
Einmal bei Book Search angemeldet, kann jedes Buch in die My Library hinzugefügt werden. Der Sinn dahinter ist, die eigene Büchersammlung zu Hause auf dieser Seite nachzubauen und so nur Bücher zu durchsuchen die man selbst schnell aus dem Regal ziehen kann - aber natürlich können auch weitere Bücher hinzugefügt werden die einfach mit durchsucht werden sollen.

Jedes Buch das man in der eigenen Bibliothek hat kann dann auch noch nach dem altbewährtem Sterne-System bewertet und mit einer beliebig langen Rezension versehen werden. Außerdem kann das Buch noch mit Labels versehen werden die bei der Organisierung des eventuell sehr großen Datenbestands helfen sollen. Die "eigene Bibliothek" die man sich unter seinem öffentlichem Profil anlegt ist für jeden anderen User öffentlich einsehbar - das eine oder andere Kamasutra-Buch sollte man also nicht unbedingt hinzufügen, zumindest nicht so lange man keine privaten Bücher hinzufügen kann ;-) Zu Hause kann man ja schließlich auch so einiges unter dem Kopfkissen verstecken... :-D Um eine eventuell große Sammlung leichter in Book Search zu importieren, kann einfach eine Liste mit ISBN-Nummern eingegeben werden. Leider werden nur ISBN-Nummern von Büchern akzeptiert die bereits gescannt sind. Besser wäre es wenn Google auch diese ISBN-Nummern speichert und das Buch hinzufügt sobald es gescannt worden ist. Exportiert werden können die Bücher in das XML-Format. -- Na es wurde ja auch wirklich Zeit dass Book Search endlich auch als Personalisierungs-Webseite genutzt werden kann. Die Google Maps wurden ja auch schon mit My Maps von der reinen Suche in einen Datenspeicher umgewandelt. Mir gefällts - wieder einmal wurde etwas erfüllt worauf ich schon lange gewartet habe :-) » Ankündigung im Book Search-Blog

Einige, oder wahrscheinlich die meisten, von euch besitzen sicherlich mehrere Google Mail-Accounts. Um über beide Konten die Kontrolle zu bekommen und den Überblick zu behalten, kann man entweder die Mails von einem Konto auf das andere weiterleiten oder das Firefox-Plugin 


Googles Suchbox sieht von Natur aus unscheinbar aus. Wir geben den Suchstring ein, warten 1 Sekunde und bekommen eine Liste mit Ergebnissen präsentiert - alles ganz easy, kann jeder. So denken wohl 99% der (DAU?)-User - aber wie läuft so eine Google-Suche wirklich ab? Was passiert im Hintergrund und wieviele tausend Server setzt der kleine "Google Search"-Button in Bewegung?
Portfolio.com hat sich einmal die Mühe gemacht das ganze in 10 Schritten zu ordnen und diese ausführlich zu erklären. Ich habe das ganze für euch hier auf deutsch übersetzt:
1. Die Suchanfrage
Alles beginnt mit der Eingabe einer mehr oder weniger sinnvollen Suchanfrage.
2. Die Suche nach dem Cluster
Die Software im Hintergrund wählt automatisch den Cluster aus welcher die Suche durchführen wird. Die Auswahl basiert unter anderem auf der geographischen Nähe zum User und auf der aktuellen Auslastung.
3. Der Cluster
Die Suchanfrage wird an den Cluster gesendet und dort weiter verarbeitet
4. Die Web-Server
Die Such-Software gibt einigen Hundert bis Tausend Rechnern jetzt die Aufgabe nach der Anfrage zu suchen - mit Teamarbeit kommt man schneller ans Ziel ;-)
5. Index Server
Die einzelnen Rechner durchsuchen jetzt den Index-Server nach passenden Dokumenten zum Suchbegriff. Beliebte Suchanfragen werden für einige Stunden zwischengespeichert um sie nicht jedes mal neu ausführen zu müssen.
6. Document Server
Sind die nötigen Dokumente dann gefunden, werden der Titel, der Textauszug und einige weitere Daten aus dem jeweiligen Suchergebnis vom Dokument-Server geladen. Dieser enthält die eigentlichen Daten und eine komplette Kopie des öffentlich zugänglichen Internets.
7. Rechtschreibkorrektur
Nachdem die Suchergebnisse zusammengestellt sind, wird noch einmal eine Qualitätskontrolle durchgeführt. Hat sich der User vielleicht vertippt? Gibt es mehr Ergebnisse wenn die beiden Worte zusammengeschrieben werden? Für solche Aufgaben wird die Suchanfrage noch einmal durch den "Spelling Server" gejagt. Dieser gibt dann eventuell einen besseren Suchvorschlag zurück der dann oberhalb der Suchergebnisse präsentiert wird.
8. AdWords-Server
Damit die ganze Mühe und Arbeit der Server nicht umsonst war, müssen die Suchergebnisse noch monetarisiert werden. Die Suchanfrage wird noch ein drittes mal über die Server gejagt, diesmal auf der Suche nach passenden AdWords-Anzeigen.
9. Page Builder
All diese Informationen werden vom Page Builder jetzt noch schon säuberlich in eine HTML-Datei verpackt und können endlich an den Browser zurück geschickt werden - im bekannten Google-Design.
10. Voila
Und all das passiert in weniger als einer halben Sekunde...
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