Auf dem Smartphone ist Googles persönlicher Assistent Now schon seit längerer Zeit Standard bzw. wird mit der Such-App ausgeliefert, und schon bald dürfte es wohl auch auf dem Desktop soweit sein: Ab sofort rollt Google die Now-Unterstützung in der Beta-Version des Chrome-Browsers aus, womit es dann nur noch wenige Wochen bis zum vollständigen Rollout für alle Nutzer dauern wird.
Anfang Dezember letzten Jahres hat Google die neue Chrome Kamera-App vorgestellt, mit der die Nutzer ganz einfach Fotos mit der Laptop-Kamera schießen und diese einfach bearbeiten können. Innerhalb von Chrome OS ist diese App bereits vorinstalliert, für alle anderen Nutzer steht diese nun auch in einer erneut überarbeiteten Version im Web Store zur Verfügung.
Seit dem Release der Stable-Version von Chrome 31 gibt es einen kleinen Bug in der Extension-Verwaltung des Chrome-Browsers, der ordentlich Speicherplatz auf der Festplatte des Nutzers frisst: Wird eine Extension aktualisiert, speichert der Browser auch weiterhin alle alten Versionen der Erweiterung und bringt damit jede Menge Datenmüll auf den PC oder Laptop. Auch im 32er-Release wurde dieser Bug nicht behoben.
Gestern hat Google die stabile Version 32 des Chrome-Browsers freigegeben und bringt mit diesem einige interessante Neuerungen mit sich, die teilweise schon vor einem Jahr getestet worden sind. So informiert der Browser den Nutzer nun darüber welcher Tab Musik abspielt, hat das Safe Browsing weiter verbessert und gibt auch Microsoft einen weiteren Grund zur Sorge.
Vor 5 Jahren hat Google den Browser Chrome veröffentlicht und damit den damaligen Browser-Schwergewichten den Kampf angesagt - und das wortwörtlich. Chrome hatte ein grundlegend anderes Konzept als Firefox, Opera und Internet Explorer und hat den Content wieder in den Mittelpunkt gestellt. Durch einige Extensions lief der Browser nun Gefahr eben diesen Vorteil zu verlieren - so dass Google nun die Notbremse zieht und strengere Richtlinien für den Chrome Web Store eingeführt hat.
Jeder aktuelle Browser speichert, wenn der Nutzer dies ausdrücklich erlaubt, die diversen eingegebenen Passwörter von Webseiten um diese bei Bedarf wieder automatisch in das Formular einzutragen. Diese Liste mit Passwörtern ist in den meisten Browsern auch zugänglich und kann angezeigt werden, was vor einigen Monaten zu Sicherheitsbedenken geführt hat. Für Chrome ist nun Abhilfe unterwegs.