digg
Und wieder einmal liefern sich Microsoft und Google eine Bieterschlacht um die Übernahme einer bekannten Website: Nach AOL, Facebook und Yahoo! ist digg der neueste Kandidat. Laut aktuell kursierenden Gerüchten bietet Google mehr als 200 Millionen Dollar für die Social New Site. Microsoft ist ebenfalls bereit die Brieftasche weit zu öffnen. Wieviel Microsoft genau bereit ist zu bieten ist derzeit nicht bekannt, es soll aber nicht ganz soviel sein wie Google. Google soll zwischen 200 und 225 Millionen Dollar für die Übernahme zurückgelegt haben. Der Grund für die Übernahme könnte, wie schon damals bei AOL, wieder an lukrativen Werbeverträgen liegen: Erst im Sommer 2007 ist digg von AdSense auf Microsoft-Banner gewechselt. Läuft dieser Vertrag vielleicht jetzt schon aus? Technisch gesehen hat digg nichts zu bieten was Microsoft oder Google nicht in kürzester Zeit selbst entwickeln könnten. Viel mehr wird es um die gewaltige Userbase und in die Integration vieler Top-Webseiten weltweit gehen - und wie eben schon gesagt um die Werbeplätze. digg passt für mich nicht wirklich zu Google, vorallem nicht in seiner derzeitigen Form. Viel eher sollte Google so etwas als Integration von Blogsearch, Google News und natürlich einem Button in der Google Toolbar selbst realisieren. Das digg in diesem Jahr noch verkauft wird scheint als sicher. Microsoft räume ich dabei die größten Chancen ein und tippe bei Googles Gebot eher auf einen Bluff um den Preis für MS nach oben zu treiben. Am Ende wird sicherlich ein ganz anderer zum Zuge kommen. Wie wäre es z.B. wenn Facebook digg übernimmt? Halte ich für viel realistischer. [Google Blogoscoped & TechCrunch]
In den neuesten StreetView-Bildern hat das amerikanische Pentagon jetzt Fotos der geheimen Militäranlage Fort Sam Houston entdeckt und diese prompt entfernen lassen. Warum die Bilder entfernt worden sind dürfte klar sein, aber wie sie überhaupt erst entstanden sind wird wohl noch zu klären sein. Laut Google haben die Fahrer die klare Anweisung keine Privatstraßen und militärische Anlagen zu befahren und zu fotografieren. Und warum fällt es niemandem auf wenn _SO EIN AUTO_ durch eine Militäranlage fährt...? [heise]
Google Google bietet mittlerweile jede Menge Parameter um die Suchergebnisse zu verfeinern und dem User nur das zu zeigen was er wirklich sucht. Bei den meisten dürften die Kenntnisse aber mit den Parametern "- X" und "site:www.x.com" aufhören - wenn überhaupt. Ein Klick auf die Erweiterte Suche erschlägt einen dann umso mehr und hilft nicht wirklich weiter. Jetzt scheint diese Seite ein Redesign zu bekommen dass derzeit getestet wird. Altes Design: Advanced Search
Neues Design: Advanced Search
Während die alte leicht angestaubte Seite einen durch Formulare, die leicht chaotisch platziert scheinen, quasi erschlägt, wirkt die neue Seite sehr viel aufgeräumter und blendet standardmäßig die (für DAUs) verwirrendsten Parameter aus. Ganz oben finden sich natürlich die einfachen Sucheinschränkungen wie OR bzw. NOT - was sicherlich für 90% der User schon vollkommen ausreicht. Darunter dann noch die Einstellung nach Sprache und Dateityp sowie die Suche innerhalb einer Domain. Wem das nicht reicht, der kann dann durch das öffnen der Plusbox alle weiteren Optionen dazuschalten, wie z.B. die Einschränkung nach Datum, die Lizenz, die Platzierung der Keywords, die Region oder die Suche nach Numeric Ranges (gibt es dafür eine deutsche Übersetzung?). Ganz am Ende finden sich dann auch noch die Funktionen zum auffinden von ähnlichen