Chrome

Google hat heute die achte Hauptversion von Google Chrome veröffentlicht. Das Update installiert sich wie immer automatisch und bringt wieder neue Features mit. Google Chrome verfügt schon seit einigen Versionen über einen optionalen PDF-Viewer, der nun zum Standard wurde.

Google hat in dieser Veröffentlichung über 800 Bugs behoben und so die Stabilität und Sicherheit verbessert. Wie immer bei Updates schließt Google auch zahlreiche Sicherheitslücken. Vier dieser Lücken hat Google als high eingestuft, fünf als Medium und noch einmal vier als Low. Eine der Lücken betrifft aber nur Linux und Mac. 

Google Chrome 8 bringt PDF-Plugin mit, das sich deutlich von anderen unterscheidet. Chrome stellt das PDF als HTML-Datei dar. Somit werden mögliche Angriffe durch Flash verhindert. Weiterhin läuft es in einer Sandbox, die einen Angriff deutlich erschwert. Grundlegende Funktionen wie Zoomen, Suche (über Strg+F) und Drucken sind möglich.

Das Update installiert sich in den nächsten Tagen automatisch. Auf Windows verwendet Chrome seinen integrierten Updater, auf Mac und Linux die Aktualisierungsverwaltung der jeweiligen Systeme. Die nächste Version von Google Chrome müsste ungefähr Mitte Januar erscheinen, sollte Google auch über die Feiertage den 6-Wochenzyklus beibehalten.

Übrigens heute vor ungefähr zwei Jahren wurde die erste stabile Version von Google Chrome veröffentlicht. Chrome 1.0 erschien 100 Tage nach der ersten Beta am 10. Dezember 2008.

Google Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geistert derzeit durch die Blogosphäre und wird heiß diskutiert. Vieles hängt davon ab, wie die Grünen in Nordrhein-Westfalen bzw. das Land Berlin abstimmen wird. Ich habe mir heute mit einem Kommilitonen einige Gedanken für SEO und die Ergebnisse bei Google und anderen gemacht, sollte der Vertrag in Kraft treten.
Chrome OS

So weit wir neulich berichten konnten, ist November definitiv eine Deadline für die Entwickler von Chrome OS, zu mindestens eine Hersteller-Reife Version herauszugeben. In einem Thread bei Google Code ist jetzt der 11. November genannt wurden. Außerdem gibt es neue Screenshots, die fertig aussehen.

Wenn man etwas auf dem Google Code-Portal herumforscht, dann wird einem sicherlich schnell klar, wie weit das Google-Betriebssystem schon ist. In einem Bug beschreibt ein Entwickler, welche Version der des RC entspricht: Chrome OS 0.9.78.0 (bzw. 7bbf3823) auf Chrome 7.0.547.0 (bzw. Build 61602). Der aktuelle Entwicklungsstand spricht aber von 0.9.78.1, was heißen könnte, dass uns wirklich bald eine Überraschung bevorsteht. In einem weiteren Bug nennt ein Entwickler dann sogar den "11. November" („This is why I said I will push it after Nov 11 =)”, zu dt: „Darum sage ich, dass ich es nach dem 11. November pushen [veröffentlichen] werde”). Nun ist aber weder klar, ob das ein Feature Freeze oder ein Release-Date ist. Allerdings würde sich das super mit den Ankündigungen der letzten Wochen decken. Und wenn nun Google Chrome OS "ende des Jahres", wie von Google angekündigt, kommen sollte, dann ist sicher auch November gemeint.

Weiterhin ist groß im Gespräch: Der Chrome Web Store. Wenn er mit dem Release kommen wird (was sich schon erahnen lässt), dann wäre das sicherlich einer der Vorteile, um das Betriebssystem zu nutzen. Welches Feature-Set Chrome OS tatsächlich bekommt, ist noch unklar, aber die Richtung sollte vorgegeben sein. Zudem wird derzeit über kleiner Sachen debattiert: Tastaturkürzel, 3G-Notification mit Empfangsanzeige etc, IPv6, WebCam-Treiber und Optimierungen am integrierten Flash.

Nebenher vom ganzen Entwickler-Kram haben die Google Chrome OS-Jungs mal wieder auf der UEx-Seite ein paar Screenshots veröffentlicht, die zu mindestens den Web Store bestätigen. Allerdings ist die Google-Version da aus der Zeit vor dem Google-Relaunch im Mai 2010 und deshalb nicht ganz nachvollziehbar. Eventuell sogar nur Entwurfs-Grafiken. Bild 1 zeigt die normale Ansicht. Oben sind einige Chrome-Apps, ganz rechts ist das Chrome OS-Menü, wahrscheinlich auch mit dem Web Store (Bild 2). Auf Bild 3 sieht man wieder eine Demo der Notifications. Auffallend ist das für Google typische Design.
G CROS G CROS G CROS

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Chrome Frame

Google hat letzte Woche das Browser-Plugin Chrome Frame in der ersten stabilen Version freigeben. Diese Woche hat sich nun Microsoft erneut zu Wort gemeldet und sieht in Chrome Frame nach wie vor ein Sicherheitsrisiko für den Internet Explorer. Dies hat Microsoft bereits im Herbst 2009 nach der Veröffentlichung von Chrome Frame bekundet.

