Booksearch Bisher war Google Book Search eine reine Suchmaschine die dem User die Möglichkeit geboten hat alle bisher gescannten Bücher zu durchsuchen und teilweise zu lesen. Heute wurde auch Google Books um eine starke Personalisierungs-Funktion erweitert - ab sofort kann jedes Buch in die eigene Bibliothek aufgenommen und mit einer Bewertung und Rezension versehen werden. My Library
Einmal bei Book Search angemeldet, kann jedes Buch in die My Library hinzugefügt werden. Der Sinn dahinter ist, die eigene Büchersammlung zu Hause auf dieser Seite nachzubauen und so nur Bücher zu durchsuchen die man selbst schnell aus dem Regal ziehen kann - aber natürlich können auch weitere Bücher hinzugefügt werden die einfach mit durchsucht werden sollen. Bücher bewerten
Jedes Buch das man in der eigenen Bibliothek hat kann dann auch noch nach dem altbewährtem Sterne-System bewertet und mit einer beliebig langen Rezension versehen werden. Außerdem kann das Buch noch mit Labels versehen werden die bei der Organisierung des eventuell sehr großen Datenbestands helfen sollen. Die "eigene Bibliothek" die man sich unter seinem öffentlichem Profil anlegt ist für jeden anderen User öffentlich einsehbar - das eine oder andere Kamasutra-Buch sollte man also nicht unbedingt hinzufügen, zumindest nicht so lange man keine privaten Bücher hinzufügen kann ;-) Zu Hause kann man ja schließlich auch so einiges unter dem Kopfkissen verstecken... :-D Um eine eventuell große Sammlung leichter in Book Search zu importieren, kann einfach eine Liste mit ISBN-Nummern eingegeben werden. Leider werden nur ISBN-Nummern von Büchern akzeptiert die bereits gescannt sind. Besser wäre es wenn Google auch diese ISBN-Nummern speichert und das Buch hinzufügt sobald es gescannt worden ist. Exportiert werden können die Bücher in das XML-Format. -- Na es wurde ja auch wirklich Zeit dass Book Search endlich auch als Personalisierungs-Webseite genutzt werden kann. Die Google Maps wurden ja auch schon mit My Maps von der reinen Suche in einen Datenspeicher umgewandelt. Mir gefällts - wieder einmal wurde etwas erfüllt worauf ich schon lange gewartet habe :-) » Ankündigung im Book Search-Blog
Maps Seit der Einführung der My Maps kann jeder auf der Karte beliebige Linien, Marker und Vielecke verteilen und damit einzelne Orte, Strecken oder Gebiete markieren. Um herauszufinden wie lang eine Strecke ist, war bisher zusätzlich der Distanz-Messer, der standardmäßig integriert ist, notwendig. Seit heute wird schon während der Erstellung einer Linie angezeigt wie lang die Luftlinie ist. My Maps Luftlinie
Schon während des zeichnens der einzelnen Linien wird live und sekündlich aktualisiert wie lang der gerade gemachte Streckenabschnitt ist. Ist die Strecke vollkommen fertig und abgespeichert, kann mit einem Klick auf die Strecke die gesamte Weglänge angezeigt werden. Wirklich eine sehr nützliche Funktion - weiter so Google ;-) » Ankündigung im LatLong-Blog
Google Mail Einige, oder wahrscheinlich die meisten, von euch besitzen sicherlich mehrere Google Mail-Accounts. Um über beide Konten die Kontrolle zu bekommen und den Überblick zu behalten, kann man entweder die Mails von einem Konto auf das andere weiterleiten oder das Firefox-Plugin Google Mail Manager nutzen mit dem mit einem Klick auf ein bestehendes Konto gewechselt werden kann. Google Mail Manager
