YouTube
Laut der französischen Ausgabe der Financial Times wird YouTube demnächst um einige regionale Versionen erweitert. Das Videoportal das bisher immer noch lediglich in englischer Sprache für den amerikanischen Markt bereit steht soll vorallem in Europa angeboten und etabliert werden - den anfang soll die französische Version machen, wofür Google seit einiger Zeit versucht Content-Partner zu finden, mit Erfolg. Google bzw. YouTube hat in den vergangenen Monaten viele Gespräche mit Europas größten TV-Sendern geführt um deren Content bei YouTube exklusiv lizenziert anbieten zu können. Einige TV-Stationen wie z.B. France 4 haben mittlerweile eingewilligt ihren Content teilweise bei YouTube anzubieten - wenn YouTube im Gegenzug dafür sorgt Raubkopien und sonstigen "geklauten" Content schnell zu entfernen. Auch mit den Sendern TF1, Canal Plus und M6 gab und gibt es Gespräche, bisher aber ohne Ergebnis. Ich denke jetzt wissen wir warum YouTube es noch nicht geschafft hat eine deutsche Version an den Start zu bringen. Das eigentliche übersetzen der Oberfläche wäre natürlich in wenigen Tagen erledigt, viel mehr geht es darum mit exklusivem Content auf einen mittlerweile sehr gut besetzen Markt zu gehen um hier einige Marktanteile gut zu machen. Um sich vor allen anderen Plattformen zu etablieren muss man natürlich exklusiven Content bieten der die User an das eigene Portal bindet. Allerdings wäre es vielleicht trotzdem besser gewesen YouTube schon vorher zu regionalisieren. Das Portal wird wohl mittlerweile in ganz Europa bekannt sein und benutzt, mit einer Oberfläche in der Landessprache hätten diese Zahlen sicherlich schnell steigen können und so einige Konkurrenten verhindert die schnell auf diesen Zug aufgesprungen sind bevor YouTube selbst eine Landessprachen-Oberfläche anbietet. Von einer deutschen Version ist übrigens noch garkeine Rede, was natürlich nicht heißen muss dass diese zur Zeit nicht in Planung ist. In Deutschland wird es YouTube nur schwer haben Partnerschaften mit TV-Sendern zu finden. Die beiden großen deutschen Sendergruppe RTL (Clipfish.de) und Pro7 (MyVideo.de) haben ja ihre eigenen Portale und werden wohl nichts für die Konkurrenz lizenzieren. Da bleiben von den großen Sendern nur die öffentlich-rechtlichen übrig, und ob die mit YouTube kooperieren würden wage ich mal zu bezweifeln... » Artikel bei stern.de [thx to: Dirk]
Climate Saver PC
Gemeinsam mit Intel und 25 weiteren Unternehmen hat Google die Climate Savers Computing-Initiative gegründet die den Stromverbruch von PCs um bis zu 80% senken möchte. In vielen Haushalten läuft der PC den ganzen Tag über oder braucht bei weitem nicht die volle Rechenpower, was man natürlich stark optimieren könnte. Dies soll nicht nur Strom sparen sondern tut damit natürlich auch einiges für den Umweltschutz. Zu den Unternehmen die sich an der Initiative beteiligen gehören unter anderem Intel, Dell, EDS, EPA, HP, IBM, Lenovo, Microsoft und der WWF. Diese Unternehmen wollen ihre PCs und Software in der Zukunft so anpassen dass wirklich nur soviel Strom gezogen wird wie auch wirklich nötig ist. Die Frage ist für mich nur was Google damit zu tun hat, es bietet weder ein Betriebssystem dass nicht benötigte Hardware abschalten kann und baut auch keine PCs... Ich denke die Initiative ist eine gute Sache und wird sicherlich dazu beitragen dass die PCs in Zukunft mithelfen Strom zu sparen, wenn alleine schon die oben genannten Hersteller ihre PCs komplett umrüsten ist ein beachtlicher Teil des Marktes umweltfreundlich geworden - weiter so! Und das beste, da es Standard wird wird es keinen Cent Extra kosten. » Clima Savers Computing Website » Ankündigung im Google-Blog » Presseerklärung von Google
