Oracle vs. Google: Microsoft nutzt Chance für Promotion

Verfasst von Tobias am 19. September 2010 |

Microsoft

Wenn sich Zwei streiten, freut sich meist der Dritte. In diesem Fall geht es um die Klage Oracle gegen Google – Microsoft sieht seine Chance und sieht das Problem in der Offenheit des Android-Betriebssystem.  

Hat Tivanka Ellawala einfach nur einen guten Tag oder ist ihm der Erfolg des Internet Explorer 9 zu Kopfe gestiegen? Fakt ist, dass der Rang-hohe Microsoft-Manager kürzlich auf einer Konferenz einige Worte über die Klage verlauten lies: “Es ist interessant zu denken, Android sei ein freies Lizenzmodell“, so Ellawala, “Wenn man es ganz einfach erklären will, verursachen die Streitkeiten um das geistige Eigentum von Android, und sicherlich auch die Probleme die wir besprochen haben, [...] und damit verbunden auch einiges an Kosten. Und das Problem haben wir nicht. Es kann auch ein Problem sein, weil sich einige Gesellschaften bereits festgelegt haben. Also gibt es damit verbunden steigende Lizenz-Gebühren für Android; daher denke ich, dass es ‘kostenlos’ nicht bringt.

Bei der Veranstaltung ging es natürlich um Windows 7 Phone-Propaganda, und da kam der Streit zwischen Oracle und Google (Android) genau gelegen. Das Problem mit Lizenzgebühren hat ja Microsoft in diesem Sinne nicht; und wenn doch, hat der Endbenutzer schon kräftig in die Tasche greifen müssen, damit Microsoft sanft fällt. Aber auch so, ist das Denken von Ellawala sehr eintönig: Bisher konnte Google jeden Streit lösen und in diesem Fall geht es Oracle eigentlich nur darum, Macht zu demonstrieren. 

Das Problem bei dem Patent-Streit für Oracle ist: Mit der Dalvik-Virtual-Machine, die in Android zum Einsatz kommt, lässt sich unmittelbar Java ausführen. Nicht zuletzt deshalb setzen viele Java-Entwickler auf Android, wie in der Wikipedia erklärt wird: “Wesentlicher Teil der Entwicklungsumgebung für Dalvik ist das Programm dx, das die Konvertierung herkömmlicher Java-Binärdateien (.class-) in das Dalvik Executable-Format (.dex) besorgt. Dabei werden mehrere .class-Dateien zu einer .dex-Datei zusammengefasst und einige Optimierungen bezüglich des Speicherbedarfs vorgenommen.” 

Dennoch darf man sich davor nicht beirren lassen. Vorherige Besitzer Sun hatte nie um die Möglichkeiten geschaut, und eigentlich ist es auch ein relativ kleiner Fall von “Patent-Verletzung”, da Android damit den Spirit von Java voran bringt. In der Umgangssprache nennt sich solch ein Verhalten “Patent-Troll“, da die Oracle-Anwälte einfach das Geld gesehen haben, wie Java-Erfinder auf seinem Blog bereits bekannt gab (wir berichteten). Doch Google weiß sich in solchen Fällen zu behelfen: Man straft dem Gegenüber mit Verachtung und macht die Veranstaltung kaputt.

GoogleWatchBlog » Themenübersicht: JAVA-Patente – Oracles Klage gegen Android

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Sicherheit: Google definiert «Verantwortung» um

Verfasst von Tobias am 23. Juli 2010 |

Google

Das Google-Sicherheitsteam sieht die Praxis von Microsoft und co. als schadhaft an und möchte nun den Begriff “Responsible Disclosure”, also “verantwortungsvolle Offenlegung” umdefinieren. Dazu hat sich auch der Sicherheitsexperte Tavis Ormandy gemeldet. Er hatte letztes Jahr eine Sicherheitslücke an Microsoft gemeldet, als diese aber nicht geschlossen wurde, entschied er sich, Infos über die Lücke im Netz zu veröffentlichen.