Ist das Plugin einmal installiert, werden in der Statusleiste des Firefox die einzelnen eMail-Adressen mitsamt der Anzahl der Mails angezeigt. Ein Klick darauf loggt euch automatisch in diesen Account ein und ihr sehr das eMail-Fach. Als User spart man sich die Arbeit sich auszuloggen und wieder neu einzuloggen inklusive Passworteingabe - das erledigt das Tool alles für einen. Einziger Nachteil ist, dass durch den Wechsel des eMail-Accounts natürlich auch das komplette Google-Konto geändert wird. Loggt man sich also bei der Zweit-Mail-Adresse ein, kann man auch bei allen anderen Diensten nicht mehr auf die eigenen Daten zugreifen - aber dieses Hindernis wird durch Google gesetzt und lässt sich von keinem Tool umgehen. » Google Mail Manager installieren [thx to:Potsdam Blog]
Steve Fosset
Der amerikanische Abenteurer Steve Fosset gilt derzeit bekanntlich als vermisst. Bisher ist lediglich bekannt dass er sich dem 3. September, als er gerade über Nevada geflogen ist, nicht mehr gemeldet hat und wahrscheinlich mit seinem Leichtflugzeug abgestürzt ist. Freund und Multimilliardär Richard Branson sucht jetzt nach ihm - mit Googles Hilfe. Laut Bransons Angaben hat Google für die komplette 6.000 km² große Region, in der Fosset vermutet wird, neue Satelitenfotos schießen lassen und diese in Google Earth und den Google Maps integriert. Offiziell bestätigt ist das nicht, aber ich denke dass Branson die Kosten übernommen hat - von daher ist das ganze garnicht so unwahrscheinlich. Nun hofft Branson auf die Mithilfe der Community, die bei einem offiziellem Aufruf sicherlich sehr groß sein dürfte. Wenn einige tausend User mitsuchen und "verdächtige" Stellen melden dann dürfte Fosset hoffentlich schnell gefunden werden. Ich glaube zwar nicht dass man ihn lebend finden wird, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. Es wäre schade um ihn... [TechCrunch] Update: » Hier mitsuchen
Reader Das Team vom Google Reader testet zur Zeit ein paar kleine Design-Updates am Online-Feedrader. Einige User haben jetzt testweise die Möglichkeit die linke Sidebar, also das Menü mit der Auswahl des anzuzeigenden Feeds, auszublenden. Außerdem wird der Ladevorgang jetzt nicht mehr mit dem Labs-Logo unterlegt, sondern wird einfach als kleine Meldung am oberen Bildschirmrand angezeigt. Sidebar ausblenden Sidebar ausblenden
Genau wie bei den Google Maps, kann die linke Sidebar mit einem Klick auf den kleinen Pfeil ausgeblendet werden. Wenn die Sidebar nicht angezeigt wird, erscheint am oberen Bildschirmrand ein Link mit dem ein DropDown-Menü geöffnet wird. Das Menü enthält wieder die gleichen Einträge wie die Sidebar, ist von daher eigentlich überflüssig - ich kann mir nicht vorstellen dass Googles Designer das selbe Menü auf 2 verschiedene Arten öffnen lassen. Kein Lade-Popup mehr Kein Ladepopupd mehr
Wenn ein Feed nachgeladen worden ist, oder auch zum Start des Google Readers, wird zur Zeit noch ein kleines Fenster mitten auf dem Bildschirm angezeigt dass das Labs-Logo enthält. Dies wird in der neuen Version durch den kleinen gelben Ladebalken am oberen Bildschirmrand, im Grunde ein Status-Balken, ersetzt - genau wie bei Google Mail. -- Scheinbar ist das Interface des Google Readers so perfekt dass den Googlern keine großen Design-Änderungen mehr einfallen und man nur solche kleinen Dinge verändert - damit die Designer nicht arbeitslos werden. Mir persönlich gefällt das alte Lade-Popup besser, aber das ausblenden der Sidebar gefällt mir ;-) [Blogoscoped-Forum & thx to: Matthias] UPDATE 06.09.07: Mittlerweile ist das Design Standard
