Vor gut zweieinhalb Jahren hat Google neue Nutzungsbedingungen eingeführt und sich damit jede Menge Ärger mit Datenschützern weltweit eingehandelt, die vor allem das Erstellen von Profilen und die Verbindung und Nutzung der Daten über mehrere Angebote hinweg erlauben. Jetzt ist das Thema vom Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar wieder aufgekocht worden, der Google dies ab sofort untersagen will.
Seit der Einführung des Leistungsschutzrechts liegt Google mit der VG Media darüber im Clinch, ob die Inhalte der vertrenden Verlage in den Suchergebnissen und den Google News auftauchen sollen oder nicht. Da Google zu keiner Zahlung bereit ist, hat man einfach von jedem Verlag eine Zustimmung eingeholt, die die Weiterlistung ohne Entgelt fortführt. Jetzt hat man damit begonnen, die Inhalte der rebellischen Verlage stark zurückzufahren.
In den letzten Monaten hat Google große Fortschritte bei der Entwicklung des modularen Smartphones Project Ara gemacht, und hat sich nun wieder einmal in die Karten schauen lassen: Der bisher geplante Release-Termin für Anfang 2015 kann tatsächlich eingehalten werden, so dass schon bald das erste endgültige Smartphone präsentiert werden könnte. Außerdem hat man durchblicken lassen, dass sogar der Akku während des laufenden Betriebs gewechselt werden kann.
Google steht seit Jahren weltweit unter Beobachtung der Wettbewerbsbehörden und muss sich den Vorwürfen stellen, dass man die eigenen Ergebnisse und Angebote bevorzugt anzeigt und die Konkurrenz so praktisch überflüssig macht. Viele Unternehmen, die von Googles schnellen Antworten und eigenen Angeboten Traffic einbüßen, unterstützen diese Untersuchungen seit Jahren. Jetzt hat eine Vereinigung von Online-Reisebüros ein Video online gestellt, in dem das Problem transparent für den Nutzer dargestellt wird.
Erst vor wenigen Wochen hat Googles ein großes Update für Forms gebracht, mit dem sich Templates anlegen und die Farbgebung des Formulars bearbeiten lässt. Jetzt schiebt man schon das nächste Update hinterher und bringt wieder einige neue Funktionen, die sich wieder mehr auf die Fragen und deren Beantwortung beziehen. So können Fragen jetzt bunt durchgemischt und die Nutzer beim mehrmaligen ausfüllen des Formulars gehindert werden.
Innerhalb des Chrome-Browsers lässt sich über den Task Manager sehr einfach anzeigen, wieviel Arbeitsspeicher und wie viel CPU-Leistung jeder einzelner Tab aktuell benötigt. Bei den Chromebooks geht Google nun noch den nächsten logischen Schritt und kann in der Dev-Version ab sofort den Akku-Verbrauch jeder einzelnen installierten App oder Webseite anzeigen. Möglicherweise lässt sich mit einer längst vergessenen Erweiterung ja die Akku-Laufzeit verlängern.
Eines der großen Argumente GEGEN Googles Chromebooks ist es, dass die Netbooks keine lokale Desktop-Software ausführen können - aber dieses "Problem" löst sich ja bekanntlich in Zukunft von selbst, da immer mehr Anwendungen direkt im Browser laufen. Gemeinsam mit Adobe hat Google nun angekündigt, dass man die bekannte Fotobearbeitungssoftware Photoshop auf die Chromebooks bringt und den Nutzern in Zukunft das "volle Photoshop-Erlebnis" bieten möchte.
Nach der fulminanten Ankündigung von Android Auto hat man von Googles angepasstem Betriebssystem für das Auto nichts mehr gehört oder gesehen, jetzt scheint man aber weitere Fortschritte gemacht zu haben und wendet sich nun mit Richtlinien und weiteren Informationen an App-Entwickler. Auf den Screenshots ist vor allem zu sehen, dass die Oberflächen von allen Apps sehr stark vereinheitlicht werden und Entwickler kaum Gestaltungsmöglichkeiten haben.
Orkut Vor knapp vier Monaten hat Google angekündigt, dass das Social Network Orkut geschlossen wird - und kaum jemanden hat das Heute noch interessiert. Am morgigen 30. September wird bei der Community nun endgültig der Stecker gezogen, Zeit also sich Heute noch einmal vom Netzwerk zu verabschieden und möglicherweise ältere Inhalte aus der Vergangenheit zu löschen oder zu exportieren. Ab morgen steht das Netzwerk im Read-Only-Modus zur Verfügung.
Auch wenn es sich bei Android um ein freies Betriebssystem handelt, müssen die Hardware-Produzenten einige Vorgaben erfüllen um die Google-Zertifizierung zu bekommen und unter anderem den Play Store vorinstallieren zu dürfen. Jetzt will Google die Marktmacht von Android weiter ausnutzen und legt den Herstellern von Smartphones und Tablets weitere Daumenschrauben an. Unter anderem müssen jetzt 20 Google-Dienste (!) vorinstalliert werden.
Es ist sehr einfach, massenhaft Daten in die Cloud zu verlegen und diese als Backup-Speicher oder gar als einzigen Speicherort für Fotos, Videos und Dokumente aller Art zu nutzen - doch umgekehrt sieht es in den meisten Fällen nicht mehr ganz so rosig aus. Google hat zu diesem Zweck seit längerer Zeit das Tool Google Takeout, das nun ein komplettes Redesign bekommen hat und das Cloud-Backup wieder in der Cloud speichern kann.
Die Fehlerseiten von Browsern sind oft sehr steril und langweilig gehalten und liefern dem Nutzer lediglich die Information über das Problem. Googles Entwickler haben sich dem "Problem" nun wieder einmal angenommen und in der Canary-Version von Chrome ein kleines Easteregg integriert, in dem der Nutzer in Form eines Mini-Spiels den schon länger verwendeten Dinosaurier steuern und Punkte sammeln muss.