Seit jeher beansprucht Microsoft den Responsible Disclosure für sich. Kein Wunder, dass es dann mal Monate oder Jahre braucht, bis ein Sicherheitsleck im Betriebssystem geschlossen wird. So hat sich Hacker Tavis Ormandy (der im übrigen beim Google Sicherheitsteam tätig ist) eine Lücke an Microsoft gemeldet, da aber sich über ein Jahr niemand meldete, ging Ormandy an die Öffentlichkeit: Er stellte den Bug kurzerhand mit Beschreibung ins Netz und kaum 24 Stunden später gab es erste Trojaner, die sich am Bug zu schaffen machte. Betroffen waren etwa XP-Systeme.

Damit diese Zeit in Zukunft sinnvoller genutzt wird, hat Google nun den Begriff “Verantwortung” umgeschrieben. Bisher war die Praxis so, dass es gereicht hat, wenn der Hacker die Lücke meldet. Jetzt kann der Hacker auch eine Deadline von maximal 60 Tagen einrichten. Sollte sich dann der Hersteller der Software nicht melden und einen Fix/Patch veröffentlichen, so hat der Hacker das Recht, die Lücke ins Netz zu stellen, um den Druck auf den Hersteller zu erhöhen.

So schreibt das Sicherheitsteam zum Thema im Blog: “[...] Daher glauben wir, dass die Responsible Disclosure eine Einbahnstraße ist. [...] Schwerwiegende Bugs sollten eine angemessene Frist erhalten. Obwohl jeder Bug einzigartig ist, sollten wir vorschlagen, dass 60 Tage Obergrenze genügend ist, um ernsthaft eine kritische Lücke in einer Software zu schließen.”

Weiterhin schlägt Google diese Änderung vor, damit die Softwarehersteller einen Stichtag haben, wo vielleicht schon Blackhat-Hacker sich an der Lücke zu schaffen gemacht haben. Dabei wissen sie aber selbst, wie schwer es ist, solch eine Deadline einzuhalten. Dennoch sollte es bei kritischen Lücken schnelle Hilfe geben, bevor er von Fremden ausgenutzt wird. Das erhöht den Druck auf den Hersteller und gibt eine bessere Sicherheit im Netz.

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EU untersucht Fall Google genau

Verfasst von Tobias am 09. Juli 2010 | 1 Kommentar

Google

Im Februar hatte die EU-Kommission ein Untersuchungsverfahren gegen Google eingeleitet. Drei Firmen hatten sich bei den Kartell-Wächtern beschwert, dass sie durch die Google-Suche benachteiligt werden. Nun will sich die EU-Kommission der Sache genauer annehmen.

Derzeit sind noch Fragen offen, erklärt EU-Kommissar Joaquín Almunia in einer Rede. Sowohl Google als auch Facebook hätten im Netz dominierende Positionen, immerhin sei die Suchmaschine bei 95% der Nutzer beliebt – Facebook bringt es im Bereich Social Web auf 70%. Dennoch sei es schwierig, so Almunia, im Bereich E-Commerce dominante Positionen aufzubauen, aber es ist nicht unmöglich, so der Wettbewerbshüter. Schwierigkeiten sieht er allerdings bei der Abgrenzung von Märkten, so können alle Webdienste unterschiedlich genug sein, setzen sie aber alle auf Werbung als Business-Modell.

Noch zu klären ist jetzt, inwiefern Google den Markt behindert, indem es die Suche ändert und anpasst. Außerdem werde geprüft, ob der Werbemarkt für Suchmaschinen der selbe ist wie der für Social Networks. Der derzeitige Stand der Untersuchungen ist aber noch im frühen Stadium, sodass man noch keine konkreten Aussagen gegen Google treffen kann.

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Google Chrome Frame in der Beta

Verfasst von Tobias am 09. Juni 2010 | 7 Kommentare

Chrome Frame

Googles Technik, um den Internet Explorer etwas sicherer zu machen, Chrome Frame, ist nun in der Beta. Das Tool emuliert ein kompletten Google Chrome in einem Internet Explorer-Tab. Dabei bleibt der Internet Explorer unberührt, lediglich der eigentliche Inhalt ändert sich etwas.

“Seit dem Start von Chrome Frame haben wir den Entwicklern gelauscht: Statt irgendwelchen Glocken oder Pfeifen haben wir mehr als 200 Bugs beseitigt, um den Internet Explorer sicherer, stabiler und schneller zu machen”, schreibt Amit Joshi, Entwickler bei Google im Blog. Darauf können sie auch stolz sein, denn Internet Explorer macht nicht vieles richtig und Chrome Frame hilft den Anwendern zu mindestens sich nicht umgewöhnen zu müssen. 

