Google arbeitet schon seit langer Zeit am neuen Betriebssystem Fuchsia, hat bisher aber nicht offiziell verkündet, wann mit der ersten finalen Version zu rechnen ist bzw. auf welchen Geräten die Plattform überhaupt eingesetzt werden soll. Ein bekannter Hardware-Partner von Fuchsia ist Huawei, denn das Unternehmen hat vor allem am Kernel des Betriebssystems großes Interesse. Nun zeigt sich, dass das chinesische Unternehmen nach unfreiwilliger Auszeit wieder Interesse an dem Projekt hat.
Googles irgendwann einmal kommendes Betriebssystem Fuchsia ist immer wieder für eine Überraschung gut - und die gab es vor wenigen Tagen. Nachdem wir uns schon längst von dem Gedanken des potenziellen Android-Nachfolgers verabschiedet haben, unterstützt Fuchsia plötzlich Smartphone-CPUs. Damit müssen nun keine neuen Grabreden für Android geschrieben werden, aber es ist ein erneuter Beweis dafür, wie flexibel Fuchsia eines Tages sein wird. Selbst für den bisher nicht bekannten Nachfolger der Smartphones wäre man bereits gewappnet.
Seit einiger Zeit zeichnet es sich ab, dass Googles neues Betriebssystem Fuchsia wohl auf Smart Display Premiere feiern wird und als neue Plattform für das Smart Home oder das gesamte Internet of Things etabliert werden könnte. Nun gibt es wieder eine interessante Entwicklung in einer andere Richtung, die man bei Fuchsia seit längerer Zeit nicht mehr beachtet hat: Die Unterstützung von Smartphone-Architekturen.
Google redet nicht gerne über Fuchsia, das haben alle an dem Projekt interessierten Beobachter mittlerweile mitbekommen. Dennoch gibt es immer wieder Signale, dass das Betriebssystem eine größere Rolle spielt, als es in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Jetzt ist Google aktiv auf der Suche nach mindestens vier neuen Mitarbeitern für das Fuchsia-Team, sowohl im Bereich Software als auch Hardware. Die Job-Beschreibungen sind durchaus interessant.
Ob Google es nun bestätigen mag oder nicht - das Unternehmen arbeitet schon seit längerer Zeit an einem neuen Betriebssystem, über das seit langer Zeit sehr viele Informationen bekannt sind und das nun sogar eine eigene Webpräsenz hat: Fuchsia. Man kann sich natürlich fragen, wofür ein neues Betriebssystem neben den beiden Erfolgsprodukten Android und Chrome OS überhaupt benötigt wird. Wenn man sich die aktuelle und kommende Hardware-Landschaft ansieht, wird schnell deutlich, dass durchaus noch eine große Lücke klafft.
Seit mindestens zwei Jahren arbeitet Google am neuen Betriebssystem Fuchsia, dessen Einsatzgebiet und eigentlicher Zwecke nach wie vor nicht öffentlich bekannt ist. Vor einigen Wochen hatte das Projekt zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung einen Rückschlag verkraften müssen, aber dafür geht es nun wieder steil aufwärts: Google hat die offizielle Webseite mit der Fuchsia-Dokumentation freigeschaltet und gibt tiefe Einblicke in das Betriebssystem, das vielleicht bald für eine neue Geräteklasse stehen könnte.
Sehr wahrscheinlich wird Google in diesem Jahr nicht nur die neuen Pixel 4-Smartphones vorstellen, sondern dürfte wohl auch neue Generationen der Google Home Smart Speaker zeigen und zeitnah in den Verkauf bringen. Ausgerechnet im Sourcecode von Fuchsia finden sich nun erste Hinweise auf mindestens einen Nachfolger, der offenbar auch schon wieder mit dem neuen Betriebssystem getestet wurde.
Auch nach dem kleinen öffentlichen Rückschlag bleibt Googles in Entwicklung befindliches Betriebssystem Fuchsia weiterhin sehr interessant: Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass Fuchsia sehr flexibel und universell einsetzbar sein wird, wobei auch Apps anderer Plattformen unterstützt werden sollen. Nun zeigt sich, dass das Betriebssystem große Anleihen bei Chrome OS machen wird und ausgerechnet bei der Android-Unterstützung auf die Hilfe des Desktop-Betriebssystems setzt.
Durch die fehlende Präsenz auf der Google I/O sowie einem kurzen Interview eines Google-Managers hat das gerade in Entwicklung befindliche Betriebssystem Fuchsia einen heftigen Dämpfer bekommen. Doch eigentlich hat sich, bis auf die derzeitige öffentliche Wahrnehmung, nichts geändert. Dennoch wird es Zeit, die Möglichkeiten zu sortieren, die dem neuen Betriebssystem aktuell bleiben. Und bei genauerer Betrachtung kann Google ein drittes Betriebssystem tatsächlich sehr gut brauchen. Nämlich für das Smart Home und das Internet of Things.
Schon seit langer Zeit arbeitet Google am neuen Betriebssystem Fuchsia, doch bis auf ganz wenige Ausnahmen hat man sich bisher nicht zur Zukunft des Projekts geäußert. In der vergangenen Woche gab es dann eine kleine Ausnahme, mit der Android-Chef Hiroshi Lockheimer Fuchsia kleinreden und kräftig auf die Euphorie-Bremse treten wollte. Wirklich abnehmen kann man ihm das nicht und die neueste Entwicklung passt auch eher nicht dazu: Gestern Abend ging kurzzeitig eine Fuchsia-Webseite Online.