Google Googles Suchbox sieht von Natur aus unscheinbar aus. Wir geben den Suchstring ein, warten 1 Sekunde und bekommen eine Liste mit Ergebnissen präsentiert - alles ganz easy, kann jeder. So denken wohl 99% der (DAU?)-User - aber wie läuft so eine Google-Suche wirklich ab? Was passiert im Hintergrund und wieviele tausend Server setzt der kleine "Google Search"-Button in Bewegung? Portfolio.com hat sich einmal die Mühe gemacht das ganze in 10 Schritten zu ordnen und diese ausführlich zu erklären. Ich habe das ganze für euch hier auf deutsch übersetzt: 1. Die Suchanfrage Alles beginnt mit der Eingabe einer mehr oder weniger sinnvollen Suchanfrage. 2. Die Suche nach dem Cluster Die Software im Hintergrund wählt automatisch den Cluster aus welcher die Suche durchführen wird. Die Auswahl basiert unter anderem auf der geographischen Nähe zum User und auf der aktuellen Auslastung. 3. Der Cluster Die Suchanfrage wird an den Cluster gesendet und dort weiter verarbeitet 4. Die Web-Server Die Such-Software gibt einigen Hundert bis Tausend Rechnern jetzt die Aufgabe nach der Anfrage zu suchen - mit Teamarbeit kommt man schneller ans Ziel ;-) 5. Index Server Die einzelnen Rechner durchsuchen jetzt den Index-Server nach passenden Dokumenten zum Suchbegriff. Beliebte Suchanfragen werden für einige Stunden zwischengespeichert um sie nicht jedes mal neu ausführen zu müssen. 6. Document Server Sind die nötigen Dokumente dann gefunden, werden der Titel, der Textauszug und einige weitere Daten aus dem jeweiligen Suchergebnis vom Dokument-Server geladen. Dieser enthält die eigentlichen Daten und eine komplette Kopie des öffentlich zugänglichen Internets. 7. Rechtschreibkorrektur Nachdem die Suchergebnisse zusammengestellt sind, wird noch einmal eine Qualitätskontrolle durchgeführt. Hat sich der User vielleicht vertippt? Gibt es mehr Ergebnisse wenn die beiden Worte zusammengeschrieben werden? Für solche Aufgaben wird die Suchanfrage noch einmal durch den "Spelling Server" gejagt. Dieser gibt dann eventuell einen besseren Suchvorschlag zurück der dann oberhalb der Suchergebnisse präsentiert wird. 8. AdWords-Server Damit die ganze Mühe und Arbeit der Server nicht umsonst war, müssen die Suchergebnisse noch monetarisiert werden. Die Suchanfrage wird noch ein drittes mal über die Server gejagt, diesmal auf der Suche nach passenden AdWords-Anzeigen. 9. Page Builder All diese Informationen werden vom Page Builder jetzt noch schon säuberlich in eine HTML-Datei verpackt und können endlich an den Browser zurück geschickt werden - im bekannten Google-Design. 10. Voila Und all das passiert in weniger als einer halben Sekunde... » Portfolio.com: How Google Works
Docs and Spreadsheets Die meisten User nutzen Google Docs & Spreadsheets in dem Glauben, dass ihre Dokumente privat sind und diese niemand sonst zu Gesicht bekommt - so lange man niemanden dazu einlädt. Zwar sind die Dokumente für niemanden zugänglich und auch Google wertet die Inhalte bisher nicht weiter aus oder verkauft sie weiter - aber in den AGBs hält sich Google genau diese Möglichkeiten offen... Auszug aus den D&S-AGB:
