Seit einigen Tagen wird nun schon die Version 9.0 von Googles Messenger Allo ausgerollt und in dieser Version wurden bereits in einem ersten Teardown zahlreiche neue Features entdeckt, die nur darauf warten freigeschaltet zu werden. Jetzt sind weitere Hinweise aufgetaucht, die belegen dass der Start der Desktop-Version des Messengers nicht mehr all zu weit entfernt sein dürfte. Allerdings setzt man auch dabei auf die denkbar schlechteste Lösung.
Googles neuer Messenger Allo ist mittlerweile bei der Version 9.0 angekommen und hat im Laufe der letzten Monate eine Reihe von neuen Funktionen bekommen, und bekam erst in den letzten zwei Wochen Zuwachs. In der APK-Datei der aktuellen Version gibt es nun Hinweise auf einige neue Funktionen, die in mit den nächsten paar Updates ausgeliefert und aktiviert werden dürften. Darunter ist auch endlich eine Backup-Funktion.
Noch drei Tage bis Ostern, und auch heute geht unser großer Oster-Countdown mit der Auflistung der besten Eastereggs in den Google-Produkten weiter. In den vergangenen Tagen haben wir schon die besten Späße in YouTube, Google Maps & Google Photos, der Websuche und aus dem Google Assistant gezeigt. Im heutigen fünften Teil geht es nun weiter mit den beiden Messengern Allo und Hangouts.
Ein kleines Highlight von Googles Messenger Allo war und ist die tiefe Integration des Google Assistant, der jederzeit zur Verfügung steht und brav Fragen beantwortet sowie Aufgaben übernehmen kann. Seit wenigen Stunden ist dieser nun noch etwas tiefer integriert und steht über einen eigenen Button in der Oberfläche zur Verfügung. Angekündigt wurde diese Integration schon vor über einem Monat.
In den letzten Monaten arbeitet das Team hinter Google Allo daran, den Messenger mit weiteren Funktionen auszustatten und legt dabei ein doch recht schnelles Tempo vor. Seit heute wird wieder ein neues Feature ausgerollt, mit dem sich direkt in einem aktiven Chat Umfragen starten lassen, die dann von allen Nutzern beantwortet werden können. Die Auswahl der Antwortmöglichkeiten ist dabei allerdings stark begrenzt.
Googles Entwickler müssen bekanntlich eine ganze Palette von Messengern pflegen, und so benötigen Updates nicht nur eine längerer Zeit, sondern sind auch nicht ganz so umfangreich. Heute wurde nun ein Update für die beiden Personal-Messenger Allo und Duo verkündet, das beiden neue Funktionen beibringt: Mit Allo lassen sich nun Dateien in Gruppenchats teilen und Duo ermöglicht das reine Telefonieren ohne Videostream.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Unternehmen mehrere Lösungen für ein Problem anbietet und so feststellen möchte, welches Produkt beim Kunden bzw. Nutzer am besten ankommt. Natürlich kann man es aber auch übertreiben und einfach nur Blind durch die Gegend schießen und ein Produkt nach dem anderen auf den Markt bringen - und das immer wieder am Nutzer vorbei. Genau das passiert spätestens seit dem vergangenen Jahr bei Google - und es wird immer schlimmer...
Mit der Ankündigung von Hangouts Chat und Hangouts Meet hat Google in der vergangenen Woche sein Versprechen wahr gemacht, sich mit Hangouts zukünftig stärker auf Business-Nutzer zu konzentrieren. Da sich die beiden im vergangenen Jahr vorgestellten Messenger Allo und Duo aber längst noch nicht etabliert haben, ist es völlig unklar wie es für Privatnutzer weitergeht. Auf Twitter sind Googles Produktmanager derzeit aktiv und verteidigen die aktuelle Strategie.
Die Entwickler von Googles Allo-Messenger konzentrieren sich in der jüngsten Vergangenheit eher auf Evolution statt auf Revolution: Statt die wirklich wichtigen Dinge anzugehen, entwickelt man am Nutzer vorbei und setzt vor allem auf Spielereien. Jetzt hat Google einige Verbesserungen offiziell angekündigt, die in den vergangenen Wochen schon durchgesickert sind: Der GIF-Bot Lucky, die animierten Emojis und ein vereinfachter Zugriff auf den Assistant.
Googles große Messenger-Hoffnung Allo will einfach nicht vom Fleck kommen und scheint von kaum jemanden genutzt zu werden. Bisher haben die Entwickler dahinter nicht viel getan um daran etwas zu ändern, aber das wird sich nun schon sehr bald ändern: Der Produktmanager Nick Fox hat nun einen Screenshot bei Twitter gepostet, der eine Desktop-Version des Messengers zeigt.