Von dem Urteil auf das Recht zu Vergessen war Google, genau wie wohl auch viele Betroffene und Nutzer, sehr überrascht. Nichts desto trotz hat man es sehr schnell umgesetzt und vor zwei Wochen ein Lösch-Formular Online gestellt. Über das weitere Vorgehen dürften die Nutzer dieses Formulars aber wohl kaum glücklich sein: Google hat angekündigt, dass man einen Hinweis auf die Löschung in den Suchergebnissen anzeigen wird.
Auch wenn das Surfen auf mobilen Geräten mittlerweile längst zum Standard geworden ist, sind viele Webseiten noch immer nicht an die Displaygrößen und Formate der Smartphones und Tablets angepasst und leiten ihre Nutzer auf eine andere Seite - meist die Startseite - um. Googles Algorithmen erkennen dieses Verhalten nun und strafen Webmaster, die ihre Nutzer irreführend weiterleiten, mit einer Bemerkung in den Suchergebnissen ab.
Schon seit längerer Zeit hat Googles Websuche eine integrierte und intelligente Rezept-Suche und kann auch bereits seit langem Informationen zu Nahrungsmitteln anzeigen - und jetzt gibt es auch Filter für diese Suchtypen. Sucht man nach einem Rezept für ein bestimmtes Gericht, kann in den Filtern ab sofort nach einigen bekannten Werten, wie etwa den Zutaten, gefiltert werden.
Das lang erwartete und viel gehypte Moto X aus dem Hause Google/Motorola konnte mit einer viel beachteten Funktion aufwarten - dem Always Listening. Das Moto X kann jederzeit mit dem Sprachbefehl "OK, Google" geweckt werden und war sofort für eine Anfrage bzw. Aufgabe aufnahmefähig. Jetzt will Google diese Funktionalität unter dem Decknamen KITT auf jedes Android-Smartphone bringen.
Erst etwas mehr als einen Tag ist Googles Löschformular zur Umsetzung des Recht auf Vergessens online, aber schon gibt es massive Kritik von den Datenschützern. Googles Formular selbst verstößt nämlich gegen das Datenschutz-Gesetz und die Arbeit alle Felder auszufüllen sei den Nutzern nicht zuzumuten. Das Unternehmen sollte nun schnellstens nachbessern.
Mitte April wurden nicht nur viele Nutzer sondern auch Google selbst von einem Urteil des EuGH überrascht: Dieses räumt jedem Nutzer das Recht auf Vergessen ein und zwingt Google und andere Suchmaschinen dazu, Ergebnisse mit persönlichem Inhalt auf Antrag löschen zu müssen. Google hatte versprochen, innerhalb von zwei Wochen eine Lösung bzw. die Umsetzung dieses Urteils anzubieten und hat nun Wort gehalten: Ab sofort kann jeder Suchergebnisse mit persönlichen Inhalten löschen lassen.
Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Recht auf digitales Vergessen wurde Google mit deutlich mehr Löschanfragen von Privatpersonen überflutet als bisher, was das Unternehmen aktuell vor sehr große Probleme stellt. Nicht nur dass man bis vor einer Woche nicht einmal mit dem Urteil gerechnet hat, derzeit hat man wohl auch einfach nicht die Ressourcen zur Umsetzung. Innerhalb von zwei Wochen will Google aber eine Lösung präsentieren.
In den vergangenen Monaten wurde ein wenig beachtetes Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt, dessen überraschendes Urteil einschlug wie eine Bombe: Der EuGH hat geurteilt, dass jeder Nutzer das Recht darauf hat, von Google und anderen Suchmaschinen "vergessen" zu werden und ungeliebte Daten über die eigene Person aus den Ergebnislisten entfernen zu können. Jetzt könnte schon bald eine regelrechte Löschwelle auf das Unternehmen zukommen.
Googles mobiler Assistent Now wird mit dem nächsten Update mal wieder ein Stück smarter: Da Google die Bedürfnisse des Nutzers durch die Websuche sehr genau erkennt, insbesondere im Bereich Shopping, werden diese Informationen nun auch an Now weitergegeben. Befindet man sich in der Nähe eines Geschäfts, das ein gesuchtes Produkt lagernd hat, wird man per Benachrichtigung über die Kaufmöglichkeit informiert.
Google droht neuer Ärger in den USA: Eine jetzt eingereichte Sammelklage könnte schon bald auch das Kartellamt beschäftigen und sehr unbequem für das Unternehmen werden. Die drei klagenden Nutzer werfen Google eine Monopolbildung auf dem Suchmaschinenmarkt vor, und das ausgerechnet durch die Dominanz von Android. Den Klägern ist es ein Dorn im Auge, dass Google dort als Standardsuchmaschine eingestellt ist.
Einige Unternehmen werden in diesem Leben keine Freunde mehr werden, und dazu gehören sicherlich auch Apple und Google: Der Smartphone-Pionier aus Cupertino versucht schon seit einiger Zeit die Abhängigkeit von Google zu verringern und hat dafür unter anderem im vergangenen Jahr die Google Maps vom iPhone geworfen. Jetzt stochert Marissa Mayer in diese Wunde und möchte auch die Google-Suche durch Yahoo! ersetzen.
Für Online-Shops, Social Networks und alle weiteren Dienste die persönliche Daten der Nutzer abfragen und speichern gehört eine sichere Verbindung (https) schon länger zum guten Ton, für "einfache Webseiten" sieht das aber heutzutage noch ganz anders aus. Jetzt hat Google die Idee in den Raum gestellt, Webseiten mit einer verschlüsselten Verbindung in den Suchergebnisse höher zu ranken und die "unsicheren" abzustrafen.
Mit der Design-Änderung der Websuche vor etwas mehr als zwei Wochen hat Google ein nicht zu unterschätzendes Detail in der Darstellung der Suchergebnisse geändert: Die Anzahl der Zeichen in einem Titel wurde durch die höhere Schriftgröße leicht reduziert, woraufhin diese nun in einigen Fällen unschön abgeschnitten werden könnten. Darauf müssen Webseite-Betreiber nun reagieren - ein kleines Tool hilft dabei.
Schon seit Anbeginn zeigt Google pro Seite genau 10 Suchergebnisse an, was sich zwar über die Einstellungen ändern lässt, aber ansonsten als goldene Regel noch nie angetastet wurde. In einem aktuellen Experiment testet Google nun die Anzeige von weniger Suchergebnisse pro Seite, und das zugunsten von AdWords-Anzeigen über und unter den Suchergebnissen. Diese werden in diesem Test zu den Suchergebnisse dazu gezählt.