Das Streaming von Videoinhalten über das Internet oder das eigene Wlan-Netzwerk wird immer populärer und ist ein immer heißer umkämpfter Markt. Doch nicht nur diverse Plattformen zur Verbreitung von Videoinhalten buhlen um die Nutzerschaft, sondern auch die Hersteller für die dafür notwendige Hardware. Eine jetzt veröffentlichte Statistik zeigt nun, dass sich lediglich vier große Marken den Löwenanteil des US-Marktes untereinander aufteilen. Google ist dabei mit dem eigenen Chromecast-Stick in prominenter Gesellschaft und befindet sich auf dem zweiten Platz.
Die Fragmentierung auf dem Android-Markt ist bekanntlich sehr groß, sowohl was die Hersteller, die Modelle als auch die Android-Versionen angeht. Wie im vergangenen Jahr hat OpenSignal auch dieses mal wieder auf Grundlage von mehr als 700.000 Nutzern eine sehr umfangreiche Statistik erstellt, die die Fragmentierung sehr gut zeigt. Insgesamt hat man mehr als 24.000 verschiedene Geräte von knapp 1.300 verschiedenen Herstellern in der Statistik erfasst. Dadurch ergeben sich nun sehr interessante Statistiken.
Mit der großangelegten Einführung von Windows 10 vor zwei Tagen wurde auch der neue Microsoft-Browser Edge offiziell gestartet und an alle Nutzer ausgeliefert. Zu diesem Anlass, und um den neuen Konkurrenten auf dem Markt Willkommen zu heißen, hat Google eine alte Tradition wieder aufleben lassen: Das Chrome-Team hat dem Edge-Team einen Kuchen zukommen lassen.
Yahoo! dürfte wohl die Suchmaschine sein, die in der Vergangenheit am häufigsten die verwendete Technologie hinter den eigenen Suchergebnissen gewechselt hat. Erst hatte man sich die Engine hinter der Suchmaschine von AltaVista und Inktomi gekauft um dann anschließend für mehrere Jahre zum damals aufstrebenden Star Google zu wechseln. Anschließend entwickelte man eine eigene Suchtechnologie, die dann nach einigen Jahren wieder für die Suchtechnologie von Bing aufgegeben wurde. Und jetzt testet Yahoo! erneut die Verwendung der Google Websuche im eigenen Angebot.
Wenn es um die Marktanteile bei den Suchmaschinen geht, kann Microsofts Bing weder in den USA mit Google mithalten und findet in Europa gefühlt erst gar nicht statt. Doch wenn es um die Aufbereitung der Suchergebnisse geht, liegt man manchmal sogar vor der Konkurrenz aus Mountain View und zeigt, wie man es richtig machen kann. Jetzt hat Bing in den USA seine Videosuche noch einmal neu gestaltet und lässt sowohl Google als auch YouTube richtig alt aussehen.
Glaubt man den derzeit im Umlauf befindlichen Gerüchten, die gleich aus mehreren Quellen aus dem Unternehmen stammen sollen, steht der einstige Smartphone-Pionier BlackBerry kurz davor ein Smartphone mit Android-Betriebssystem anzukündigen. Zwar soll es sich nicht um einen kompletten Richtungswechsel in punkto Betriebssystem handeln, aber BlackBerry dürfte mit diesem Schritt die Möglichkeiten ausloten, die man auf dem hart umkämpften Android-Markt noch hat.
Obwohl der Kampf um die Marktanteile im Smartwatch-Markt schon vor einiger Zeit begonnen hat, ist der Markt immer noch sehr jung und die Hersteller sind weiter auf der Suche nach dem perfekten Erfolgsrezept. Die Hersteller-Fraktion mit Android Wear hat bisher vor allem auf den Preis als Verkaufsargument gesetzt, während Apple sich wie üblich über den Markt stellen will und deutlich höhere Preise verlangt. Die vor einigen Wochen angekündigte Smartwatch von Tag Heuer wird nun eher mit Apple als mit der Android-Fraktion in Konkurrenz treten.
Microsoft hat heute auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz BUILD wie erwartet ein wahres Produktfeuerwerk gezündet und sowohl Einblicke in die Zukunft von Windows 10 als auch dem Internet Explorer-Nachfolger Edge gegeben. Beide Produkte sind enorm wichtig für die Zukunft von Microsofts Plattformen und stehen in direkter Konkurrenz zu populären Google-Produkten. Mit beiden greift Microsoft seinen Konkurrenten nun mit voller Breitseite an: Windows soll in Zukunft Android-Apps ausführen können und der neue Browser soll Chrome-Extensions unterstützen.
Vor dem Verkaufsstart der Apple Watch waren die Erwartungen der Fachwelt sehr hoch und jeder Analyst erwartet, dass die Smartwatch aus Cupertino den gesamten Markt anschieben und dem neuen Gadget am Handgelenk endlich zum Durchbruch verhelfen wird. Zwar gibt Apple keine offiziellen Zahlen heraus, aber Marktforscher haben in den meisten Fällen doch recht präzise Zahlen zu den Verkäufen von Apple-Produkten - und diese sind mehr als beeindruckend. Apple hat an einem einzigen Tag mehr Smartwatches verkauft, als Google in einem ganzen Jahr.
Jetzt wird es ernst für Google: Seit Jahren untersucht die EU-Wettbewerbskommission den Vorwurf der Konkurrenz, dass das Unternehmen seine Macht im Suchmaschinenbereich missbraucht um eigene Angebote zu bevorzugen und Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Während man sich mit dem früheren Kommissar Joaquín Almunia auf doch relativ geringe Zugeständnisse einigen konnte, reicht das der Nachfolgerin Margarethe Vestager bei weitem nicht. Heute könnte nun ein neues Verfahren eröffnet werden - Google bereitet seine Mitarbeiter weltweit bereits darauf vor.
Schon seit fünf Jahren ermittelt die EU-Kommission unter dem Vorwurf des Wettbewerbsmissbrauchs gegen Google, und das mehr oder weniger erfolgreich. Nachdem es im vergangenen Jahr so aussah als wenn Google mit einem blauen Auge davonkommt, soll es nun laut einem Bericht des Wall Street Journal noch einmal richtig ernst werden. Die neue Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager strebt ein langwieriges Verfahren gegen das Unternehmen an und sammelt derzeit Beweisdokumente.
Trotz eines gigantischen Werbebudgets und der Übernahme von Nokia hat es Microsoft bisher nicht geschafft, das eigene Smartphone-Betriebssystem auf einen nennenswerten Marktanteil zu bringen. Die Gründe dafür sind vielfältig, einer dürfte aber auch der im Vergleich zu Google und Apple deutlich kleinere App Store von Microsoft sein - und dieses Problem könnte man nun durch eine sehr ungewöhnliche Lösung angehen: In Zukunft soll Windows Phone bzw. Windows 10 auch Android-Apps ausführen können.
Vor knapp einem halben Jahr hat sich Facebook das ambitionierte Ziel gesetzt, die größte Videoplattform der Welt zu werden - und hat sich seitdem ordentlich ins Zeug gelegt. Tatsächlich hat das Videoangebot von Facebook in den vergangenen Monaten ein beeindruckendes Wachstum hingelegt - und dabei zumindest innerhalb der eigenen Plattform YouTube bereits überholt. Auf der eigenen Entwicklerkonferenz F8 hat Facebook nun ein Feature angekündigt dass YouTube tatsächlich wehtun könnte: Ab sofort können Facebook-Videos auch auf externen Webseiten eingebettet werden.