Grundsätzlich gilt, dass jedes Plugin in einem Browser die Sicherheit der Software schwächen kann. Beste Beispiele hierfür sind Flash und der Abobe Reader. Aus diesen Gründen hat Google Flash in Chrome integriert und pusht das Update so schneller heraus. Seit Chrome 6 gibt es optional - über about:plugins aktivierbar - ein PDF-Plugin, das das Dokument in einer Sandbox anzeigt. Mit Chrome 8 soll es aktuell standardmäßig aktiviert werden und andere PDF-Plugins in Chrome werden dann deaktiviert. 

Microsoft meint, dass sich die Angriffsfläche durch das Chrome-Plugin verdoppele. Zum einen weil es ein Plugin ist und zum anderen weil es sich um Google Chrome handele. Google sieht das anders. So verfügt Chrome Frame über Sandboxing, was es Angreifern erheblich erschwert auf dem PC zuzugreifen. Gleiches gilt auch für Inhalte anderer Tabs. Insgesamt würde Chrome Frame so die Sicherheit erhöhen. 

Einen weitere Punkt hat Google nicht erwähnt. Mit dem integrierten Updater werden Sicherheitsupdates im Hintergrund installiert. Google veröffentlicht zudem seine Updates sehr schnell und braucht nicht unbedingt zwei Jahre oder sogar mehr dafür, wie es bei Microsoft schon öfters vorgekommen ist. 
Internet Explorer Microsoft

Der langjährige Mitarbeiter Chris Wilson verlässt Microsoft und wird ab November bei Google als Developer Advocate arbeiten. Wilson war bei Microsoft 15 Jahre lang Architekt des Internet Explorers. Bei Google wird er aber vorerst nichts mit Chrome zu tun haben.

Wilson ist zudem als Vorsitzender der HTML-Arbeitsgruppe beim W3C an der Weiterentwicklung der Webstandards beteiligt. Seit 2009 war er bei Microsoft zudem in der Entwicklungsabteilung "Open-Web-Plattform" tätig und war auch an der JavaScript-Engine des IE 9 beteiligt.

Obwohl Wilson schon vor einer Woche sein Ausscheiden angekündigt hat, gab es bisher noch keine Reaktion von Microsoft. 

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12. Geburtstag
Und wieder ist ein Jahr im Google Kalender vorbei. Heute vor 12 Jahren wurde die Google Suche gestartet. Die eigentliche Gründung von Google ging erst am 27. September über die Bühne. Wie jedes Jahr fasst wir auch heute am 7. September das letzte Google Jahr zusammen. Der Artikel wirft noch einem einen Blick auf wichtige Ereignisse von Google zwischen Anfang September 2009 und heute ? in nicht chronologischer Reihenfolge.

Schauen wir uns zuerst einmal an, was Google so alles an seinen Software-Produkten geändert hat. Picasa hat gleich drei Updates erhalten. Picasa 3.5 brachte die Gesichtserkennung direkt in die Software. Bisher war diese ausschließlich in Picasa Web nutzbar. Mit dem Update auf 3.6 ? welches rund drei Monate später folgte ? passt Google die Software an einige Änderungen von Picasa Web an (Alben mit Login schützen). Das bisher letzte Update erschien vor wenigen Wochen. Picasa 3.8 steht nur auf Englisch zur Verfügung und integriert Picnik, automatische Videos rund um eine Person und Batch Upload.

Google Earth 5.1 behob einige Fehler und brachte eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit mit. In Google Earth 5.2 hat Google seinen Browser Chrome integriert. Somit ist es möglich verlinkte Webseiten direkt in Earth anzuschauen und gibt dem Begriff Geo-Browser direkt eine neue Bedeutung.

Google Chrome ? anfang September 2009 noch Chrome 2 ? erhielt mit den Versionen 3, 4, 4.1, 5 und vor wenigen Tagen Chrome 6 gleich fünf Updates und steht auch für Mac und Linux bereit. Ein weiteres neues Produkt, in dem Chrome zu Einsatz kommt ist Chrome Frame. Das Plugin für den Internet Explorer ersetzt die veraltete Trident Engine für ausgewählte Webseiten und bringt so neue Features in eine bekannte Oberfläche. Alle Details zu Chrome gibt es in unserem Artikel zum 2. Geburtstag von Chrome.

Wo wir schon beim Internet Explorer sind. Im Laufe der letzten 12 Monate hat Google für immer mehr Produkte die Unterstützung des alten Browsers von Microsoft eingestellt. Hier seinen YouTube, Google Mail, Docs und der Calendar genannt. Aber auch andere alte Browser wie den Firefox 2 wird Google nicht mehr unterstützen.

Google hat sich im letzten Jahr bemüht die Optik seiner Dienste Google Mail, Docs, Calendar und Reader zur Vereinheitlichen. Alle nutzen standardmäßig nun eine ähnliche Oberfläche mit ähnlichen Farben. Auch Google Maps wurde in diese Richtung angepasst. YouTube hat Google zum gefühlten tausenden Mal geändert. Das Design, das am 1. April online gestellt wurde, verfügt über einige neue Features wie Live-Updates bei viel kommentieren Videos. Nach und nach hat Google fast alle Bereiche optisch überarbeitet. Auch die Channels haben im Herbst endlich das neue Design erhalten. Beim Dienst Google Bookmarks hat sihc dieses Jahr nach langer Pause mal wieder was getan. Ein neues Design brachte neue Features wie Listen mit.

