Google sammelt Unmengen an Daten über alle Nutzer und kann vor allem durch die globale Verbreitung der Android-Smartphones auf sehr viele Daten zugreifen, die in der anonymen Masse sehr wertvoll sein können. Wie nun bekannt wurde, hatte Google etwa zwei Jahre lang weltweit sehr viele Netzbetreiber mit Daten zur Netzabdeckung versorgt und ihnen so wichtige Anhaltspunkte zum eigenen Netz und dem weiteren Ausbau geliefert.
Eigentlich sollte der gegen Huawei auferlegte US-Bann bereits beendet sein, doch tatsächlich ist bisher nichts handfestes in diese Richtung passiert - und dennoch sind vorerst weiterhin keine Auswirkungen auf die Nutzer zu befürchten. Die zuvor erteilte Ausnahmegenehmigung zur Abwicklung von Geschäften mit US-Unternehmen wäre heute ausgelaufen und wurde nun um weitere 90 Tage verlängert. Das sollte bis zur endgültigen Klärung ausreichen.
Die Woche 33 neigt sich dem Ende zu und ist mittlerweile beim Sonntag angekommen. Zeit also, auf die vergangenen sieben Tage zurückblicken und wieder unseren kleinen Wochenrückblick zu beginnen. Wie in jeder Woche Woche blicken wir sowohl auf die beliebtesten Artikel der Kalenderwoche 33 vom 11. August bis zum 17. August 2019 als auch auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren zurück.
Google Fotos verspricht allen Nutzern unbegrenzten Speicherplatz für alle ihre Fotos und Videos, was aber nur unter bestimmten Umständen greifen kann. Die Limits sind relativ hoch angesetzt, sodass der durchschnittliche Nutzer tatsächlich einen ewigen und unbegrenzten Medienspeicher erhält. Es bedarf also keiner Komprimierung der Bilder. Aber nicht nur bei den Dateigrößen der Fotos und Videos, sondern auch bei den Alben gibt es einige Limits. Diese wird man im Alltag eher nicht sprengen, aber dennoch kann ein kleiner Überblick über alle bekannten Limitierungen in Google Fotos nicht schaden.
Unter Android nutzen einige Apps die Möglichkeit, Webseiten in einem Chrome Custom Tab zu öffnen und somit die Vorteile des Chrome-Browsers zu nutzen. Die Oberfläche dieser Mini-Version des Browsers kann von den Apps angepasst werden, doch diese Möglichkeit wird nicht ganz so häufig verwendet. Google selbst verwendet diese Möglichkeit nun, um einen Teilen-Button direkt in die obere Menüleiste zu bringen.
Googles Tastatur-App Gboard kann bei optimaler Nutzung ein sehr praktisches Werkzeug sein. Jetzt ist Gboard in der neuen Version 8.6 erschienen, die an der Oberfläche keine Neuerungen mitbringt, aber dennoch unter der Haube viele interessante Hinweise auf Veränderungen enthält. Schon bald dürfte die App um ein neues Symbol-Keyboard erweitert werden und über gesponsorte Sticker eine erste Form der Monetarisierung starten.
Googles Designer lieben es, mit etablierten Oberflächen zu spielen und immer wieder einige Details anzupassen. Auch bei YouTube wird immer wieder Hand angelegt und vor allem die Startseite scheint eher eine große Spielwiese zu sein. Seit wenigen Tagen testen die Designer einen neuen Look mit teilweise deutlich größeren Thumbnails. Die meisten Nutzer sind davon wenig begeistert und machen ihrem Ärger bereits Luft.
Mit Fuchsia arbeitet Google nun schon seit langer Zeit an einem völlig neuen Betriebssystem, das nicht nur an der Oberfläche viele Konzepte über den Haufen wirft. Auch in der tiefsten Ebene der Software stehen alle Zeichen auf einen Neustart, denn der Zircon-Kernel basiert nicht auf Linux und ist zu großen Teilen eine Eigenentwicklung des Unternehmens. Selbst wenn die Fuchsia-Oberfläche niemals genutzt werden sollte, ist Zircon der Bestandteil des Projekts, auf dem zukünftig viel aufgebaut werden könnte.
