Mit ziemlicher Sicherheit wird Google auf der anstehenden Entwicklerkonferenz Google I/O den offiziellen Nachfolger des weit verbreiteten Material Designs vorstellen und somit nach knapp vier Jahren wieder frischen Wind in die Oberflächen bringen. In einem Mockup auf Grundlage der bisher bekannten Elemente ist nun zu sehen, wie der Play Store nach Umsetzung der neuen Vorgaben aussehen könnte.
In wenigen Wochen feiert Googles E-Mail-Dienst GMail bereits den 14. Geburtstag und gehört damit längst zu den Urgesteinen unter den Google-Produkten - und das kann man der Oberfläche mittlerweile auch ansehen. Ein neues Design ist nicht unbedingt überfällig, könnte aber nach über einem Jahrzehnt nicht schaden. Eine Produktdesignerin hat sich die Mühe gemacht, ein neues Design für GMail zu schaffen, und hat sich dabei auch die eine oder andere von Inbox geholt.
Google Status Update
Zwar hat Google mit jaiku einen Twitter-Klon im Programm, aber der Service ist derzeit weder populär noch irgendwie in Google-Services eingebunden. Ein User will jetzt unter der Adresse google.com/s2/status das neue Angebot Google Status Update gefunden haben. Minimalistisches Design und Aufbau spricht für Google - der Typo "Googel" im Button und die Button-Anordnung (Erst Suche und dann Status-Änderung) selbst spricht eher dagegen. Leider (?) handelt es sich um ein Fake, aber ich könnte mir gut vorstellen dass Google so etwas ähnliches entwickeln wird - sogar unter der URL. [FaceSearch, Google Blogoscoped Forum]
Google Mail MockUp
Google Mail hat mit dem Erfolgsrezept der Google-Suchmaschine gepunktet - dem übersichtliche Design und einer Funktionsvielfalt die dennoch nicht erschlägt. Aber wie würde Google Mail aussehen wenn es nicht aus Mountain View kommen sondern in Redmond (Microsoft) entwickelt worden wäre? Philipp Lenssen hat sich dazu einige Gedanken gemacht und eine wirklich sehr nette MockUp-Serie erstellt. Lacher garantiert ;-) » What If Google Mail Had Been Designed by Microsoft?
Google Als Google vor einigen Wochen die Experimental Search eingeführt hat, wissen wir welche Funktionen und Elemente wir uns in Zukunft bei der Websuche erwarten dürfen. Wie das ganze dann komplett zusammengewürfelt aussehen würde hat uns Marko mal per Paint zusammengebastelt und mir zugeschickt. Design-Vorschlag
Zur Erklärung des Mockups lasse ich einfach mal Marko selbst zu Wort kommen:
Hier eine kleine Erläuterung, weshalb ich die Suche so gestaltet habe: Besonders gut gefallen haben mir: "Left-hand search navigation" , "Keyboard shortcuts" , "Suggest" und "Alternate views for search results". "Right-hand contextual search navigation" sprach mich überhaupt nich an. Links findet man alle möglichen Suchoptionen, ohne More-Button! Ich fand den More-Button irgendwie nicht passend und umständlich. Darunter sind standardmäßig "related searches". Dort habe ich nichts verändert. Rechts findet man die "Keyboard Shorcuts" und die "Sponsored Links". Kleine Veränderungen gab es bei "Keyboard Shorcuts: zum einen fand ich es verwirrend, dass es zwei Tasten gab, die die selbe Funktion hatten (o und enter). Deswegen habe ich gedacht, dass das "o" das makierte Ergebnis im neuen Fenster/Tab öffnet und "Enter" dagegen im Selben. Anstatt "/" für "Puts the cursor in the search box." habe ich "CTRL + 7" gewählt, da es verständlicher ist meiner Meinung nach. Nun zu den "Suggest Funktionen" (oben rechts). Es sieht zwar so aus, als ob die einfach so hingeklatscht wurden, aber ich habe mir dabei etwas gedacht: Das Drop-Down Menü, wie es zur Zeit ist (http://www.google.com/webhp?complete=1&hl=en), verdeckt beim Erscheinen leider alles, was unter der Suchbox ist. Deswegen habe ich mir eine Art "Suggest-Gadget-Box" vorgestellt, die auch weggeklickt und wieder hinzugefügt werden kann.
