Schon seit gut sieben Jahren ermöglicht uns Google einen Blick auf den Mond und den Mars und hat die Satellitenfotos mit Hilfe der Google Maps-Engine und später auch innerhalb von Google Earth zugänglich gemacht. Jetzt stehen die beiden Nachbarn unseres Planeten auch innerhalb der neuen Maps-Oberfläche in einer 3D-Ansicht zur Verfügung die uns einmal durch den Weltraum fliegen lässt.
Sky Nachdem Google mit Earth und Streetview die ganze Erde digitalisiert hat, soll es jetzt im Weltraum weiter gehen: Mit Google Moon, Google Mars und Google Sky kratzt man bereits an der Weltraum-Grenze, doch in Zukunft dürfte das ganze noch sehr viel weiter gehen: Google hat dem MIT einen nicht näher genannten Geldbetrag zur Erforschung von Exoplaneten gespendet.Mit Googles Geld, das immerhin dafür ausreicht eine Presseerklärung herauszugeben, sollen Digitalkameras für Sateliten entwickelt werden die in der Lage sind Exoplaneten zu entdecken und entsprechend hochaufgelöst zu fotografieren. Zwar ist keine Rede davon dass Google die Daten vom MIT bekommt, aber dass es hier einen kleinen Datentransfer geben dürfte kann sich wohl jeder denken ;-)Google äußert sich lediglich in der Hinsicht, dass man sehr großes Interesse daran hat Möglichkeiten zu entwickeln mit den riesigen Datenmengen zu arbeiten, sie zu analysieren und natürlich für den User aufzubereiten. Ob diese Investition jetzt zum langfristigen Masterplan von Google Sky gehört oder nur eine Trotzreaktion auf Microsofts angekündigtes WorldWideTelescope ist ist leider nicht bekannt - ich tippe auf #2 ;-)» Artikel bei MIT[heise, thx to: Driver]
Sky Im August 2007 hat Google überraschend Google Earth durch Google Earth Sky erweitert und den Usern so auch einen kleinen Blick ins All gewährt. Seit einigen Stunden gibt es dieses Bildmaterial auch direkt im Browser und via Maps-Engine zu bestaunen. Die neue Anwendung nennt sich Google Sky und besitzt mal wieder eine kleine Besonderheit.Google Sky
Google Sky orientiert sich vom Design her sehr stark an den Google Maps, bietet aber einige weitere Zusatzinformationen mit denen die traditionelle Maps-Version nicht aufwarten kann. Suchergebnisse werden beispielsweise nicht mehr neben der Karte sondern direkt unter der Eingabebox angezeigt. Außerdem ist die Liste der Suchergebnisse auch rechts in der Karte zu sehen und kann von dort deaktiviert werden. Das ganze ist also für Fullscreen optimiert, wäre bei den echten Maps natürlich keine gute Idee da es dort ein wenig mehr Content gibt als bei Sky ;-)Leider hat Google die Chance verpasst Moon und Mars gleich in die Karte zu integrieren und mit einer höheren Zoomstufe einfach anzuzeigen. Stattdessen werden die beiden Planeten-Beobachtungsdienste nur direkt von der Oberfläche aus verlinkt - die Links rücken an die Stelle der Google Linkbar.Die einzelnen zuschaltbaren Layer (Infrared, Microwave, Historical) können direkt von der Karte aus in ihrer Intensität angepasst werden und so einzelne Informationen beliebig miteinander kombiniert werden. Jeder Layer hat schon eine gewisse Grund-Durchsichtigkeit, so dass auch alle Layer gleichzeitig aktiviert sein können und man dennoch durch das All fliegen kann.Eine kleine Besonderheit: Es ist eine der wenigen Google-Seiten die komplett in schwarz gehalten sind. Aus Energiespargründen wird man sich sicherlich nicht dafür entschieden haben, eher wegen der passenden Weltraumstimmung - aber dennoch denke ich dass ein weißes Google Sky sich insgesamt besser bei Google integrieren würde.Und hier noch das Ankündigungsvideo: » Google Sky » Ankündigung im Google-Blog » Liste der Google-Dienste