Dabei hat Chrome Frame in den letzten Monaten und Jahren viel von seinem großen Bruder adoptiert bekommen: HTML5 Audio und Video, Geolocation, Canvas und Datenbanken – alles Techniken, die der IE erst einmal noch lernen muss, wie sich auch im letzten HTML5-Test von GWB zeigte.

Die Features sind also richtig toll. Bring deinem Internet Explorer doch auch ein wenig mehr Speed und Sicherheit bei und gebe dem Google Chrome Frame einen Versuch. Ist kostenlos und wiegt nur ca. 10 MB. 

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Bericht: Microsoft CLI soll in Firefox und Chrome

Verfasst von Tobias am 04. Mai 2010 | 1 Kommentar

Microsoft Chrome Firefox

Nach einem Bericht könnte es bald eine .NET-Implementierung in bekannte Browser, wie Firefox oder Chrome, geben. Webentwickler Joe Hewitt und Mono-Entwickler Miguel de Icaza setzen sich für den Standard ein.

Laut einer News auf Golem.de äußerte sich Ex-Mozilla Firefox-Entwickler Joe Hewitt zum Thema CLI in Browsern. Er hält es für möglich, dass man Microsoft’s Common Language Infrastructure (CLI) in gängige Browser implementiert und damit die Webstandards öffnet

Unterstützung erhält er von Miguel de Icaza, der beim Mono-Projekt sich aktiv für eine Open-Source-Variante des .NET einsetzt: “Wir brauchen ein neues Modell und ich bin bereit, Joes Idee in einem Prototyp umzusetzen“, so Icaza, “Die Frage ist nur, mit welchem Browser ich anfange, Firefox oder Chrome.” Er arbeitet derzeit bei Novell und im Auftrag für Microsoft.

CLI würde sich als Möglichkeit herausstellen, dynamische, flexible Sprachen, wie C#, Ironruby oder Ironpython, direkt im Browser auszuführen. Damit würden die Sprachen “auf Augenhöhe mit JavaScript kommunizieren”. Auch Plugins, wie Flash oder Silverlight, würden wegfallen – diese können nicht so stark via APIs auf den Browser eingreifen, wie etwa JavaScript. Jeder Webentwickler würde dann zur Wahl stehen, welche Sprache er benutzt. Allerdings sollte jede Seite seine eigene Laufzeitumgebung bekommen.

(golem)

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EU leitet Untersuchung gegen Google ein

Verfasst von Pascal am 24. Februar 2010 | 7 Kommentare

Google
Die EU hat nach Beschwerden eine Untersuchung gegen Google eingeleitet. Dem Unternehmen wurde mitgeteilt, dass drei Beschwerden gegen die Suche vorliegen. Darunter ist auch eine von Microsoft.

Die britische Preisvergleichswebsite Foundem fühlt sich durch Googles Algorithmus benachteiligt. Die Beschwerde der Justizsuchmaschine ejustice.fr  geht in eine ähnliche Richtung. Die Tochter Ciao von Microsoft hatte vor der Übernahme durch Microsoft gute Beziehungen zu Google. Erst nach der Übernahme hatte vonseiten Ciaos Beschwerden über Googles Vertragsbedingungen gegeben. Hier wurde die Beschwerde vom Bundeskartellamt an die EU übergeben.

Noch ist das Verfahren in einer frühen Phase. Ob Handlungen folgen, ist offen. Google räumt in einer ersten Reaktion ein, dass die Suche nicht perfekt sei. Ziel ist es, möglichst breite Ergebnisse zu liefern. Gegen Konkurrenten habe man nicht. Die schlechte Position von Foundem führt Google auf schlechtes SEO zurück und verweist auf einen Bericht von Econsultancy.

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Kartellamt: Microsoft-Tochter geht gegen Google vor

Verfasst von Tobias am 19. Januar 2010 | 4 Kommentare

Google

Die Richter des Kartellamts prüfen derzeit die Marktposition von Google, da dem Internetkonzern vorgeworfen wird, einen wirtschaftlichen Nachteil der Microsoft-Tochter Ciao zugefügt zu haben. Dabei ging es um einen Werbevertrag zwischen Google und Ciao, der kürzlich auslaufen sollte. Google lies die Verhandlungen platzen und soll sich so einen Wettbewerbsvorteil geschaffen haben.
 
