Die nächsten Wochen könnten bei Google ruhig und unruhig zugleich werden: Denn die am Freitag angekündigte Entlassungswelle wird 12.000 Mitarbeiter den Job kosten - und ein großer Teil weiß noch gar nichts davon. Wenn man die Beiträge selbst prominenter Google-Mitarbeiter auf Social Media verfolgt, ist eine sehr schlechte Stimmung zu spüren, die noch mehrere Wochen anhalten könnte.
Das neue Betriebssystem Android 14 steht vor der Tür, denn der erste Release könnte potenziell schon in den nächsten Tagen erfolgen. Google wird auch in diesem Jahr wieder viele Neuerungen mitbringen, aber auch einige Änderungen bestehender Funktionen, was nicht immer bei allen Nutzern ankommt. Jetzt wurde ein veränderter Umgang mit älteren Apps entdeckt: Diese sollen sich auch per Sideloading nicht mehr installieren lassen.
Am Freitag hat Google-CEO Sundar Pichai angekündigt, sich von 12.000 Mitarbeitern trennen zu müssen und damit die Zahl der Beschäftigten um knapp sechs Prozent zu reduzieren. Einige Abteilungen wird es mehr, andere weniger treffen, denn natürlich werden die Teams nicht ohne weitere Überlegungen reduziert. Wie jetzt bekannt wurde, trifft es unter anderem das Team des Betriebssystems Fuchsia sowie die Area 120-Projekte hart.
Die Google-Mutter Alphabet besteht nicht nur aus der Gelddruckmaschine Google, sondern aus vielen weiteren Projekten und Unternehmen, die in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv sind. Seit jeher gilt Alphabet als "Moonshot"-Konzern und wurde auch wegen solcher Projekte überhaupt erst gegründet. In diesem Artikel zeigen wir euch die aktuelle Struktur der Alphabet Holding mit all ihren Unternehmen.
Das Spiel ist aus: Google hat der Spieleplattform Stadia am Donnerstag endgültig den Stecker gezogen, die Server abgeschaltet und sich somit weitgehend aus dem Spielestreaming-Markt verabschiedet. Der Abschied lief allerdings etwas anders, als wir das in der Vergangenheit von Google kannten: Es war sehr versöhnlich, man sorgte fast schon für gute Stimmung und könnte sich damit schon jetzt die Tür für eine Rückkehr offenhalten.
Google arbeitet seit langer Zeit an der Modularisierung von Android, durch die immer mehr Bestandteile des Betriebssystems separat ausgetauscht oder aktualisiert werden können. Diese Entwicklung wird sich auch mit Android 14 fortsetzen und hat nicht nur Auswirkungen auf schnelle Updates, sondern auch auf die Kontrolle durch die Smartphone-Hersteller. Denn diese haben als Nebeneffekt immer weniger Anpassungsmöglichkeiten.
Das Jahr 2023 hat für Google nicht ganz so rosig begonnen und könnte viele Veränderungen und Neuerungen auf den Weg bringen. Nachdem man viele Jahre von Künstlicher Intelligenz gesprochen und diese im Hintergrund in zahlreiche Dienste integriert hat, geht man nun in die Offensive: Als Reaktion auf ChatGPT und alles was da noch kommt, soll Google nicht weniger als 20 neue Produkte in der Pipeline haben. Wir nennen euch einige Beispiele.
Am heutigen 22. Januar beginnt das Mond-Neujahr - der Jahresbeginn in einigen traditionellen Kalendersystemen Asiens. Anlässlich dessen schaltet Google heute wieder ein sehr schönes Google-Doodle auf vielen internationalen Startseiten und erinnert uns Europäer bzw. Deutsche daran, dass "unser" neues Jahr nun schon wieder ganze drei Wochen alt ist. Der Google-Schriftzug begrüßt das neue Jahr natürlich mit dem namensgebenden Tier - dem Wasser-Hase. Spannend ist auch, wie es entstanden ist.
Google hat die Spieleplattform Stadia vor wenigen Tagen endgültig eingestellt und sich überraschend versöhnlich aus dem Streamingmarkt verabschiedet. Dafür hat man den Nutzern nicht nur Abschiedsgeschenke gemacht, sondern auch mit hohem finanziellen Aufwand nahezu alle zuvor entstandenen Kosten ersetzt. Damit ist Stadia für Google zu einem Multimilliardengrab geworden, das auch in den Quartalszahlen sichtbar werden dürfte. Das kommt für Google zur absoluten Unzeit.
Nur zwei Wochen nach dem Start der zweiten Beta legt Google nach: Gestern am späten Abend wurde die zweite zweite Android 13 Beta in der QPR2-Schiene veröffentlicht, die uns noch in den nächsten eineinhalb Monaten begleiten und möglicherweise einige neue Features bringen wird. Der Rollout beginnt ab sofort für alle aktuell unterstützen Pixel-Smartphones, die sich noch oder schon wieder im Beta-Channel befinden.
Sowohl Routenplanung als auch Navigation gehören zu den wichtigsten Aufgabenbereichen von Google Maps und legt nicht nur funktionell, sondern auch qualitativ immer weiter nach. Die Navigation kündigt aber nicht nur die Abbiegungen und Richtungswechsel an, sondern beobachtet die gesamte Strecke ständig auf drohende Staus - aber wie macht Google Maps das? Tatsächlich stammt der überwiegende Teil der Daten mittlerweile aus eigener Quelle.
Wir hatten bereits darüber berichtet, dass der Chatbot ChatGPT bzw. die von OpenAI gezeigte Künstliche Intelligenz bei Google für großen Wirbel gesorgt hat - die Rede war nicht von weniger als "Alarmstufe Rot". Jetzt zeigt sich, dass das vielleicht sogar noch untertrieben ist, denn hinter den Kulissen herrscht wohl großer Aktionismus. So sehr, dass man sogar die beiden Google-Gründer zurückgeholt hat. Wohl unabhängig von den 12.000 Entlassungen.
In den vergangenen Wochen gab es Entlassungswelle bei vielen großen Tech-Unternehmen und eigentlich schon seit Sommer letzten Jahres wissen wir, dass Google im Krisenmodus agiert und ebenfalls zahlreiche Entlassungen vorbereitet - das hat sich jetzt bestätigt. Wie Google-CEO Sundar Pichai vor wenigen Minuten verkündet hat, werden mit sofortiger Wirkung 12.000 Mitarbeiter gekündigt. Das dürfte für die Unternehmenskultur nicht förderlich sein.
Viele Nutzer von Google Fotos dürften nicht nur die Galerie-Funktionen der App nutzen, sondern auch das automatische Backup aller Bilder und Videos in die Cloud. Jetzt deutet sich eine für manche Nutzergruppen wichtige Änderung bei der Darstellung von RAW-Bildern im Fotostream an. Denn diese bisher ausgelagerten Medien sollen trotz deaktiviertem Backup in den Feed gelangen.
Die Plattform Google Podcasts gehört zwar zu den Apps der zweiten Reihe, erfreut sich aber dennoch aufgrund der sehr einfachen Benutzbarkeit recht großer Beliebtheit - aber wie lange noch? Schon seit längerer Zeit wird über ein Aus der Plattform spekuliert und jetzt hat Google einen ersten Schritt unternommen, der diese Spekulation stützt. Der Nachfolger steht längst bereit.