Schon seit über einem Jahr ermittelt die EU-Kommission offiziell gegen Google wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs durch den hohen Marktanteil der Suchmaschine. Bisher ist das Verfahren eher im Stillen abgelaufen ohne dass Informationen nach außen gedrungen sind, doch jetzt gibt ein Bericht Grund zur Sorge: Laut einer US-Zeitung soll Google schon in den nächsten Wochen eine Strafzahlung von 3 Milliarden Euro und weitreichende Änderungen an der Suchmaschine aufgebrummt bekommen.
Mehr als 20 Jahre lang hat Microsoft mit Windows den Markt der Betriebssysteme dominiert und es schien fast so, als wenn an dem Thron nicht gerüttelt werden könnte. Auch heute noch hat Microsoft einen Anteil von knapp 90 Prozent bei den Desktop-Betriebssystemen, aber dennoch sagt nun ein bekannter Experte den Untergang von Microsofts wohl wichtigem Produkt voraus. Windows-Experte Paul Thurrott ist der Meinung, dass das Betriebssystem dem Untergang geweiht ist und in den nächsten Jahren in der Versenkung verschwinden wird.
Geht man rein nach dem Image der etablierten Browser, hat sich Google Chrome schon längst an die Spitze gesetzt und ist seit langer Zeit der beliebteste Browser der Welt. Jetzt liefern die Marktforscher von Net Marketshare auch handfeste Daten dazu und zeigen, dass der Chrome-Browser im April 2016 erstmals den Internet Explorer als meistgenutzter Browser abgelöst hat. Doch es gibt noch einige Zweifel an den Daten.
Der Vorwurf des Machtmissbrauchs ist für Google nicht neu und hat das Unternehmen schon in mehreren Ländern und Regionen beschäftigt - und in den meisten Fällen kam man mit einem blauen Auge und nur sehr geringen Auflagen davon. In der EU hingegen wird es für Google langsam ungemütlich, denn mittlerweile laufen schon zwei Verfahren wegen Machtmissbrauchs, die in einer sehr teuren Schlacht münden und mit hohen Strafzahlungen enden könnten.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Es gibt nur wenige Unternehmen die mit Android wirklich viel Geld verdienen, aber der Krösus unter ihnen dürfte ausgerechnet Microsoft sein: Der Softwarekonzern, der mit Android eigentlich nichts zu tun hat, verdient durch Lizenzen für die im Betriebssystem verwendete patentierte Technologien jährlich mehrere Milliarden Dollar. Doch laut den letzten Quartalszahlen von Microsoft sind diese Einnahmen in den vergangenen Monaten stark gesunken.
Wenn man sich die weltweite Verbreitung der mobilen Betriebssysteme ansieht, dann könnte man eigentlich davon ausgehen dass Google in allen Punkten des Geschäfts längst an Apple vorbeigezogen ist - auch bei den App Stores. Aber dem ist bekanntlich nicht so: Auch im 1. Quartal 2016 konnte der Play Store zwar mehr als doppelt so viele Downloads verzeichnen wie der App Store, aber beim insgesamt erwirtschafteten Umsatz hat noch immer Apple die Nase vorn.
Schon seit längerer Zeit steht Google in der EU-Wettbewerbskommission auf der Beobachtungsliste und spätestens seit dem vergangenen Jahr sind die Untersuchungen gegen das Unternehmen verschärft worden. Seit dem Frühjahr letztens Jahres droht ein langes und wahrscheinlich schmerzhaftes Verfahren in der EU wegen eines angeblichen Wettbewerbsmissbrauchs. Doch während bisher vor allem die Suchmaschine im Fokus stand, soll nun auch das dominierende Betriebssystem mit in die Untersuchungen aufgenommen werden.
In loser Folge veröffentlichen Marktforscher immer wieder Statistiken rund um die Verteilung der mobilen Betriebssysteme auf Grundlage der eigenen Erfassungen. Dabei gibt es natürlich immer wieder Schwankungen, doch im groben kann man sich auf die Zahlen verlassen. Jetzt hat das das Unternehmen Kantar World Panel seine Zahlen veröffentlicht und zeigt das übliche Bild, das sich immer mehr in Richtung einer Android-Dominanz verschiebt.
Der einstige Internetpionier Yahoo! ist in den letzten Jahren gehörig ins Straucheln geraten, woran auch die von Google abgeworbene Marissa Mayer nichts ändern konnte. Wärend man bisher dachte, dass der wankende Pionier Google wohl nicht mehr gefährlich werden könnte, wird nun aber eines besseren belehrt: Denn wie jetzt aufgedeckt wurde, stammt Googles Suchtechnologie von Yahoo!
Mit Windows 10 hat Microsoft die Assistentin Cortana und die hauseigene Bing-Websuche in den Fokus des Nutzers gerückt und diese direkt in der Taskleiste des Betriebssystems platziert. Bisher ist es, anders als im Browser, nicht möglich den Suchdienstleister für dieses Feld zu ändern und es kommt stets nur Bing zum Einsatz. Die aktuelle Canary-Version von Chrome kann dies nun ändern und die Suchanfragen direkt an Google weiterleiten.
Mit dem Chromecast-Stick ist Googles vergleichsweise spät in den Markt der Streaming-Hardware eingestiegen, kann damit aber große Erfolge feiern und den Marktanteil stetig ausbauen. Laut einer jetzt veröffentlichten Statistik war jedes dritte im vergangenen Jahr verkaufte Streaming-Geräte ein Chromecast der ersten oder zweiten Generation. Auch über die Jahre betrachtet ist Googles Stick auf dem besten Weg zur meistverkauften Hardware.
Gemessen an der absoluten Verbreitung ist Android schon seit mehreren Jahren das führende Betriebssystem, das seine Dominanz immer noch weiter ausbauen kann. Doch in punkto Datenverkehr konnte man erst vor gut eineinhalb Jahren am größten Konkurrenten iOS vorbeiziehen - hat aber auch diesen Vorsprung mittlerweile stark ausgebaut. Laut einer neuen Erhebung dominieren nun sowohl Android als auch der Chrome-Browser den mobilen Traffic.
Googles Suchmaschine dominiert sowohl auf Desktop als auch auf dem mobilen Markt, wobei bei letzterem natürlich vor allem die Suchleisten in Android und iOS für einen Großteil der Anfragen sorgen und äußerst wichtig sind. Während Google selbst die Standard-Suchmaschine unter Android bestimmen kann, und dabei natürlich auf das hauseigene Angebot setzt, sieht das auf Apples Plattform ganz anders aus. Apple lässt sich diesen prominenten Platz nämlich sehr gut bezahlen und bekommt dafür von Google 1 Milliarde Dollar pro Jahr.
Wenn es um Statistiken rund um die App Stores von Google und Apple geht, sind beide Unternehmen sehr verschwiegen und behalten ihre Zahlen in den meisten Fällen lieber für sich. Doch die Marktforscher von App Annie sind da bekanntlich sehr viel gesprächiger, und haben nun die Zahlen für das gesamte vergangenen Jahr vorgelegt. Diese enthalten keinen großen Überraschungen, zeigen aber einmal mehr, dass Apple es trotz einer deutlich geringeren Verbreitung noch immer versteht, mehr Geld mit dem Store zu verdienen als Google.