Reader + Google Gears
Schon seit langer Zeit fordern die User eine Suchfunktion für den Google Reader. Bisher gab es dafür ein Workaround per Greasemonkey-Script das aber leider mehr schlecht als recht funktioniert und die Hoffnung auf eine baldige Suchfunktion für den Reader - welche sich aber einfach noch nicht blicken lassen will, wahrscheinlich wegen der Feedburner-Integration. Mit einem weiteren Greasemonkey-Script und Google Gears kann man sich aber jetzt schon die Suchfunktion in den Feedreader holen. Reader-Suche per Gears
Um die Suchfunktion zu nutzen muss man erst einmal Google Gears installieren, dann den Reader synchronisieren und dann das dazugehörige Greasemonkey-Script installieren. Dieses zeigt dann in der Offline-Version des Readers ein Suchfeld an und kann lediglich die Offline-Datenbank des Readers durchsuchen, also ungefähr 2000 Feed-Einträge - was immerhin für aktuelle Einträge ausreichen dürfte. Leider funktioniert Google Gears bei mir immer noch nicht, so dass ich das Script nicht testen kann. Laut IOnut soll es aber recht gut funktionieren aber noch nicht komfortabel zu bedienen sein. Es ist nicht möglich Sucheinschränkungen zu machen oder die Suchergebnisse nach einer anderen Reihenfolge zu sortieren - aber das hat man ja schließlich bei der websuche auch nicht ;-) » Greasemonkey-script installieren [Google OS]
Google + Sina
Um seine Position auf dem chinesischem Markt weiter zu stärken und irgendwann zum Konkurrenten Baidu.com aufzuschießen haben Google und der chinesische Portalbetreiber Sina.com eine Partnerschaft angekündigt. Sina wird demnächst sowohl Googles Websuche als auch Googles Werbesystem verwenden. Kein schlechter Deal, Sina ist Chines besucherstärkstes Portal. Offiziell heißt es, dass Sina seinen Usern mit der Kooperation ein "noch besseres Sucherlebnis" bieten möchte - und nebenbei natürlich auch jede Menge Geld durch Googles Werbesystem sammeln ;-) Auf redaktioneller Ebene soll es ebenfalls eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen geben, welche aber nicht näher erläutert worden ist. Ich denke dabei wird es sich wohl lediglich um die Aufnahme in die Google News und ähnliches handeln. [Google-Szene] » Presseerklärung von Sina
Google
Immer öfter zeigt Google statt der normalen Suchergebnisse die personalisierte Version an. Wem das stört, der kann sich entweder ausloggen oder den Parameter &pws=0 an die URL anhängen. Um das ganze zu automatisieren gibt es die Website depersonalize Google von der aus die Suchanfragen durchgeführt werden können und der Parameter automatisch hinten dran gehangen wird. Praktisch für den der es braucht, aber ein Greasemonkey-Script wäre hier wohl besser. » depersonalize Google [Google Blogoscoped]
YouTube
