Spezialsuche BSD Laszlo Bock, Personalcher bei Google, wettert gegen die Einwanderunsbestimmungen des US-Repräsentantenhauses wegen der zögerlichen Vergabe von Visas. Derzeit vergeben die USA nur 65.000 Visas vom Tyb "H-1B" welches es der Person erlaubt bis zu 6 Jahre in der USA zu arbeiten - allerdings nur bei dem Arbeitgeber der das Visum beantragt hat. Laut Bock ist dies viel zu wenig, und hat Google schon vielen Einstellungen abgehalten. Allein im vergangenen Jahr sind 70 Einstellungen bei Google daran gescheitert dass die Kandidaten kein Visum erhalten haben. Da Google darauf setzt nur die besten der besten der Welt zu beschäftigen kommen diese Leute natürlich aus allen Teilen der Welt. 8% aller Google-Mitarbeiter aus 80 Ländern arbeiten bei dem Unternehmen aufgrund eines H-1B-Visums, was die Wichtigkeit dieser Visa zeigt. Auch Google-Gründer Sergey Brin ist bekanntlich als sechsjähriger aus der Sowjetunion in die USA eingewandert. Zur Zeit kann sich Google auch nicht den Vorwürfen aussetzen lassen keine Arbeitsplätze zu schaffen. Statistisch wächst die Zahl der Mitarbeiter bei Google monatlich um 500 Personen. Außerdem gibt es allein in San Francisco noch 800 freie Stellen bei Google die auch aufgrund der Visum-Politik derzeit nicht besetzt werden können. Ich glaube zwar nicht dass Laszlo Bock hier irgendwelche Erfolge haben wird, aber es ist doch gut zu wissen dass sich Google auch für solche Dinge einsetzt - natürlich nicht zuletzt aus eigenem Interesse. ORF.at hat noch jede Menge weitere Details: » Artikel bei ORF.at
Google Book Search
Für das Buch-Scan-Projekt Book Search konnte Google mal wieder jede Menge neue Partner und damit Content-Lieferanten gewinnen. Ein Konsortium aus gleich 12 US-Universitäten wird seine Bücher zum digitalisieren bereit stellen und Google somit Zugang zu über 10 Millionen Büchern geben die dann demnächst in der Suche erscheinen werden. Von der Partnerschaft profitieren natürlich wieder einmal beide Seiten. Google bekommt neuen Content für seine Buchsuche, und die Universitäten bekommen eine Kopie der Bücher und können diese selbst für sich nutzen. Ein eigens für die Universitäten erstelltes Suchprogramm ist in der letzten Testphase und kann demnächst online gehen. So haben die Universitäten in sekundenschnelle Zugang zu allen Büchern und können so endlich Ordnung in den Bücherwald bringen. Würde die Uni-Bibliotheken die Bücher selbst scannen, würden Kosten von bis zu 100$ pro Buch entstehen - was natürlich in keinser Weise lohnend ist. Durch die Massen-Scannung und einigen geheim haltenen Wegen hat Googles aber geschafft die Kosten stark zu drücken, kommt aber immer noch auf einige hundert Millionen Dollar. Meiner Meinung nach muss Google seine Buchsuche irgendwie noch attraktiver machen - ich weiß nur noch nicht wie. Aber diese sicherlich über die Jahre in die Milliarden gehendenen Investitionen müssen sich ja irgendwie auszahlen. Ich bin gespannt was Google mit der Buchsuche noch so vor hat. [heise]
Google
Vor einiger Zeit hat ein User herausgefunden dass man Orkut offiziell erst ab dem 18. Lebensjahr nutzen darf. Das wäre jetzt nicht so schlimm, aber überträgt sich sogar auf den kompletten Google-Account und alle weiteren Dienste:
2.3 Sie dürfen die Services nicht nutzen und die Vertragsbedingungen nicht annehmen, wenn Sie (a) nicht volljährig sind und daher keinen verbindlichen Vertrag mit Google abschließen können [Nutzungsbedingungen]