Google Fotos unterstützt den Nutzer nicht nur bei der Organisation aller in der Cloud befindlichen Fotos und Videos, sondern zeigt in der Smartphone-App auch alle lokal gespeicherten Medien an und schließt diese in die Synchronisierung ein. Standardmäßig wird nur der Kamera-Ordner dauerhaft überwacht und nach neuen Bildern durchsucht, wer möchte, kann aber auch beliebige andere Ordner in die App integrieren oder von dort entfernen.
Eine spannende Woche geht zu Ende, denn Samsung hat das Galaxy Note 10 gezeigt und Huawei hat auf großer Bühne das neue Betriebssystem Harmony OS präsentiert. Auch im Play Store gibt es natürlichn wieder viele temporär kostenlose Apps und Spiele zu entdecken: Heute gibt es eine Augmented Reality-App, eine Wassertrinken-Erinnerung und einiges mehr. Spiele gibt es aus den Kategorien Action, Adventure, Rollenspiel, Casual, Arcade, Puzzle sowie ein Rennspiel.
Schon seit langer Zeit war in Huawei-Kreisen die Rede davon, dass das Unternehmen an einem eigenen Betriebssystem arbeitet, aber erst seit dem US-Bann sind die Pläne konkret geworden und erste Details ans Tageslicht gekommen. Jetzt hat Huawei auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz das neue Betriebssystem Harmony OS vorgestellt, das auf sehr vielen Plattformen zum Einsatz kommen kann und laut eigenen Aussagen auch als Android-Ersatz fungieren kann.
Bei der Google Bildersuche standen in den letzten Monaten einige größere Umbauarbeiten an, die vor allem die mobile Version betrafen und neue Features im Gepäck hatten. Nun hat Google eine relativ große Veränderung für die Bildersuche im Web angekündigt, bei der das ausgewählte Vorschaubild eines Ergebnisses inklusive vieler weiterer Details in einer temporären Seitenleiste angezeigt wird. Die neue Oberfläche wird ab sofort ausgerollt.
Microsoft hat Googles Smartphone-Betriebssystem Android schon vor langer Zeit für sich entdeckt und bietet zahlreiche Apps mit großem Erfolg im Play Store an. Nun könnte Microsoft schon sehr bald wieder einen größeren Anlauf starten, um diese Apps weiter zu etablieren und vielleicht zu Standardwerkzeugen der Nutzer zu machen. Laut Medienberichten wird das Unternehmen während des Samsung Galaxy Note 10-Events am Mittwoch ebenfalls auf der Bühne vertreten sein.
Google hat vor wenigen Tagen angekündigt, dass die Android-Nutzer in der EU ab dem kommenden Jahr eine alternative Suchmaschine verwenden können und diese sehr leicht aus einer Liste auswählen und wechseln können. Allerdings sorgt das von Google gewählte System zur Auswahl der Suchmaschinen für sehr viel Kritik. Nun hat sich auch die europäische Suchmaschine Qwant zu Wort gemeldet und wirft Google vor, die Milliardenstrafe der EU-Kommission auf die Wettbewerber umlegen zu wollen.
Gestern hat Google angekündigt, dass EU-Nutzer künftig die Standard-Suchmaschine auswählen können und das Betriebssystem ab dem kommenden Jahr einen neuen Auswahldialog anbieten wird. Doch hinter diesem unscheinbaren Dialog steckt eine große Brisanz, denn Google hat ein Auktionssystem geschaffen, für das die anderen Suchmaschinen tief in die Taschen greifen müssen. Das dürfte sich schlussendlich für Google mehr lohnen als für die Konkurrenz und das System mal wieder ad absurdem führen.