2009/2010 hat Google einige neue Dienste vorgestellt. Im Oktober 2009 kam Wave. Bis Mai 2010 brauchte man aber eine Einladung, im August hat Google dann Wave schließlich eingestellt. Die Technik will man in anderen Produkten nutzen. Wave wird zudem offen gelegt. Sidewiki soll Kommentare auf Webseiten ermöglichen, die das nicht bietet. Über die Toolbar für IE und Firefox, ein Bookmarklet für andere Browser und eine Extension für Chrome ist die Kommunikation mit anderen Besuchern möglich.

Das Google Dashboard listet alle Daten auf, die man in den einzelnen Diensten gespeichert hat. Außerdem sieht man hier schön, welche Daten auch an andere Nutzer freigegeben wurden. Insgesamt hat sich Google um einen besseren Datenschutz bemüht.

Im Dezember 2009 wurde der Quellcode vom Chrome OS als Chromium OS freigeben, erste Builds zeigten damals, was Google schon für das Betriebssystem geschaffen hat. Ebenfalls im Dezember kam mit goo.gl ein eigener URL-Kürzer von Google. Dieser lässt sich in Feedburner fürs twittern nutzen, in Google Maps gibt es ein Experiment, dass diesen für Maps nutzt und zahlreiche Erweiterungen erlauben die Kürzung von anderen URLs.

Auch bei Google Apps hat sich ein wenig getan. So ist es für ausgewählte Nutzer schon möglich mit
ihrem Google Apps-Account auf andere Dienste wie Blogger, YouTube und ähnliches zuzugreifen. In der kommenden Zeit soll es das für alle Apps-Nutzer geben, wenn es der Administrator freigibt.

Werfen wir mal einen Blick auf neue Features bei einzelnen Produkten. In der Summe ? so unser Eindruck ? hat sich eigentlich am meistens bei Google Docs getan. Das Webclipboard ermöglicht es Texte, Grafiken und Tabellen problemlos zwischen zwei oder mehreren Dokumenten hin und her zu kopieren. Export ermöglicht es alle Daten auf einmal zu sichern. In Google Docs hatte ich bereits im Sommer 2008 eine mögliche Festplatte vermutet. Anfang des Jahres 2010 war es dann so weit. Man kann alle Dateien in Google Docs speichern. Um nicht jede Datei einzeln auswählen zu müssen, gibt es den Bulk-Upload mit Flash. Die Editoren in Text und Tabelle wurden überarbeitet und bringen weitere Features von Desktopsoftware wie MS Office oder OpenOffice mit. Die Echtzeitübertragung von Buchstabe für Buchstabe macht es zudem leichter gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten. Google Docs verfügt außerdem über eine Texterkennung und kann Inhalte aus Bildern und PDFs auslesen.

Bei Google Mail wurde Drag&Drop eingefügt. Hiermit ist es möglich Anhänge ganz leicht anzuhängen. Man braucht sie nur in das Fenster zu ziehen. Auch den Download hat Google inzwischen möglich gemacht. Den Kontaktmanager hat Google um einige Funktionen erweitert und erlaubt das Telefonieren aus Google Mail heraus. Ein Anruf jedes Telefons ist möglich und relativ kostengünstig.

In den letzten Monaten hat Google wieder verstärkt eingekauft. Mit Recaptcha verfügt Google nun über eine Plattform, mit der man das Digitialisieren von Büchern beschleunigen kann. Jeder der ein ReCaptcha eintippt, hilft dabei nicht richtig erkannte Wörter aus den Scans zu verbessern. Mit Admob hat sich Google einen Spezialisten für mobile Werbung gekauft. Die Technik von Etherpad lässt sich in Wave und Docs verwendet. DocVerse wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Microsoft gegründet und von Google übernommen. Das Plugin für MS Office ermöglicht es in der bekannten Oberfläche gemeinsam an Texten zu arbeiten. DocVerse passt gut zu Google Apps. Picnik ist eine Webseite mit der man Bilder bearbeiten kann. Die gekaufte Firma ist inzwischen schon Picasa Web und in Picasa 3.8 integriert worden. Weitere Übernahmen findet ihr unter dem Tag übernahme.

Aus der Übernahme des Codec-Spezialisiten On2 hat Google gemeinsam mit Mozilla und Opera einen freien Codec für Webvideos entwickelt. WebM wurde auf der Google I/O vorgestellt. Chrome 6 sowie Opera 10.6 unterstützen ihn bereits, die Betas vom Firefox 4 kommen ebenfalls damit zurecht. YouTube arbeitet derzeit daran seine Videos in das Format zu konvertieren. Insgesamt hat Google bei YouTube einiges für HTML5 gemacht. So gibt es einen Player, der die Videos im Video-Tag von HTML5 abspielt. Hierbei wird auf mp4 bzw. webm zurückgegriffen. Videos auf Youtube dürfen nun 15 Minuten lang und bis zu 4096 x 3072 Pixel groß sein.