11. Von Ihnen gewährte Lizenz für Inhalte 11.1 Ihre Urheberrechte sowie alle anderen Rechte, die Sie bezüglich der von Ihnen in den oder über die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte innehaben, verbleiben bei Ihnen. Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte. Diese Lizenz dient ausschließlich dem Zweck, Google in die Lage zu versetzen, die Services darzustellen, zu verbreiten und zu bewerben; sie kann für bestimmte Services, wie in den Zusatzbedingungen für die entsprechenden Services festgelegt, widerrufen werden. 11.2 Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, mit denen Google vertragliche Beziehungen über die gemeinsame Erbringung von Diensten unterhält, zugänglich zu machen und die Inhalte im Zusammenhang mit der Erbringung entsprechender Dienste zu nutzen. 11.3 Ihnen ist bekannt, dass Google bei der Durchführung der für die Bereitstellung der Services an unsere Nutzer erforderlichen technischen Schritte (a) Ihre Inhalte über verschiedene öffentliche Netzwerke und in unterschiedlichen Medien übermitteln oder verbreiten kann; und (b) an Ihren Inhalten Änderungen vornehmen kann, die in Anpassung an die entsprechenden verbindenden Netzwerke, Geräte, Dienste oder Medien erforderlich sind. Sie sind damit einverstanden, dass diese Lizenz Google zur Vornahme entsprechender Handlungen ermächtigt. 11.4 Sie bestätigen und gewährleisten gegenüber Google, dass Sie über sämtliche zur Gewährung der oben beschriebenen Lizenz erforderlichen Rechte, Vollmachten und Befugnisse verfügen.
Jemand der sich als Googler ausgibt, hat das ganze folgendermaßen verteidigt:
To be clear, Google will not use your documents beyond the scope that you and you alone control. Your fantasy football spreadsheets are not going to end up shared with the world unless you want them to be.
Wir als User müssen also einfach darauf vertrauen dass unsere Daten wirklich so geheim und geschützt sind wie wir es erwarten. Google wird eure Dokumente natürlich nicht öffentlich zugänglich machen oder verkaufen - viel mehr kann ich mir vorstellen dass es bald APIs geben wird die die direkt auf die Dokumente zugreifen können. Das wären dann die Anwendungen dritter für die die Daten zugänglich sein sollen - hoffe ich doch. Mal ehrlich, wieviele von euch haben die AGB während der Registrierung gelesen? ;-) » Docs & Spreadsheets AGB » GWB: Google erst ab 18 Jahren [Basic Thinking] Nachtrag: » Docs & Spreadsheets-AGB: Google rudert zurück
JotSpot -> Google Wiki
Morgen ist der heiß ersehnte 5. September - der Tag an dem Apple sein Geheimnis lüftet, höchstwahrscheinlich Google Presentations gestartet wird - und vielleicht auch der Tag an dem das vor knapp einem Jahr von Google übernommene JotSpot neu gestartet wird. Und zwar innerhalb der Google Apps und wahrscheinlich unter dem Namen Google Wiki. Ein User im Blogoscoped-Forum hat herausgefunden, dass der Projektname "jotspot" für die Google Apps freigeschaltet ist und eine Fehlermeldung, statt einem 404-Error, zurückliefert. Außerdem wird auch das zukünftige Logo der Anwendung angezeigt, und dies verrät uns dass die Anwendung Google Wiki heißen wird. Die verlinkte Seite beta.pages.google.com/a/DOMAIN ist noch nicht online, nährt aber Gerüchte dass JotSpot bzw. Google Wiki den Google Page Creator ersetzen soll. Page Creator-Ersatz? Ich glaube aber nicht dass man den Page Creator ersetzen wird, vorallem nicht durch die Wiki-Anwendung. Mit dem Wiki lässt sich sicherlich auch eine Webseite zusammenbasteln, aber trotzdem haben die beiden Anwendungen völlig verschiedene Grundsätze und sind meiner Meinung nach nicht miteinander