und verlinkten Webseiten. Da das eh so gut wie nie funktioniert gehört so etwas auch ganz an das Ende... Das interessanteste an dieser Seite ist aber, dass man direkt bei der Eingabe der Parameter am oberen Bildschirmrand den daraus resultierenden Suchstring sieht. So erkennt jeder sofort welcher Parameter welche Option ausgelöst hat und wird dann beim nächsten mal nicht mehr auf diese Seite zurückgreifen müssen. Auf diese Weise versucht Google scheinbar den Usern die Parameter einzuhämmern - ich habe da aber meine Zweifel ob das klappt :-D » Advanced Search - Cache von Blogoscoped [Google OS] Nachtrag: Neues Design bei der Erweiterten Suche online
Reader Nachdem man sich lange Zeit die Anzahl der Subscriber eines Feeds nur mit einem kleinen Trick anzeigen lassen konnte, ist diese Angabe jetzt auch ganz offiziell direkt mit einem Klick auf "Show Details" für jeden Feed verfügbar. Neben der Anzahl der (Google Reader-)Subscriber wird auch die durchschnittliche Zahl der Postings pro Woche angezeigt. Ich bin mit den GWB-Werten ganz zufrieden :-D GWB Details » Ankündigung im Reader-Blog Nachtrag: Google Reader: Weitere Sprachen, besserer Speed und Bugfixes
Google Seit gestern ist die erste BETA vom IE8 veröffentlicht und Microsoft zeigt mal wieder seine Stärken... (Ob das wohl Absicht ist? Man erinnere sich an den damaligen Windows3.1-Fehler wenn es von Dr. Dos ausgeführt worden ist) Maps Google Maps
Calendar Google Calendar
Respekt nach Redmond... [Google Blogoscoped]
Analytics Eigentlich ist es doch schade dass Google Analytics tonnenweise Daten über eure Traffic-Daten sammelt und diese dann zu 99% doch nur ungenutzt bleiben und sich niemand dafür interessiert. Das haben sich die Googler jetzt auch gedacht und würden diese Daten gerne für eigene Zwecke verwenden. Mit eurer Zustimmung gebt ihr die Daten an Google frei und helft so bei der Verbesserung von Produkten und der Optimierung eurer Empfehlungen mit. Analytics Sharing
Wenn ihr Analytics öffnet werdet ihr von einer gelben Info-Box begrüßt die euch dazu auffordert zu entscheiden ob die Daten geteilt werden sollen oder nicht. Ein Klick auf "More Sharing Options" fördert dann obigen Dialog zu Tage. Wenn ihr eure Daten mit Google (wohlgemerkt einem Algorithmus, keinem Menschen) teilen wollt, habt ihr dafür folgende 2 Optionen: With Google Products only Aktiviert ihr diese Option, werden die Daten zur Verbesserung eurer Performance bei Adsense, AdWords und einigen weiteren (nicht genannten) Google-Services genutzt. Was genau mit den Daten angestellt wird ist derzeit noch nicht bekannt, Google dürfte erst einmal ein wenig sammeln und dann später mit der Umsetzung der Nutzung beginnen. Details folgen wohl im Laufe der nächsten Monate Anonym mit dem Benchmark-Service Benchmarking Service
Aktiviert ihr diese Option, werden eure Daten komplett für einen "Benchmark Service" freigegeben - allerdings komplett anonymisiert. Der Benchmarking-Service ist derzeit im Beta-Test und wird derzeit für alle User ausgerollt, in einigen Tagen sollte jeder diesen Link unter dem Punkt "Visitors" haben. Die Daten werden dann anonymisiert dazu genutzt, anderen Benutzern einen Einblick zu geben und zu vergleichen ob die eigenen Werte zufriedenstellend sind. Ist ein Wert von 2 Pages/Visit beispielsweise gut oder schlecht? Benchmarking Service beantwortet diese Frage. Anonymisiert heißt in diesem Punkt, dass nur nicht zuordenbare Daten wie etwa die Anzahl der Besucher, deren Lokalisierung und weitere Daten (ohne IPs und URLs) genutzt werden.
