Google Maps 3D: Beeindruckender neuer Modus startet in weiteren Regionen mit 100 neuen Sehenswürdigkeiten

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Als vor einigen Monaten das neue Google Maps 3D angekündigt wurde, waren viele Nutzer von der neuen Bildgewalt beeindruckt, die die Kartenplattform im neuen ‚Immersive View‘ bieten kann. Jetzt legt man weiter nach und schaltet diese automatisierte 3D-Ansicht für knapp 100 Sehenswürdigkeiten rund um die Welt frei. Aber auch das soll nur der Anfang der neuen Ansicht sein, die in Zukunft ganze Städte abdecken soll.


google maps 3d cover

Nutzer von Google Maps dürfen sich in diesen Tagen über einige neue Funktionen freuen, über die wir euch bereits berichtet haben – so wie etwa die stark verbesserte Standortfreigabe. Aber auch grafisch legt man nach, denn das vor einiger Zeit in Aussicht gestellt und im Mai erstmals gestartete ‚Immersive View‘, startet jetzt in weiteren Ländern. Der Einfachheit Halber und weil es verständlicher ist, wird es von mir gerne als „Google Maps 3D“ bezeichnet.

Die neue ‚Immersive View‘-Ansicht wurde von Beginn an am Beispiel von London gezeigt, das durch den Kamerawinkel und eines automatischen Schwenks gleich mehrere Sehenswürdigkeiten und auch den Blick auf das berühmte Themse-Ufer zeigt. An dieser Stelle macht man jetzt weiter und schaltet diese Ansicht für knapp 100 neue Sehenswürdigkeiten rund um die Welt frei. Sucht einfach nach einer berühmten Sehenswürdigkeit, wechselt in den Fotos-Tab und schon sollte diese Darstellung angeboten werden.

Um euch bei der Reiseplanung zu helfen, bringen wir fotorealistische Luftaufnahmen von fast 100 der weltweit beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Städten wie Barcelona, London, New York, San Francisco und Tokio direkt zu Google Maps. Angenommen, ihr möchtet nach New York reisen. Dank dieses Updates könnt ihr euch schon von zu Hause aus ein Bild davon machen, wie das Empire State Building aus der Nähe aussieht, damit ihr euch entscheiden könnt, ob ihr es in eure Reiseroute aufnehmen möchtet oder nicht.




Derzeit befindet sich der Modus noch in seiner Anfangsphase und steht daher nur für die wichtigsten Gebäude zur Verfügung, bei denen vermutlich immer wieder Grafiker eingreifen müssen, um diese Aufnahmen zu erhalten. Außerdem fehlt noch das in der ersten Ankündigung in Aussicht gestellte Wettermodell, das praktisch für einen Liveblick sorgen soll. Es ist der Startschuss für einen breiten Rollout dieser Funktion, die stark auf KI und die große Bilddatenbank setzt.

Dies ist der erste Schritt zur Einführung der immersiven Ansicht, die KI mit Milliarden von hochauflösenden Street View-, Satelliten- und Luftbildern kombiniert.

Und damit schließt sich eigentlich schon aus, dass wir diese Funktion in nächster Zeit in deutschen Städten oder Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen werden. Zwar ist Google Maps sehr gut mit Fotos von deutschen Sehenswürdigkeiten gefüllt, aber das reicht nicht aus. Denn man zeigt nicht nur das Hauptgebäude, sondern auch die gesamte Umgebung, von der wohl kaum jemand Bilder macht und diese hochlädt. Aber vielleicht überrascht man ja auch irgendwann mit einem Streetview-Comeback in Deutschland.

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