Seit vielen Jahren gilt bei Google das Motto "AI First", sodass bei vielen Produkten die Künstliche Intelligenz im Fokus der Planung und Entwicklung steht. Tatsächlich ist die KI in sehr vielen Produkten eingezogen, ohne dass die Nutzer es bemerkt haben. Doch damit wird es wohl vorbei sein, denn schon in naher Zukunft soll die Künstliche Intelligenz deutlich sichtbarer werden. Der Grund ist nachvollziehbar, aber ob das der richtige Ansatz ist?
In fast allen Google-Produkten befinden sich seit vielen Jahren Funktionen auf Basis der Künstlichen Intelligenz, die von vielen Nutzern aber vermutlich nicht als solche wahrgenommen worden sind. Jetzt hat man nichts Geringeres als eine "neue Ära für Google Workspace" angekündigt und die ersten neuen Features auf Basis generativer KI gezeigt. Die KI-Funktionen sollen für Nutzer schon bald E-Mails und Dokumente verfassen.
Bei Google herrscht schon seit mehreren Jahren das Motto "AI First", das von allen Produktmanagern befolgt wird und die Künstliche Intelligenz in praktisch allen Apps und Plattformen integriert hat. Doch das reicht nicht mehr, denn nun soll man laut eines glaubhaften Bereichs im Unternehmen mit großer Hektik die generative KI pushen wollen. Innerhalb weniger Monate soll diese in alle wichtigen Produkte einziehen und könnte größere Veränderungen bringen.
Google dürfte schon sehr bald den ChatBot Bard starten, der zuerst in die Websuche integriert wird und den Nutzern dort zusätzliche aufbereitete Informationen liefern soll. Wie jetzt bekannt wurde, hatte man intern eigentlich andere Pläne, die dann doch nicht umgesetzt wurden: Das KI-Sprachmodell sollte in den Google Assistant integriert werden - und das schon seit 2020.
Rund um Googles Videoplattform YouTube soll sich auch in diesem Jahr einiges tun, denn es gibt nicht nur größere Herausforderungen, sondern auch den kürzlich bekannt gewordenen Wechsel an der Spitze. Jetzt hat der neue YouTube-CEO Neal Mohan die Top-Prioritäten für das Jahr 2023 angekündigt und wenig überraschend spielt auch bei YouTube das Thema Künstliche Intelligenz eine große Rolle.
Google hat die Tastatur-App Gboard immer wieder um Zusatzfunktionen erweitert, die weit über die reine Texteingabe hinausgehen und nicht selten im Medienbereich aktiv sind. Jetzt gibt es Hinweise darauf, dass man Nutzern schon bald die Möglichkeit bieten möchte, Bilder bzw. Sticker oder Animationen dynamisch zu erstellen. Es könnte der erste große Auftritt von Imagen werden.
Google beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Künstlichen Intelligenz und setzt diese auch im Bereich der Bilderkennung, Bildbearbeitung und ähnlicher Aufgaben ein. Schon im letzten Jahr wurden gleich zwei neue Projekte präsentiert, mit denen Fotos vollständig dynamisch generiert werden können und kürzlich wurde mit einem weiteren nachgelegt. Tatsächlich hat man hier eine Technologie in der Hinterhand, die ganz neue Möglichkeiten schafft und deshalb wohl noch nicht eingesetzt werden soll.
Google beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Künstlichen Intelligenz und setzt diese in zahlreichen Produkten ein, hat aber offenbar Nachholbedarf darin, dies den Nutzern mitzuteilen. Jetzt hat man einen interessanten Beitrag über die Nutzung der KI in den Pixel-Smartphones veröffentlicht. In sieben Beispielen wird gezeigt, wie die Tensor-KI auf den aktuellen Pixel-Smartphones zum Einsatz kommt.
Es dürfte in den nächsten Jahren sehr schnell zur Selbstverständlichkeit werden, dass ChatBots in Suchmaschinen und anderen Apps integriert sind, wobei derzeit nicht nur Microsoft vorprescht, sondern auch Google bald in die Offensive gehen wird. Allerdings bringen die ChatBots nicht nur technische Herausforderungen mit, sondern auch finanzielle. Eine Studie zeigt, dass sich Googles Websuche-Kosten kurzfristig verzehnfachen werden.
Google arbeitet seit vielen Jahren an der Bilderkennung und setzt diese Technologien in zahlreichen Produkten ein. Oftmals ging es der Vergangenheit darum, Bild in Text zu verwandeln - also das Bild und dessen Inhalt zu beschreiben. Doch man arbeitet auch in die andere Richtung und hat vor einigen Monaten eine Vorschau veröffentlicht, die zu einer ganzen Gruppe von Projekten gehört. Mit Parti lässt sich Text in Bild verwandeln. Aus einer Beschreibung wird dynamisch ein Bild erzeugt.
Google hat vor gut einer Woche überraschend und sichtlich übereilt den neuen ChatBot Bard vorgestellt, mit dem die Websuche um eine Künstliche Intelligenz erweitert werden soll. Sowohl das Produkt als auch die Präsentation waren offensichtlich noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und wurden wohl "von oben" durchgedrückt. Das bringt Google-CEO Sundar Pichai ungewohnte und ziemlich heftige Kritik von vielen Googlern ein.
Die automatische Erkennung von Objekten, Personen, oder weiteren Inhalten und deren Zusammenspiel auf Fotos ist für Google-Entwickler ein größeres Thema und wird in einigen Produkten seit vielen Jahren eingesetzt. Schon seit längerer Zeit geht man auch den umgekehrten Weg und möchte aus eingegebenen Text dynamisch ein realistisches Bild erzeugen. Mit der noch jungen Plattform Imagen gibt es eine interessante Demo, die die aktuellen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zeigen soll.
Heute Nachmittag lud Google zu einem KI-Event, das wohl recht spontan einberufen wurde und direkt aus der Pariser Niederlassung des Unternehmens gesendet wurde. Die Veranstaltung hielt, was sie versprach und hatte auch einige Ankündigungen im Gepäck, war aber insgesamt recht enttäuschend. Googles Antwort auf Microsofts gestrige Bing-Ankündigung mit ChatBot-Integration zeigt, dass das Unternehmen auf diese Produktkategorie überhaupt noch nicht vorbereitet war.
Google hat gestern Abend überraschend die eigene ChatGPT-Alternative Bard vorgestellt, die als fest in die Websuche integrierter ChatBot große Veränderungen bringen soll. Für Google geht es derzeit vor allem darum, gefühlt als erster auf dem Markt zu sein und zu betonen, dass man schon seit sehr langer Zeit an einem solchen Produkt arbeitet. Wirklich viele Informationen hat man bisher nicht verraten.
Die großen Tech-Konzerne beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Künstlichen Intelligenz und setzen diese bereits im großen Stil in ihren Produkten ein, wenn auch eher im Hintergrund. Mit den ChatBots kommt die KI erstmals deutlich sichtbar zu den Nutzern und die beiden KI-Größen Google und Microsoft liefern sich jetzt auf den letzten Metern einen Wettlauf. Ein kurzer Überblick.