Besonders der erste Punkt öffnet Google natürlich Tür und Tor eure Daten endgültig für die eigene Zwecke zu nutzen. Angesprochen wird nur AdSense und AdWords um den User klar zu machen dass damit eventuell auch Geld zu verdienen ist - schlußendlich werden die Daten aber sicherlich auch in die Websuche einfließen und Google somit einen besseren Einblick darin geben welche Seiten wirklich beliebt sind und weiter nach oben in den Suchergebnissen gehören. Schade dass Analytics noch immer keine Möglichkeit zum einfachen Datasharing für die eigene Webseite anbietet. So ein kleiner Besucher-Counter oder eine Weltkarte mit der Geo-Position der letzten Besucher wäre schon was feines ;-) » Ankündigung im Analytics-Blog » Data Sharing FAQ » Benchmarking FAQ [Google Blogoscoped]
Google Schon Anfang 2007 gab es erste Hinweise auf eine Google Contacts API und mittlerweile ist der Contactpicker in einigen Anwendungen im Einsatz - und jetzt wurde das ganze endlich als richtige API veröffentlicht. Die Google Contacts Data API lässt sowohl euch als auch, sofern ihr die Zugangsdaten herausgebt, auf eure Kontakte per GData-API zugreifen. Nur wird das Google Mail-Problem dadurch umso schlimmer... Die API ist vorallem zur Synchronisierung der Google-Kontakte mit mobilen Endgeräten und Social Networks gedacht. Anwendungen können nicht nur auf die Kontakte zugreifen, sondern diese auch verändern und neue Kontakte anlegen. Die neue API dürfte sehr schnell zum Standard-Google-Zugriff werden, bisher haben alle Web-Anwendungen immer nur auf die Google Mail-Kontakte zugegriffen und diese dadurch nur exportieren können. Das Problem ist jetzt, dass es einerseits Google Mail-Kontakte und andererseits Google-Kontakte gibt. Jeder dem ihr einmal eine Mail geschrieben habt, erscheint nämlich automatisch in eurer Kontaktliste - so dass die meisten User ein Adressbuch besitzen dass eher an ein umfangreiches Telefonbuch als eine Kontaktliste erinnert. Dieses Problem ist schon beim Reader Shared Items Feature negativ aufgefallen. Als nächstes wird jetzt erwartet dass Google eine echte Kontaktverwaltung außerhalb von Google Mail anbieten wird - bisher ist man nämlich auf Google Mail angewiesen wenn man Kontakte im Account verwalten möchte. Eine echte Kontaktverwaltung ala Google Contacts müsste auch sehr viel mehr Details über eine Person aufnehmen - Google Mail ist in diesem Punkt doch eher sehr mickrig und bietet nicht einmal die Möglichkeit ein Geburtsdatum einzutragen... » Google Contacts Data API » Ankündigung im GData-Blog » Liste der Google-APIs [Google OS]
Eines der wichtigsten Features eines Kalenders dürfte wohl die Synchronisierung mit anderen Geräten und Anwendungen sein - doch genau diesen Punkt hat man beim Google Calendar bisher vergeblich gesucht. Mit dem vor einigen Stunden veröffentlichtem Google Calendar Sync wird dieses Feature jetzt zumindest für den Marktführer Microsoft Outlook nachgeholt.
AdWords Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt darf ein Inserent der bei AdWords eine Anzeige schaltet, auch den Markennamen der Konkurrenz als Keyword nutzen. Das heißt BMW darf seine Banner beim Keyword "Mercedes" schalten - zumindest so lange die Anzeige ganz klar von den Suchergebnissen abgetrennt ist und sich nicht direkt über dem Link zur Mercedes-Website befindet. Da Google auch AdWords-Banner oberhalb der Suchergebnisse zeigt (die sind zwar seltener, aber kommen vor) ist es natürlich fraglich ob das Urteil auch hier greift und es hier nicht wieder heißen kann dass sich BMW rechtswidrig vor Mercedes positioniert hat. Die Erwähnung des Markennamens in der Anzeige selbst hingegen dürfte wieder Probleme bereiten. Andererseits wiederum ist es nicht gestattet den Namen der Konkurrenz als META-Tag in der eigenen Webseite zu verwenden und sich auf diesem Weg auch innerhalb der Suchergebnisse oberhalb der Konkurrenz zu platzieren. Aber das hat ja am Ende mit Google nicht mehr viel zu tun und ist nur am Rande des Urteils erwähnt.
