Vor wenigen Stunden hat die Google-Mutter Alphabet ihre Quartalszahlen vorgelegt, und konnte dabei trotz eines beeindruckenden Wachstums die Investoren nicht in Feierlaune bringen: Der Umsatz lag im 1. Quartal 2016 bei 20,26 Milliarden Dollar, woraus ein Gesamtgewinn von 4,2 Milliarden generiert werden konnte. Der Löwenanteil des Umsatzes kommt dabei wenig überraschend von Google.
Gerade im vergangenen Jahr hat die Entwicklung von Alphabets Robotik-Tochter Boston Dynamic einen großen Sprung nach vorne gemacht und hatte erst vor wenigen Wochen den beeindruckenden Atlas 2.0 Roboter gezeigt, der dem Menschen sehr ähnlich geworden ist. Doch was kaum jemand weiß: Alphabet besitzt noch eine Reihe weiterer Tochterunternehmen im Bereich der Robotik, die bisher aber im stillen Kämmerlein gearbeitet haben. In Japan hat eines der Unternehmen nun ebenfalls einen laufenden Roboter präsentiert.
Im vergangenen Jahr hat Google die Sidewalk Labs gegründet, die sich mit der Erforschung und Entwicklung von Technologien für Großstädte und der Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner beschäftigen sollen. Mittlerweile befindet sich das Unternehmen ebenfalls unter dem Dach von Alphabet und scheint sich nun noch deutlich größere Ziele als bisher gesetzt zu haben: In einem Interview spricht der Chef des Unternehmens gar vom Bau einer ganzen Stadt.
Nach der anfänglichen Euphorie und den vielen großspurigen Ankündigungen ist es in letzter Zeit sehr ruhig um die Alphabet-Tochter Nest geworden, die sich eigentlich der Kategorie Heimautomatisierung widmen sollte. Schon vor einigen Tagen gab es beunruhigende Meldungen darüber dass das Unternehmen möglicherweise verkauft oder geschlossen werden soll - und jetzt kamen weitere Details ans Tageslicht. Das Betriebsklima soll mehr als miserabel sein und das Unternehmen so keine große Zukunft mehr haben.
Anfang 2014 hat Google das damals hierzulande völlig unbekannte StartUp Nest übernommen, das als einziges Produkt ein intelligentes Thermostat im Angebot hatte. Die Übernahme war dem Unternehmen ganze 3,2 Milliarden Dollar wert und man hatte von Anfang an sehr große Ambitionen mit der neuen Hardware-Tochter. Doch jetzt soll diese Ehe heftige Risse bekommen haben und laut einem Bericht könnte Alphabet schon Ende des Jahres den Geldhahn zudrehen.
Erst vor wenigen Wochen konnte Boston Dynamics mit einem Video des Atlas 2.0 begeistern, das einen schon sehr menschenähnlichen Roboter beim Spazieren und auch beim Hinfallen und Aufstehen zeigt. Doch offenbar kam der bei den Zusehern sehr umjubelte Roboter in der Chefetage von Alphabet nicht ganz so gut an, denn trotz aller Erfolge und Fortschritte soll die ungeliebte Tochter nun zum Verkauf stehen - und mit Amazon und Toyota stehen schon zwei Interessenten vor der Tür.
Googles Mutterfirma Alphabet nutzt, so wie viele andere globalen Unternehmen auch, einige Tricks um legal Steuern zu sparen, hält sich dabei aber natürlich stets an die geltenden Gesetze. Jetzt steht in den USA ein langjähriges Verfahren zum Thema Steuern kurz vor dem Abschluss, das dem Unternehmen eine Rückzahlung von mehr als 3,5 Milliarden Dollar einbringen könnte.
Schon seit Jahren betreibt Google unter der Bezeichnung "Google Ideas" einen sogenannten "Think Tank", in dem viele kluge Köpfe zusammen kommen und sich über die Lösungen von diversen Problemen Gedanken machen. So ist die Abteilung bisher etwa in den Bereich Online-Zensur, Korruption oder auch Gewalt an Internet-Neulingen aktiv. Jetzt wird auch diese Abteilung unter den Schirm von Alphabet gestellt und wird fortan unter der neuen Bezeichnung Jigsaw seine Arbeit fortsetzen.