Ich will ja nicht wissen wieviele Millionen User sich weltweit nicht daran halten ;-) » Artikel bei RP Online [thx to: Zeco]
Google
Google wird oft beschuldigt fremde Daten durch die Indizierung und Zugänglichkeits-Machung (mir fällt kein besseres Wort ein) im Grunde einfach zu klauen. Ob man das ganze nun Diebstahl nennen kann oder nicht ist relativ unklar, aber durch einen kleinen lustigen Denkzettel hat der Chef von Macmillian Publishers das ganze wieder ins Gerede gebracht. Er hat einfach Notebooks von Google geklaut. Google hat auf der BookExpo in New York ausgestellt - gerade die Buchsuche wird ja oft wegen klaues bezichtigt - und der Chef von Macmillian hat einfach unbemerkt einige Notebooks von Google gemopst. Die Mitarbeiter bemerkten dies erst später und gerieten in Panik - worauf der Chef gewartet hatte. Darauf hin gab er die Notebooks mit dem Satz
Hoffentlich hat euch eure eigene Medizin geschmeckt. Da war kein Schild an den Computern, auf denen stand dass man diese nicht klauen darf.
zurück. ;-) [thafaker]
YouTube
Der in den vergangenen Wochen immer mal wieder aufgetauchte neue YouTube-Player hat den alten Standard-Embedded-Player jetzt komplett ersetzt. Grundsätzlich hat sich am Aussehen des Players zwar nur wenig geändert, aber dafür kann er mit einigen Features aufwarten die vorallem YouTube selbst jede Menge Vorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Die auffälligste, und wahrscheinlich auch nervigste, Neuerung am Player ist, dass ähnliche Videos direkt im Player angezeigt werden - und das sobald man mit der Maus auch nur den Rand des Players berührt. Da man bei den Videos sowieso erstmal den Play-Button anklicken muss, bleibt die Maus bei den meisten wohl auch gleich in Reichweite des Players, so dass bei vielen die ähnlichen Videos aufpopppen ohne dass der User das überhaupt möchte. Die ähnlichen Videos können einmal mittels Klick auf eines der Vorschau-Bilder am unteren Rand (die übrigens sehr schön Apple-Like animiert sind) aufgerufen werden, oder es kann mit einem Klick auf einen der beiden Pfeile am Bildschirmrand zum vorherigen oder nächsten Video gewechselt werden. Die Videos werden direkt im gleichen Player aufgerufen. Außerdem neu ist der Menü-Button, mit dem sich das Video auf die Hälfte vergrößert und die URL zum Video angezeigt oder in die Zwischenablage kopiert werden kann, wahlweise kann man sich den Code zum einbetten des Videos hier ebenfalls gleich besorgen. Das spart, wenn man oft Videos von anderen Webseiten kopiert, immerhin 1 Klick. Und schlussendlich kann man auch noch direkt im Player selbst das Video bewerten. Diese neuen Funktionen dürften dem Besitzer der Webseite auf der die Videos eingebunden sind nicht viel bringen, YouTube dagegen aber umso mehr. Die User sehen so direkt auf externen Webseiten was YouTube so alles selbst zu bieten hat und müssen es garnicht erst bei Konkurrenz-Webseiten versuchen. Außerdem dürfte die direkte Embedding-Funktion viele dazu bringen die Videos noch einmal selbst in ihrer eigenen Webseite einzubinden, die Verbreitung der Videos und von YouTube selbst wird dadurch wieder einmal stark gefördert. Fehlt nur noch dass am Ende Werbung angezeigt wird, aber auf irgendeinem Wege wird das sicherlich auch noch kommen - natürlich mit Webmaster-Beteiligung ;-) Den alten Player zurückholen Der neue Player ist vorallem für die Webseiten ein Ärgernis, die eigentlich nur ihre eigenen Videos auslagern wollten. Bisher