Derzeit muss sich Google vor dem Kartellamt wegen drei Beschwerden behaupten (wir berichteten), doch damit nicht genug. Eine weitere Beschwerde aus dem Hause Microsoft macht Google schwer zu schaffen. Dabei geht es um einen Wettbewerbsverstoß, den Google der Preisvergleich-Suchmaschine Ciao zugefügt haben soll. Demnach hätte Google die Verhandlungen um einen auslaufenden Werbevertrag zwischen Google und Ciao abgebrochen, nachdem Ciao Mitkläger bei der Beschwerde der Zeitungs- und Zeitschriftenverlegern war.

Dies stelle aber einen wirtschaftlichen Nachteil für das betroffene Unternehmen dar, da dieses ein Einschreiten der Kartellbehörde vorgesehen hatte. Dennoch handel es sich nicht um einen kartellrechtlichen Verstoß, man müsse noch prüfen, ob Google einen Marktmissbrauch begangen hatte oder nicht.

» SpOn, SZ 

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Microsoft und News Corp. planen Google auszuschließen

Verfasst von Tobias am 23. November 2009 | 7 Kommentare

Google

Wie das “Wall Street Journal” auf Berufung geheimer Quellen berichtet, gäbe es demnächst einen Pakt zwischen News Corporation und Microsoft, der Google von News Corp.-Inhalten ausschließen soll und exklusiv auf Microsofts Seiten auftauchen soll.

Die Zeiten für die Zeitungsbranche stehen derzeit sehr schlecht. Um so mehr ist der Druck da, aus Inhalten Geld zu machen. So auch bei Google News, denn Rupert Murdoch’s größtes Mediengeschäft der Welt, News Corporation, soll zunächst nur noch kostenpflichtig im Internet abrufbar sein. So würde, laut Angaben des Wall Street Journals, News Corp’s Inhalte nur noch auf Microsofts Seiten zu finden sein. Dafür müsste dann Microsoft bezahlen, aber News Corp. würde im Gegenzug die Inhalte aus Google bannen.

Ob das Konzept aufgehen wird, ist sehr fraglich. Besonders Skeptiker kritisieren, dass die Zeitungsbranche damit ihr eigenes Grab schaufeln würde, da ihre News nicht mehr erreichbar wären.

In einem Interview gegenüber der IT-News-Seite golem.de sagte ein Google-Sprecher “Wir glauben, dass Suchmaschinen von wirklichem Nutzen für Zeitungen sind, weil sie wertvolle Besucherströme auf ihre Websites leiten und sie mit neuen Leser auf der ganzen Welt verbinden“. Ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht angepeilt.

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Google fordert von Microsoft SVG-Unterstützung

Verfasst von Pascal am 06. Oktober 2009 | 10 Kommentare

Microsoft Google

Zur Konferenz SVG Open 2009 hat Google Microsoft erneut dazu aufgefordert die Unterstützung für den Standard SVG in den Internet Explorer zu integrieren. Alle anderen Hersteller wie Google, Mozilla, Apple und Opera unterstützen .svg bereits seit langem.

Mit svg lassen sich Grafiken quasi unbegrenzt vergrößern ohne das es einen Qualitätsverlust gibt. Vielen Grafiken und Logos in der Wikipedia sind schon svg-Dateien. Eine breite Einführung des Standards verhindere derzeit die fehlende Unterstützung im Internet Explorer. Zwar könne man eine spezielle Bibliothek nutzen, aber auch hier gibt es Probleme.

Google selbst setzt bspw. bei Drawing in Google Docs auf SVG. Nur im Internet Explorer werden die Zeichnungen mit der Vector Markup Language (VML) gerendert. 

Aber auch Microsoft hat einen positiven Schritt unternommen und hat zwei Mitarbeiter zum “Zuhören und Lernen” zur Konferenz geschickt.

» Weitere Details zu SVG bei Google 

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Google: Chrome Frame macht IE sicherer

Verfasst von Pascal am 27. September 2009 | 6 Kommentare

Chrome Frame

Nach Microsofts Kritik am IE-Plugin Chrome Frame hat nun auch Google reagiert. Ein Sprecher sagte der Computerworld, dass das Plugin kein Sicherheitsproblem darstellt, sondern die Sicherheit des Browsers erhöht. Dennoch werde man sich die von Microsoft gemeldeten Probleme mit dem IE 8 anschauen.

