen lieber über Bundesstraßen oder Berge. Das will Google Maps besser machen und hat deshalb die Biking-Maps eingeführt. Man soll durch möglichst ebenes Gelände und Rad-taugliche Wege geleitet werden. Dabei spielen die Radwege keine unwichtige Rolle, denn diese sollen ja auch genutzt werden.



Derzeit hat das Biking-Tool von Google Maps nur in 150 US-Amerikanischen Städten angeboten, soll jedoch bald und nach Feedback ausgebaut werden. Für andere Länder und Orte ist noch nix derartiges in Planung.

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