Googles Infotainment-Plattform Android Auto ist sehr weit verbreitet und wird von fast allen relevanten Fahrzeugherstellern unterstützt, um den Kunden die Nutzung der Smartphone-Dienste im Auto zu ermöglichen. Doch beim Nachfolgeprodukt Android Automotive ist die Begeisterung der Hersteller nicht ganz so groß. Nun hat einer der neuesten Android Auto-Partner, BMW, Google eine Absage erteilt.
Google Infotainment-Plattform Android Auto macht wieder einen großen Schritt - dank BMW. Der deutsche Autobauer wird heute mit dem Rollout von Operating System 7 beginnen, das unter anderem Googles Infotainment-Plattform im Gepäck haben wird. Als einer der ersten Hersteller bietet BMW nun die komplett kabellose Nutzung von Android Auto an - das kann allerdings praktisch und problematisch zugleich sein.
Googles Infotainment-Plattform Android Auto ist in immer mehr Fahrzeugen zu finden und wird nun endlich auch von BMW unterstützt - und das gleich von Beginn an kabellos. Der deutsche Autobauer hat erst kürzlich die Verfügbarkeit von Android Auto bei vielen Neufahrzeugen angekündigt und nun dürfen sich auch die ersten Besitzer bereits rollender Autos freuen. Allerdings hat der BMW-Rollout auch einen kleinen Haken.
Googles Infotainment-Plattform Android Auto kann in Millionen Fahrzeugen sehr vieler großer Hersteller verwendet werden - und jetzt kommt ein weiteres Schwergewicht dazu. BMW setzt eine frühere Ankündigung nun in die Tat um und wird alle neu produzierten Fahrzeuge unter den entsprechenden Voraussetzungen mit Android Auto versorgen. Das wird von Beginn an optional kabellos funktionieren und auch in bereits verkauften Fahrzeugen einziehen.
Android Auto hat in den letzten Monaten viele neue Partner gefunden, zu denen auch der deutsche Autobauer BMW gehört, der sich Googles Plattform bisher vollständig verschlossen hatte. Das wird sich nun schon bald ändern, denn ab Juli 2020 wird Android Auto in allen BMW-Neuwagen unterstützt. Aber auch die Fahrer bereits auf den Straßen befindlicher Fahrzeuge dürfen sich freuen, denn Android Auto soll auch für viele weitere Fahrzeuge per kostenlosem OTA-Update ausgeliefert werden.
Android Auto gehört für viele Menschen längst zum Standard auf dem Infotainment-Display im Auto und ist eine sehr komfortable Möglichkeit zur Nutzung vieler Smartphone-Funktionen im Auto. Bisher lässt sich die Oberfläche nur auf dem Hauptdisplay in der Mittelkonsole des Fahrzeugs verwenden, aber wie die Ankündigung von BMW verraten hat, wird Android Auto schon sehr bald auch im Head-up-Display Informationen darstellen können.
Na das ging aber schnell. Erst vor wenigen Tagen hat der deutsche Autohersteller BMW darüber gesprochen, warum man kein Android Auto anbietet und am heutigen Mittwoch kommt dann die große Ankündigung: Ab Mitte 2020 wird BMW Googles Infotainment-Oberfläche Android Auto unterstützen und dabei gleich auf die modernste Version und einige Zusatzfunktionen setzen. Diese Möglichkeit soll auch für bereits verkaufte Fahrzeuge angeboten werden.
Der deutsche Autohersteller BMW hatte sich als eines der letzten großen Unternehmen in der Fahrzeugindustrie gegen Googles Infotainment-Plattform Android Auto gewehrt - aber jetzt gibt man den Boykott endlich auf. BMW hat nun angekündigt, ab Sommer 2020 Android Auto sehr umfangreich unterstützen zu wollen - und das gleich mit den modernsten Funktionen: Kabellose Anbindung, Informationen im HUD und sogar auf der Frontscheibe. Freuen dürfen sich auch aktuelle BMW-Besitzer.
Das Smartphone spielt auch im Auto eine immer größere Rolle und lässt sich bei nahezu allen Infotainment-Systemen anbinden - allerdings ohne zusätzliche Software nue sehr eingeschränkt. Google hat dafür Android Auto geschaffen, mit dem sich die Anbindung stark verbessern und der Funktionsumfang vergrößern lässt. Allerdings gibt es nach wie vor einige Fahrzeughersteller - vor allem im Premium-Segment -, die sich dagegen sträuben. Dazu gehört nach wie vor auch BMW, was wohl auf absehbare Zeit so bleiben wird.
Vor etwas mehr als sechs Wochen hat Google völlig überraschend angekündigt, dass die Alphabet-Holding gegründet und Google nur ein Teil dieses großen Unternehmens sein wird. Vor allem der Name der Holding sorgte für Diskussionen, obwohl dieser perfekt passend auf die Ziele und die Struktur zugeschnitten sind. Doch offenbar haben Googles Anwälte die Verfügbarkeit des Namens nicht geprüft, denn Alphabet ist auch ein Tochterunternehmen von BMW, das eine Klageprüfung angekündigt hat. Jetzt hat man sich aber dazu entschieden, erst einmal nicht gegen den Namen vorzugehen.