Vor gut zwei Wochen ist erstmals ein neues Design der Wetter-Anzeige in der mobilen Websuche aufgetaucht, das nichts mehr von Zurückhaltung hält und deutlich farbenfroher als bisher ist. Jetzt hat Google offiziell angekündigt, dass die neue Wetterkarte in den nächsten Tagen für alle Nutzer ausgerollt wird und die alte Anzeige ablösen wird. Doch so farbenfroh und freundlich die Karte auch gestaltet ist, um so mehr Ärger könnte sie Google auch wieder einbringen.
In den Suchergebnissen der Google-App für Android finden sich nicht nur reine Links zu Webseiten, sondern mittlerweile auch viele Deep Links direkt in eine auf dem Smartphone oder Tablet installierte App hinein - und dazu gehört natürlich auch der Play Store. Sucht man nach dem Namen einer App, wird ein Ergebnis aus dem Store direkt über den Suchergebnissen angezeigt und leitet den Nutzer nach einem Touch direkt in den Store weiter. Jetzt testet Google eine Möglichkeit, mit der eine dort aufgelistete App direkt aus den Suchergebnissen heraus installiert werden kann.
Über die Oneboxen und den Knowledge Graph kann Googles Websuche den Nutzer mit sehr vielen Informationen versorgen und viele beliebte Anfragen direkt beantworten. Der Umfang dieser Informationen wird ständig ausgebaut, und vor wenigen Tagen wurde wieder ein neuer Bereich erschlossen: Die Websuche kennt sich nun auch mit den wichtigsten Yoga-Posen aus und kann diese sowohl beschreiben als auch mit Bildern unterlegen. Außerdem bietet die Websuche auch einen Überblick über alle verfügbaren Yoga-Posen.
Google ist bekannt dafür, neue Features erst mit einem relativ kleinen Kreis von Nutzern zu testen, die dann oft wenige Wochen später in dieser oder leicht veränderter Form für alle Nutzer freigeschaltet werden. In der mobilen Google-App für Android ist nun wieder eine Funktion aufgetaucht, die der Websuche völlig neue Funktionen verpasst. Statt hier nur die letzten Suchanfragen aufzulisten, wird dem Nutzer mit einem Touch ermöglicht, die Umgebung zu erkunden und aktuelle Trends anzuzeigen.
Eine der populärsten Suchanfragen bei Google weltweit ist die Frage nach dem aktuellen Wetter bzw. der Wettervorschau. So wundert es auch nicht, dass die Wetter-Onebox in der Websuche eine der ersten Zusatzinformationen gewesen ist, die die Suchmaschine anzeigen konnte - und diese hat sich im Laufe der Jahre immer wieder stark verändert. Während es in den letzten Jahren nur kleine Feinschliffe an dieser Information gegeben hat, zeigen Screenshots nun eine völlig neue Karte für die Wetter-Informationen, die deutlich farbenfroher aussieht als bisher.
Wenn es eine Branche gibt in der Google kein klares Konzept zu haben scheint, dann ist es ohne Zweifel das Thema Messaging. Nachdem man mit Hangouts eigentlichen den Heilsbringer erschaffen hat, der alle bis dahin angebotenen Kommunikationskanäle zusammenfassen sollte, steht auch dieser Messenger nun möglicherweise wieder auf der Kippe: Laut Informationen des Wall Street Journales entwickelt Google bereits seit über einem Jahr an einem neuen Messenger, der vor allem auf intelligente Chatbots setzen und dem Nutzer sehr viel mehr Möglichkeiten bieten soll.
Schon seit vielen Jahren setzt Google bei den eigenen Angeboten auf eine HTTPS-Verschlüsselung und hat nur noch sehr wenige eigene Seiten, die nicht verschlüsselt ausgeliefert werden. Nach und nach möchte man diese Sicherheit nun auch im gesamten Web etablieren und auch "normale" Webseiten zu einer Verschlüsselung zwingen. Nachdem man seit einiger Zeit verschlüsselte Webseiten mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen belohnt, werden diese nun auch vollautomatisch indexiert und über die unverschlüsselte Verbindung gestellt.
Seit genau einem Jahr ist Google nicht mehr die Standardsuchmaschine im Firefox und wurde von Yahoo! abgelöst, was Google einige Nutzer gekostet hat, aber bei weitem keine katastrophalen Auswirkungen hatte. Mozilla ging damit damals ein sehr großes Risiko ein, da Google über Jahre hinweg der mit Abstand größte und wichtigste Geldgeber des gesamten Projekts gewesen ist. Mittlerweile ist die Beziehung aber soweit abgekühlt, dass man einfach nur kommentiert, dass aktuell "keine Geschäftsbeziehung" besteht.
Mitte September hat Google gemeinsam mit twitter und Wordpress eine Instant Articles-Funktion angekündigt, mit der sich die Ladezeiten von News-Webseiten deutlich reduzieren lassen sollen. Mittlerweile ist die ganze Initiative in AMP (Accelerated Mobile Pages) umbenannt worden und es sind tausende neue Partner für den Start gefunden worden. In den USA wird die halbe Medienlandschaft zum Start der Initiative mit dabei sein und auch viele Werbenetzwerke haben ihre Unterstützung angekündigt.
Seit gestern ist nahezu das gesamte Google-Angebot im Star Wars-Fieber und kann durch Auswahl der dunklen oder hellen Seite der Macht zu großen Teilen angepasst werden. Während der ersten Ankündigung, die unter anderem die Maps, GMail oder auch YouTube mit einbezogen hat, hatte man schon erwähnt dass in den nächsten Wochen noch einige weitere Gimmicks folgen. Natürlich sind aber auch wieder Eastereggs mit dabei, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Eines befindet sich nun in der Google Websuche.
Normalerweise sind die Kinder und Teens ihren Eltern Riesenschritte voraus wenn es um moderne Technologie und die Benutzung des Internets geht, doch das ist offenbar nicht allen Bereichen der Fall. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein sehr großer Anteil der Kinder nicht dazu in der Lage ist, die Werbung in den Google-Suchergebnissen von den normalen Links zu unterscheiden. Das ist einerseits eine positive Nachricht für Googles Werbegeschäft und künftige Umsätze, andererseits aber auch eine große Gefahr gegenüber Verbraucherschützern.
Vor etwa zwei Jahren hat Google damit begonnen, Inhalte von Smartphones-App zu indizieren und diese über die Websuche anzubieten. Bisher hatte man sich darauf beschränkt, dass nach der erfolgreichen Indizierung und der Platzierung des Inhalts in der Websuche die dazugehörige App verlinkt und an genau dieser Stelle gestartet wird. Doch damit gibt man sich nun in Zukunft nicht mehr zufrieden, denn diese Funktion erfordert es, dass der Nutzer viele Apps auf dem Smartphone installiert hat. Mit einer neuen Funktion kann die Websuche nun ganze Apps streamen.
Schon seit längerem unterstützt die Google-App und die mobile Websuche unter Android das sogenannt "Deep-Linking", das die direkte Verlinkung und das Durchsuchen von Inhalten in einer App ermöglicht. Diese Art der Verlinkung ist in der letzten Zeit immer häufiger geworden, da Google sie Anfang des Jahres zu einem wichtigen Rankingfaktor erklärt hat. Seit Ende vergangener Woche unterstützt nun auch die Facebook-App die Verlinkung und ermöglicht so das direkte Öffnen der App aus der Websuche heraus.