Der Google Calendar gehört mittlerweile zu den ältesten Angeboten in Googles Ökosystem und erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Umso überraschender ist es, dass man das Angebot offenbar nicht für mobile Plattformen im Fokus hat und sich sehr viel Zeit mit der Entwicklung bzw. Verbreitung von Apps gelassen hat. Erst heute konnte man sich nun dazu durchringen, eine mobile App für das iPad zu veröffentlichen.
Die zweite Keynote zur diesjährigen Google I/O begann mit Google Chrome. Heute hat Google Chrome und Google Drive für das iPhone und iPad veröffentlicht und mit der bevorstehenden Freigabe von Chrome 20 auf den Chromebooks wird auch dort Google Drive angeboten werden. Eine Linux Version fehlt derzeit noch immer.
Docs

Google hat vor einigen Wochen bekannt geben, dass man das mobile Bearbeiten von Dokumenten auf dem iPad und Android möglich machen wird. Nun hat Google damit begonnen diese Funktionen für alle Nutzer freizuschalten. Wie üblich kann es einige Tage dauern bis es bei jedem angekommen ist. 

Damit kann man sich nun schnell ein paar Notizen machen und diese werden dann per Echtzeit in das Dokument übertragen und sind dann auch für andere Mitarbeiter am Dokument sichtbar. Dies gilt auch für Änderungen, die einer im Browser macht. Die Eingabe über Sprache ist ebenfalls möglich. Wie bei der Suche wird das Gesprochene dann an Google übertragen, dort analysiert und des Ergebnis in Textform an das Handy gesendet. 

Auf meinem HTC Desire konnte ich das ganze schon testen und es funktioniert wirklich sehr gut. Eine Option zur Deaktivierung der Echtzeitübertragung konnte ich nicht finden. Das mobile Bearbeiten stellt Google auf Geräten mit iOS 3.0+ und Android 2.2 zur Verfügung. Vorerst wird man es aber nur sehen, wenn man Docs auf Englisch verwendet. Dieses Video zeigt es in Aktion:

 
Google Mail Wieder testet Google an einem neuen Aussehen für Google Mail auf dem iPhone, iPod Touch sowie dem iPad. Für iPhone und iPod Touch gibt es wieder Verbesserungen, so wurden Buttons neu angeordnet und eine Auto-Reload-Funktion eingebaut. Auf dem iPad hingegen gibt es einen E-Mail-Stapel. Wir haben für euch wieder mal den User-Agent gefakt und sind auf interessante Sachen gestoßen, nachdem TechCrunch uns darauf aufmerksam gemacht hat ;-). Zunächst handelt es sich im Verbesserungen im Benutzerinterface. Auf dem iPhone und iPod... ...gibt es jetzt mehr abgerundetere Buttons, wie MG Siegler von TechCrunch entdeckt hat. So leiden die iPhone/iPod Touch-Nutzer immer darunter, dass es keine Google Mail-App gibt. Die nötige Lösung: Ein Push-Dienst, der zeigt, wenn es neue Mails gibt. Die App wurde kürzlich vorgestellt (wir berichteten) und kann viele Sachen. Aber immer noch nicht Google Mail. Verbesserung? Neue Buttons und Auto-ReloadDafür gibt es aber das "tolle" Google Mail-Web-Interface (Google Mail.com), welches nun etwas verbessert wurde. So sind die Buttons runder geworden, die Farben mehr ins grau-blaue und statt dem "Reload"-Button gibt es jetzt Auto-Reload, also nach 60 Sekunden die Seite neu laden. Sieht eher nach einer Notlösung aus, wenn man mich fragt, den TechCrunch-Autor scheint es auch nicht zu überzeugen. Auf Nachfrage an Google hat man ihm gesagt "Wir experimentieren ständig mit neuen Produkten und Wegen, bestehende Produkte weitgehend zu verbessern. Derzeit haben wir aber keine Pläne, die wir mit euch teilen könnten" - was so viel heißt, wie: Trail and Error. _via TechCrunch E-Mail-Stapel für das iPad Zuletzt hatte man einen neuen Editor für das iPad gestartet - soweit so gut. Aber jetzt kommt ein weiteres Feature, welches es exklusiv nur für das iPad gibt: Der E-Mail-Stapel. Klickt man mehrere Konversationen an, so wird auf der rechten Seite jetzt ein Haufen dargestellt, eine Art Karteikarten mit allen Infos. Das sieht dann nicht nur optisch schön aus, sondern hat auch einen Sinn: Über dem Stapel gibt es Buttons, damit man die E-Mails organisieren, löschen oder anderweitig verwalten kann. Google Mail für das iPad _via Google Mobile Blog