Ich denke aus diesem Urteil dürften so einige interessante Anzeigen hervorgehen in denen ein Hersteller seine Meinung über die Konkurrenz schon direkt in der Anzeige kundtut - man denke z.B. an die "Könige sind Out"-Plakate von McDonalds vor einigen Burger King-Filialen ;-) » Das Urteil [heise]
Google Da Googles Produkte immer mehr in den Alltagsgebrauch übergehen, benötigen immer mehr User Hilfe bei bestimmten Funktionen oder dem lösen von Problemen. Um auch diesen Prozess noch Kundenfreundlicher zu gestalten und die eMail-Supporter ein wenig zu entlassen entlasten, hat Google jetzt die Support-Center von Google Mail, Google Calendar und Google Docs mit neuen Funktionen ausgestattet. Google Support Center Schon im September hat man hilfesuchende User auf die Google Groups verwiesen und vielen damit gezeigt dass ein Großteil der Fragen dort schon längst beantwortet ist. Jetzt gibt es in den 3 angesprochenen Support-Centern eine Known Issues-Sektion in der die häufigsten auftretenden Probleme ausführlich beschrieben sind und die Lösung meist gleich mit angeboten wird. Ein Klick auf das jeweilige Problem öffnet den Erklärungstext mit der eventuellen Lösung bzw. einem Link zu einem Assistenten der bei der Problemlösung helfen kann. Soweit so gut - und jetzt kommen wir zum kundenfeindlichen Teil. Wenn die Lösung nicht hilft, erwartet man sich beim Klick auf den Button "Report" ein Mail-Formular - aber weit gefehlt. Stattdessen passiert garnichts außer das der Button verschwindet und durch ein "Thanks" ersetzt wird. Was genau dieser Button jetzt ausgelöst hat ist unklar... Um zu zeigen dass man nicht untätig ist, wird auf der Issues-Seite auch eine Liste der Probleme angezeigt die zuletzt gefixt worden sind. Meist handelt es sich dabei aber um Probleme die eh so gut wie niemand gehabt hat. Die richtig großen Brocken dauern dann wohl doch etwas länger.
Support Center Aber auch innerhalb der einzelnen Hilfetexte des Support-Centers wird jetzt mehr auf Quellen verwiesen an denen das Problem eventuell schon gelöst worden sein könnte. Erst werden ähnliche Probleme angezeigt, danach ein Link auf die jeweilige Support Group und anschließend ein Link zu oben angesprochener Known Issues-Seite. Der Link zur Kontaktaufnahme ist komplett verschwunden... » Google Mail Support Center » Calendar Support Center » Docs Support Center [gSpy]
Blogger Auch durch die Möglichkeit einige Elemente zu Blogger-Blogs hinzuzufügen, knausert Googles Bloghoster bisher mit Statistiken und Informationen rund um den eigenen Blog. Google OS zeigt jetzt eine Möglichkeit auf, zumindest eine Liste der Top-Kommentatoren im Blog anzuzeigen, mithilfe des Blogger-Feeds und einem komplizierten Yahoo!-Pipes-Geflecht. Yahoo! Pipes
Um die Liste der 50 Top-Kommentatoren anzuzeigen, muss der Kommentar-Feed für den eigenen Blog mit Yahoo! Pipes geparst werden. Dafür werden die 5000 letzten Kommentare herangezogen, der Autor herausgefiltert, einzeln gezählt und das ganze dann als Liste wieder ausgegeben. Wie am obigen Screenshot gut zu sehen ist, ist der Aufbau leicht kompliziert - aber das muss auch niemand nachbasteln. Dank Yahoo! Pipes könnt ihr durch 3 einfache Eingaben die Pipe für eure Bedürfnisse anpassen. Einfach die URL des Blogs, die gewünschte Länge der Kommentatoren-Liste und eventuell einen Filter für den eigenen Namen eingeben und schon ist die Pipe nutzungsbereit für euren Blog. Ich bin immer wieder begeistert über das was mit Yahoo! Pipes so alles möglich ist :-D Sowas sollte Google auch mal nachbasteln. » Pipe anpassen und nutzen [Google OS]
