Weihnachten steht vor der Tür, und überall werden nun wieder fleißig Geschenke gekauft und verteilt - und auch viele große Firmen beteiligen sich an dieser Tradition und beschenken ihre Mitarbeiter mit kleinen Präsenten. In den vergangenen Jahren haben auch Googles Mitarbeiter keinen Grund zur Beschwerde gehabt und wurden reichlich beschenkt. Doch damit ist nun Schluss, und zumindest in diesem Jahr gehen die 70.000 Mitarbeiter leer aus.
Schon seit vielen Jahren besitzt bzw. besaß Google ein eigenes Venture Capital-Unternehmen mit der Bezeichnung Google Capital, mit dem man frühzeitig bei interessanten Unternehmen einsteigen und sich Anteile sichern möchte. Das Unternehmen steht nur wenig im Fokus der Öffentlichkeit und ist daher nicht ganz so bekannt. Dennoch bekommt es nun eine neue Bezeichnung und hat ein neues interessantes Investment getätigt.
Erst in der vergangenen Woche hat Alphabet die aktuellen Quartalszahlen verkündet und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder einen Rekord einfahren. In einem neuen Dokument an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat man diese Zahlen nun noch einmal etwas genauer aufgeschlüsselt und gibt auch an, wie groß der Bestand an eigener Hardware aktuell ist.
Wieder einmal ist ein Quartal zu Ende gegangen und auch im dritten Quartal 2016 konnte die Google-Mutter Alphabet glänzende Zahlen vorlegen und sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn kräftig wachsen. Von Juli bis September hat das Unternehmen einen Umsatz von 22,45 Milliarden Dollar erwirtschaften und daraus einen Gewinn von 5,77 Milliarden Dollar
Nach den anfänglichen Euphorie in der ersten Zeit ist die Entwicklung von Google Fiber mittlerweile ins Stocken geraten und scheint nun sehr gefährlich zu schlingern: Der CEO der bisher eigenständigen Abteilung ist nach fünf Jahren an der Spitze nun zurück getreten und das Projekt ist damit erst einmal führungslos. Gleichzeitig hat Alphabet angekündigt, dass das Projekt vorerst nicht erweitert wird und keine neuen Städte mehr entwickelt werden.
Google hatte nicht weniger als ein historisches Event angekündigt, über das man in vielen Jahren noch sprechen wird - doch zumindest direkt war die Enttäuschung groß, denn mehr als eine "normale Produktpräsentation" hat es nicht gegeben. Doch die Anleger haben offensichtlich dennoch das Vertrauen in die große Zukunft, denn seit dem Event kennt die Alphabet-Aktie nur eine Richtung: Nach Oben. Nach den gestrigen sehr guten Pixel-Reviews hat die Aktie nun sogar ein neues Rekordhoch erreicht.
Endlich ist der große Tag gekommen: Heute wird Google auf dem großen Event eine ganze Reihe von Produkten vorstellen, die in Zukunft eine sehr wichtige Rolle für das Unternehmen spielen werden. Tatsächlich könnte das heutige Event das wichtigste in der Geschichte des Unternehmen sein, denn heute werden viele Weichen für die Zukunft gestellt - und die Erwartungshaltung ist gigantisch. Auch Analysten zeigen sich schon jetzt begeistert und haben das Ziel für die Alphabet-Aktie gewaltig angehoben.
Wohl jeder der im Internet unterwegs ist, hat schon einmal von Twitter gehört, aber worum es sich bei der Plattform genau handelt wissen schon deutlich weniger und haben den Sinn des Kurznachrichtendienstes nie wirklich verstanden. Auch Twitter selbst ist seit längerem auf der Suche nach einer Identität und hat viele Änderungen an der eigenen Plattform vorgenommen. Doch nun möchte man sich möglicherweise selbst zum Verkauf stellen - und Google soll als heißer Interessent schon wieder einmal angeklopft haben.
Von Google abgesehen setzt das Mutter-Unternehmen Alphabet vor allem auf das Thema Gesundheit und forscht mit diversen Unternehmen und Projekten in viele Richtungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei schon lange Zeit auch bei der Messung des Blutzuckers und der Entwicklung von Maßnahmen gegen Diabetes. Jetzt hat Alphabet angekündigt, dass die Tochterfirma Verily Life Sciencess ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Pharmariesen Sanofi gründen wird.
Anfang des Jahres kam die Alphabet-Tochter Nest nicht mehr aus den negativen Schlagzeilen und stand mit dem Rücken zur Wand. Trotz einiger Maßnahmen scheinen sich die Perspektiven für das Unternehmen aber nicht wirklich verbessert zu haben, denn jetzt scheint eine Filetierung anzustehen: Laut einem Bericht des US-Magazins Fortune werden viele Entwickler und Ingenieure des Unternehmens zu Google versetz und sollen dort endlich die Plattform aufbauen, an der Nest in den letzten Jahren gescheitert ist.
Mit Google Fiber ist Google schon vor über fünf Jahren in den Markt der Internetprovider eingestiegen und hat seitdem in einigen US-Städten ein riesiges Netz aus eigenen Glasfaser-Leitungen aufgebaut. Das Projekt befindet sich praktisch von Anfang an in einer Selbstfindungsphase und steht nur wenigen Menschen in den ausgewählten Städten zur Verfügung. Über die Jahre hatte man sich mit dem Ausbau der Netze beschäftigt und viel Geld in das Projekt gesteckt, doch jetzt scheint Alphabet die Notbremse zu ziehen.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2016 vorgelegt, und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder kräftig zulegen: Im 2. Quartal dieses Jahres hat das Unternehmen ganze 21,5 Milliarden Dollar umgesetzt und konnte daraus einen Gewinn von 4,88 Milliarden Dollar generieren. Wenig überraschend stammen mehr als 99% des Umsatzes von Google.
Nach dem Weggang von Tony Fadell schien die Zukunft von Nest unklarer sein als jemals zuvor, doch der neue CEO hat jetzt klar gestellt, dass er nicht zur Demontage oder zum Verkauf des Unternehmens eingesetzt worden ist. Stattdessen blickt er in eine große Zukunft für die Alphabet-Tochter und kündigt zugleich "große Produkte" für das kommende Jahr an. Vorerst wird es sich dabei aber wieder einmal nur um Kameras und Thermostate handeln.
Mit der ehemaligen Google-Tochter Sidewalk Labs hat sich der Mutterkonzern Alphabet das Ziel gesetzt, das Leben in Städten zu revolutionieren und von Grund auf neu zu planen. Mittlerweile ist das Unternehmen eine direkte Tochter von Alphabet und befindet sich mitten in der Umsetzung des ersten Projekts. In New York City wird unter der Bezeichnung LinkNYC das weltweit größte WLAN-Netzwerk aufgebaut, mit dem völlig neue Dimensionen der Datensammlung möglich werden.
Als Google Anfang 2014 den Hersteller der intelligenten Thermostate Nest übernommen hat, hatte man große Pläne mit der Tochter und wollte rund um das Unternehmen herum ein Ökosystem für die Heim-Automatisierung aufbauen. Doch daraus ist zumindest bis zum heutigen Tage nichts geworden und das Unternehmen machte nur durch negative Schlageilen rund um den CEO Tony Fadell von sich reden. Jetzt hat Fadell darauf reagiert und ist mit sofortiger Wirkung als Nest-CEO zurückgetreten.