Google startet immer wieder Experimente. Mal sind es ?Labs?-Bereiche für Produkte, mal auch der Einstieg als Provider. Google hat angekündigt in einigen Städten mit 50.000 bis 500.000 Einwohnern ein 100 Gbit/s-Netzwerk aufzubauen. Um an diesem Test teilnehmen zu können, war Topeka sogar bereit sich in Google umzubenennen.

Bei Google Maps gibt es seit Februar ein eigenes Labs. Hier testet Google Funktionen, die noch nicht ganz ausgereift sind. Dazu zählen Luftbilder (45°-Aufnahmen), Messtool, drehbare Karten und noch einige weitere.

Bei Google Mail Labs hat Google Anfang 2010 einige Funktionen als Standardfunktion übernommen, aber gleichzeitig auch einige weniger beliebte Features eingestellt. Eins dieser Features war Email Addict (hiermit konnte man Google Mail für 15 Minuten schlafen legen, neue Mails wurde nicht sofort angezeigt). Fester Teil von Google Mail hingegen wurde zum Beispiel ?Custom Label Colors? (hiermit kann man weitere Farben für die Labels festlegen).

Im normalen Google Labs gibt es auch einige Apps für Android. Google Goggles ermöglicht es mithilfe von Bildern zu suchen. Ganz gut arbeitet das mit Büchern und Posters. Texte erkennt Goggles ebenfalls und kann zum Beispiel für das Speichern von Visitenkarten genutzt werden. Weitere neue Apps sind Maps mit Navigation, integriertem Latitude und Umgebungssuche.

Zu Weihnachten 2009 bekam jeder Googler ein Handy geschenkt, aber nicht irgendein Handy, sondern das Nexus One. Für die Öffentlichkeit war das Smartphone Anfang Januar exklusiv über einen Shop über das Internet erhältlich. Eine weitere App von Google für Android ist Earth, die ebenfalls erstmals mit dem Nexus One gezeigt wurde.

Kerngeschäft von Google ist nach wie vor die Suche. Auch hier hat sich einiges getan. Der Suchschlitz wurde größer, die Buttons durch Grafiken ersetzt. Die Links werden erst beim Bewegen der Maus sichtbar. Das Design der Ergebnisse wurde in zwei Schritten geändert. Als erstes wurde eine Sidebar eingefügt, als nächstes kam ein neues Design mit einem neuen Logo. Durch die Änderung ist das erste Ergebnis ein wenig weiter nach oben gerutscht. Die Suchergebnisse passen sich seit dem Herbst 2009 auch bei nicht eingeloggten Benutzer unter Umständen an alte Begriffe an.

Weiterhin durchsucht Google das Internet nun in Echtzeit und zeigt Status Updates bei Facebook, Twitter und MySpace nach wenigen Sekunden an. Durch Änderungen am Algorithmus, die Google im Sommer 2009 öffentlich getestet hat, findet man aktuelle Infos nun weiter oben in den Ergebnissen. Stichwort lautet hier Caffeine. Außerdem gibt es nun auch Ergebnisse aus seinem ganz persönlichen ?social circle?. Bei der Bildersuche gab es das erste wirklich große Update. Die Strenge einer Tabelle wurde abgeschafft und Google zeigt die Vorschaubilder nun platzsparender an. Außerdem ist das klicken auf die nächste Seite weggefallen.

Im Zuge der Sache mit den WLAN-Daten (siehe weiter unten) hat Google beschlossen seine Suche optional auch zu verschlüsseln. Über encrypted.google.com wird der Begriff verschlüsselt an Google übertragen und so von Dritten nicht einsehbar.

Standardmäßig verschlüsselt Google inzwischen auch Google Mail. Nach der Sache mit einem Hacker Angriff auf Google und andere Firmen im Dezember 2009 hat sich Google im Januar dazu entschlossen sich aus China zurückzuziehen. Ganz hat man den größten Markt aber nicht verlassen, aber immerhin verzichte man auf die Zensur. Stattdessen wird die Suche für China nun von Servern aus Hongkong betrieben. Die auferlegte Zensur ist somit weggefallen.

Google Street View wurde in Tschechien, Mexiko, Kanada, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Finnland und Hongkong gestartet. In Deutschland kam es wieder zu Diskussionen, nachdem Ilse Aigner Kritik äußerte. Google stellt in seinem Gutachten fest, dass Street View rechtens ist, das Land Rheinland-Pfalz kam zum Gegenteil. Bei der Erstellung des vereinbarten Verfahrensverzeichnisses stellte Google fest, dass man WLAN-Daten mit sogenannten Payload gespeichert hat. In diesen Daten findet man von unverschlüsselten Netzwerken unter Umständen auch Passwörter. Google hat daraufhin alle Fahrten gestoppt und in vielen Ländern mit den Behörden zusammengearbeitet. Die WLAN-Instrumente wurden entfernt.

Exklusiv für Deutschland hat man ein Tool entwickelt mit dem die öffentliche Ansicht ? also das, was jeder von der Straße aussieht ? vor der Veröffentlichung entfernen lassen kann. Dieses Tool ging einher mit der Ankündigung Street View in 20 Städten zu veröffentlichen.