Vor knapp 3 Wochen hat Google den neuesten Model your Campus-Wettbewerb gestartet, in dem Studenten sich durch das modellieren ihres eigenen Uni-Campus ein bißchen Geld dazu verdienen können. Einzelne 3D-Universitäten inmitten einer leeren Stadt sind aber natürlich völlig uninteressant - also muss jetzt auch noch die Stadt drumrum gebastelt werden: Dafür wurde jetzt das Google Citites in 3D-Program gestartet. Mit der neuesten Aktion wendet sich Google vorallem an Stadtverwaltungen und Ämter die ihre sowieso vorhandenen Daten einfach nur in das Sketchup-Format konvertieren und somit der ganzen Welt zugänglich machen sollen. Außenfassaden müssen ja nicht unbedingt bunt und realistisch sein - das könnte man ja notfalls via Streetview nachrüsten, aber immerhin graue Klötzchen in Formen der Häuser könnten die Städte problemlos aus ihren Daten erstellen. Fragt sich nur wer das bezahlen soll... Im Gegensatz zu Studenten die sowohl Preisgeld als auch Sachgüter für ihre Arbeit bekommen, bietet Google den Städten keinen einzigen Cent und lockt mit der Aussicht dass 350 Millionen User die Stadt sehen und das ganze den Tourismus ankurbeln könnte. Das zieht natürlich nur wenn man zu den ersten Städten gehört die dieses Angebot nutzt. Oder besser gesagt: Jetzt oder Nie! Wenn die Stadtverwaltungen aufspringen, können wir schon in einigen Monaten die halbe Welt in 3D bestaunen ;-) In Deutschland gibt es übrigens schon 4 3D-Städte und auch in Amerika sind zumindest in Großstädten wie New York schon die Innenstädte komplett in 3D vorhanden - und das sind nicht einmal mehr graue Klötzchen. Hier noch ein Video zur Aktion: » Google Cities in 3D » Ankündigung im LatLong-Blog
Google Als 99% von uns Google kennengelernt haben, bestanden die Suchergebnisse noch aus einer Liste von (standardmäßig) 10 Suchergebnissen mit Titel, Auszug und Links. Mittlerweile finden sich in den Suchergebnissen Oneboxen, Moreboxen, Plusboxen, Sitelinks und einiges mehr. Ganz neu dazugekommen ist jetzt noch eine Extra-Suchbox mit der eine spezifische Seite durchsucht werden kann. Searchbox in Sitelinks
Für einige Seiten zeigt Google mittlerweile die sogenannten Sitelinks an, die die Navigation der Seite direkt schon in die Suchergebnisse verlegt - was aber, wie die Suche für GoogleWatchBlog zeigt, nicht immer zuverlässig funktioniert. Um eine Seite jetzt direkt von den Suchergebnisse noch zugänglicher zu machen, wird derzeit eine Suchbox unter eben jenen Sitelinks getestet. Mit dieser Suchbox kann die komplette Webseite direkt noch einmal durchsucht werden, was natürlich nur wünschenswert ist wenn die Seite wirklich genau das ist was der User gesucht hat. Google muss sich also ziemlich sicher sein dass diese Sitelinks und Boxen nur bei wirklich guten Seiten und nicht etwa sogar bei Spam-Seiten angezeigt wird. Ob der User diese Box nun will, und die Suchergebnisse damit noch unübersichtlicher werden, sei mal dahingestellt. Ich denke Google würde gut daran tun, wenn es solche Zusatzoptionen optional einblendbar macht, z.B. mit einem Info-Symbol vor einem Ergebnis. Google hat natürlich den Vorteil dass so gut wie jeder User das Aussehen der Suchergebnisse fest ins Hirn gebrannt hat und niemand ein Problem hat die eigentlichen Ergebnisse von den Zusatzinfos zu unterscheiden. Andere könnten sich so etwas sicherlich nicht leisten... » Beispielsuche mit Searchbox (funktioniert nicht immer!) » Ankündigung im Google-Blog [Google OS] Nachtrag: » Ärger um Googles Sitelinks-Suche