Ein Google Sprecher sagte Computerworld: “Wir ermuntern die Nutzer zwar, besser auf modernere und standardkonforme Browser wie Firefox, Safari, Opera oder Chrome anstelle eines Plug-ins zu setzen, für diejenigen die das trotzdem nicht tun, haben wir Chrome Frame entwicklelt, um eine bessere Performance, starke Sicherheitsfunktionen und mehr Wahlmöglichkeiten zu bieten – über alle Version des Internet Explorers hinweg.” 

Zwar hat der IE7 und IE8 auf Vista und Windows 7 für Malware eine Sandbox doch nur durch das Plugin von Google hat auch der immer noch stark verbreitete IE6 sowie seine Nachfolge auf XP diese Technologie. Googles Chrome Frame hat außerdem den quelloffenen Updater Google Update und ist somit automatisch auf dem neusten Stand. So kann Google schneller reagieren als Microsoft. 

[Golem]

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Microsoft warnt vor Google Chrome Frame

Verfasst von Pascal am 25. September 2009 | 18 Kommentare

Chrome Frame

Google hat vor einigen Tagen ein neues Plugin für den Internet Explorer veröffentlicht, das dem Browser aus Redmond unter anderem HTML 5 und eine bessere JavaScript Engine liefert. Vor allem für sehr komplexe Webanwendungen wie Google Wave soll Google Chrome Frame nützlich sein. Jetzt reagiert Microsoft und warnt die Nutzer vor dem Plugin.

So stelle das Plugin ein Problem für die Sicherheit des Browsers dar. Viele Updates hätten dafür gesorgt, dass der IE laut einer Studie der sicherste Browser sei. Die Stellungsnahme von Microsoft wird bereits heftig diskutiert. So ist Google Chrome der einzige Browser der beim Pwn2own-Hacker-Wettbewerb nicht geknackt wurde. Eigentlich könnte das Plugin die Sicherheit vom IE6 und IE7 sogar erhöhen. 

Möglicherweise steckt aber in der Warnung auch etwas anderes: Microsoft will seinen Internet Explorer vor der Konkurrenz schützen und die Konkurrenz bei Innovationen wie Google Wave auszubremsen. 

Google möchte mit der Entwicklung von Chrome Frame in Zukunft Zeit sparen. Statt sich stunden- oder auch wochenlang mit der Anpassung an den Internet Explorer zu beschäftigen, kann man sich so auf die eigentliche Weiterentwicklung konzentrieren.

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Kurzmeldungen VIII

Verfasst von Pascal am 19. September 2009 | 1 Kommentar

Heute in den Kurzmeldungen: Google & HTML5 sowie ein neues Doodle.

Oktoberfest

Heute beginnt das Oktoberfest. Des Festes zu Ehren hat Google dieses Doodle kreirt, welches in Deutschland und Österreich zu sehen ist.

Google

Die beiden größten Konkurrenten Microsoft und Google scheinen sich ein bischen anzunähern. Voraussichtlich aber nur im Bereich HTML5. Adrian Bateman vom Microsoft IE Team hat ein umfassendes Feedback zu HTML5 gepostet. Mark Pilgrim, der zuständige für HTML5 bei Google, lobte nun dieses Feedback in seinem Blog. Es ist das erste Mal das sich ein Microsoft Mitarbeiter offiziell bei HTML5 einmischt.

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Yahoo bingt demnächst

Verfasst von Pascal am 30. Juli 2009 |

Yahoo

Vor über 1,5 Jahren wollte Mircosoft Yahoo kaufen um so einen Angriff auf Google zu starten. Jetzt haben die beiden US-Konzerne Yahoo und Microsoft eine Kooperation angekündigt. Die Yahoo!-Suche wird künftig mit Bing unter der Haube laufen.

Bereits am Wochenende gab es erste Gerüchte um eine Kooperation. Am Mittwoch schließlich wurde es offiziell. Yahoo wurde bereits Google-Technik bis vor einige Jahre eingesetzt. Laut Microsoft sind die Verträge schon unterzeichnet. Während Microsoft die Suchtechnik liefert, soll sich Yahoo um die Vermarktung der Werbeflächen kümmern. Dies betrifft sowohl bing.com als auch die Yahoo-Suche.

