Eines der wichtigsten und meist-genutzten Angeboten von Google sind die Google Maps, sowohl im Browser als auch die App für Smartphones. Für den User stecken schon jede Menge Informationen in der Oberfläche, doch im Hintergrund sind die Maps ein wahres Datenmonster das ständig aktuell gehalten werden will. Ein Blick hinter die Kulissen des Kartenwerks.
Mit der Limitierung der kostenlosen Nutzung der Google Maps hat sich Google keinen Gefallen getan: Immer öfter tauchen Bing- und OSM-Maps auf Webseiten auf, und auch wenn Google mittlerweile stark zurück gerudert hat hat die Konkurrenz Aufwind bekommen. Also holt Google die Ad-Keule raus und verbessert die Möglichkeiten mit integrierten Maps Geld zu verdienen.
Google Lego
Zwischen Google und Lego gibt es eine ganz besondere Beziehung: Die ersten Google-Server bestanden aus Lego, es gab schon einmal ein Lego-Doodle und im Googleplex gibt es gar ein Lego-Zimmer. Und seit heute kann man sogar Lego-Modelle im Chrome-Browser zusammenbasteln - ACHTUNG SUCHTGEFAHR!
Google hat ein neues Tool auf Basis der Google Maps vorgestellt: Mit Google Maps Coordinates lassen sich Positionen von Mitarbeitern ermitteln, diese kontaktieren und Aufgaben verteilen und verwalten. Das ganze System ist kostenpflichtig und kann als Latitude for Business gesehen werden.
Seit vielen Jahren sind die Google Maps für einen Großteil der Internetgemeinde die erste Anlaufstelle wenn es um Kartenmaterial, Routenplanung und ähnlichem geht. In jüngster Vergangenheit hat sich der Druck der Konkurrenz allerdings verstärkt und bald wird auch Apple mitmischen. Grund genug für Google die "Nächste Dimension der Google Maps" anzukündigen.
Der Blog Little Big Details hat ein interessantes Detail bei den Google Maps-Gebäuden herausgefunden: Die Schatten, welche von größeren Gebäuden auf der Karte geworfen werden, sind nicht etwa starr oder zufällig ausgerichtet, sondern passen sich der aktuellen Position der Sonne an.
Google bezieht die Daten und Fotos für seine Maps von vielen verschiedenen Quellen weltweit und zahlt dafür natürlich gewisse Beträge an diese Lieferanten. Ein Google-Konkurrent beklagt jetzt, dass der Betrag zumindest in Deutschland lächerlich gering ist und Google von der Behörde extrem bevorzugt wird.