war YouTube dafür wie geschaffen, aber mit dem neuen Player können so natürlich Videos auf der eigenen Webseite erscheinen die unerwünscht sind. Außerdem wird die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Video hin zu den Alternativ-Videos gelenkt. Wer sich mit dem neuen Player nicht abfinden kann, der kann ihn aber auch mit einem kleinem zusätzlichen Parameter genauso schnell verschwinden lassen wie er gekommen ist. Einfach ein &rel=0 an die URL anhängen, und es wird weiterhin der alte Player genutzt. Um das ganze komfortabler zu gesalten hat Haochi gleich ein Greasemonkey-Script erstellt dass uns auch diese Arbeit abnimmt :-) » Ankündigung im YouTube-Blog » Greasemonkey-Script für den alten Player [Googlified]
Google engagiert sich bekanntlich in der letzten Zeit sehr für den Umweltschutz, was sich durch Google.org, Hybrid-Autos und riesige Solaranlagen zeigt. Jetzt hat man auch bei seinen eigenen Fan-Produkten angesetzt und die Green-Initiave gestartet. Alle Produkte die eines der 4 grünen Symbole tragen sind umweltfreundlich und/oder aus recyclebaren Dingen hergestellt worden - vorbildlich ;-) Green Green Green Green
» The Green-Initiative [Googlified]
Google-Aktie
Die Kooperation mit dem Softwareanbieter Salesforce hat die Google-Aktie auf ein neues Allzeithoch katapultiert. Vor einem halben Jahr die Aktie die 500$-Marke überschritten, und stand vor knapp 24 Stunden auf 527$ - Google war damit über 120 Milliarden $ wert. Wenn das so weitergeht werden die 2000$ vielleicht doch noch irgendwann erreicht ;-) » Artikel bei AOL [thx to: Gregor Best]
Eine kleine Bitte an die Blog-Besitzer unter meinen Lesern: Könntet ihr bitte auf diesen oder irgendeinen anderen Beitrag hier einen Trackback setzen und mich darüber per Mail informieren? In den letzten 2 Tagen gab es keinen Trackback, was nicht wirklich in die bisherigen Statistiken passt. Meine Test-Trackbacks kamen und kommen zwar alle an, aber vielleicht liegt der Teufel ja mal wieder in irgendeinem Detail... Also bitte trackbacken :-)
Google Calendar
Lange Zeit haben wir nichts mehr vom Google Calendar gehört, aber jetzt gibt es endlich mal wieder etwas neues - zumindest teilweise. Falls der eigene Terminkalender mal wieder leer ist und ein bißchen Füllung benötigt, lassen sich von Anfang an extern zugängliche Kalender hinzufügen. Um interessante Kalender zu entdecken, gibt es ab sofort die Google Calendar Gallery. Die Galerie des Google Calendars ist genauso aufgebaut wie die der Personal Homepage und funktionert auch in der gleichen Art und Weise. Mit einem Klick lässt sich ein Kalender direkt in die eigene Oberfläche hinzufügen - das ganze wieder zu entfernen funktioniert derzeit leider nur umständlich über die Kalender-Verwaltung. Bisher gab es zwar auch schon eine Suchmaschine für die einzelnen Kalender, aber diese zu filtern war beinahe unmöglich. Meistens wurden Kalender gefunden in denen eh nur einige wenige Einträge vorhanden sind und die nicht weiter gepflegt werden. Qualitativ hochwertige und mit wertvollen Informationen gefütterte Kalender können direkt in der Galerier gefunden werden, welche natürlich praktischerweise ebenfalls wieder eine Suchfunktion besitzt ;-) Für die Deutschen gibt es natürlich mal wieder keinen Kalender, da die meisten bis jetzt verfügbaren relativ eng an die USA gebunden sind - eine deutsche Galerie dürfte aber sicherlich in einigen Wochen folgen. Die Galerie ist jetzt zwar im Grunde keine neue Funktion, aber gibt dem Calendar vielleicht doch wieder eine völlig neue Ausrichtung. Weg vom privaten Terminplaner zum universellen Zeitplaner für alle Lebenslagen - der dann praktischerweise schon größtenteils automatisch gefüllt wird :-) » Google Calendar Gallery » Presseerklärung von Google
