Einer der prominentesten Google-Services neben der Websuche feiert am heutigen 8. Februar seinen 10. Geburtstag: Die Google Maps wurden am 8. Februar 2005 gestartet und haben sich von Anfang an großer Beliebtheit erfreut - unter anderem auch durch das für damalige Verhältnisse neue Bedienkonzept. Statt ständig neue Kartenansichten mit einer umständlichen Navigation laden zu müssen, konnte der Kartenausschnitt bei den Maps einfach per Drag & Drop verschoben werden. Eine Infografik zeigt die wichtigsten Meilensteine.
Am gestrigen Update-Mittwoch wurden auch die Google Maps wieder aktualisiert und mit einer neuen Funktion ausgestattet. Ab sofort kann eine mit der App ermittelte Route über den standardmäßigen Sharing-Dialog von Android geteilt werden. Diese wird dann in Textform mit einer beliebigen App geteilt und kann dann dort weiter verwendet werden. Außerdem finden sich auch noch weitere Hinweise über eine zukünftige Check-In-Möglichkeit im Quelltext.
Vor gut 4 Wochen wurden die personalisierten Maps in das Google Drive integriert, so dass diese direkt aus der Dateiverwaltung heraus erstellt werden können. Eine über diesen neuen Link erstellte Karte findet sich dann auch als Datei bzw. Verknüpfung im Drive und kann darüber aufgerufen, in Ordnern abgelegt und auch mit anderen Nutzern geteilt werden. Seit Heute finden sich nun auch die in der Vergangenheit erstellten Karten direkt als Datei im Drive - und bekommen dadurch ebenfalls die gleiche Funktionalität.
Auf der diesjährigen Google I/O gab es zu Ende der Hauptveranstaltung noch eine nette Überraschung von Google, die von den meisten Besuchern erst als Gag wahrgenommen worden ist: Das Google Cardboard. Doch dabei handelte es sich mitnichten um eine bloße Parodie auf das von Facebook übernommene Oculus Rift, sondern um eine tatsächlich funktionierende, sehr billige, VR-3D-Brille. Als verstecktes Easteregg sind jetzt auch die Google Maps mit der "Brille" kompatibel und unterstützen die doppelte Ansicht.
Viele Nutzer nutzen den Routenplaner der Google Maps mittlerweile auch als Navigationsgerät im Auto und sind daher natürlich auf korrekte Angaben, schnelle und vor allem auch präzise Ansagen angewiesen - und all dies leisten die Maps mittlerweile auch sehr gut. Jetzt hat Google noch eine weitere Verbesserung vorgenommen, die dem Nutzer auch anzeigt, in welcher Spur er am besten fahren sollte um bei der nächsten Abbiegung gleich korrekt und am besten Platz zu stehen.
Schon seit vielen Jahren lassen sich mit den My Maps personalisierte Karten in den Google Maps anlegen und verwalten. Im Laufe der Jahre hat diese Funktion immer wieder einmal ihre Bezeichnung sowie das Design und die Integration in die Maps geändert, und jetzt ist es ein weiteres mal soweit: Ab sofort können die Maps nicht mehr nur über die Maps-App verwaltet werden, sondern auch über das Google Drive. Einmal erstellte Karten stehen anschließend als normales Dokument mit allen Optionen zur Verfügung.
Seit vielen Jahren gab es in den Google Maps einen eigenen Layer für das Wetter, der die Temperaturen und die Vorhersagen direkt auf der Karte darstellen konnte. Dieser wurde nun eingestellt und durch eine einfachere Ansicht für den gerade ausgewählten Ort ersetzt. Dafür ist es nun schon seit einiger Zeit möglich, Informationen aus dem Knowledge Graph direkt über die Maps zu suchen und diese auf der großen Karte anzuzeigen. Insgesamt sind die Maps damit deutlich praktischer geworden.
Nach und nach passt Google alle eigenen Apps an das neue Material Design an und verpasst ihnen teilweise eine völlig neue Oberfläche - und in den nächsten Tagen sind die Google Maps dran. Während Google in der vorherigen Version noch auf wenige Farben und ein sehr dezentes Design gesetzt hat, bringt man nun eine völlige Kontrast-App. Die Oberfläche ist plötzlich sehr farbenfroh und ist großflächigen Hintergründen gefüllt. Mit dem neuen Design kommen auch wieder einige neue Funktionen.
An der New Tab-Seite des Chrome-Browsers hat Google in den letzten Jahren mehrere große Veränderungen vorgenommen und mehrmals das Konzept dieser Seite komplett umgeworfen. Aktuell fungiert diese als riesiges Eingabefeld für die Omnibox und zeigt eine Liste der meistbesuchten Webseiten an, wird aber dennoch von vielen Nutzern kaum genutzt. Jetzt hat das Maps-Team eine Chrome-Erweiterung veröffentlicht, die auf dieser Seite einen riesigen zufälligen Kartenausschnitt anzeigt.
Vor über einem Jahr hat Google die Maps Views eingeführt um neues Bildmaterial für die Google Maps zu generieren und das vorhandene besser aufbereiten zu können. Jetzt soll diese Plattform weiter gestärkt werden und wird dafür auf der einen Seite mit Panoramio verschmolzen und soll auf der anderen Seite auch auf den gigantischen Berg von Fotos der Google+ Photos zugreifen und diese integrieren.
Vor zwei Tagen haben die einstigen Smartphone-Rivalen Samsung und Nokia eine strategische Partnerschaft verkündet, die Nokias hochgelobte Karten-Software Here Maps exklusiv auf Smartphones und Smartwatches von Samsung bringen soll. Vorerst dürfte sich die Partnerschaft vor allem auf Tizen und die Gear-Smartwatches konzentrieren, doch für die Zukunft ist das eine klare Kampfansage an die Google Maps.
Die Google Maps sind schon seit längerer Zeit ein fester Bestandteil der mobilen Websuche und werden bei allen Anfragen mit geographischem Schwerpunkt eingeblendet. Bisher beschränkte sich Google dabei auf grundlegende Informationen und (meistens) einen Kartenausschnitt der dann mit einem Klick die Maps-App geöffnet hat und weitere Informationen und Interaktionen anbot. Jetzt scheint man schrittweise noch mehr Interaktionen direkt in die Websuche bringen zu wollen und lässt den Nutzer derzeit gleich in der Websuche das Transportmittel ändern.
Schon seit gut sieben Jahren ermöglicht uns Google einen Blick auf den Mond und den Mars und hat die Satellitenfotos mit Hilfe der Google Maps-Engine und später auch innerhalb von Google Earth zugänglich gemacht. Jetzt stehen die beiden Nachbarn unseres Planeten auch innerhalb der neuen Maps-Oberfläche in einer 3D-Ansicht zur Verfügung die uns einmal durch den Weltraum fliegen lässt.
Erst vor wenigen Tagen hat Google die mobile Maps-App mit einer deutlich verbesserten Fahrrad-Navigation veröffentlicht, und jetzt steht schon das nächste nützliche Update vor der Tür: Die vom Desktop bekannte Explore-Funktion ist nun prominenter und jederzeit sichtbar platziert und passt sich individuell an den Nutzer und die äußeren Bedingungen an.