Um sich vor weiteren Klagen zu schützen hat Google für sein Videoportal YouTube eine neue Software zur Identifizierung namens "Fingerabdruck-Technik" von Videos entwickelt. Mit Hilfe der neuen software soll es den Content-Besitzern möglich sein die Videos von YouTube zu entfernen oder diese an YouTube zu lizenzieren und sie damit für alle Welt freizugeben. Erst im Februar hat Google die Technik von Audible Magic lizenziert um geklauten Content auf seinem Videoportal zu finden, dies hat sich aber als nicht ausreichen herausgestellt und so hat man damit begonnen in relativ kurzer Zeit eine eigene Software zu entwickeln. Wie das ganze funktioniert und wie der Besitzer des Contents beweisen soll das ihm das Video gehört - das ganze soll wieder automatisiert ablaufen - wurde bisher leider nocht geklärt. Erste Tests sollen in nächster Zeit zusammen mit Time Warner und Walt Disney beginnen. Ich bin ja mal gespannt was dabei herauskommen und ob man es wirklich schaffen wird jeden geklauten Content von YouTube zu entfernen. Die Frage ist nur ob YouTube dann immer noch so attraktiv ist, da durch so eine Bereinigung sicherlich die eine oder andere Video-Perle mit zum Opfer fallen wird... [heise]
Google-Doodle: Russia Day
Gestern hat Google Russland den Russia Day mit einem sehr gut gelungenen Doodle gefeiert. Nur schade dass die Doodles in letzter Zeit nicht mehr ganz so kreativ sind wie früher - aber dafür sind es wahrscheinlich einfach zu viele :-D
iGoogle Auf der personalisierten Startseite von Google mit dem schicken neuen Produktnamen iGoogle lassen sich nun beliebig viel Tabs hinzufügen. Bisher war es nur möglich bis zu 6 Tabs auf dem am schnellsten wachsenden Google Produkt anzulegen. Beim Hinzufügen eines neuen Tabs werden zum gewählten Tabnamen relevante Gadgets angeboten, dass sich die Seiten ohne langes zusammenklicken einrichten lassen. [Google Operating System]
Microsoft
Der Kampf zwischen Google und Microsoft geht in die nächste Runde: Wegen Microsofts Desktop-Suche, die standardmäßig in Windows Vista integriert ist und nicht abgeschaltet werden kann hat Google Microsoft verklagt. Google geht es nicht um die möglichen Marktanteilsverluste - zumindest offiziell nicht - sondern darum dass das komplette System stark ausgebremst wird wenn sowohl Microsofts als auch Googles Desktop-Software parallel laufen. In erster Linie könnte es Google natürlich egal sein wie schnell das System der User läuft, aber am Ende werden die User die schuld auf Google Desktop schieben. Microsofts Indizierungsprogramm läuft im Hintergrund und wird von den meisten Usern garnicht bemerkt, gehört also genauso fest zum System wie der Internet Explorer und der Media Player - worum es ja auch schon mehr als 10jährige Rechtsstreits gegeben hat. Wer sich Google Desktop installiert wird eine starke Verlangsamung des Systems feststellen und die schuld natürlich auf diese Software schieben. Die Frage ist nun wie sich Microsoft verhalten soll. Sollen sie diesen Markt einfach aufgeben und die Suche deaktivieren lassen oder sollen sie diesen Such-Index mit externen Anwendungen über eine API teilen und so den PC gemeinsam durchsuchen? Das könnte wieder ein langer Streit werden... Ich stehe in diesem Fall teilweise zu Microsoft. Ich bin kein Freund von Anwendungen die sich nicht deaktivieren oder beenden lassen, in dem Punkt hat Google Recht. Aber ich bin der Meinung dass Microsoft das Recht hat soviel Software in seinem Betriebssystem mitzuliefern wie es möchte, sei es nun der IE, der Media Player oder eben Desktop Search. Firefox hat sich durchgesetzt. iTunes, Winamp & co. haben sich durchgesetzt. Und das alles ganz ohne das Microsoft die Software entfernt hat, von daher ist so eine Klage eigentlich nur lächerlich. Im Grunde tut Google ja genau das gleiche wenn es bestimmte Software-Anwendungen oder Dienste miteinander verbindet. Denn dass was Microsoft auf dem OS-Markt ist, ist Google auf dem Suchmaschinen-Markt - zumindest in Deutschland. Von daher könnte Microsoft doch gegen die Links auf die verschiedensten Dienste auf der Startseite klagen. Oder? [ZDNet-Blog] Nachtrag: » Microosft änder Windows Vista zu Gunsten von Google
