Trotz der rapide sinkenden Marktanteilen hat BlackBerry jahrelang an seinem hauseigenen Betriebssystem BlackBerry OS festgehalten und sich, zumindest offiziell, nie nach Alternativen umgesehen. Doch nachdem man seine Nutzer in den letzten Jahren auch nicht mehr mit der Hardware begeistern konnte, musste ein radikaler Wechsel her - und dieser kam vor wenigen Monaten in Form des BlackBerry Priv, das erste Smartphone mit Android-Betriebssystem. Beflügelt von dessen Erfolg hat das Unternehmen nun angekündigt, dass man in diesem Jahr nur auf Android setzen und das eigene Betriebssystem praktisch beerdigen wird.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben sich die Chromebooks nach und nach aus der Nische heraus entwickelt und sind mittlerweile zu einer beliebten und vor allem günstigen Alternative zu Notebooks geworden. Wenig überraschend haben nun Samsung und Asus auf der CES in Las Vegas neue Chromebooks vorgestellt, die zwei ganz verschiedene Zielgruppen ansprechen. Während Samsung auf bewährtes setzt und lediglich die Leistung nach oben geschraubt hat, richtet sich das neue Gerät von Asus vor allem auch an Kinder.
Wie in jedem Jahr lagen auch dieses Weihnachten wieder jede Menge Smartphones und Tablets unter dem Weihnachtsbaum und haben die Marktanteile für die kommenden Monate wieder gehörig durcheinander gewirbelt: Laut einer neuen Statistik von Flurry stammte jedes zweite in der Weihnachtszeit aktivierte Gerät aus dem Hause Apple - zumindest in diesen Tagen muss Android also noch immer seine Dominanz einbüßen. Als weiteres interessantes Ergebnis kam auch heraus, dass der Großteil der aktivierten Android-Geräte Phablets gewesen sind.
Weihnachten ist vorbei, und viele Millionen Menschen dürften über die Feiertage wieder ein Smartphone oder Tablet geschenkt bekommen haben. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es sich dabei um Geräte mit Android oder iOS-Betriebssystem handelt, die in diesen Tagen nun eingerichtet und angepasst werden. Genau diese Nutzer möchte Google nun erreichen und promotet weltweit auf den Startseite der Suchmaschine zur Zeit die eigenen Apps für diese beiden Plattformen. Dabei ist die Auswahl der Apps sehr interessant.
Der einstige Smartphone-Pionier BlackBerry musste in den vergangenen Jahren hilflos dabei zusehen, wie der eigene Marktanteil von einer Fast-Dominanz in die Nische abgesunken ist - und das in einem Rekordtempo. Immer wieder hatte das Unternehmen Hoffnungsträger im Sortiment, die aber allesamt vom Markt ignoriert wurden und die Lage nur noch brenzliger gemacht haben. Doch mit dem BlackBerry Priv hat man nun erstmals auf Android gesetzt, und hat damit endlich den Nerv der Zeit getroffen. Jetzt hat der CEO in einem Interview angekündigt, dass bald weitere Geräte mit Googles Betriebssystem folgen werden.
Aktuell scheint der Markt der Smartphone-Betriebssystem festgefahren zu sein und zeigt seit Jahren das gleiche Bild: Android dominiert und treibt über 80 Prozent aller weltweiten Smartphones an, Apple kommt mit einem respektablem Abstand auf den zweiten Platz und treibt mit seinen iPhones immerhin 15,8 Prozent aller Smartphones an. Dahinter kommt dann eigentlich nicht mehr viel und als drittes "großes" Betriebssystem bleibt dann nur noch Windows Phone übrig dass gerade einmal 2,2 Prozent aller Smartphones antreibt. Glaubt man den Marktforschern, wird sich an diesem Bild auch in den nächsten vier Jahren nichts ändern.
Seit genau einem Jahr ist Google nicht mehr die Standardsuchmaschine im Firefox und wurde von Yahoo! abgelöst, was Google einige Nutzer gekostet hat, aber bei weitem keine katastrophalen Auswirkungen hatte. Mozilla ging damit damals ein sehr großes Risiko ein, da Google über Jahre hinweg der mit Abstand größte und wichtigste Geldgeber des gesamten Projekts gewesen ist. Mittlerweile ist die Beziehung aber soweit abgekühlt, dass man einfach nur kommentiert, dass aktuell "keine Geschäftsbeziehung" besteht.
Wer als Privatanwender seine Daten in die Cloud auslagert, greift dabei in vielen Fällen auf die Angebote von Google zurück und nutzt die zu großen Teilen Gratis angebotenen Services zur Speicherung von Mails, Dokumenten, Bildern, Videos & mehr. Doch bei den Business-Kunden sieht das ganze noch ganz anders aus, denn hier ist Google noch ein vergleichsweise kleines Licht und hat sehr starke Konkurrenz in diesem Bereich. Jetzt wird das gesamte Cloud-Business neu organisiert und soll einen kometenhaften Aufstieg hinlegen, der sich sehr sehr (sehr) optimistische Ziele gesetzt hat.
Anfang Oktober hat Amazon angekündigt, dass man schon bald den Verkauf des Chromecast einstellen und auch einige andere Streaming-Geräte aus dem Sortiment nehmen wird. Am Freitag vergangener Woche hat man diesen Schritt nun tatsächlich umgesetzt und verkauft seit dem weder den Chromecast noch den Nexus Player als auch einige weitere Geräte nicht mehr. Auch der Apple TV ist aus dem Angebot von Amazon verschwunden.
Gestern Abend hat Yahoo! die Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2015 verkündet und musste wieder einmal einen weiteren Rückgang verkraften: Um die Analysten etwas von dieser weiteren Hiobsbotschaft abzulenken, hat man am Rande der Konferenz auch eine erfreuliche Nachricht verkündet: Yahoo! hat einen neuen 3-Jahres-Vertrag mit Google geschlossen, der es dem Portal ermöglicht, die Google Websuche und auch die Werbeanzeigen von dem Unternehmen aus Mountain View zu beziehen. Allerdings wird Google kein Exklusiv-Lieferant sein, sondern muss sich den Platz mit Microsoft und eventuellen anderen Konkurrenten teilen.
Googles Chromecast-Stick gehört seit mehr als zwei Jahren zu den Bestsellern bei amazon und und macht dort den hauseigenen Streaming-Lösungen Fire TV und dem Fire TV Stick Konkurrenz, doch das wird sich schon bald ändern. Amazon hat angekündigt, dass man Googles Streaming-Stick in wenigen Wochen aus dem Sortiment nehmen und auf der eigenen Plattform verbieten wird. Das bedeutet, dass auch über den Market Place keine Sticks mehr aus dem Hause Google - und auch Apple - mehr verkauft werden dürfen.
Nicht nur in der EU sieht sich Google mit Beschwerden und Klagen der Wettbewerbsbehörden konfrontiert, sondern nun auch ausgerechnet im derzeit größten Wachstumsmarkt: Die Wettbewerbshüter in Indien werfen dem Unternehmen Machtmissbrauch und sogar die Manipulation der Suchergebnisse vor. Dazu hat man Google eine lange Beschwerdeschrift mit nicht weniger als 6.000 Seiten geschickt, zu denen sich das Unternehmen nun bis zum 10. September äußern muss. Sollte Google schuldig gesprochen werden, drohen Strafzahlungen bis zu einer Höhe von 1,4 Milliarden Dollar.