Außerdem bekommt Microsoft Zugang zu den Suchtechniken von Yahoo. Diese darf man auch in Bing integrieren. Der Vertrag läuft zehn Jahre. Yahoo hofft mit der Kooperation auf zusätzliche Einnahmen von 500 Millionen Dollar im Jahre. Außerdem sollen die Betriebskosten um 200 Millionen Dollar gesenkt werden. Insgesamt möchte man so 700 Millionen Dollar mehr zur Verfügung haben.

Die Verhandlungen hätten über ein Jahr gedauert.

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YouTube stellt Unterstützung für IE 6 ein

Verfasst von Pascal am 14. Juli 2009 | 17 Kommentare

YouTube

Vielen Webmastern ist gerade der Internet Explorer 6 ein Dorn im Auge. Der 2001 erschienen Browser ist stark veraltet, aber immer noch relativ weit verbreitet. Seit Dezember empfiehlt Google IE6 Nutzern bei Google Mail Chrome oder den Firefox zu nutzen. Seit heute bekommen IE6-Nutzer einen Hinweis, dass sie ihren Browser upgraden sollen.

Im Text heißt es, dass die Unterstützung für den IE6 nach und nach eingestellt wird. Deswegen solle man ein Upgrade durch führen.


Screenshot von browsershot.org

Neben Google Chrome und dem Firefox empfiehlt YouTube aber auch den IE8, sozusagen das Enkelin vom IE6. Auch twitter rief seine IE6-Nutzer schon einmal zum Upgrade auf. Diese bekamen teilweise Anzeigen vom Firefox gezeigt.

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Bing – die neue Suchmaschine von Microsoft

Verfasst von Pascal am 01. Juni 2009 | 26 Kommentare

Zwei Tage eher als angekündigt hat Microsoft seine neue Suchmaschine Bing online gestellt. Die Suche ist in der Beta-Phase und soll Google angreifen und weitere Marktanteile gewinnen. Wer Bing in Deutschland nutzen möchte, muss erst noch das Land oben rechts auf die USA ändern. Es heißt zwar auch ohne diese Änderung Bing, aber es fehlen einige Funktionen.

Das Design ist deutlich anders als das von Google. Der Hintergrund beim Suchfeld lässt sich ändern und es erscheinen bei jedem Bild zwei bis vier Blasen die einige Beispiele aufzeigen. Auf der linken Seite findet man neben der Web auch die Bilder, Videos, News und Maps-Suche. Ich möchte mich mal nur auf die Websuche beschränken.

Wie bei Google werden beim Eingeben von Suchbegriffen Vorschläge gemacht. Die Ergebnisseite schaut völlig anders aus als bei Google. Bei der Suche nach Apple wird apple.com als “Best match” ausgewiesen. Auch hier gibt es noch eine Suchbox, wie bei einige Webseiten bei Google (Sitelinks. Bei Google wurde man jetzt erwarten, dass zehn Ergebnisse zu Apple kommen, vielleicht mit einer Onebox für News oder Videos. Doch Microsoft denkt da deutlich anders, was meiner Meinung völliger Blödsinn ist. Nach dem “Best match” erscheinen vier weitere Ergebnisse zu Apple und dann jeweils drei Ergebnisse zu Apple Memory, Apple Downloads, Apple Reviews, Apple Jobs, Apple Monitor.

Ist bei den ersten vier Ergebnissen kein Treffer dabei, muss man extra noch auf See more results klicken. Was bei der Suche nach Apple jetzt vielleicht egal ist, kann man manchen Suchen, bei denen eben nicht das erste Ergebnis das beste ist, sehr nervig werden.

In der Seitenleiste werden neben diesen fünf Vorschlägen auch einige “Related Searches” angezeigt. Außerdem ein Suchverlauf.

Dass Microsoft seine eigenen Standards definiert, sollte jedem Webmaster bei Internet Explorer auffallen (wobei es sich mit IE8 etwas gebessert hat). Auch Microsofts Suche Bing scheint seine eigenen Regel zu haben. Vor allem bei Suchen nach Personen wird mal schon der Title-Tag der Webseite missachtet und einfach der Name als Titel verwendet. So zum Beispiel bei der Suche nach Philipp Lenssen.

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