Reader + Feedburner
In der offiziellen Übernahme-Bestätigung von Feedburner hat das Google-Team davon gesprochen dass Feedburner sich wunderbar in die verschiedensten Google-Dienste integrieren wird - dabei war auch die Rede vom Google Reader. Ganz zufällig sind gestern beide Dienste für jeweils 1 Stunde zur gleichen Zeit ausgefallen, was sicherlich kein Zufall gewesen ist... Gestern Abend zwischen 22 und 23 Uhr war Feedburner zwar erreichbar und hat seine Arbeit getan, aber der Feed-Button mit der Abonnentenzahl wurde in der Zeit auf keiner Webseite angezeigt. Genau zur gleichen Zeit war der Google Reader bei ungefähr 50% aller Nutzer offline und es waren keine Feeds mehr vorhanden. Offiziell hat Google das Problem nach 1 Stunde behoben, ging aber nicht näher darauf ein woran es gelegen hat. Ich denke dass das kein Zufall sein kann, vorallem bei diesen beiden Funktionen die sich wunderbar miteinander verbinden lassen würden. Einmal die Anzeige des Feeds selbst, und dann die Anzeige der Statistik über die Abonnenten-Anzahl. Ich denke die Googler haben die beiden Dinge gestern abend miteinander verbunden - oder es zumindest versucht. Kann natürlich wirklich nur ein dummer Zufall sein, aber ich könnte mir vorstellen dass die Statistik-Seite des Readers mit mehr Daten aufwarten kann ;-) » Reader-Downtime
Google
Der Blog Alt Search Engines hat für den heutigen Tag zur Abstinenz von Google und den 4 anderen großen Suchmaschinen aufgerufen. Ein wirklicher Sinn steht hinter der Aktion nicht, es soll nur jeder einmal selbst herausfinden ob er einen einzigen Tag ohne Suchmaschine überleben kann. Für diesen Tag hat der Blog 5 Regeln aufgestellt die heute jeder befolgen sollte. Hier die Regeln:
1. Nutze den ganzen Dienstag, 12. Juni, keine der 5 großen Suchmaschinen 2. Meide Meta-Suchmaschinen, da diese mindestens auf der 5 großen zugreifen. 3. Likewise, the specialized vertical search engines may be too narrowly focused. (for this day only. It?s the vertical search engines that usually search the best; within their niche.) (was heißt das? Was ist eine vertikale Suchmaschine?) 4. Ändere deine Homepage falls es eine der 5 Suchmaschinen ist und deinstalliere die dazugehörigen Toolbars 5. Poste am Mittwoch nach deinem Abstinenztag deine positiven und negativen Erfahrungen von deinem Tag ohne Suchmaschine
Diese Regeln gelten für Google, Yahoo!, MSN, Ask und AOL und natürlich auch für alle Meta-Suchmaschinen die auf eine der 5 zugreifen. Auf die Suchmaschine Google könnte ich sicherlich einen Tag verzichten - obwohl ich zugeben muss heute schon wieder 3x gegoogelt zu haben, aber auf die Google-Dienste selbst könnte ich niemals verzichten. Vorallem auf Mail, Reader, Notebook, News und Analytics nicht... » A day without Google [zweinull.cc]
Googl
Nachdem Google bereits Zentralen in Ägypten und der Türkei eröffnet hat, gibt es nun auch ein Internet-Cafe in Indien. Anscheinend hat das Geld für das letzte "e" aber nicht mehr gereicht und der Shop nennt sich nun "Googl - Surf the Universe". Mich würde ja mal interessieren wieviele Google-Shops es rund um die Welt gibt... [Googlified]