kompatibel. Google Wiki als Einzelanwendung? Viel interessanter ist aber die Frage, ob das Google Wiki auch außerhalb der Google Apps gestartet wird. Ich könnte mir vorstellen dass einige Anwendungen eine Wiki-Funktionalität bekommen werden, aber an einen kompletten Release von Google Wiki glaube ich nicht. Es nützt nichts wenn sich jeder User ein eigenes Wiki anlegt und dass am Ende doch nicht pflegt - da würde für Google ein riesiger Datenfriedhof entstehen, der noch dazu zu 99% aus kopierten Wikipedia-Artikeln besteht. In einem Unternehmen sieht das natürlich ganz anders aus. Hier können spezielle Themen behandelt werden die nach außen hin vielleicht nicht so interessant sind, aber die Kommunikation der einzelnen Abteilungen untereinander fördern und verbessern kann. Neben den Mails, Chat und gemeinsam bearbeiteten Dokumenten entsteht so noch eine vierte Möglichkeit Informationen schnell und kompakt an möglichst viele Kollegen weiter zu geben. Die ersten Spuren von Google Wiki JotSpot Support-Seite
Schon im April ist das Support-Center von JotSpot aufgetaucht, war damals aber noch relativ leer. Mittlerweile sind die Support-Seiten gut gefüllt und lassen erahnen welche Funktionalitäten JotSpot bzw. Google Wiki besitzen wird. Im Support Center ist übrigens immer noch die Rede von "JotSpot" - die Entscheidung dass ganze "Google Wiki" zu nennen dürfte also erst in den letzten Wochen gefallen sein. -- Jetzt heißt es nur "abwarten und Tee trinken", morgen wird die Office 2.0-Konferenz eröffnet. Wenn Google innerhalb dieser Messe wieder keines der beiden Anwendungen startet, dann dürfen wir die Hoffnung darauf dass es jemals releast wird guten Gewissens aufgeben .p » Fehler auf der Login-Seite mit dem Wiki-Logo » JotSpot-Support-Seite [Google Blogoscoped]
Hallo ihr Googler, wir wissen ja dass ihr zur Zeit sehr beschäftigt seid und unter hohem Zeitdruck steht, Presentations, JotSpot, GooglePhone und GPay sowie der YouTube-Filter müssen natürlich dringend fertig gestellt werden - das verstehen wir. Aber verschickt doch bitte trotzdem endlich den Google Friends Newsletter für August :-)
Blogger-Auto
Wir kennen das Google Taxi und den StreetView NewBeetle, aber auch den Schweden der sein Auto mit dem leicht zu merkendem Nummernschild GOOGLE ausgerüstet hat. Es gibt noch sehr viel mehr Fahrzeuge von Googlern, Google-Fans und solche die es noch werden wollen. SeekXL hat eine ganze Reihe Fotos von Google Cars gesammelt - wirklich sehenswert ;-) » Google Cars [thx to: Pascal]
GPay
Vor 3 Tagen hat Google ein Patent zur mobilen Bezahlung via Handy zugesprochen bekommen. Das nährt natürlich nicht nur die Gerüchte um eine Erweiterung von Google CheckOut zu einem vollwertigem Bezahlsystem sondern auch die des GooglePhones - denn genau dafür könnte dieses neue Bezahlungssystem DIE Killer-Applikation werden. Bezahlung via Handy
Wie obiger Screenshot vom Handy zeigt, ist das bezahlen mit diesem System ganz einfach. Man braucht lediglich den Betrag und den Empfänger des Betrags einzugeben, und schon wird das Geld von einem virtuellem Konto auf das andere geschoben - in sekundenschnelle und sicherlich auch unwiderruflich. Beide Seiten müssen diesen Deal noch bestätigen und schon kann die Ware den Besitzer tauschen. Bezahlung via Handy - PC-Ansicht