Auch wenn viele es nicht glauben können oder wollen, aber Google legt Wert auch Datenschutz. Dies zeigt sich zum Beispiel in der jüngst angekündigten Vereinfachung der Datenschutzbestimmungen. Aber auch bei Analytics wurde der Datenschutz verbessert. Der Webmaster kann festlegen, dass Google den letzten Teil der IP-Adresse nicht speichern soll. Für Chrome, Firefox und Internet Explorer bietet Google zudem ein Addon an, dass die Ausführung des Scriptes unterbindet.

Dieser Artikel hat selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll einfach nur einen Überblick über das letzte Jahr bei Google liefern. Ist Euch was unklar, nutzt einfach mal unsere Suche ;-)

Wie bei uns schon Tradition gibt es hier nun alle Doodles, die Google bisher zum Geburtstag veröffentlicht hat.


PS: Das Logo ganz oben ist das erste Logo von Google.
Chrome

Google hat heute die finale Version von Google Chrome 6 für Windows, Linux und Mac freigegeben. Gegenüber Chrome 5 bringt sie einige Neuerungen und Änderungen mit. Vor allem wird das überarbeitete Layout für die Omnibox und das Menü ins Auge stechen. Mit dem Update erweitert Google einige Funktionen.

So kann man nun auch Erweiterungen synchronisieren. Hierbei ist zu beachten, dass nur Extensions unterstützt werden, die entweder aus der Gallery von Google stammen oder eine URL für Updates angegeben haben. Außerdem synchronisiert Chrome nun auch Autofill über mehrere PCs hinweg.

Das Page-Menü ist aus Chrome verschwunden. Alles findet man nun im Schraubenschlüssel. Bei der Omnibox hat Google einige optische Überarbeitungen vorgenommen. So wird nun die Sicherheit der Webseite besser hervorgehoben, beim Suchen der Name der Domain und das Sternchen für das Markieren als Lesezeichen wurde nach rechts verschoben. Dies hatten sich vor zwei Jahren einige gewünscht.

Während der Dev-Phase von Chrome 6 haben wir über das integrierte PDF-Plugin berichtet. Das Plugin stellt PDFs in einer Sandbox dar, was der Sicherheit beiträgt. Google hat das Plugin in Chrome 6 aber wieder deaktiviert. Wer möchte, kann es über about:plugins wieder einschalten. Chrome 7 soll es standardmäßig aktiviert haben.

Chrome 6 unterstützt zudem WebM. Weitere Details zu Neuerung in Chrome 6 findet Ihr im Artikel zur Beta. Die Versionsnummer lautet 6.0.472.53. Damit ist Chrome 6 exakt 2 Jahre nach der ersten Version von Chrome fertig und Google hat seinen Zeitplan (alle 6 Wochen ein Update) eingehalten. Chrome 7 dürfte Mitte Oktober erscheinen. Mit dem Update werden auch Sicherheitslücken geschlossen. Ein Update ist daher empfehlenswert.

Chrome
Heute vor zwei Jahren hat Google am späten Abend eine erste Betaversion von Google Chrome für Windows veröffentlicht. Zwischen der Version 0.2.149.27 und der jetzigen Entwicklerversion Chrome 7.0.503.1 liegen sechs Hauptversionen, zahlreiche Entwicklerversionen, einige Betas und auch einige Sicherheitsupdates zwischen zwei Hauptversionen. Im Nachfolgenden wollen wir einmal auf die bisherige Entwicklung schauen und einen Blick in die Zukunft von Google Chrome werfen.

Zwischen der ersten öffentlichen Beta-Version und der ersten offiziellen Version 1.0 lagen gerade einmal genau 100 Tage. In dieser Zeit hat Google in Entwicklerversionen Fehler bereinigt und weitere Funktionen hinzugefügt. So wurden die Datenschutzeinstellungen übersichtlicher angeordnet, ein Lesezeichenmanager integriert, eine Rechtschreibkorrektur hinzugefügt und zahlreichen Fehler beseitigt.

Einer der Kritikpunkte an Google Chrome 1.0 war es, dass man die Seite ?Neuer Tab? nicht anpassen kann. Dies wurde mit Chrome 2.0 geändert und man kann Seiten entfernen, die man zwar häufig aufruft, aber nicht unbedingt beim Öffnen eines Tabs sehen möchte. Weiterhin war in Google Chrome 2.0.172.28 neu, dass der Browser über einen Vollbildmodus verfügte und das Mausrad für schnelles Scrolling unterstützte. Chrome 2.0 wurde am 21.05.2009 freigegeben und erschien somit 161 Tage nach Version 1.0.

Am 15.09.2009 folgte mit Google Chrome 3.0.195.27 die dritte Hauptversion. Hier hat Google erneut die ?Neuer Tab?-Seite überarbeitet und zeigt nicht mehr drei mal drei Webseiten an, sondern zwei mal vier. Weiterhin lassen sich die Webseiten per Drag und Drop verschieben, sodass auch eine weniger besuchte Webseite an erster Position stehen kann. Chrome 3 war die erste Version mit nativer Unterstützung von Themes. Bisher war Chrome auf XP standardmäßig blau und auf Windows Vista (Windows 7 gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht für Privatanwender) mit Aero durchsichtig bzw. schwarz wenn Chrome maximiert war. Die Unterstützung für die HTML5-Tags für Videos und Audio rundeten Google Chrome 3 ab.

