Zu Googles Grundsätzen gehört es, dass Oberflächen simpel gestaltet und sehr übersichtlich sein sollten - und daran hält man sich auch mit praktisch allen Consumer-Produkten. Doch im Chrome-Browser hat sich über die Jahre so einiges angesammelt, das im Laufe der Zeit immer unübersichtlicher geworden: Das Menü zu den Webseiten-Einstellungen. Dieses könnte nun schon bald übersichtlicher gestaltet werden und ist in der neuen Version bereits zu sehen.
Derzeit steht der Chrome-Browser bei der Version 61, aber natürlich plant das Chrome-Team weit voraus und steht bei diesen internen Planungen schon mindestens bei der Version 70. Jetzt hat man erst einmal die Planungen für die Versionen 63 und 64 bekannt gegeben, bei der es Änderungen für das Autoplay-Verhalten von Videos und auch den globalen Audio-Einstellungen geben wird.
Das Chrome-Team räumt im Browser weiter auf und setzt schon bald die nächste Technologie auf die schwarze Liste und somit auch auf die Abschussliste: Das File Transfer Protocol, auch besser bekannt unter der Abkürzung FTP, wird noch in diesem Jahr als unsicher eingestuft werden. Wird eine solche Verbindung aufgerufen, soll der Nutzer vor dieser gewarnt werden. Viele wird das aber nicht betreffen.
Das Teilen von Inhalten in Form von Medien oder Links ist heutzutage eine der wichtigsten Aktionen vieler Nutzer, und das nicht nur auf dem Smartphone. Eine neue Chrome-Extension ermöglicht nun die Anpassung oder dauerhafte Speicherung einer Webseite, die dann unter einer alternativen Adresse zur Verfügung steht und geteilt werden kann. Im Hintergrund kommt dafür ein sehr praktisches und mächtiges Werkzeug zum Einsatz.
Schon vor einigen Monate hatte Google angekündigt, dass man den Sicherheitszertifikaten von Symantec in Zukunft das Vertrauen entziehen wird und diese damit Schritt für Schritt aus dem Chrome-Browser entfernen wird. Da dies schon seit längerer Zeit zu großen Diskussionen geführt hat, hat man nun einen genauen Zeitplan für diesen Vertrauensentzug veröffentlicht.
Aktuell stehen wir bei der stabilen Chrome-Version 61, die erst in der vergangenen Woche ausgerollt wurde und mittlerweile bei allen Nutzern angekommen sein sollte. Jetzt gibt es eine Mitarbeitern aus dem Sicherheits-Team des Browsers einen Ausblick auf die Version 63, mit der der Browser eine neue Warnmeldung bekommen wird, wenn ein Man-in-the-Middle Angriff erkannt wurde.
Mit dem Chrome-Browser und auch mit dem Betriebssystem Chrome OS verfolgt Google das Ziel, nach und nach alle Apps des täglichen Bedarfs in den Browser zu verschieben und diesen zur einzig notwendigen App zu machen - und das bisher mit großem Erfolg. Ein neues Experiment zeigt nun, dass aber nicht nur der Inhalt des Browsers sondern praktisch auch der Browser selbst aus einem XML-Code besteht und sowohl angezeigt als auch bearbeitet werden kann.
Google und Microsoft stehen sich in vielen Bereichen als Konkurrenten gegenüber, in der Öffentlichkeit wird häufig aber nur die Situation bei den Betriebssystemen und Büro-Apps wahrgenommen. Ein finanziell deutlich größerer Kampf herrscht aber im Business-Bereich des Cloud-Geschäfts, bei dem Microsoft besser aufgestellt ist. Google versucht nun diese Kunden zu umwerben und schickt ihnen unaufgefordert Chromebooks mit Werbebotschafen zu.
Genau sechs Woche nach dem Rollout von Chrome 60 steht nun der Nachfolger des Browsers für alle Betriebssysteme in den Startlöchern. Dieses mal werden die Versionen für Windows, Mac und Linux sowie auch für Android gleichzeitig ausgerollt und bringen eine ganze Reihe von Verbesserungen mit sich - wobei wieder einmal die mobile Version für Android hervorsticht. Auf dem Desktop werden eher die Erweiterungen der vergangenen Version abgeschlossen.
Da Googles Chrome-Browser in all seinen Varianten auf ganz unterschiedlichen Plattformen zur Verfügung steht, ist es schwer einen einheitlichen Weg für simple Dinge zu finden. Schon seit Jahren gibt es Verwirrungen um die Benachrichtigungen des Browsers, und nun scheint man auch endlich unter Windows die bereits vorhandene Infrastruktur nutzen zu wollen. Im Quellcode gibt es Hinweise darauf, dass das Windows Action Center schon bald unterstützt werden soll.