Google
Die Bürgerrechtsorganisation Privacy International hat eine Rangliste der größten und wichtigsten Web-Unternehmen und dessen Datenschutz-Praktitken erstellt. Dabei geht es darum wieviele Daten von den Usern gesammelt, verarbeitet und eventuell weiter genutzt werden. Dass Google dabei nicht gut abschneidet kann man sich sicherlich denken, aber dass es gleich den letzten Platz belegt gibt dann doch ein wenig zu denken... Erst einmal die Punkte die Privacy International an Google kritisiert:
» Google sammelt und speichert haufenweise IP-Adressen, ist aber nicht der Meinung dass daraus ein User-Profil erstellt oder Informationen gesammelt werden können. » Lückenhafte, ungenaue und beinahe nutzlose Datenschutzbestimmungen. In den Bestimmungen wird kaum erwähnt welche Daten genau gesammelt, gespeichert und später verarbeitet werden. » Google kümmert sich nicht um die Datenschutz-Sorgen seiner User. Um bestimmten Content von Googles Servern entfernen zu lassen der die eigenen Persönlichkeitsrechte verletzt dauert es viel zu lange. Außerdem werden neue Angebote ohne Vorankündigung veröffentlicht die wieder einmal die Privatsphäre verletzen könnten (z.B. Street View) » Durch die DoubleClick-Übernahme kann Google noch mehr Profilinformationen über jeden einzelnen Internet-User anlegen. » Jeder der einen Google-Account besitzt muss es einfach in Kauf nehmen dass das Unternehmen jeden Klick, jede eingehende Information auswertet und auf unbestimmte Zeit abspeichert und zum Aufbau eines Profils nutzt. User haben keine Möglichkeit die aufgezeichneten Daten einzusehen oder diese im einzelnen zu löschen. » Google speichert alle Suchanfragen, die dazugehörigen IP-Adressen und den genauen Zeitpunkt für 18 bis 24 Monate und gibt den Usern nicht die Möglichkeit diese Aufzeichnung zu unterbinden. Diese Informationen werden zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht ausgewertet, aber könnten später genutzt werden - und der User hat wieder einmal keine Möglichkeit diese Daten zu entfernen. 18 bis 24 Monate sind einfach viel zu lang. » Google hat über seine vielen Dienste Zugang zu zusätzlichen Informationen die den Google Account komplettieren und kann so ein Profil über jeden seiner User anlegen. Insbesondere mit Orkut werden jede Menge persönliche Informationen gesammelt die demnächst ausgewertet werden könnten. Selbst wenn ein User sein Orkut-Profil löscht, bleiben diese Daten weiterhin gespeichert. » Es werden alle Suchanfragen die über die Google Toolbar durchgeführt werden abgespeichert und ausgewertet. Durch einen eigens dafür angelegten Cookie kann der User anhand der Toolbar jederzeit identifiziert werden, außerdem werden alle besuchten Webseiten mit protokolliert - sofern der User diese Option aktiviert hat. Google gibt nicht an wie lange diese Log-Daten abgespeichert werden. » Es werden soviele Suchanfragen abgespeichert dass alleine schon daraus ein Profil erstellt werden kann. Es gibt keine Möglichkeit bestimmte Suchanfragen daraus zu löschen. Beachte: Der Suchverlauf ist nicht gleich das Logging der Suchanfragen. » Google gibt keinerlei Informationen darüber welche Daten bei Angeboten wie Google Maps, Google Video, Google Talk, Google Reader, Blogger und andere gesammelt und ausgewertet werden können.
