Google ist nicht nur bekannt dafür, die Nutzer teilweise mit mehreren Produkten für die gleiche Aufgabe zu beglücken, sondern diese dann auch genauso rigoros wieder einzustellen und auf den ewigen Google-Friedhof zu befördern. Dazwischen gibt es dann noch die Gruppe der Zombie-Apps, von denen das Unternehmen ebenfalls einige im Angebot hat. Erst in den vergangenen zwei Wochen wurden drei neue Apps in diesen Status gebracht.
Zum Ende der Woche hat Google mit einer über die Medien verbreiteten Ankündigung überrascht, die gleichzeitig vorhersehbar als auch unerwartet kam: Die Entwicklung des Allo-Messengers wird eingestellt und stattdessen konzentriert sich das gesamte Team nun auf die Weiterentwicklung von Android Messages. Für Google ist es der gefühlt Hundertste Anlauf auf dem Messenger-Markt, der dieses mal dank veränderter Spielregeln aber funktionieren könnte.
Google arbeitet schon seit längerer Zeit am SMS-Nachfolger RCS und hat die App Android Messages zu dessen Nutzung auserkoren - das ist schon seit längerer Zeit bekannt. Jetzt wurden Pläne geleakt, dass ganze unter dem nutzerfreundlicheren Namen Chat zu vermarkten, der der schon bald angekündigt werden soll. Außerdem wurde nun angekündigt, dass der Messenger Allo wohl schon bald eingestellt wird.
Googles Messenger Allo gehört mit zu den unpopulärsten Produkten des Unternehmens und erfreut sich trotz einer schnellen Weiterentwicklung nicht gerade großer Beliebtheit. Aber mittlerweile scheint es so, als wenn man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und diese nun ausmerzen möchte. Jetzt hat der Produktmanager verraten, dass der Allo Web Client schon bald auch ohne Smartphone-Anbindung funktionieren wird.
Wenn es etwas im Web etwas im Überfluss gibt, dann sind es Messenger. Allein Google trägt mit einer fast zweistelligen Anzahl an Messengern zu dem Angebot bei, aber auch viele andere Unternehmen sind in diesem Bereich aktiv. Jetzt könnten sich viele wichtige Anbieter zusammentun und gemeinsam einen Standard für sicheres Gruppen-Messaging etablieren - und vielleicht geht die Zusammenarbeit ja auch darüber hinaus.
Normalerweise vergehen zwischen zwei Versionen von Googles Messenger Allo nicht mehr als zwei Wochen, aber dieses mal hat es tatsächlich etwas länger gedauert: Google Allo 25 erschien bereits Mitte Dezember und nun hat es mehr als einen Monat bis zum Nachfolger benötigt. Der Grund dürften sowohl die Feiertage als auch der Abschied vom Amit Fulay als Produktmanager gewesen sein. Ob Allo nun eine neue Richtung bekommt, wird sich wohl schon in den nächsten Versionen zeigen.
Mit Allo & Duo hat Google vor eineinhalb Jahren die eigenen Messenger-Ambitionen wieder einmal erneut gestartet, und ist dabei einen sehr mutigen Schritt gegangen, der sich als großer Flaschenhals herausgestellt hat. Statt auf die Kontakte aus den Google Contacts zu setzen, hat man ein völlig neues System mit leeren Kontaktlisten eingeführt. Jetzt wurden für beide Messenger sehr interessante neue Funktionen ausgeliefert, die es erlauben auch mit anderen Personen zu kommunizieren.
Kaum ein Mensch bleibt sein ganzes Leben beim gleichen Arbeitgeber, und für jeden ist es irgendwann an der Zeit, weiterzuziehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das gleiche gilt natürlich auch für die Google-Mitarbeiter, wobei gerade hochrangige Abgänge meist betrauert werden und enttäuschte Reaktionen hervorrufen. Jetzt hat ein langjähriger Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, dem offenbar nur wenige Google-Nutzer eine Träne nachweinen.
Es sind schon wieder zwei unglaubliche Wochen seit dem Rollout von Google Allo 24 vergangenen, und gerade als alle Nutzer die neue Version bekommen haben, legt Google wieder nach. Seit gestern wird die Version 25 des Messengers ausgerollt und bringt dieses mal tatsächlich ein von Anfang an freigeschaltetes Feature mit: Audio-Nachrichten können jetzt automatisch von Allo in Text umgewandelt werden, was die Sache in vielen Fällen leichter macht.
Bei Googles Messenger-Hoffnung Allo geht es derzeit Schlag auf Schlag: Die neue Version 24 enthält viele Hinweise auf zukünftige Funktionen und Möglichkeiten, die auf eine komplette Richtungsänderung des Messengers hindeuten. Jetzt wurde entdeckt, dass der Messenger in Zukunft auch auf mehreren Geräten verwendet werden kann - und damit wäre man dann erstmals dem großen Konkurrenten voraus.