Vor etwas mehr als einem halben Jahr hat Google angekündigt, dass der Chromecast schon bald auch den Zugriff außerhalb des WLAN-Netzwerks erlauben wird - und jetzt ist es soweit: Der neue Gast-Modus ermöglicht die direkte Verbindung zwischen dem TV-Stick und einem Android-Smartphone oder Tablet, so dass man auch Freunden oder Besuchern den Zugriff darauf erlauben kann, ohne ihnen das WLAN-Passwort mitzuteilen.
YouTube ist nach wie vor die dominierende Videoplattform im Internet, und derzeit gibt es keine Anzeichen dafür dass sich das in den nächsten Jahren ändern könnte - auch wenn die Konkurrenz natürlich nicht schläft. Eine neue Statistik zeigt nun, dass YouTube immer noch ein gewaltiges Wachstum an den Tag legt und mittlerweile 300 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen werden, dafür verliert man aber in einem anderen Bereich: Zumindest innerhalb von Facebook ist YouTube nun nicht mehr auf dem 1. Platz.
Während die Google News in vielen Ländern weltweit sowohl von den Verlagen als auch von den Nutzern sehr gut angenommen werden und teilweise sogar eine existenzielle Grundlage bilden, sieht es in einigen europäischen Ländern ganz anders aus: In Deutschland hatte man Google in den letzten Jahren das Leben mit dem Leistungsschutzrecht schwer gemacht, das sich aber mittlerweile wieder in Luft aufgelöst hat. In Spanien hingegen zieht Google nun andere Konsequenzen und schließt die Google News schon in den nächsten Tagen.
Schon seit vielen Jahren lassen sich mit den My Maps personalisierte Karten in den Google Maps anlegen und verwalten. Im Laufe der Jahre hat diese Funktion immer wieder einmal ihre Bezeichnung sowie das Design und die Integration in die Maps geändert, und jetzt ist es ein weiteres mal soweit: Ab sofort können die Maps nicht mehr nur über die Maps-App verwaltet werden, sondern auch über das Google Drive. Einmal erstellte Karten stehen anschließend als normales Dokument mit allen Optionen zur Verfügung.
In diesem Jahr dürfte wohl die eine oder andere Smartwatch unter dem Weihnachtsbaum liegen, und die Chance dass diese auf das Android Wear-Betriebssystem setzt ist dabei ziemlich hoch. Pünktlich dazu bringt Google nun eine einfache Möglichkeit um die Oberfläche der Uhr anzupassen. Die Skins nennen sich bei Android Wear Watch Faces und stehen nun ganz normal über den Play Store zur Verfügung und können genau so einfach heruntergeladen und installiert werden wie eine normale App.
Das Google+ Team hat eine kleine aber vielleicht sehr wichtige Änderung an den Basis-Informationen der Nutzerprofile vorgenommen: Ab sofort steht bei der Auswahl des Geschlechts nicht mehr nur Männlich, Weiblich und das wenig sagende "other" zur Verfügung, sondern es kann jetzt ein freier Text bzw. eine freie Geschlechtsbeschreibung gegeben werden. Google reagiert damit unter anderem auch auf Facebook, dass erst vor wenigen Monaten ebenfalls die Optionen um viele weitere Möglichkeiten ausgebaut hat.
Weihnachten steht vor der Tür und in vielen Unternehmen werden wieder die Geschenke verteilt, so auch bei Google: In den letzten Jahren wurden die Googler zum Fest stets mit der aktuellsten Hardware aus dem eigenen Hause ausgestattet - aber in diesem Jahr dürfte es wohl einige lange Gesichter geben. Jeder der über 55.000 Mitarbeiter bekommt in diesem eine LG G Watch mit dem neuen Betriebssystem Android Wear. Aktuell ist das Wearable auf dem Markt für nur 99 Dollar zu haben.
