Anfang Dezember des vergangenen Jahres wurde in der US-Version der Bildersuche die Möglichkeit eingeführt Bilder zu speichern und zu organisieren und vor wenigen Wochen wurde diese Funktion auch auf den Desktop gebracht. Mit der dazugehörigen Chrome Extension lässt sich der Funktionsbereich des Portals jetzt auch um normale Weblinks erweitern und außerdem auch außerhalb der USA nutzen - wenn auch nur eingeschränkt.
Nicht wenige Nutzer dürften im Chrome-Browser gleich mehrere Tabs geöffnet haben, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht unbedingt gebraucht, aber aus Bequemlichkeit auch nicht geschlossen werden. Diese verbrauchen aber trotz Inaktivität einiges an Speicher und können den Browser zusätzlich verlangsamen. Mit der Chrome Extension The Great Suspender lässt sich dieses Problem nun lösen, in dem die Tabs einfach vorübergehend deaktiviert und stillgelegt werden können.
Zwar sind Browser nicht ganz so sehr auf Extensions angewiesen wie mobile Betriebssysteme auf Apps, doch auch in diesem Bereich gilt: Wer die meisten Apps/Extensions im Store hat, der hat bei den Nutzern einen großen Vorteil. Da der Chrome Web Store mittlerweile sehr gut gefüllt ist, schauen auch andere Browser-Hersteller wieder neidisch auf diese Fülle und können diese mit einfachsten Mitteln anzapfen. Mit einer einfachen Erweiterung lassen sich nun z.B. alle Chrome-Extensions auch im Opera-Browser nutzen.
Dass bestimmte Antiviren-Programme sich selbst viel zu wichtig nehmen und den Nutzer ständig bevormunden wollen ist bekannt, doch im Normalfall tun sie ihren Dienst und machen den Computer tatsächlich sicherer bzw. wenden potenzielle Gefahren ab. Doch bei AVG ist nun genau das Gegenteil eingetreten, denn tatsächlich hat die Software den Nutzer nicht ausreichend geschützt, sondern ihn sogar neuen Gefahren ausgesetzt. Eine gleichzeitig mit dem Tool installierte Chrome-Extension hat den Browser in ein offenes Scheunentor verwandelt.
In Zwei Tagen kommt (endlich) der neue Star Wars-Film in die Kinos und in den nächsten Tagen dürften alle News-Seiten und Social Networks voll mit Rezensionen, Berichten und Diskussionen über den Film sein - man wird also kaum drumherum kommen. Doch wer es nicht in den ersten Tagen ins Kino schafft, der wird um die Spoiler an allen Ecken und Enden kaum herum kommen und so unweigerlich erfahren, worum es in dem Film eigentlich geht und welche Überraschungen dieser bereit hält. Eine Chrome-Extension soll nun Erste Hilfe dafür leisten, möglichst allen Spoilern zu entgehen.
Im Art Project des Google Cultural Institute finden sich Tausende von Kunstwerken diverser Künstler von Van Gogh bis hin zu Street Art-Künstlern. Dieses Archiv ist kostenfrei zugänglich und kann beliebig durchforstet und die Kunstwerke bis ins Detail herangezoomt werden. Googles Entwickler haben nun einen neuen Zugang zu dieser Kunstsammlung geschaffen, die jeden Tag ein neues Bild im Fokus hat. Mit der Chrome-App Wallpaper Art wird der Hintergrund von Chrome OS jeden Tag automatisch auf ein neues Kunstwerk geändert.
Mit Googles Bildersuche lassen sich praktisch alle Arten von Fotos und Bildern suchen und diese nach bestimmten Typen filtern. Darunter befinden sich dann sowohl hochauflösende Fotos als auch einfache Strichzeichnungen oder Animationen - doch letztere lassen sich nicht wirklich komfortabel ansehen und finden: Die Bilder sind erst nach einem Klick auf die Vorschau animiert, in der gesamten Auflistung hingegen sind sie statisch. Mit der Chrome-Extension GoogleGIFs lassen sich die animierten GIF-Dateien direkt in der Auflistung in Bewegung ansehen.