Die Version 4.0 erschien mit der Nummer 4.0.249.78 am 25. Januar 2010. Anfang Dezember gab Google die ersten offiziellen Betas von Chrome für Linux und Mac frei. Google Chrome 4 brachte neben Extensions, verbessertem HTML5 Support und dem Bestehen des Acid3-Browsertests auch Sync für Lesezeichen mit. Google Chrome überträgt die Lesezeichen optional an Google Docs und lädt diese dann in einem anderen Chrome herunter. Änderungen werden fast in Echtzeit ausgetauscht. Inzwischen hat Google weitere Bereiche für Sync eingerichtet.

Zwei Monate nach der Freigabe von Chrome 4.0 erschien am 17. März Google Chrome 4.1.249.1036. Google hat hier eine Zwischenversion veröffentlicht, die einige der geplanten Features vom Chrome 5 mitbracht. Google Translate wurde integriert und hilft bei der Übersetzung von Webseiten und die Content Settings ermöglichen einen bessern Datenschutz. Man kann mit wenig Aufwand festlegen, welche Webseite auf Plugins zugreifen, Bilder anzeigen, JavaScript ausführen, Cookies setzen und PopUps anzeigen darf. Weiterhin verzichtet Google auf die eindeutige ID in Chrome, die zum Zählen der Installationen gedacht war. Stattdessen setzt Google einen Algorithmus ein, der die Verbreitung recht genau schätzen soll. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sagte dazu: ?Ab Chrome 4.1 kann der Nutzer das Setzen von Cookies genau überwachen und die Identifizierbarkeit des Browsers gegenüber Google durch eine eindeutige ID-Nummer entfällt.?

Die aktuelle stabile Version 5.0 wurde mit der Nummer 5.0.375.55 am 25. Mai 2010 und damit erneut rund zwei Monate nach Chrome 4.1 veröffentlicht. Hier hat Google Chrome-Sync erweitert. Es wird das Theme synchronisiert sowie die Einstellungen abgeglichen. Chrome 5.0 ist die erste finale Version für Linux und Mac und unterstützt alle Funktionen der Windows Version. Flash ist eines der wichtigsten Plugins im Internet und leider sehr anfällig für Sicherheitslücken. Dennoch hat Google beschlossen, es in den Browser zu integrieren. Gibt Adobe ein Update frei, dann veröffentlicht Google wenige Stunden später ein Update von Chrome mit der neuen Version. Das Update ist dank Googles Updater dann viel schneller verteilt. Weiterhin wurde Geolocation in den Browser integriert. Einstellungen hierfür kann man in den Content Settings vornehmen.
Eine weitere Neuerung in Chrome 5 war die Integration des Lesezeichenmanager als Tab.

Google Chrome 6.0.472.51 ist die aktuelle Beta-Version für alle drei Platformen. Hier hat Google zahlreiche Änderungen am Interface vorgenommen. Das Page-Menü wurde entfernt und alle Einträge in das Wrench-Menü integriert. Die überarbeitete Omnibox zeigt bei verschlüsselte Seiten deutlicher an, ob sie verschlüsselt ist: Grünes Schloss alles verschlüsselt, weißes Schloss mit x bedeutet, dass einige Daten unverschlüsselt übertragen wurden. Weiterhin erscheint bei eBay zum Beispiel der Name des Zertifikatnehmers. Bei der Suche wird die Webseite blau hervorgehoben. Die Toolbar ist nicht mehr blau, sondern grau. Mit Chrome 5 wurde wie erwähnt der Lesezeichenmanager als Tab integriert. Mit der Version 6 wurde das UI überarbeitet. Sync unterstützt nun auch Extensiones, sowie Autofill. Google Chrome 6 wird nach Opera 10.6 der zweite Browser sein, der in einer finalen Version WebM nativ unterstützt.
Weiterhin verfügt Chrome 6 über ein integriertes und sicheres PDF-Plugin von Foxit. Dieses kann man über about:plugins aktivieren.

Hier könnt hier die Entwicklung von Google Chrome in einer Grafik sehen:
Google Chrome Versionen
Erklärung:
Der erste Punkt heißt: An diesem Tag ist die erste Version im Dev-Channel erscheinen
Der zweite Punkte zeigt das Datum der ersten Beta-Version
Der dritte Punkt gibt das Datum der finalen Version hat (stable)
Der vierte und letzte Punkt bedeutet das Ende der Chrome Version
Ausnahmen:
Chrome 1.0 hat nur Stable und Ende
Chrome 4.1 hat keine Dev-Version
Chrome 5.0 noch keine Ende


Ausblick
Wir haben uns ein wenig im Bugtracker von Chromium umgeschaut und einige der kommenden Features herausgesucht. Mit Chrome 7 soll der Nutzer vor nicht mehr aktuellen Plugins gewarnt werden. Das optionale PDF-Plugin soll in dieser Version standardmäßig aktiviert sein.
Google Chrome 8 hingegen wird kein Fenster mehr für die Einstellungen haben. Diese werden als Tab wie der Bookmark Manager angezeigt. Sync auf Passwörter erweitert werden. Hier sind weitere Änderungen für Sync angedacht. Noch 2010 wird Google zudem einen Webstore für Chrome starten, wo man Apps für den Browser kaufen kann. Ab welcher Version dies möglich sein wird, ist noch offen.

