Das Infotainment-Betriebssystem Android Automotive wurde von Google als potenzieller Nachfolger für Android Auto ins Rennen geschickt und ist schon seit längerer Zeit bei einigen Fahrzeugmarken zu finden - darunter Polestar. Jetzt dürfen sich Polestar-Fahrer freuen, denn sie erhalten das Update auf Android Automotive 11, das einige Neuerungen im Gepäck hat.
Google verfolgt das Ziel, die Infotainment-Plattform Android Auto langfristig durch das Betriebssystem Android Automotive abzulösen, das sehr viel mehr Möglichkeiten bieten kann. Dazu ist man allerdings auf den guten Willen der Fahrzeughersteller angewiesen - zumindest in der derzeitigen Umsetzung. Doch es gäbe auch Lösungen, um die Verbreitung zu beschleunigen und das Betriebssystem in eingeschränkter Form in die Fahrzeuge der Nutzer zu bekommen.
Google hat das Infotainment-Betriebssystem Android Automotive vor bald zwei Jahren offiziell gestartet und wird sie in Kooperation mit einigen großen Marken in viele Millionen Fahrzeuge bringen. Um es auszuprobieren, hat ein Bastler einen Weg gefunden, Android Automotive auf einem Tablet zu installieren, das dann sowohl im Fahrzeug als auch außerhalb genutzt werden kann. Ein interessantes Projekt auf Basis von LineageOS, dessen Konzept auch für Google interessant sein könnte.
Googles Infotainment-Plattform Android Auto ist bei vielen Autofahrern längst etabliert, um grundlegende Smartphone-Anwendungen auch während der Fahrt im Auto zu verwenden. Der nächste Schritt lautet Android Automotive und bringt ein vollwertiges Infotainment-Betriebssystem in die Fahrzeuge. Mit einer simplen Hardware-Lösung könnte Google auch dessen Verbreitung ordentlich beschleunigen.
Die Infotainment-Plattform Android Auto dürfte sich für Google in den kommenden Jahren zu einem Kernprodukt entwickeln, was vor allem durch die Ableger angetrieben wird. Dementsprechend wird auch das Tempo der Weiterentwicklung angezogen, was sich in diesen Tagen mit mehreren vor der Tür stehenden Features zeigt. Es scheinen große Schritte zu sein, die der Plattform eine zusätzliche Perspektive eröffnen.
Google arbeitet an der Vereinheitlichung von Android Auto und Android Automotive, was sich nicht nur an den umgebauten Oberflächen zeigt, sondern auch App-Entwickler betrifft: Die Entwicklungsumgebung der Car App Library wurde nun in der neuen Version 1.2 als Beta veröffentlicht und bringt neben automatischen Anpassungen auch gelockerte Vorgaben mit.
Google hat sich einen kleinen Kosmos an Apps rund um Android Auto geschaffen, der derzeit streng genommen aus vier verschiedenen Anwendungen besteht, die jeweils völlig anders genutzt werden. Die Aufräumarbeiten sind im vollen Gange und schon bald werden die Oberflächen aller drei Plattformen soweit zusammengeführt, dass der Wechsel für die Nutzer möglichst einfach ist. Genau das muss auch das Ziel sein.
Google hofft wohl auf einen baldigen Durchbruch des Infotainment-Betriebssystems Android Auto, das im Laufe dieses Jahres in vielen neuen Fahrzeugen zur Verfügung stehen soll. Ein völliges Redesign der Oberfläche kurz vor dem breiten Rollout kann nicht schaden und so zeigt sich nun eindrucksvoll, welches Potenzial in diesem Betriebssystem steckt. In der Gegenüberstellung wirken die aktuelle und die neue Oberfläche sprichwörtlich wie Tag und Nacht.
Googles Infotainment-Betriebssystem Android Automotive soll sich in den nächsten Jahren in vielen Millionen Fahrzeugen verbreiten und langfristig sowohl Android Auto als auch die selbstentwickelten Oberflächen der Fahrzeughersteller ablösen. Jetzt wurde der nächste große Schritt verkündet, der zahlreiche neue Apps und Anwendungsmöglichkeiten auf die Plattform bringt: Neben einer Fahrzeug-Fernbedienung gibt es dann auch YouTube-Videos.