Orkut
Eine neue Erweiterung in Orkut ermöglicht das Hinzufügen von Feeds in das Orkut Profil. So lassen sich z.B. der eigene Blog, Bilder, Videos oder Orte, die man besucht hat über im Web verfügbare Feeds mit dem Orkut Profil verknüpfen. Offensichtlich relevante Feeds, die ein Picasa Webalbum oder Blogs bei Blogger werden automatisch vorgeschlagen. [an Innocent Life]
GoogleWatchBlog

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, habe ich den Blog jetzt komplett auf die neue Software umgestellt. Solltet ihr Probleme feststellen dann postet sie bitte hier in den Kommentaren oder per Mail an mich :-) Eine kleine Einführung wird es dann in den nächsten Tagen geben, jetzt bin ich erstmal mit der Umstellung beschäftigt. P.S. Funktionsvorschläge sind auch Herzlich Willkommen! P.S.S. Das Wiki wird in einigen Tagen seinen Dienst aufnehmen
Google Mashup Edit
Wie beim Release des Google Mashup Editors schon versprochen, werde ich euch die Anwendung hier ausführlich vorstellen sobald ich zum Beta-Test eingeladen werde. Ich muss sagen, die Anwendung ist wirklich noch sehr Beta, genau genommen eigentlich nur Alpha - aber dafür ist sie wirklich sehr viel mehr als ein Abklatsch von Yahoo! Pipes. Der Mashup Editor ist eine Entwicklungsumgebung für komplette Online-Anwendungen. Die Oberfläche Mashup Editor Startseite
Beim aufrufen des Editors wird man mit einem neuen leeren Projekt und einer aufgeräumten Entwicklungsumgebung begrüßt. Am oberen Rand befinden sich die 4 Reiter zu den jeweiligen Entwicklungsschritten - dazu später mehr. Am rechten Rand befindet sich die Ressourcenverwaltung mit vorgefertigten Projekten, eigenen Projekten und den zu dem Projekt dazugehörigen Dateien. Im Hauptfenster wird die eigentliche Anwendung zusammengebastelt. Entwicklung der Anwendung Mashup Editor Beispielquellcode Map Wiki
Mit einem Klick auf ein Beispielprojekt wird der Quellcode zur Anwendung direkt in das Editierfenster geladen. Wie man sieht ist der Quellcode relativ aufgeräumt und leicht verständlich. Der größte Teil besteht aus den üblich HTML-Tags, die Mashup-Zugriffe und weitere Funktionen laufen über die Google-Tags, die jeweils mit "gm:" beginnen, ab. Diese Tags können im Grunde als Funktionen betrachtet werden. Ist der Quellcode fertig, kann man den Code via dem Dropdown-Menü mit "Check Syntax" testen lassen und sich die eventuell vorhandenen Fehler anzeigen lassen. Ist der Code fehlerfrei kann er mit einem Klick auf "Test" in wenigen Sekunden kompiliert werden. Außerdem können noch neue Dateien, eventuell gefüllt mit Daten auf die die Anwendung zugreifen soll, hinzugefügt werden. Die fertige Anwendung Mashup Editor Beispiel Map Wiki
Ist das Projekt erst einmal fertig kompiliert, kann es mit einem Klick auf den Reiter "Sandbox" getestet werden. Die Sandbox ist im Grunde das fertige Projekt, nur eben noch nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. Wie man sieht ist der Funktionsumfang der Anwendung für diesen 80-Zeiler-Quellcode sehr beträchtlich - und das ganz ohne JavaScript, PHP oder anderen Hilfsmitteln. In der Map Wiki-Anwendung kann ein Marker auf eine GoogleMap gezogen werden, mit einem Titel und einem Text versehen und dann auch noch mit Sternchen bewertet werden. Einzelne Anwendungen, unter anderem auch diese, benötigen einen Login des Users, da sie auf die eMail-Adresse zugreifen können und die Daten speichern die der User eingegeben hat. Der User kann also komplett mit der erstellten Anwendung arbeiten und immer wieder auf diese Daten zugreifen. Gadget-View Mashup Editor Beispiel Map Wiki Gadget
