Der Jubel über das neue Flaggschiff Galaxy Note 7 ist bei Samsung ganz schnell verpufft - im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem die wohl größte Smartphone-Rückrufaktion aller Zeiten angelaufen ist, steht man nun vor einem neuen "Problem": Um die neuen Smartphones von den Alten unterscheiden zu können, hat Samsung eine Reihe von winzigen Änderungen und Hinweisen vorgenommen - auch an der Oberfläche des Betriebssystems. Auch an den "alten" Geräten gibt es eine kleine Ändeurng - doch genau dies stößt nun bei Google auf Kritik.
Jeden Monat gibt Google eine Statistik über die Verteilung der einzelnen Android-Versionen heraus, die vor allem für Entwickler sehr interessant und für die Hersteller wie üblich ein Armutszeugnis ist. In diesem Monat sieht es vor allem für das brandneue Betriebssystem Android Nougat nicht gut aus, denn dieses hat bisher eine so geringe Verbreitung dass es noch nicht einmal in den Statistiken erfasst wird. Auch die Vorgängerversion hat noch immer keine große Verbreitung.
Wenn man sich die Marktanteile der mobilen Betriebssysteme ansieht, stellt man sehr schnell fest dass eine nicht unerhebliche Zahl an Nutzern von Apples iOS-Betriebssystem zu Googles Android wechselt. Der Wechsel zwischen diesen beiden gigantischen Ökosystemen ist trotz aller Offenheit aber nicht ganz so einfach und kann für den Nutzer zur Fleiß-Aufgabe werden. Mit Android Nougat hat Google nun erstmals eine Beschreibung zum Wechsel direkt in den Setup-Prozess des Betriebssystems integriert.
Mit dem Erfolg der beiden Betriebssystem Android und Chrome OS kann Google mehr als zufrieden sein: Android dominiert den Smartphone-Markt und die Verkaufszahlen der Chromebooks haben mittlerweile Apples Mac überholt - und die Zukunftsaussichten sind ebenfalls zur Zeit sehr rosig. Dennoch arbeitet Google derzeit laut vielen Quellen an einem neuen Betriebssystem mit der Bezeichnung Fuchsia, das wohl das Beste aus beiden Welten zusammen bringen soll.
Schon kurz nach der Vorstellung des Chromecast vor über drei Jahren war klar, dass der kleine Stick ein voller Erfolg werden wird - und die Verkaufszahlen haben diesen Vorhersagen Recht gegeben. Während der Präsentation der letzten Quartalszahlen hat Sundar Pichai in der Fragerunde bekannt gegeben, dass bisher 30 Millionen Chromecast verkauft worden sind - und davon alleine 5 Millionen in den letzten zwei Monaten.
Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O vor über zwei Monaten hat Google eine ganze Reihe von neuen Produkten angekündigt und zukünftige Angebote gezeigt - ohne aber ein genaues Datum für den offiziellen Start zu nennen. Der Grund für diese mangelhaften Informationen dürfte daran liegen, dass alle Projekte miteinander verwoben sind und gegenseitig voneinander abhängen. Man muss also warten, bis alle Teams und Abteilungen so weit sind.
In vielen Teilen der Welt ist Android längst zum dominierenden oder führenden mobilen Betriebssystem aufgestiegen und kann den Abstand zum ersten Verfolger Apple immer weiter ausbauen. Interessanterweise sieht es in punkto App Stores - die fest mit den Betriebssystemen verzahnt sind - ganz anders aus. Mittlerweile kann Apple sogar doppelt so viel Umsatz erwirtschaften als Google.
Vor einigen Wochen hat Google angekündigt, dass Android-Apps schon bald unter Chrome OS laufen und die Chromebooks Zugang zum Play Store erhalten werden. Einen ersten Rollout hat es bereits gegeben, bei dem zwei Chromebooks bedacht wurden und die Möglichkeit haben, die Android-Apps auf dem Laptop zu starten. In einem Hands-On gibt 9to5Google nun einige weitere Einblicke in diese in Zukunft vielleicht sehr wichtige Funktion.
Google geht sehr transparent mit der Tatsache um dass man jeden Klick und jede Aktion des Nutzers protokolliert um Daten zu sammeln, Profile zu erstellen und damit noch zielgerichtetere Werbung einzublenden. Laut einem neuen Bericht von Mobilsicher.de soll Google angeblich aber auch in Android umfangreichere Daten sammeln als bisher bekannt: So sollen alle Anrufe und SMS protokolliert und die Metadaten dauerhaft gespeichert werden.
Erst vor wenigen Tagen kam erneut das Gerücht auf, dass sich Samsung von Android verabschieden könnte und in Zukunft stark auf die eigene Plattform Tizen setzen möchte. Offenbar sind die Koreaner mit dieser Ansicht nicht alleine, denn auch der chinesische Hersteller Huawei soll mit der Abhängigkeit von Google nicht ganz so zufrieden sein und die eigene Plattform EMUI schon bald gegenüber Android bevorzugen.
Eines der großen, wenn nicht sogar das größte, Probleme von Googles Betriebssystem Android ist die hohe Fragmentierung: Der allergrößte Teil der Nutzer ist stets mit alten Versionen des Betriebssystems unterwegs und hat keine Aussicht auf zeitnahe Updates durch die Hersteller. Google weiß seit Jahren um dieses Problem, ist aber gegen die Update-Faulheit der Hersteller machtlos. Schon bald könnte man die Hersteller aber mit einer Hall of Shame unter Druck setzen.
Als Apple mit iOS und Google mit Android schon längst den Smartphone-Markt beherrscht haben, kam man bei Microsoft auf die glorreiche Idee die man vielleicht ebenfalls ein Smartphone-Betriebssystem entwickeln und von Plattformen wie Windows CE & Co. Abstand nehmen sollte. Doch Microsoft kam viel zu spät und konnte sich gegen die bis dahin längst etablierte Konkurrenz nicht durchsetzen. Mit einer weiteren heute veröffentlichten Hiobs-Botschaft wirkt es nun so, als wenn Windows Phone endgültig Tot wäre.
Mit Android beherrscht Google den mobilen Markt und kommt mittlerweile auf einen dominierenden Marktanteil von weit über 80%. Auf dem Desktop hingegen hat Google bislang noch nicht viel zu melden und konnte sich gegen die starke Windows-Konkurrenz bisher nicht durchsetzen. Doch in wenigen Jahren könnte das schon ganz anders aussehen: Mit Android und Chrome OS greift man nun gleich mit zwei Betriebssystemen an - und die Chancen für einen Erfolg stehen nicht schlecht.
Während der Google I/O Keynote wurden viele Dinge angekündigt, die bereits seit längerer Zeit erwartet worden sind - doch ein großes Thema hat gefehlt: Das Ausführen von Android-Apps in Chrome OS. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Thema abgeblasen oder verschoben worden ist, sondern es war wohl lediglich nicht wichtig genug für die Keynote. In einer heutigen Session könnte das ganze nun angekündigt werden, und sogar noch weiter gehen als bisher gedacht.
Vor nicht einmal 10 Jahren, noch bevor das iPhone vorgestellt worden ist, hätte sich wohl kaum jemand vorstellen können dass der Handy-Pionier Nokia eines Tages in der Versenkung verschwinden könnte - aber genau das ist passiert. Nachdem auch Microsoft es nicht geschafft hat, der Marke wieder neues Leben einzuhauchen, hat man nun vor wenigen Stunden bekannt gegeben dass die Reste des Unternehmens an Foxconn verkauft worden sind. Gleich als ersten Schritt hat man nun Nokia-Smartphones mit Android-Betriebssystem angekündigt.