Viele Funktionen hat Google im Laufe der zwei Jahre überarbeitet. Wir haben uns noch einmal die alten Versionen von Chrome auf den Rechner geladen und zum Vergleich einige Screenshots erstellt. Diese findet hier in dieser Slideshow:


Per Twitter haben wir zu einer nicht repräsentativen Umfrage eingeladen. Insgesamt haben 40 an dieser teilgenommen. An dieser Stelle vielen Dank!
Hier die Auswertung:

Betriebssystem:
Hier liegt Windows mit 78% deutlich vor Linux mit 18% und Mac mit 5%. Seit welcher Version nutzt du Chrome regelmäßig?
Seit welcher Version nutzt du Chrome regelmäßig?
Viele nutzen Chrome seit Version 3.0 regelmäßig, aber auch genauso viele seit der Beta Version von Chrome 6.
53% der Befragten nutzen eine Theme.

Die Frage, ob Chrome der Standardbrowser ist, haben 83% mit Ja beantwortet. Die jenigen, die mit einem Nein geantwortet haben, wurden anschließend nach ihrem Standardbrowser gefragt. Hier konnte sich Firefox mit 6 von 7 durchsetzen, einer nutzte Opera.

Die Chrome-als-Standard-Nutzer fragten wir, ob sie auch andere Browser verwendet. 13 nutzen nur Chrome, 20 auch den Firefox, 4 Opera und jeweils zwei auch den Internet Explorer bzw. Safari. Hier war Mehrfachnennung möglich.

Wie viele Erweiterungen nutzt du?
Wie viele Erweiterungen

Die Mehrheit der befragten Leser verwendet die stabilen Versionen von Google Chrome. Fünf von den 40 nutzen die Beta, 14 sind Entwickler (Dev) und zwei verwendet die Canary Builds.

Eine Frage war auch, was die Lieblingserweiterung ist. Die beliebtesten findet hier hier in dieser Liste dargestellt:
» Chrome Bird
» Google Mail Checker
» Adblock
» Docs Viewer
» LastPass

In seinen zwei Jahren erfreut sich Google Chrome immer wachsender Beliebtheit und hat in den Statistiken inzwischen auch Apples Safari überholt. Chrome liegt auf dem dritten Platz nach dem Internet Explorer und Firefox. Aktuell hat Chrome wohl einen Marktanteil 9,8%.

Ein bisschen weniger als die Hälfte der GWB Leser setzt auf dem Firefox, Chrome liegt mit fast 23% Marktanteil auf Platz 2. Der Internet Explorer kommt auf 17%, gefolgt vom Safari (5%) und Opera mit 3,5%.
Vorhersage für den dritten Geburtstag von Chrome: Chrome hat die Versionsnummer 15 überschritten ;)
Heute in den Kurzmeldungen: Finance wird mobil, Calendar Favicon und Google Chrome.

Google hat gestern eine angepasste Version von Google Finance für das iPhone und Googles Android veröffentlicht. Mit dieser Version kann man leichter auf die aktuellen Aktienkurse zurückgreifen. In der Desktop-Version nutzt Google für die Graphen Flash, welches es auf dem iPhone bekanntlich nicht gibt. Daher wird hier der Verlauf mit der Charts-API erstellt.

Seit Montag hat der Google Calendar ein neues Favicon. Es zeigt nicht mehr die Übersicht über einen ganzen Monat, sondern schlicht und einfach die Zahl 31 auf einem blauen Kalender.

Google Chrome wird bald zwei Jahre alt. Für einen Artikel hierzu wollen wir eine kleine Umfrage machen. Da wir nicht die Zeit und auch nicht die Lust haben einige Hundert Antworten auszuwerten, wollen wir uns auf ungefähr 10 beschränken. Wer Interesse hat, schreibt eine kurze Mail an pas...@googlewatchblog.de
Chrome OS Ein Chrome-OS-Tablet soll Ende des Jahres in den Läden stehen - und dass es von Verizon vertrieben wird, wissen wir spätestens seit der Meldung im Mai. Auch vorher kursierten schon Gerüchte um ein mögliches Google Tablet - und auch Adobe arbeitet eng mit Google zusammen - der Unterschied ist aber hier, dass Adobe auf Android setzt, und Verizon auf Chrome OS. Nun wurde bekannt, dass HTC scheinbar ein neues Tablet herstellen möchte - ist das Das Google Tablet? Noch im November soll das neue Verizon-Tablet kommen - und angeblich soll es von HTC hergestellt werden, das will eine informierte Quelle erfahren haben. Demnach sei aber auch schon bekannt, welche Spezifikationen das Gerät haben wird:
  • Mainboard/Platform: Nvidia-Tegra-2
  • Auflösung: 720p
  • Multitouch-Display
  • 2 GB RAM
  • Ab 32 GB Flash-Festplatte (SSD)
  • erweiterbar via Speicherkarte
  • 4G-Netz (UMTS-Nachfolger LTE)
  • Bluetooth/WLAN/GPS
Diese Informationen decken sich auch mit bisherigen Gerüchten, indem auch immer wieder die Rede von NVidia Tegra 2 war. Da Chrome OS doch relativ Speicherlastig ist, sind die 2 GB RAM gut angelegt - insgesamt eine Sache, die tatsächlich stimmen könnte. Dass HTC das Tablet produziert und von Verizon vertrieben wird, ist nicht ungewöhnlich: Schließlich haben die auch bereits das Nexus One unter den Namen "Google Phone" hergestellt. _via ComputerBILD, via engadget
Chrome Web Store