Google wäre nicht Google wenn diese Bezahlvorgänge nicht akribisch genau gespeichert und mitgeloggt werden. Auf dem heimischen PC kann man sich alle Bezahlungsvorgänge dann noch einmal detailliert anschauen und den Status der Bezahlung ansehen. Bezahlung via Handy - Beispiele
Diese Grafik zeigt uns dass das System praktisch überall eingesetzt werden kann, im Supermarkt, beim Haustürverkauf oder dem Postboten, beim Arzt und auch beim Getränke- und Snack-Automaten. Der Unterschied zur Kreditkarte oder zur Bezahlung via SMS ist jetzt nicht sonderlich groß, aber Google wird sicherlich wieder einige Extras mit einbauen die die Kunden in Scharen locken werden ;-) TechCrunch spekuliert jetzt darauf, dass Google dieses Bezahlmodell exklusiv für sein GPhone freischalten könnte - was zwar "evil" wäre aber sich sehr effektiv auf die Verbreitung des Handys auswirken dürfte. Wir dürfen also wieder einmal sehr gespannt sein was uns Google in vielleicht garnicht all zu ferner Zukunft präsentieren wird ;-) » Das Patent [TechCrunch]
Google Central
Noch vor wenigen Monaten bzw. Jahren habe ich alle meine Fotos, Videos, Texte und andere Dateien auf meiner Fesplatte in den Eigenen Dateien gespeichert. Hier konnte ich mir bequem für jedes Thema einen Ordner anlegen und die verschiedenen Medien dort zu einer großen Sammlung bündeln. Heute vertraue ich auf Googles Datensicherheit und speichere all das online - doch wo bleiben meine geliebten Ordner? Google bietet mir für fast jedes Medium, seien es Texte, Bilder, Tabellen, Videos oder Termine, ein Produkt an mit dem ich all diese Dinge online speichern, verwalten und von jedem Ort der Welt aus drauf zugreifen kann. Das sind für mich die überwiegenden Vorteile die mich davon überzeugt haben all meine Daten nur noch (!) online zu speichern. Nun ist Google aber leider eine Suchmaschine und keine Organisationsmaschine. Ich finde jedes Medium in Sekundenschnelle dank der integrierten Suchfunktionen der einzelnen Angebote wieder - aber ich habe keine Möglichkeit diese Dateien nach meinem eigenem System zu ordnen und zu sortieren - von dem Tagging-System einmal abgesehen. Ein Beispiel: Beispiel: Ich habe meinen diesjährigen Sommerurlaub auf viele Google-Dienste verteilt: Google Calendar: Buchungstermin, Zahlungstermin, Reisetermine, Daten der Ausflüge Google Docs & Spreadsheets: Details zum Zimmer und Urlaubsort, Reise-Tagebuch Picasa Web Albums: Urlaubsfotos (privat und öffentlich) Google Maps: Orte an denen ich gewesen bin als My Map gespeichert Panoramio: Einige Umgebungsfotos Okay, ich habe bei all den Diensten die jeweiligen einzelnen Medien zusammengefasst, also Bilder und Dokumente getaggt, My Maps mit mehren Locations erstellt und beim Calendar einen eigenen Kalender angelegt. Ich finde alles mit wenigen Klicks wieder, muss dazu aber immer erst die einzelnen Dienste aufrufen und mich daran erinnern was ich wo gespeichert habe - aber wo bleibt die Zentralität? Mein Vorschlag: Mein Vorschlag wäre jetzt "Google Central", "Google Folders", "GDrive" oder wie auch immer es heißen mag mit einer richtigen Dateiverwaltungs-Funktionalität. Ich möchte alle Medien aus den einzelnen Diensten an einem Ort haben. Ich möchte bei GDrive einen Ordner "Teneriffa" anlegen und in diesem Ordner sowohl die Termine als auch die Fotos, Dokumente und Orte meines Urlaubs haben. Zusätzlich möchte ich von hier aus festlegen dass meine Freundin auf alle Daten Zugriff hat, andere Personen aber nur auf die Orte und die öffentlichen Fotogalerien. -- Ich denke mit einer zentralen Dateiverwaltung an der alle Google-Dienste angeschlossen sind könnte Google sowohl die Akzeptanz als auch die Nutzung und die Verbreitung der einzelnen Produkte sehr stark erhöhen. Andere Anwendungen im Web mögen besser sein und mehr Funktionen haben - aber niemand bietet die Bandbreite an Diensten wie Google, und genau das sollte Google schnellstmöglich ausnutzen, bevor die Konkurrenz nachzieht. Also Googler, dann setzt euch mal ran ;-)