Mit einem Klick auf die Checkbox "Google Gadget" kann man sich direkt ansehen wie die Anwendung in einem Gadget aussehen würde. Die einzelnen Projekte können nämlich nicht nur als ganze Anwendung sondern auch als Gadget für die Personal Homepage, externe Webseiten und später vielleicht auch Google Desktop veröffentlicht werden. Veröffentlichung des Projekts Mashup Editor Map Wiki Veröffentlichung
Ist das Projekt dann fertig, kann es mit einem Klick im Dropdown-Menü auf "Publish Projekt" veröffentlicht werden, dazu muss lediglich ein Projekt-Titel und ein Projekt-Name, der als URL verwendet wird, eingegeben werden. Veröffentlichte Projekte können unter dem Reiter "Published Apps" angesehen und deren Einstellungen bearbeitet werden. Es kann eingestellt werden ob die User einen Nur-Lesen-Zugriff, Schreib-Zugriff oder garkeinen Zugriff haben sollen. Bei letzterem haben nur die User einen Zugriff die man im Reiter "Members" eingibt. Um sich einloggen zu können muss man übrigens einen Google Mail-Account besitzen. Datenquellen definieren Mashup Editor Datenquellen
Als Datenquelle für die Anwendungen kann sowohl eine hochgeladene Datei, aber auch externe Dateien verwendet werden. Als externe Datei können bisher Remote Feeds (was immer das auch sein soll, RSS-Feeds funktionieren bei mir nicht) und Base-Feeds verwendet werden. Dazu muss man entweder die Feed-URL oder die Base-Suchfilter eingeben und einstellen wieviele Ergebnisse angezeigt werden sollen. Ist die Quelle dann erst einmal ausgewählt, wird am unteren Bildschirmrand angezeigt mit welchem Parameter man auf die Quelle zugreifen kann, in dem Beispiel mit data="${base}". Ich denke einfacher kann man es ja fast schon garnicht mehr machen ;-). Das ganze wird in Zukunft sicherlich noch erweitert, denn wenn sich der User schon einloggen kann, dann könnte man ja auch gleich auf seine eigenen Daten wie den Kalender, die Mails, Fotos, Dokumente & co. zugreifen - natürlich muss dann gewährleistet werden dass der eigentliche Mashup-Entwickler nicht ebenfalls Zugriff auf diese Daten hat. Fazit Ich denke mit dem Mashup-Editor ist Google mal wieder eine großartige Anwendung gelungen. Noch ist der spätere Funktionsumfang zwar nur zu erahnen, aber das Programm könnte die Entwicklung von Web-Anwendungen später einmal revolutioneren. Die Oberfläche erinnert ein wenig an frühere Entwicklungsumgebungen für die traditionellen Offline-Programmiersprachen, nur eben jetzt auf das Web übertragen. In einigen Jahren dürfte hier eine nette Entwicklungumgebung entstanden sein in der in wenigen Sekunden ganze Anwendungen einfach zusammengeklickt werden können - ähnlich einfach wie mit dem Page Editor für Webseiten. Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis Google eine Datenbank ala SQL veröffentlicht auf die dann ebenfalls zugegriffen werden kann. Überträgt man die ganzen Anwendungen dann, via Google Desktop, auch noch auf den lokalen PC, wäre es denkbar dass man sogar Offline-Anwendungen im Browser zusammenbasteln und dann später überall nutzen kann. Für mich eines der besten Produkte der letzten Jahre, ich werde die Anwendung beobachten und später mal ein wenig herumspielen :-D » Google Mashup Editor » Google Mashup Editor Support Center » GWB Map Wiki Beispiel » Gadget GWB Map Wiki Beispiel