Kurz nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen ist die Alphabet-Aktie am gestrigen Abend nachbörslich nach oben geschossen und hat die Google-Mutter zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Mittlerweile sind die US-Börsen wieder geöffnet und beide Unternehmen liefen sich seit Stunden ein Kopf-an-Kopf Rennen um den ersten Platz. Zumindest der Trend deutet aber darauf hin, dass Alphabet den ersten Platz in naher Zukunft erobern und halten wird.
Vor wenigen Stunden hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 4. Quartal 2015 vorgelegt und konnte die Anleger damit begeistern. Zum ersten mal werden die Zahlen nicht mehr von Google selbst, sondern jetzt von Alphabet, veröffentlicht und sind etwas genauer aufgeschlüsselt als bisher. Die Anleger waren von den Zahlen so begeistert, dass die Aktie durch die Decke geschossen ist und Alphabet aktuell zum wertvollsten Unternehmen der Welt macht.
Am 10. August des vergangenen Jahres hat Google-Gründer Larry Page vollkommen unerwartet die Gründung einer neuen Holding bekannt gegeben, in der Google als eigenständige Tochterfirma aufgehen wird. Mit der neuen Alphabet Holding sollte einerseits das immer weiter ausufernde Geschäft von Google wieder bereinigt werden, und zum anderen auch eine Grundlage für die weitere Expansion gelegt werden, die vor allem auf Moonshot-Projekte setzt. Ein kleiner Überblick über die aktuelle Struktur der Alphabet Inc.
In den letzten Jahren hat Google viele spektakuläre Projekte gestartet, die in den meisten Fällen direkt aus den Google X-Laboren kamen: Die sogenannten Moonshot-Projekte. Doch mit der Umstrukturierung unter Alphabet war die Zukunft dieser Abteilung unklar - und ist es von offizieller Seite auch bis jetzt. Laut einem Bericht von Re/Code wurde die gesamte Abteilung nun neu aufgestellt und hat auch einen neuen Namen bekommen: Das Unternehmen nennt sich nun einfach nur noch X und belegt damit den nächsten Buchstaben im Alphabet.
Viele TV-Berichte und Dokumentationen über Google gehen meist nur sehr oberflächlich auf das Unternehmen ein und beschäftigen sich oftmals nur mit den gesammelten Daten und der daraus entstehenden Profilbildung über einen Nutzer. Die WISO-Dokumentation Weltmacht Google - Wie ein Konzern unser Leben beeinflusst dürfte dabei keine Ausnahme bilden, doch die weitere Beschreibung zur Sendung lässt darauf hoffen, dass man auch einmal darüber hinaus geht und tiefer Hinter die Kulissen blickt. Sendetermin ist heute Abend.
Nach jahrelanger Entwicklung im stillen Kämmerlein ist Google in diesem Jahr in die Offensive gegangen und hat die Medien ständig mit Informationen und Fortschritten versorgt, und jetzt bereitet man die Zündung der nächsten Stufe vor: Schon im Jahr 2018 sollen die Fahrzeuge auf die Straße gebracht werden, wobei es bisher aber noch keine Details zu dieser Umsetzung gegeben hat. Im Januar 2016 sollen nun Fakten geschaffen werden, denn offenbar hat man einen Partner zur Produktion gefunden: Ford wird wohl der erste Produzent der Fahrzeuge sein.
In diesem Jahr hat das Self Driving Car Project zumindest nach Außen hin sehr große Fortschritte gemacht und hat schon längst das Stadium eines Experiments hinter sich gelassen. Schon vor längerer Zeit wurde das Projekt als eigene Abteilung innerhalb von Google ausgegliedert, doch der Status im Alphabet-Universum war bisher unklar. Laut einem Bloomberg-Bericht wird das gesamte Projekt nun in ein eigenes Alphabet-Unternehmen ausgelagert. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die ehrgeizigen Ziele schon sehr bald erreicht werden könnten.