Google hat große Pläne mit dem Infotainment-Betriebssystem Android Automotive, das langfristig wohl die gesamte Android Auto-Plattform ersetzen soll. Das ist aber nur möglich, wenn die Fahrzeughersteller mitspielen und das Betriebssystem entsprechend umfangreich unterstützen. Für Google scheint das vor allem in Deutschland problematisch zu sein, denn mittlerweile haben drei sehr große Hersteller abgesagt.
Google schickt mit dem noch recht jungen Betriebssystem Android Automotive einen starken Nachfolger von Android Auto ins Rennen, der sehr viel mehr Möglichkeiten bietet. Das sehen die Fahrzeughersteller allerdings nicht ganz so gern und nun hat sich auch Mercedes-Benz dazu entschlossen, auf das offene Android Automotive ohne Google-Dienste zu setzen. Es ist bereits die dritte deutsche Automarke.
Google will das neue Betriebssystem Android Automotive als Nachfolger von Android Auto etablieren und in den nächsten Jahren in sehr viele Fahrzeuge bringen. In den USA sowie weltweit gilt Ford als einer der wichtigsten Partner, doch nun scheint die Entwicklung der gemeinsamen Plattform ein wenig ins Stocken geraten zu sein. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern sind für einige Neukäufer richtig schlechte Nachrichten.
Google verfolgt mit dem Infotainment-Betriebssystem Android Automotive das Ziel, eine einheitliche Plattform zu schaffen, die in vielen Fahrzeugen zur Verfügung steht und die Nachfolge von Android Auto antreten soll. Dabei wird in den nächsten Jahren wohl ein Thema zur Sprache kommen, zudem sich Google offiziell noch nicht geäußert hat, aber sehr entscheidend ist: Wie lange gibt es Updates?
Das Infotainment-Betriebssystem Android Automotive wurde von Google als potenzieller Nachfolger für Android Auto ins Rennen geschickt und ist schon seit längerer Zeit bei einigen Fahrzeugmarken zu finden - darunter Polestar. Jetzt dürfen sich Polestar-Fahrer freuen, denn sie erhalten das Update auf Android Automotive 11, das einige Neuerungen im Gepäck hat.
Google verfolgt das Ziel, die Infotainment-Plattform Android Auto langfristig durch das Betriebssystem Android Automotive abzulösen, das sehr viel mehr Möglichkeiten bieten kann. Dazu ist man allerdings auf den guten Willen der Fahrzeughersteller angewiesen - zumindest in der derzeitigen Umsetzung. Doch es gäbe auch Lösungen, um die Verbreitung zu beschleunigen und das Betriebssystem in eingeschränkter Form in die Fahrzeuge der Nutzer zu bekommen.
Google hat das Infotainment-Betriebssystem Android Automotive vor bald zwei Jahren offiziell gestartet und wird sie in Kooperation mit einigen großen Marken in viele Millionen Fahrzeuge bringen. Um es auszuprobieren, hat ein Bastler einen Weg gefunden, Android Automotive auf einem Tablet zu installieren, das dann sowohl im Fahrzeug als auch außerhalb genutzt werden kann. Ein interessantes Projekt auf Basis von LineageOS, dessen Konzept auch für Google interessant sein könnte.
Googles Infotainment-Plattform Android Auto ist bei vielen Autofahrern längst etabliert, um grundlegende Smartphone-Anwendungen auch während der Fahrt im Auto zu verwenden. Der nächste Schritt lautet Android Automotive und bringt ein vollwertiges Infotainment-Betriebssystem in die Fahrzeuge. Mit einer simplen Hardware-Lösung könnte Google auch dessen Verbreitung ordentlich beschleunigen.
Die Infotainment-Plattform Android Auto dürfte sich für Google in den kommenden Jahren zu einem Kernprodukt entwickeln, was vor allem durch die Ableger angetrieben wird. Dementsprechend wird auch das Tempo der Weiterentwicklung angezogen, was sich in diesen Tagen mit mehreren vor der Tür stehenden Features zeigt. Es scheinen große Schritte zu sein, die der Plattform eine zusätzliche Perspektive eröffnen.