Einige von Googles Produkten sind ihrer Kategorie weltweit führend und dominieren teilweise die Märkte: Da wäre etwa die Websuche die weltweit praktisch ohne Konkurrenz läuft, mit YouTube betreibt man die größte Videoplattform, Chrome ist der meistgenutzte Browser und Android ist das weltweit am häufigsten verwendete mobile Betriebssystem. Letzteres hat Google nun auch den Titel beschert, das Produkt mit den meisten Sicherheitslücken im Angebot zu haben.
In wenigen Tagen beginnt in Las Vegas wieder die CES, auf der gleich am Jahresanfang Benchmarks gesetzt und neuen Hardware-Gadgets vorgestellt werden. Auch in diesem Jahr stehen natürlich wieder die mobilen Produkte im Fokus, die zu einem überwiegenden Teil mit Googles Betriebssystemen ausgestattet sein werden. Gleich zum Jahresanfang werden zwei Chromebooks erwartet, die Googles Desktop-Betriebssystem einen entscheidenden Schub geben könnten.
Im Sommer kam eigentlich niemand an Pokémon GO vorbei und es hat wohl noch niemals einen so extrem großen Hype um ein Smartphone-Spiel gegeben wie in diesem Jahr. Damit sind die Vorzeichen für Nintendo eigentlich sehr gut, dass man diesen Erfolg auch mit anderen Figuren aus dem eigenen Universum wiederholen kann. Mit Super Mario Run hat der japanische Hersteller nun erstmals ein Smartphone-Spiel veröffentlicht, das schon bald auch für Android zur Verfügung stehen wird.
Googles Betriebssystem Android hat mittlerweile einen weltweiten Marktanteil von 88 Prozent und ist längst die dominierende Plattform, die nur noch Apples iOS neben sich duldet. Immer wieder unternimmt man dennoch Versuche, Apples Plattform weitere Nutzer abzuwerben und diesen den Wechsel in das Google-Ökosystem so einfach wie möglich zu machen. Jetzt hat auch das Google Drive eine Funktion bekommen, um in drei simplen Schritten zu Android zu wechseln.
Mit den Play Services betreibt Google ein Framework für Android, in dem viele wichtige Grund-Funktionen ausgelagert sind und allen Apps zur Verfügung gestellt werden. Dabei spielt es normalerweise keine große Rolle unter welcher Android-Version die Play Services laufen - bis jetzt. Nun haben die Entwickler angekündigt, schon in wenigen Monaten den Support für Android Gingerbread und Android Honeycomb einzustellen.
Im April dieses Jahres hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen Android gestartet, in dem man Google vorwirft, die Marktmacht des Betriebssystems auszunutzen. Angesichts der Marktanteile von knapp 90 Prozent ist ein solches Verfahren kaum verwunderlich, aber die Argumente der EU sind nur an den Haaren herbeigezogen - behauptet nun zumindest Google in der offiziellen Antwort. Wenig überraschend weist man alle Vorwürfe von sich - und das durchaus überzeugend.
Dass sich Googles Browser Chrome sehr großer Beliebtheit erfreut, ist bereits seit langer Zeit bekannt - und das sowohl auf dem Desktop als auch auf dem mobilen Markt. Normalerweise lässt sich Google aber selbst bei solchen Erfolgsprodukten nicht in die Karten blicken und nennt nur sehr selten Nutzungszahlen - und heute war wieder einer dieser wenigen Tage. Der Browser kommt nun auf 2 Milliarden aktive Installationen.
In der EU laufen mittlerweile schon drei Verfahren gegen Google, und so langsam kann man als Beobachter schon einmal den Überblick über die Rechtsstreitigkeiten zwischen Mountain View und Brüssel verlieren. Im ältesten Verfahren - dem Vorwurf des Machtmissbrauchs der Websuche - hat Google nun erneut auf einen Vorwurf geantwortet und weist die Behauptungen zurück, dass man die eigenen Dienste in der Websuche bevorzugt.
Der ewige Wettlauf zwischen Android und iOS ist immer wieder auch ein Wettrüsten zwischen den beiden App Stores von Google und Apple. Viele Jahre lag Apple in der Statistik vorne und hatte trotz deutlich geringerer Marktanteile eine größere Auswahl an Apps im Sortiment. Eine neue Statistik vergleicht nun eine ganze Reihe von Werten und zeichnet so ein aktuelles und aussagekräftiges Bild über die App Stores.
Nicht erst seitdem mit Sundar Pichai ein Inder an der Spitze von Google steht, fokussiert sich das Unternehmen zunehmend auf diesen gigantischen Zukunftsmarkt. In einem Interview hat der Geschäftsführer von Google Indien nun von den großen Zielen und Plänen berichtet, die man in den kommenden Jahren hat und gibt Einblicke in die aktuell laufenden Projekte. Schon in 10 Jahren möchte man mehr als 1 Milliarde Inder online gebracht haben.
Mit der zweiten Version von Android Wear haben sich Googles Entwickler schon sehr viel Zeit gelassen und räumen sich nun noch ein weiteres Zeitfenster ein: Statt das kommende Smartwatch-Betriebssystem noch in diesem Herbst zu veröffentlichen, wurde der Release nun auf Anfang 2017 verschoben - und das wichtige Weihnachtsgeschäft wird ausgelassen. Dafür bringt man nun aber eine dritte Developer Preview, die eine ganze Reihe von Neuerungen enthält: Das wichtigste ist der direkte Zugang zum Play Store.
Eine Reihe von Google-Angeboten gehören zu den populärsten Webdiensten in Deutschland und haben teils sehr hohe Marktanteile. Wie eine Umfrage von Statista nun ergeben hat, ist aber ausgerechnet die so populäre und wichtige Suchmaschine nicht auf dem ersten Platz der meistgenutzten Angebote. Gerade einmal 72 Prozent aller Befragten Personen haben angegeben, dass sie die Google Websuche gelegentlich verwenden. Dieser doch sehr niedrige Wert dürfte sich wohl aus einem Missverständnis ergeben haben.
Nicht wenige Menschen beschweren sich auch Hierzulande über die Qualität oder Geschwindigkeit ihrer Internetverbindung auf dem Smartphone - aber was sollen dann erste die Menschen in Indien sagen? Mit einem Inder an der Spitze ist es kein Wunder dass sich Google nun etwas mehr auf das gigantische asiatische Land konzentriert und eine Reihe von mobilen Produkten für die langsamen Internetverbindungen anpasst. Von den meisten Funktionen können aber auch wir schon jetzt oder in naher Zukunft profitieren.
Am Wochenende sind erste Gerüchte über ein neues Google-Betriebssystem mit der Bezeichnung Andromeda aufgekommen, bei dem es sich um eine Mischung aus Android und Chrome OS handeln soll. Bisher gibt es nur sehr wenige Informationen über dieses neue Betriebssystem, außer dass es wohl erst in der zweiten Hälfte 2017 erscheinen wird. Und trotz dieser bis dahin noch sehr großen Zeitspanne gibt es nun schon erste Informationen über zwei Geräte, mit denen das Betriebssystem erstmalig ausgeliefert werden soll. Und es gibt ein Wiedersehen mit der Marke 'Nexus'.