Mit der ersten Developer Preview von Android N hat Google die Freeform Windows eingeführt, und hat so den Weg für einen offiziellen Multi-Window-Modus frei gemacht. Bisher galt bei mehreren gleichzeitig angezeigten Apps die Regel, dass jede App nur einmal geöffnet werden und somit auch nicht doppelt nebeneinander angezeigt werden kann. Mit der Beta-Version von Android N hat man das nun zumindest für den Chrome-Browser geändert.
Power-User und langjährige Desktop-Nutzer lieben die Arbeit mit Tastenkombinationen und kommen mit diesen in den meisten Fällen schneller ans Ziel als durch eine Bewegung mit der Maus. Genau für diese Nutzer hat Google aber nun eine schlechte Nachricht, denn eine der wohl ältesten Tastaturbefehle der Browser wird schon mit der nächsten stabilen Version von Chrome abgeschafft: Die Möglichkeit mit der Backspace-Taste zur vorherigen Seite zurückzukehren.
Das Aus von Flash ist schon vor Jahren besiegelt worden, doch natürlich benötigt es eine sehr lange Übergangsphase um die in früheren Jahren sehr stark verbreitete Technologie endgültig auf das Abstellgleis zu schieben. Mit dem hauseigenen Chrome-Browser hat Google in der Vergangenheit schon einige Schritte in diese Richtung getan, und langsam geht es in die finale Phase: Ab Ende diesen Jahres werden automatisch alle Flash-Anzeigen in Chrome blockiert.
Geht man rein nach dem Image der etablierten Browser, hat sich Google Chrome schon längst an die Spitze gesetzt und ist seit langer Zeit der beliebteste Browser der Welt. Jetzt liefern die Marktforscher von Net Marketshare auch handfeste Daten dazu und zeigen, dass der Chrome-Browser im April 2016 erstmals den Internet Explorer als meistgenutzter Browser abgelöst hat. Doch es gibt noch einige Zweifel an den Daten.
Anfang Dezember des vergangenen Jahres hat Google still und heimlich ein neues Angebot gestartet, das Links speichern und verwalten kann. Bisher ist noch völlig unklar für welchen Zweck das noch namenlose Tool eigentlich konzipiert ist, doch das hindert die Entwickler natürlich nicht daran, es mit neuen Funktionen auszustatten: Seit wenigen Tagen lassen sich auch alle im Chrome-Browser gespeicherten Bookmarks direkt in das Angebot importieren.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone erfreut sich Google Chrome sehr großer Beliebtheit und ist für viele Menschen mittlerweile der Browser der Wahl. Jetzt hat Google verkündet, dass man bei der mobilen Nutzung einen neuen Meilenstein verzeichnen konnte: Die mobile Version des Browsers hat erstmals mehr als 1 Milliarde Nutzer pro Monat. Anlässlich dessen hat man auch einige weitere Statistiken rund um den Browser verkündet.
Mit dem Chrome-Browser und dem dazugehörigen Chrome Web Store hat Google vor einigen Jahren die neue Gattung der "Web Apps" erschaffen, die laut Konzept eine eigene App im Browser ermöglichen und eine Webseite um weitere Funktionen erweitern können. Passend dazu wurde auch der Chrome App Launcher auf allen Betriebssystem eingeführt, doch genutzt hat ihn offenbar niemand: Jetzt haben die Entwickler angekündigt, dass der App Launcher schon bald eingestellt wird.
Nicht wenige Nutzer dürften die YouTube-App auf dem Smartphone auch zum kostenlosen Streaming von Musik bzw. Musikvideos verwenden, obwohl diese in der Standardversion eigentlich nicht dafür gedacht ist: Sobald man das Display des Smartphones ausschaltet stoppt das Video und der Musikgenuss ist vorbei. Mit der aktuellen Version des mobilen Chrome-Browsers ist es jetzt möglich, dies zu umgehen und die Musik auch mit abgeschaltetem Display weiterlaufen zu lassen.
Mit Windows 10 hat Microsoft die Assistentin Cortana und die hauseigene Bing-Websuche in den Fokus des Nutzers gerückt und diese direkt in der Taskleiste des Betriebssystems platziert. Bisher ist es, anders als im Browser, nicht möglich den Suchdienstleister für dieses Feld zu ändern und es kommt stets nur Bing zum Einsatz. Die aktuelle Canary-Version von Chrome kann dies nun ändern und die Suchanfragen direkt an Google weiterleiten.