In den vergangenen Monaten wurde ein wenig beachtetes Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt, dessen überraschendes Urteil einschlug wie eine Bombe: Der EuGH hat geurteilt, dass jeder Nutzer das Recht darauf hat, von Google und anderen Suchmaschinen "vergessen" zu werden und ungeliebte Daten über die eigene Person aus den Ergebnislisten entfernen zu können. Jetzt könnte schon bald eine regelrechte Löschwelle auf das Unternehmen zukommen.
Googles mobiler Assistent Now wird mit dem nächsten Update mal wieder ein Stück smarter: Da Google die Bedürfnisse des Nutzers durch die Websuche sehr genau erkennt, insbesondere im Bereich Shopping, werden diese Informationen nun auch an Now weitergegeben. Befindet man sich in der Nähe eines Geschäfts, das ein gesuchtes Produkt lagernd hat, wird man per Benachrichtigung über die Kaufmöglichkeit informiert.
Google droht neuer Ärger in den USA: Eine jetzt eingereichte Sammelklage könnte schon bald auch das Kartellamt beschäftigen und sehr unbequem für das Unternehmen werden. Die drei klagenden Nutzer werfen Google eine Monopolbildung auf dem Suchmaschinenmarkt vor, und das ausgerechnet durch die Dominanz von Android. Den Klägern ist es ein Dorn im Auge, dass Google dort als Standardsuchmaschine eingestellt ist.
Einige Unternehmen werden in diesem Leben keine Freunde mehr werden, und dazu gehören sicherlich auch Apple und Google: Der Smartphone-Pionier aus Cupertino versucht schon seit einiger Zeit die Abhängigkeit von Google zu verringern und hat dafür unter anderem im vergangenen Jahr die Google Maps vom iPhone geworfen. Jetzt stochert Marissa Mayer in diese Wunde und möchte auch die Google-Suche durch Yahoo! ersetzen.
Für Online-Shops, Social Networks und alle weiteren Dienste die persönliche Daten der Nutzer abfragen und speichern gehört eine sichere Verbindung (https) schon länger zum guten Ton, für "einfache Webseiten" sieht das aber heutzutage noch ganz anders aus. Jetzt hat Google die Idee in den Raum gestellt, Webseiten mit einer verschlüsselten Verbindung in den Suchergebnisse höher zu ranken und die "unsicheren" abzustrafen.
Mit der Design-Änderung der Websuche vor etwas mehr als zwei Wochen hat Google ein nicht zu unterschätzendes Detail in der Darstellung der Suchergebnisse geändert: Die Anzahl der Zeichen in einem Titel wurde durch die höhere Schriftgröße leicht reduziert, woraufhin diese nun in einigen Fällen unschön abgeschnitten werden könnten. Darauf müssen Webseite-Betreiber nun reagieren - ein kleines Tool hilft dabei.
Schon seit Anbeginn zeigt Google pro Seite genau 10 Suchergebnisse an, was sich zwar über die Einstellungen ändern lässt, aber ansonsten als goldene Regel noch nie angetastet wurde. In einem aktuellen Experiment testet Google nun die Anzeige von weniger Suchergebnisse pro Seite, und das zugunsten von AdWords-Anzeigen über und unter den Suchergebnissen. Diese werden in diesem Test zu den Suchergebnisse dazu gezählt.
Googles Websuche kann nicht nur mit jeder Menge Fakten aufwarten, sondern auch viele mathematische Aufgaben lösen und Einheiten umrechnen. Die US-Version kann nun auch mit einigen geometrischen Lösungen aufwarten und zeigt dazu passende Skizzen und die Formeln zur Berechnung an. Interaktiv sind diese Grafiken leider noch nicht, dennoch helfen sie sehr gut beim Verständnis dieser Formeln.
Die Google Websuche ist für ihre Eastereggs bekannt, die die Darstellung der Ergebnisse verändern oder auch gerne mal die gesamte Seite einmal um die eigene Achse drehen lässt. Jetzt ist wieder ein neuer Easteregg aufgetaucht, der auf die Suche per Sprache setzt und dem damals weltbekannten Konami-Code nachempfunden ist. Und der Nutzer kann dabei sogar etwas gewinnen.
Das Hotword OK Google ist bekannt und steht mittlerweile auf fast allen Geräten der Nexus-Linie zur Verfügung, wird nun aber offensichtlich auch in deutscher Sprache für alle Smartphones ausgerollt. Seit gestern Abend wird ein Update für die Websuche-App verteilt, das eben diese Funktion im Changelog ausweist, aber scheinbar nur sporadisch bei einigen Nutzern funktioniert.
In den letzten Jahren hat Google immer wieder größere oder kleinere Änderungen am Design der Suchergebnisse vorgenommen und dabei vor allem den Rahmen drumrum wie etwa die Navigation oder die Suchleiste geändert - aber die Ergebnisse selbst blieben in vielen Fällen unangetastet. Tatsächlich hat Google jetzt offiziell verkündet, eine der größten Änderungen der letzten 15 Jahre vorzunehmen - die Links sind ab sofort nicht mehr unterstrichen.
SEOs haben es in diesen Zeiten wirklich nicht leicht: Ihre Arbeit wird sowohl von den Suchmaschinen, allen voran Google, als auch von den Social Networks bekämpft und in vielen Fällen mittlerweile egalisiert. Selbst das setzen von Links hat heute nicht immer fördernde Wirkungen, sondern kann sogar negativ ausgehen und zu Abwertungen führen. Wie Matt Cutts nun mitgeteilt hat, unterscheidet Google einzelne Links mittlerweile in 5 Kategorien.
Im vergangenen Jahr haben die meisten Browser die Unterstützung für das in den 90er Jahren beliebte und gehasste HTML-Tag blink eingestellt. In einer Zeit, in der Webseiten vor allem eines mussten, nämlich optisch aus der Masse von privaten Homepages hervorstechen, dürfte es wohl zu einem der meistgenutzten Elemente gehört haben. Ein neues Google Easteregg bringt dieses Feeling nun wieder zurück in die Suchergebnisse.
Im vergangenen Jahr hatte Googles Websuche für einige Tage eine interessante und gleichzeitig sehr praktische Funktion: Einen Countdown-Timer. Dieser ist allerdings kurz nach Bekanntwerden der Funktion aus unbekannten Gründen wieder verschwunden. Seit einigen Tagen ist das "Tool" nun wieder in der Websuche aktiv und wurde mit einigen neuen Funktion wie etwa einer Vollbildansicht ausgestattet.