Das sind erst einmal jede Menge Punkte die inhaltlich alle korrekt sind, aber subjektiv gesehen fast schon unumgänglich sind. Das erstellt eines möglichst genauen Profils ist nun einmal das Geschäftsmodell dass Google wohl kaum aufgeben wird und auch nicht kann. Der Zugang und das löschen der einzelnen Daten wird derzeit nach und nach über die History-Funktion hinzugefügt - obwohl natürlich auch in diesem Punkt fraglich ist, ob hier gelöschte Informationen nicht auch weiterhin ausgewertet werden. Die verteilte Speicherung der Daten, was einen Datenverlust zu 99,9% ausschließt, bringt es nun einmal mit sich dass die Daten nicht sofort von allen Servern gelöscht werden können. Ich stimme der PI zu, dass Google eine Möglichkeit anbieten sollte einzelne Daten aus dem Profil entfernen zu können oder den Usern wenigstens einen genauen Einblick zu geben welche Daten genau gespeichert und auf welchem Wege sie ausgewertet werden. Ich denke darum wird Google auch in der Zukunft nicht mehr drumherum kommen. Google selbst ist über diese Liste natürlich "not amused"
» Wir sind sehr enttäuscht über diesen Report, der größtenteils auf Missverständnissen unserer Dienste basiert. » Es ist schade dass PI entschieden hat den Report zu veröffentlichen und uns keine Möglichkeit gegeben hat auf diese Liste zu reagieren oder ihr in Einzelheiten zu widersprechen. » PI dagegen sagt, dass Google kontaktiert worden ist - aber nicht geantwortet hat. Was nun stimmt steht in den Sternen... Ich denke dass Ding ist auf irgendeinem Google-Schreibtisch einfach liegen geblieben.
Garett Rogers hat übrigens noch einen interessanten Titel zu diesem Thema eingeschoben: Wenn Google all diese Punkte einhalten und verbessern will gibt es nur eine Möglichkeit: Close all Google Accounts Übrigens ist Google auch in Deutschland sehr zögerlich damit, Angaben und Informationen rund um die Datensammlung zu machen, wie Lawblogger Udo Vetter in einer Rede angedeutet hat. » Die Liste » Artikel bei heise » Artikel bei Google OS » Offener Brief an Eric Schmidt von PI Nachtrag: » Datenschutz-Topliste: Googles Antwort und Änderungen
YouTube
Nach der unangekündigten Umstellung auf den neuen YouTube-Player gab es Proteste von vielen Usern. Vorallem die Related-Videos-Funktion war der Stein des Anstoßes, da sie den User nicht nur vom eigenen Video ablenkt, sondern auch den Genuss des eigentlichen Videos stört. YouTube hat darauf reagiert und dem Player ein kleines Update unterzogen. Nur 2 Tage nach dem Release hat sich YouTube dazu entschlossen das Related-Videos-Feature ein wenig zu entschärfen. Die Videos sind in der unteren Hälfte des Fensters aufgepopppt sobald man mit der Maus über den Player gefahren ist - egal ob ein Video läuft oder nicht. Für mindestens 7 Sekunden war das Bild dann so sehr verdeckt dass man bei einigen Videos nichts mehr erkennen konnte - dies war wirklich sehr nervig. Ab sofort werden diese Videos nur noch angezeigt wenn man vorher auf den MENU-Button geklickt hat. Damit kann der User selbst entscheiden wann er die ähnlichen Videos sehen möchte, gibt ihm die Möglichkeit auch weiterhin ungestört ein Video zu Ende sehen zu können und ganz nebenbei wird gleich der unten frei gewordene Platz in der Menü-Ansicht genutzt - na dann sind doch alle glücklich ;-) » Ankündigung im YouTube-Blog
Google Szene
Im englischsprachigen Web gibt es jede Menge Content rund um Google, aber auf dem deutschen Markt sieht es da noch eher düster aus. Ich behaupte mal einfach dass der GWB so ziemlich der einzige deutschsprachige Blog rund um Google ist. Für Diskussionen rund um Google ging vor einigen Tagen die Google-Szene online, ein Diskussionsforum rund um unsere Lieblingssuchmaschine. Bisher ist das Forum noch relativ leer, leider genauso wie das GWB-Forum, aber ich denke wenn man genügend User auf solche Diskussionsforen aufmerksam macht kann man ihnen auch ein wenig Leben einhauchen. Die Google-Szene bietet nicht nur Foren für News, die einzelnen Dienste, Suchmaschinenoptimierung sondern auch einen eigenen Newsletter der monatlich verschickt wird. » Google-Szene