Das Jahr 2014 nähert sich dem Ende und es wird wieder Zeit für die obligatorischen Jahresrückblicke. YouTube hat nun unter dem Titel YouTube Rewind 2014 wieder die zehn beliebtesten Videos weltweit gekürt und diese in einem großen Mix zusammengestellt. Darunter befinden sich viele bekannte Videos die in diesem Jahr viral gegangen sind, aber auch einige wohl hierzulande nicht ganz so bekannten Videos. Auch die zehn beliebtesten Musikvideos weltweit wurden wieder gekürt.
Gerade bei der Arbeit mit großen Zahlenkolonnen und prall gefüllten Tabellen können dazu passende Diagramme helfen, die Daten schnell und auf einen Blick auszuwerten. Diese haben jedoch den entscheidenden Nachteil, dass sie oft sehr groß sind - und das aus Gründen der Lesbarkeit auch sein müssen. Dadurch sind diese sehr oft vom eigentlich Dokument abgetrennt und für den Blick auf die Daten ist dann wieder das Scrollen nötig. Jetzt hat Google die Sparkline-Diagramme vorgestellt, die in einer einzigen Zelle Platz finden.
Im Streit mit der Musikindustrie hat YouTube vor einigen Jahren den Content ID-Filter eingeführt, der automatisch geschützte Musik in Videos entdeckt und diese daraufhin sperrt. Das geschieht oftmals allerdings auch zu Unrecht oder wegen einer Kleinigkeit. Diese Sperrung kam oft erst Stunden nach dem Upload, teilweise sogar erst mehrere Tage danach - was natürlich gerade für YouTuber mit vielen Abonnenten sehr ärgerlich ist. Jetzt hat YouTube das System so weit beschleunigt, dass Videos jetzt noch vor der Veröffentlichung geprüft werden.
Google ist bekannt dafür, schnelle Entscheidungen zu treffen und diese auch einmal in letzter Minute umzusetzen - und genau so war es nun offenbar auch beim Release des Nexus 6 und der neuen Betriebssystemversion Android 5.0 Lollipop. Eigentlich sollte das Betriebssystem eine native Unterstützung für das entsperren per Fingerabdruck mit sich bringen und das Smartphone einen entsprechenden Sensor verbaut haben. Nur zwei Monate vor der Ankündigung hat Google aber die Notbremse gezogen.
Zur Programmierung von Apps für Googles mobiles Betriebssystem Android waren bisher im Normalfall drei Komponenten nötig: Als erste Voraussetzung musste die Java Runtime installiert sein, als zweites war natürlich das Android SDK nötig und zur eigentlichen Programmierung kam sehr oft die IDE Eclipse zum Einsatz. Für letztere hat Google nun gestern Abend eine Alternative entwickelt: Das Android Studio 1.0 ist eine komplette IDE mit der die Entwicklung der Apps noch einfacher und komfortabler vonstatten gehen soll.
Wie viele andere Plattformen auch steht und fällt YouTube mit seinen Nutzern und den Video-Uploadern, und gerade bei letzteren hat sich in den vergangenen Jahren eine für YouTube bedrohliche Entwicklung abgezeichnet. Während früher kurze Clips und lustige Videos der Hauptgrund zum Besuch der Videoplattform waren, sind es zunehmend die YouTube-Stars rund um die Welt. Diese haben sich mittlerweile in vielen Fällen selbst als Marke aufgebaut und wecken natürlich Begehrlichkeiten. Um diese Stars zu halten, hat YouTube nun Exklusiv-Verträge mit ihnen unterschrieben.
In den letzten Tagen hat Google wieder eine neue Version des Play Store ausgerollt, mit der die Oberfläche noch weiter an das Material Design angepasst wird. Neue Funktionen gab es bei diesem neuen Release offensichtlich nicht, aber unter der Haube hat Google einige Änderungen vorgenommen die in Zukunft noch sehr interessant werden könnten: In der APK-Datei befinden sich nun Hinweise darauf, dass schon bald auch Apps bzw. Gutscheine für Apps oder In-App-Käufe verschenkt werden könnten - eine lang gefordertes Feature.