Maps Die Google Maps sind mal wieder um eine nützliche Information reicher: Nachdem bereits Stau-Informationen in der Karte angezeigt werden können, kann man jetzt auch gleich sehen ob im Parkhaus um die Ecke noch ein Plätzchen frei ist. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt dass aus einem Mapplet besteht und die Informationen direkt auf der Karte anzeigt. Mapplet
Die meisten Parkhäuser haben ja am Eingang und schon in der unmittelbaren Umgebung vor der Einfahrt einen Countdown der freien Parkplätze. Leider ist es meistens schon zu spät wenn man 50 Meter vorm Eingang erfährt dass man hier in nächster Zeit wohl eher keinen Parkplatz finden wird. Jetzt reicht schon ein Blick auf die Google Maps (die idealerweise am Navigationssystem angezeigt werden). Die Daten kommen direkt vom Santa Monica Information System Department und werden dementsprechend auch bisher nur in der Region angezeigt. Auf der Karte werden die Parkhäuser mit grünen, gelben oder roten P-symbolen angezeigt, je nach Auslastung, und in der linken Mapplet-Sidebar gibt es dann detailierte Informationen über die freie Anzahl von Stellplätzen.
Da kann man mal sehen was man aus den Mapplets so alles machen kann. Parkhausbetreiber dürften von so etwas profitieren - zumindest wenn sie zu den ersten gehören die so etwas anbieten ;-) Vielleicht können die Maps ja in Zukunft irgendwann auch einmal die freie Anzahl der "normalen" Parkplätze anzeigen - DAS wäre mal wirklich eine Innovation für die die ganze Autofahrende Welt Google dankbar wäre :-D P.S. Gibt es eine Seite im Netz die solche Parkhaus-Daten schon von Hause aus aufbereitet anzeigt? Vielleicht könnte man die ja dann parsen und die Daten als Mapplet visualisieren » Mapplet - freie Parkhäuser » Ankündigung im LatLong-Blog
Im Gegensatz zu Google Video kann YouTube bis heute nicht mit Untertiteln aufwarten mit denen man beispielsweise Musikvideos unterlegen könnte. Zumindest die Möglichkeit Songtexte zu einem angesehenen Video hinzuzufügen kann aber ganz einfach per Greasemonkey-Script nachgerüstet werden - funktioniert wunderbar. Video mit Lyrics
Das Script YouTube Lyrics sucht anhand des Videotitels nach Songtexten in derzeit 5 verschiedenen Datenbanken. Neben dem Songtext wird auch eine Liste weiterer verfügbarer, ähnlicher, Songtexte angezeigt, weiteres ein Link zur Original-Page des Songtextes und man hat die Möglichkeit die Lyrics-Datenbank zu wechseln. Angezeigt wird das ganze ganz einfach in der rechten Sidebar neben dem Video, ganz im YouTube-Style. Der Nachteil dieses Scripts ist, dass das Video mindestens den Interpreten und den Namen des Songs im Titel haben muss - ansonsten kann natürlich nichts gefunden werden. Statt einem leeren Feld könnte das Script dann zwar ein Eingabefeld bereit stellen um die fehlenden Infos nachzutragen, aber das tut es bisher noch nicht. Das Script wird derzeit aber weiter entwickelt, könnte also mit der nächsten Version nachgerüstet werden.
YouTube selbst wird zumindest so ein Lyrics-Tool niemals anbieten, mit den Videos hat man schließlich schon genügend Urheberrechtliche Probleme. Songtexte sind, soweit ich mich erinnern kann seit 2 Jahren, ebenso geschützt und dürfen nicht ohne Einwilligung des Künstlers veröffentlicht werden. Damals wurden massenweise Fanseiten von Künstlern abgemahnt... » YouTube Lyrics installieren [Google OS]