Es gibt viele lästige Dinge im Internet, gegen die es nicht in allen Fällen wirksame Mittel gibt. Eines davon sind die sogenannten Pop-Unders, die das genaue Gegenteil eines Popups darstellen, aber nicht weniger nervig sind. Laut internen Quellen soll es diesen schon bald im Chrome-Browser an den Kragen gehen, der in Zukunft eine entsprechende Funktion zur Blockade bekommen soll.
Nach einem sehr umfangreichen Redesign-Prozess im Chrome-Browser und auch im Betriebssystem Chrome OS beschäftigen sich die Designer nun auch mit den Bereichen des Browsers, die vom durchschnittlichen Nutzer nicht oder nur sehr selten genutzt werden. Im Zuge dessen wurde schon vor einigen Tagen bekannt, dass auch die Chrome-Flags ein neues Design bekommen werden, und jetzt ist es soweit: In der Canary-Version kann es bereits bestaunt und genutzt werden.
Googles Chrome-Browser erfreut sich sehr großer Beliebtheit und verfügt über eine ganze Reihe von praktischen Tools und Funktionen, die den Browser in der Nutzung noch weiter verbessern. Nicht wenige Funktionen befinden sich allerdings in andauernder Testphase und werden (noch) nicht für alle Nutzer freigeschaltet. Viele davon lassen sich über die Flags aktivieren, und zwei weitere möchten wir euch heute wieder vorstellen.
Wer sehr viel mit dem Smartphone surft und ständig Links zu Webseiten über die diversen Apps und Messenger teilt, der wird wohl in jedem Fall den Weg über das dafür vorgesehen Teilen-Menü gehen. Auf dem Desktop ist ein solches Menü derzeit eher noch die Ausnahme - aber das muss nicht mehr lange so bleiben. Auf dem Mac testet das Chrome-Team nun ein solches Menü, mit dem auch auf dem Desktop die aktuelle Webseite direkt geteilt werden kann.
Viele Webdienste bieten mittlerweile die Autorisierung in zwei Schritten an, bei denen das Passwort nur ein Teil des Logins und nicht mehr der vollständige Schlüssel ist. Dennoch ist es natürlich sehr wichtig, starke Passwörter zu erstellen und diese nicht bei mehreren Plattformen zu verwende. Dazu gibt es jede Menge Tools zum Erstellen von Passwörtern, aber was kaum einer weiß: Auch Googles Chrome-Browser kann Passwörter erstellen.
Im Laufe der letzten Jahre haben Googles Designer fleißig an der Umstellung des Chrome-Browsers auf das Material Design gearbeitet und haben diesen Prozess mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Jetzt steht das Redesign einer sehr wichtigen Seite bevor, die dem Großteil der Nutzer aber gar nicht bekannt sein dürfte: Die Chrome-Flags. Diese werden schon bald ein völlig veränderte Oberfläche und dringend benötigte Features bekommen.
Vor etwa vier Wochen hat Google mit dem Rollout von Chrome 61 begonnen, der wohl längst bei allen Nutzern angekommen sein sollte. Mit all den anderen bekannten Verbesserungen gab es aber auch eine kleine Änderung, die nicht groß kommuniziert wurde, aber vielleicht dennoch einigen Nutzern aufgefallen ist. Die Farbdarstellung des Browsers ist seit dem Update verändert.
Mit einem Blick auf die aktuellen Marktanteile der Browser dürfte Google eigentlich sehr zufrieden sein: Der eigene Browser Chrome kommt auf etwa 60 Prozent Anteil und hat die Konkurrenz meilenweit hinter sich gelassen. Damit das auch so bleibt, hat man nun in den USA eine neue Kampagne gestartet, mit denen die Nutzer auch in Zukunft im Browser gehalten werden sollen - nämlich durch das Einstellen als Standard-Browser unter Windows.
Zu Googles Grundsätzen gehört es, dass Oberflächen simpel gestaltet und sehr übersichtlich sein sollten - und daran hält man sich auch mit praktisch allen Consumer-Produkten. Doch im Chrome-Browser hat sich über die Jahre so einiges angesammelt, das im Laufe der Zeit immer unübersichtlicher geworden: Das Menü zu den Webseiten-Einstellungen. Dieses könnte nun schon bald übersichtlicher gestaltet werden und ist in der neuen Version bereits zu sehen.
Derzeit steht der Chrome-Browser bei der Version 61, aber natürlich plant das Chrome-Team weit voraus und steht bei diesen internen Planungen schon mindestens bei der Version 70. Jetzt hat man erst einmal die Planungen für die Versionen 63 und 64 bekannt gegeben, bei der es Änderungen für das Autoplay-Verhalten von Videos und auch den globalen Audio-Einstellungen geben wird.
Das Chrome-Team räumt im Browser weiter auf und setzt schon bald die nächste Technologie auf die schwarze Liste und somit auch auf die Abschussliste: Das File Transfer Protocol, auch besser bekannt unter der Abkürzung FTP, wird noch in diesem Jahr als unsicher eingestuft werden. Wird eine solche Verbindung aufgerufen, soll der Nutzer vor dieser gewarnt werden. Viele wird das aber nicht betreffen.
Das Teilen von Inhalten in Form von Medien oder Links ist heutzutage eine der wichtigsten Aktionen vieler Nutzer, und das nicht nur auf dem Smartphone. Eine neue Chrome-Extension ermöglicht nun die Anpassung oder dauerhafte Speicherung einer Webseite, die dann unter einer alternativen Adresse zur Verfügung steht und geteilt werden kann. Im Hintergrund kommt dafür ein sehr praktisches und mächtiges Werkzeug zum Einsatz.
Schon vor einigen Monate hatte Google angekündigt, dass man den Sicherheitszertifikaten von Symantec in Zukunft das Vertrauen entziehen wird und diese damit Schritt für Schritt aus dem Chrome-Browser entfernen wird. Da dies schon seit längerer Zeit zu großen Diskussionen geführt hat, hat man nun einen genauen Zeitplan für diesen Vertrauensentzug veröffentlicht.
Aktuell stehen wir bei der stabilen Chrome-Version 61, die erst in der vergangenen Woche ausgerollt wurde und mittlerweile bei allen Nutzern angekommen sein sollte. Jetzt gibt es eine Mitarbeitern aus dem Sicherheits-Team des Browsers einen Ausblick auf die Version 63, mit der der Browser eine neue Warnmeldung bekommen wird, wenn ein Man-in-the-Middle Angriff erkannt wurde.
Mit dem Chrome-Browser und auch mit dem Betriebssystem Chrome OS verfolgt Google das Ziel, nach und nach alle Apps des täglichen Bedarfs in den Browser zu verschieben und diesen zur einzig notwendigen App zu machen - und das bisher mit großem Erfolg. Ein neues Experiment zeigt nun, dass aber nicht nur der Inhalt des Browsers sondern praktisch auch der Browser selbst aus einem XML-Code besteht und sowohl angezeigt als auch bearbeitet werden kann.