Gestern Abend hat Google das neue KI-Modell Gemini angekündigt, das mehrfach als Meilenstein betitelt wurde und in den nächsten Monaten größere Sprünge in allen Bereichen der Künstlichen Intelligenz ermöglichen soll. Doch der erste Testlauf muss gar nicht so lange warten, denn Gemini bildet ab sofort die Basis des KI-ChatBot Bard, der dadurch deutlich an Schwung gewinnen soll.
Bei Google steht die Künstliche Intelligenz seit vielen Jahren im Mittelpunkt vieler Aktivitäten, doch bis zu diesem Jahr ist sie abseits der Buzzword-Nutzung kaum aufgefallen. Das hat sich mittlerweile geändert und mit Gemini hat man jetzt einen Meilenstein bei der KI-Entwicklung verkündet, denn man will das bisher stärkste KI-Modell überhaupt entwickelt haben. Dieses ist multimodal und schlägt in vielen Tests nicht nur ChatGPT, sondern auch den Menschen.
Google hat gestern Abend ein überraschend umfangreiches Pixel Feature Drop angekündigt, das wie üblich eine Reihe von Neuerungen auf die Pixel-Smartphones bringt oder Funktionen der neuen Geräte auf ältere Generationen bringt. Bei dieser Ausgabe waren aber nicht die funktionellen Verbesserungen im Mittelpunkt, sondern der Start der Künstlichen Intelligenz Gemini auf dem Tensor G3 der Pixel-Smartphones.
Google setzt auch bei den Pixel-Smartphones zunehmend auf Künstliche Intelligenz, die eine Reihe von Aufgaben übernehmen kann - bisher allerdings softwareseitig in Eigenregie. Das dürfte sich ändern, denn jetzt hat man die neue App AI Core für das Pixel 8 Pro veröffentlicht, die in diesen Tagen bei allen Nutzern auftauchen dürfte. Mit dieser sollen die KI-Features noch schneller und auch vollständig lokal ausgeführt werden.
Schon sehr bald soll die Künstliche Intelligenz auch in Google Chrome einziehen und soll es als eine der ersten Aufgaben übernehmen, die Tabs der Nutzer zu organisieren. Nach ersten Leaks gibt es jetzt etwas konkretere Informationen dazu, wie das Ganze funktionieren soll und auf welche Organisationsmöglichkeiten das Feature setzen wird. Es sieht ganz danach aus, dass es nicht ganz so aufregend ist, wie wir es erwartet hätten.
Hausaufgaben - viele haben sie damals nicht unbedingt geliebt (oder gruseln sich immer noch) und haben sie früher vielleicht auch nicht ganz so Ernst genommen - was sich rückblickend meist als Fehler herausgestellt hat. Eine kaum bekannte, aber sehr gut gemachte, Google-App kann euch dabei helfen, viele Aufgaben zu lösen und zusätzlich Lernstoff und Lösungswege vermitteln. Die Künstliche Intelligenz hilft durch einfaches Abfotografieren dabei, Aufgaben aus zahlreichen Bereichen zu lösen.
Auch im Browser Google Chrome wird die Künstliche Intelligenz einziehen und die Nutzer im Alltag beim Surfen unterstützen - in ganz unterschiedlichen Formen. Jetzt wurde der erste Teil einer mutmaßlich größeren KI-Offensive bekannt, die im kommenden Jahr starten sollte. Das Feature soll Nutzer bei der Tab-Organisation unterstützen, bevor diese den Überblick verlieren.
Bei YouTube dreht sich schon heute vieles um die Künstliche Intelligenz und in Zukunft möchte man den Creatorn noch mehr Tools in die Hand geben, um zusätzliche Inhalte zu generieren. Jetzt gibt man interessierten Nutzern einen ersten Blick auf kommende Musik-Tools, mit denen sich Videos musikalisch unterlegen lassen sollen. Den Anfang macht das Feature Dream Track for Shorts.
Google arbeitet schon seit langer Zeit an verbesserten Wetterprognosen und konnte mit den eigenen Projekten in den letzten Jahren bereits große Erfolge vorweisen - wenig überraschend dank Künstlicher Intelligenz. Jetzt konnte man einen großen Schritt verkünden, denn die eigenen KI-Systeme sollen wohl mittlerweile über solch exakte Modelle verfügen, dass man von einer Revolution der Wetterprognose spricht. Googles Vorhersagen sollen allen anderen weit überlegen sein.
Auch auf Googles Videoplattform YouTube spielt die Künstliche Intelligenz mittlerweile eine große Rolle, denn die "neue" Technologie berührt praktisch alle Bereiche der Aktivitäten. Aus diesem Grund hat man jetzt einen neuen "Ansatz für KI-Innovationen mit Verantwortung" veröffentlicht und dabei die Rahmenbedingungen aufgezeigt, wie man mit KI-Videos umgehen möchte.
Vor wenigen Wochen ist der magische Editor in Google Fotos gestartet und gibt ersten Pixel-Nutzern die Möglichkeit, smarte Bildbearbeitungsfunktionen ohne großen Aufwand zu nutzen. Das Tool wusste schon in der ersten Präsentation zu überzeugen, hat aufgrund der gebotenen Möglichkeiten aber auch schon für Diskussionen gesorgt. Jetzt wurde bekannt, wie Google diesen durch absichtliche Einschränkungen den Wind aus den Segeln nimmt.
Rund um die Google Websuche wurde im Frühjahr das neue Labs-Portal gestartet, über das teilnehmende Nutzer die Möglichkeit haben, die recht umfangreichen KI-Integrationen frühzeitig auszuprobieren. Während das bisher nur in sehr wenigen Ländern verfügbar, macht man jetzt einen großen Schritt und startet in 120 neuen Ländern und Territorien. Ein nicht ganz unbedeutender Wirtschaftsraum fehlt allerdings.
Google setzt auch auf der Videoplattform YouTube künftig verstärkt auf die Künstliche Intelligenz und hat nun ein neues Feature angekündigt, das im wohl größten Problembereich der Plattform aufräumen soll: In den Kommentaren. Ein neues Tool soll Diskussionen und Schwerpunkte in den Kommentaren entdecken, diese kategorisieren und somit sowohl den Nutzern als auch für die Creator mehr Übersicht schaffen. Ganz nebenbei könnte das auch das Spam-Problem lösen.
Auch auf der Videoplattform YouTube soll die Künstliche Intelligenz in generativer Form einziehen und den Nutzern deutlich mehr als bisher präsentiert werden. Jetzt wird eine bereits vor einigen Monaten angekündigte Funktion für die ersten Nutzer ausgerollt: Ein neuer KI-Bot kann direkt in der App Videoinhalte zusammenfassen und Fragen zum Inhalt beantworten.
Die generative Künstliche Intelligenz hat sich in den letzten Monaten sehr schnell verbreitet und kann bekanntlich nicht nur Antworten bzw. Texte generieren, sondern auch Bilder. Die Bildgeneratoren entwerfen jedes Mal völlig neue Motive, die aber dennoch von unzähligen Vorlagen inspiriert sind. Jetzt haben Künstler die Möglichkeit, dieser Urheberrechtsverletzung einen Riegel vorzuschieben. Gelingen soll das mit "vergifteten" Bildern.