Schon seit August des vergangenen Jahres ist das Motorola Moto X in den USA erhältlich und kämpft dort, trotz der umfangreichen Personalisierungsmöglichkeiten, mit schleppenden Verkaufszahlen. Heute hat Motorola nun angekündigt, das Smartphone schon bald auch in einigen europäischen Ländern - darunter Deutschland - anzubieten. Allerdings muss man hierzulande ohne den Moto Maker auskommen.
Der große Hoffnungsträger aus dem Hause Motorola war in diesem Jahr das Moto X, das von der Fachwelt heiß erwartet und dann später in der Luft zerrissen wurde. Das erste Motorola-Smartphone mit Google-Power punktet unter anderem durch die sehr hohe Anpassbarkeit und bewirbt dies auch sehr intensiv. Nun gibt es erstmals auch eine interaktive Anzeige in einer Zeitung!
Eines der Marketing-Argumente für das Moto X ist die Personalisierung des Smartphones. Der Nutzer kann sich nicht nur verschiedene Farbkombinationen zusammenstellen, sondern auch eine kurze Botschaft auf die Rückseite gravieren lassen. Doch dazu muss erst einmal der Filter überwunden werden, der zahlreiche Möglichkeiten blockiert.
Nicht weniger als 500 Millionen Dollar will Google für die Neupositionierung von Motorola und der Bewerbung des Moto X ausgeben. Doch offenbar führt auch ein Werbe-Etat von einer halben Milliarde Dollar nicht dazu, dass man sich große Gedanken um die Anzeigen macht - und so hat Motorola nun seine eigenen Anzeigen wegen sexuellen Anspielungen zurückgezogen bzw. zensiert.
Mehr als 7 Monate nach dem Aufkommen der ersten Gerüchte um das Moto X bzw. Motorola X-Phone wird Google Heute Abend das neue Flaggschiff endlich offiziell vorstellen und Motorola damit wahrscheinlich neues Leben einhauchen. Die technischen Daten und viele weitere Details sind alle so gut wie bekannt, so dass es Heute Abend kaum noch Überraschungen geben dürfte.