Seit wenigen Tagen wird Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 offiziell ausgeliefert und erfreut sich bisher sehr großer Beliebtheit. Doch Microsoft möchte mit dem größten Software-Launch der Geschichte (14 Mio. Downloads in 24 Stunden) unter anderem auch die Chance nutzen um die eigene Suchmaschine Bing wieder zu mehr Nutzern zu verhelfen. Mit einer simplen Chrome-Extension lässt sich Google als Standard-Anbieter in Windows einstellen.
Das automatische Zerstören von Fotos und anderen Inhalten ist spätestens seit dem Erfolg von SnapChat ein großes Thema, aber technisch natürlich nicht ganz so leicht auf andere Bereiche umzusetzen. Ein neues Angebot namens Dmail macht es nun möglich, dass sich Mails innerhalb von GMail auch Stunden nach dem Absenden wieder zurückholen lassen und selbst nach einem beliebigen Zeitraum noch zerstört werden können. Alles was man dafür benötigt ist ein einfaches PlugIn für den Chrome-Browser.
Die Möglichkeiten von Chrome-Extensions sind absichtlich stark limitiert und erlauben keine großen Veränderungen am eigentlichen Browser: Bisher ist es ihnen nur erlaubt, sich über einen Button in den Browser einzufügen, mit dem sich dann weitere Aktionen auslösen lassen oder ein Menü öffnen lässt. Jetzt gibt es einen Hinweis im Chromium Issue Tracker, dass man derzeit an einer Sidebar arbeitet, in der Extensions ebenfalls frei definierbare Inhalte unterbringen können.
Anlässlich des zehnten Geburtstags von Google Earth hat das Maps-Team die Chrome-Erweiterung Earth View mit einer Reihe von neuen Funktionen und vielen neuen Fotos ausgestattet. Die Erweiterung ersetzt die bekannte New Tab-Seite des Chrome Browsers auf dem Desktop und zeigt statt den zuletzt besuchten Webseiten die schönsten Satellitenfotos an. Mit dem jetzigen Update wird die Erweiterung nun deutlich interaktiver und bietet dem Nutzer mehr Möglichkeiten zur weiteren Nutzung des Fotos.
Es gibt Bereiche am Körper, die sich nicht so einfach trainieren lassen - und das trotz intensiven Bemühungen. Eine nicht ganz ernst gemeinte Chrome-Extension kann nun dabei helfen, den eigenen Fingern etwas mehr auf die Sprünge zu helfen und stärker zu trainieren. Scroll-o-Meter misst die auf einer Webseite zurückgelegte Scrollstrecke und zeigt diese durch eine nette Animation am unteren Bildschirmrand an.
Es gibt viele Möglichkeit um Daten von einem Gerät auf ein anderes zu übertragen, aber die meisten erfordern mehrere Schritte auf beiden Seiten und sind relativ langwierig. Um etwa eine URL von einem Laptop auf einen anderen zu übertragen, greifen viele Nutzer auf die E-Mail zurück oder schreiben diese gar händisch ab. Google hat nun eine sehr einfache Lösung vorgestellt, die auf das bereits bekannte Konzept der Datenübertragung per Audio setzt.
Schon vor einiger Zeit hat sich Google das Ziel gesetzt, alle Produkte auf allen Plattformen möglichst in gleichem Umfang und einem sehr ähnlichen Design anzubieten - unter anderem deswegen wurde auch das Material Design entwickelt. Dieses Ziel hat man rein vom Design natürlich auch mit dem Chrome-Browser verfolgt, doch vom Funktionsumfang steht die mobile App der Desktop-Version in einigen Punkten weit nach. Jetzt hat ein Entwickler klar gestellt: So schnell wird sich daran auch nichts ändern.
Fast jeder Zehnte ist von einer mehr oder weniger starken Rot-Grün-Sehschwäche betroffen, die einen im Alltag vor einige Probleme stellen kann. Viele Betroffene haben gelernt damit umzugehen, können aber auch beim Surfen im Web manchmal vor einer Herausforderung stehen. Das Google Accessability-Team hat nun ein Tool entwickelt, das die Farbdarstellung des Chrome-Browser so kalibrieren kann dass auch die Nutzer mit einer Sehschwäche wieder eine einfachere Navigation auf allen Webseiten ermöglicht.