Docs and Spreadsheets Zwischen dem 10. und 11. Oktober letztes Jahr wurde, anlässlich der Office 2.0 Conference Google Docs & Spreadsheets gestartet. Laut dem Produktmanager für D&S, Jonathan Rochelle, wäre D&S ohne diese Konferenz heute nicht das was es ist - und auch in diesem Jahr wird Jonathan wieder anwesend sein. Dürfen wir uns noch diese Woche auf Google Presentations freuen? Es spricht so einiges dafür, dass Presentations und auch JotSpot auf dieser Konferenz vorgestellt und gestartet werden. Erstens hatte man bei Google scheinbar schon im letzten Jahr auf diese Konferenz gewartet um sein Office-Paket vorzustellen, und zweitens ist man auch dieses Jahr wieder mit einem ganzen Team anwesend und hat ziemlich viele Neuerungen in der Tasche. Was außerdem für einen Release auf dieser Messe spricht ist der Termin. Schon im April konnte Google verkünden, dass Presentations Ende dieses Sommers gestartet wird - woher wusste man dass man es bis dahin schaffen wird und keine Probleme auftreten werden? Ich denke zum Zeitpunkt dieser Ankündigung stand der Termin der Messe schon fest - daher konnte man eine relativ genaue Ankündigung machen. Die Konferenz findet vom 5. bis zum 7. September, also vom Mittwoch bis Freitag statt. Der 5. September könnte also nicht nur der große Apple-Tag sondern auch wieder einmal ein großer Google-Tag und ein halber Weltuntergang für Microsoft werden ;-) Meine Prognose für einen Release in dieser Woche: 95% [Google OS]
Datacenter in Niederlande
Anfang dieses Jahres hat sich Google mal wieder ein neues Rechenzentrum gegönnt: Ganze 150 Millionen Dollar hat man sich die neueste Server-Behausung in Groningen in den Niederlanden kosten lassen - aber dafür stehen hier auch rund 100.000 Server.

View Larger Map Zur Zeit wird das Rechenzentrum gebaut und scheint noch nicht in Betrieb zu sein - ich weiß aber auch nicht von wann die Fotos stammen. Ist doch aber auch mal schön dass sich einige Google-Server nach Europa verirrt haben oder sich noch verirren werden ;-) Vorbildlicherweise werden die unter anderem mit Windenergie versorgt - ich bezweifle aber dass man damit 100.000 betreiben kann .p [Googlified]
Spoogler
Nicht nur bei den Webdiensten, sondern auch bei der Einteilung der Mitarbeiter kann man als Google-Fan so langsam den Überblick verlieren: Die neuesten Kategorien in der Einteilung aller Googler sind die Spoogler und die Zoogler. Dieser Artikel wird ab jetzt ständig aktualisiert und erklärt alle Kategorien. Googler: Die Ober-Kategorie, jeder der aktuell bei Google arbeitet ist ein "Googler" Gaygler: Die Googler vom anderen Ufer ;-) Noogler: Die Neu-Googler, allgemein auch Noobs genannt Spoogler: Die Ehemänner und Frauen von Googlern Xoogler: Die Ex-Google-Mitarbeiter Zoogler: Die Googler aus dem "alten Europa" in Zürich. Die Spoogler haben sogar eine eigene Webseite und eine eigene Google Group, die aber leider nicht öffentlich zugänglich ist: » Spooglers.org » Geheime Spoogler-Group [Googlified, Benkö]