Die meisten Funktionen sind zwar sehr nützlich und ich nutze selbst standardmäßig die Experimental Search, aber dennoch wirkt diese Funktion schon viel zu überladen für eine einfache Google-Suche. Der DAU würde hier vermutlich völlig verwirrt auf irgendwelche Links klicken und die Suchergebnisse völlig außer Augen verlieren. Es wird interessant wie die Google-Designer diese Funktionsvielfalt in Zukunft unter einen Hut bringen wollen... [thx to: Marko]
iGoogle Im Web gibt es zwar unzählige personalisierte Startseiten wie iGoogle, doch konnten diese trotz einer hohen Beliebtheit noch immer nicht den klassischen User-Desktop ersetzen. Ursprünglich sollten sie das auch garnicht, aber bei dem heutigen Funktionsumfang der Startseiten dürfte es bis dahin kein weiter Weg mehr sein. Ein User hat jetzt ein MockUp erstellt wie der Google Online Desktop aussehen könnte. Google Online Desktop
Schon bei der Einführung der Google Desktop iGoogle Gadgets hatte ich ein wenig darüber spekuliert dass aus iGoogle auf diese Weise eines Tages ein vollwertiger Desktop entstehen könnte, und der Weg bis dahin ist garnicht mehr soweit wie es auf den ersten Blick aussieht: Folgende Dinge würden iGoogle zum Desktop machen: - frei verschiebbare Gadgets statt der Spaltenansicht - leistungsfähigere Gadgets - Mehr Kommunikation zwischen Google Desktop und dem Browser Mit Google Desktop hat Google wirklich den unschlagbaren Vorteil, dass der PC des Users praktisch schon unter Kontrolle ist. Auf diese Weise könnte man z.B. einen Desktop erstellen auf den Verknüpfungen oder gar Dateien abgelegt werden könnten. Diese Verknüpfungen rufen dann nicht mehr nur Webseiten auf, sondern auch lokale Programme. Theoretisch problemlos möglich, praktisch aber scheinbar ein großes Sicherheitsrisiko. Der Screenshot oben gefällt mir schon ganz gut, und ich denke dass dies auch das langfristige Ziel von iGoogle sein dürfte. Der Marktanteil der Startseite dürfte damit sehr schnell sprunghaft ansteigen ;-) Im Grunde ist der Browser dann das einzige nötige Programm auf dem lokalen PC, denn neben dem Desktop sind viele weitere Anwendungen von der Textverarbeitung bis zur Bildbearbeitung (noch nicht von Google) im Web schon erhältlich. Ich will nicht sagen das Windows, Linux & co überflüssig werden, aber auf jeden Fall verlieren sie stark an Bedeutung... [Google OS, thx to: Pascal]
Docs and Spreadsheets Die Oberfläche von Docs & Spreadsheets ist zwar recht schön gestaltet, aber dennoch sehr Praxisorientiert und leicht angestaubt, trotz Redesign. Joey Pestro hat versucht via Google Docs API die Oberfläche komplett zu verändern und hat aus der Dateiübersicht eine Art Desktop geschaffen auf der die einzelnen Dokumente verteilt sind. D & S - Desktop
Beim ersten Start der Anwendung müsst ihr bestätigen dass ihr euren Google Account für die Webseite freigebt. Danach dauert es 1-2 Sekunden und vor euch erscheint ein Desktop mit jeder Menge Icons die eure eingestellten Dokumente symbolisieren. Die Symbole können jetzt frei an einen beliebigen Ort auf dem Desktop verschoben und von hier aus aufgerufen werden. Das wars. Leider sieht man schon auf meinem Screenshot dass der Desktop nicht für User geeignet ist die viele Dokumente bei D&S verwalten. Zumindest bei mir sind sicherlich 2/3 der Dokumente garnicht erst zu sehen und meinem Zugriff damit komplett entzogen - oder habe ich eine geheime Scrolling- oder Symbole anordnen-Funktion übersehen? Ein Kontextmenü gibt es nämlich weder für den Desktop noch für die einzelnen Symbole. Nach welchem System die Symbole angeordnet sind weiß ich auch nicht, ich kann zumindest keine Reihenfolge feststellen. Der Artikel-Name ist es nicht, das Datum der letzten Bearbeitung ist es nicht, die Größe der Datei ist es nicht und auch der Dateityp ist es nicht. Das Erstellungsdatum erst recht nicht. Habt ihr eine Idee? -- Ich denke diese alternative Oberfläche zeigt ganz gut was mit den Google Data APIs so alles bewerkstelligt werden kann wenn man ein bißchen Arbeit investiert. In einer späteren Version könnte man aus dieser Anwendung sicher noch einen netten Desktop zaubern. So etwas stelle ich mir auch von Google vor, siehe Google Central. P.S. Ihr solltet nach einem kurzen Test der Webseite die Rechte für den Zugriff auf euren Google Account besser wieder entziehen - sicher ist sicher ;-) » Google Web Desktop
Bevor Google das Licht der Welt erblickte wurden Portale wie Yahoo! immer bunter, immer größer, immer unübersichtlicher und wollten dem User unbedingt alles anbieten was er sich nur wünschen kann - und das gleich auf der Startseite. Heute ist dieser Trend glücklicherweise vorbei. Wie Google heute aussehen würde wenn es den Trend mitgemacht hätte zeigt ein fiktiver Screenshot von Steve Bryant. Portale wie Yahoo! und MSN stehen heute natürlich vor dem Problem dass sie ihre Portale und Dienste nicht einfach so einstellen wollten - also existieren sie auch noch heute. Es werden aber meistens auch Seiten bereitgestellt auf denen nur das Suchfeld erscheint. Google hat dies genau anders herum angegangen ;-) Und so würde es aussehen wenn Google den gleichen Weg gegangen wäre: Google Portal
Sieht ja eigentlich ganz nett aus, aber trotzdem bin ich froh dass Google bis heute auf seine aufgeräumte Startseite setzt und hoffentlich auch in Zukunft setzen wird. Damals ging das teilweise schon soweit dass man das Suchfeld auf der Website suchen musste... » Artikel + Screenshot bei GoogleWatch [Google Blogoscoped]