Google Maps + Google Transit
Seit Februar zeigen die Google Maps in einigen Großstädten Bahnhöfe, Stationen und Haltestellen auf der Karte an. Leider waren diese wie auf einem klassischen Stadtplan bisher nicht anklickbar - für Informationen über den ÖPNV war bisher Google Transit zuständig, aber leider kannte das kaum jemand. Seit gestern werden diese Informationen nun endlich auch bei den Maps angezeigt. Verkehr in Berlin
Die einzelnen Stationen werden weiterhin mit einem kleinen Symbol angezeigt mit dem das Verkehrsmittel symbolisiert werden soll. Bei einem Klick auf das Symbol öffnet sich eine Info-Blase mit der genauenen Linienbezeichnung und einem Link zu dem lokalen Verkehrsanbieter auf dem die Fahrzeiten erfahren werden können. Bei einigen Linien, z.B. in der Schweiz, werden die Fahrzeiten sogar schon direkt in der Info-Blase angezeigt. Was jetzt noch fehlt ist ein neuer Routenplaner der die einzelnen Touren mit jeweils nur den öffentlichen Verkehrsmitteln plant und einen die Strecke eventuell schon einmal komplett anzeigen lässt. Bis dahin wird es aber wohl noch sehr lange dauern, da Google bei den meisten Städten die Linieninformationen nicht selbst besitzt sondern nur extern verlinkt. P.S. Die ganzen Informationen sind übrigens auch direkt in Google Earth integriert worden » Beispiel Berlin » Beispiel Schweiz (mit Fahrzeitinformationen) » Ankündigung im LatLong-Blog [Google OS mit vielen Screenshots]
Google Docs & Spreadsheets
Die Hinweise auf den baldigen Start von Google Presentations verdichten sich langsam. Seit einigen Tagen steht der Server von Tonic Systems, welches von Google wegen seiner Präsentationssoftware übernommen wurde, in Mountain View - was man einer der 404-Seite sehr gut sehen kann. Außerdem ist das Support-Center zumindest schon installiert, wenn auch noch nicht eingerichtet, wie man sieht. Und das Versprechen, dass Presentations im Sommer veröffentlicht wird, steht ja schließlich auch noch - fraglich ist jetzt nur wann der Sommer beginnt ;-) [Blogoscoped-Forum]
Google AdSense
Am gestrigen Montag hat Google seine Richtlinien und Nutzungsbedigungen für die Benutzung von AdSense und zur Aufnahme der eigenen Webseite in den Such-Index modifiziert. So ist es ab sofort erlaubt bei Adsense bis zu 3 Banner auf einer Seite anzuzeigen (ich wusste garnicht dass das verboten war), außerdem empfiehlt Google die Webseiten auch weiterhin für die User, und nicht für Suchmaschinen, zu basteln. AdSense-Nutzungsbedingungen » Webseiten im AdSense-Programm müssen ab sofort den Qualitätsrichtlinien von Google entsprechen » Ab sofort können bis zu 3 Banner pro Webseite platziert werden Webmaster-Richtlinien » Webseiten sollten für Menschen nutzbar gemacht werden und nicht nur für Suchmaschinen (ein sehr guter Punkt!) » Querverlinkungen nur anwenden wenn sie für den Nutzer nützlich sind, nicht nur um den PageRank zu erhöhen (fragt sich nur woran Google das erkennen will) » Cloaking und URL-Weiterleitungen sind nicht erlaubt » Webseiten dürfen keine Viren, Trojaner, Badware und ähnliches enthalten (das ist ja wohl hoffentlich selbstverständlich...) » Ankündigung im AdSense-Blog [Googlified]