In den Entwicklerversionen von Google Chrome und in den neuesten Chromium Builds hat Google still und heimlich drei Beispiel-Apps für den Chrome Web Store veröffentlicht. Im Chrome Web Store kann man ab Ende des Jahres Anwendungen für Chrome herunterladen. Diese Apps laufen dann im Browser.

Bei den ersten drei handelt es sich um Google Mail, Google Docs und Google Calendar. Für die Nutzung ist allerdings ein bisschen Einsatz gefragt. Hier die Anleitung wie man eine der Apps nutzen kann.

Als erstes muss Google Chrome mit einem Kommando gestartet werden. Hierfür klickt auf den Chrome Icon und wählt Eigenschaften aus. Im Feld Ziel fügt nach chrome.exe bzw. chrome.exe" --enable-apps (getrennt mit einem Leerzeichen) ein. Anschließend Chrome komplett beenden und über die Verknüpfung starten.

Jetzt chrome://extensions aufrufen und auf Entpackte Erweiterungen laden klicken. Nun im muss man sich im Dialog bis zu einem der Ordner klicken.
Diesen findet ihr, wenn ihr diesem Muster folgt:
C:UsersBENUTZERNAMEAppDataLocalGoogleChromeApplicationCHROMEVERSIONResources 

Hier gibt es dann drei Ordner:  calendar_app, docs_app und Google Mail_app.
Wählt dann einfach einen der Ordner aus. Nun erscheint die App in der Übersicht als "Unpacked". In Google Chrome 6 (die aktuellen Dev-Versionen) bleiben diese auch nach dem Neustart erhalten. 

Google Mail App

Für die anderen Apps muss man es auf ähnlich Weise machen.

Google Mail App auf Neuer TabJetzt erscheint auf der "Neuer Tab"-Seite oben zum Beispeil der Google Mail-Icon. Klickt man diesen an, wird ein neuer Tab geladen, der allerdings weniger Funktionen hat, als die anderen. So ist dieser deutlich schmaler und verfügt über einen großen Icon. Weiterhin wird die komplette Toolbar ausgeblendet und die App ist quasi größtmöglich dargestellt.

Da es sicherlich einigen zu kompliziert ist, die Apps so zu laden, haben wir die drei Beispiele von Google gepackt und bieten sie zum Download an. Ihr müsst nur eine aktuelle Entwicklerversion von Google Chrome bzw. Chromium nutzen und Chrome bzw. Chromium wie oben beschreiben mit dem Kommando --enable-apps starten. Anschließend das Zip der drei Apps herunterladen und eine der Apps in das Browserfenster ziehen. Nun noch das übliche Bestätigen und schon könnt Ihr die Apps nutzen.

Update 17.07.: 
Nun auch mit Reader-App

» Download der Apps
Chrome OS

Chrome OS schreitet voran und nimmt Formen an: Neben einen neuen Login-Screen ist auch im Gespräch, dass man bald ZIP-File-Unterstützung haben möchte, eine minimale Bootzeit sowie Spiele auf dem neuen Betriebssystem. All das steht neben weiteren Features, die schon implementiert wurden.

Das neue Chrome OS kann sich ja bereits sehen lassen. Die Entwürfe aus Mai sind schon einigermaßen umgesetzt wurden, langsam kann man ein Betriebssystem erkennen. Dennoch sollte man nicht zu voreilig handeln: Es könnte noch Monate dauern... 

So weit ist es

Man kann schon erkennen, worauf es hinausläuft. Beim Booten sieht man nicht all zuviel, dann kommt der Login-Screen. Dieser wurde jetzt nahezu komplett umgesetzt: Vorhandene Nutzer können via Passworteingabe auf ihren Account zugreifen und sehen ihr Foto als Vorschaubild. Neue Nutzer können sich jetzt auch lokal anmelden, allerdings können sich nicht die Chrome OS-Funktionen Kalender, E-Mail und Kontakte nutzen. Da bietet sich an, sich mit einem Google Mail-Account anzumelden. 

Chrome OS: Login-Screen Chrome OS: Login-Screen Chrome OS: Einstellungen Chrome OS: Dateibrowser Chrome OS: Panel

Was man im Chrome OS-Interface selbst sieht, ist immer noch in Entwicklung, aber schon weit voran geschritten: Die System-Icons für WLAN, Batterie-Status und Tastaturlayout sind bereits vorhanden. Auch eine Systemuhr wurde eingebaut. Was jetzt interessant ist, ist die Tatsache dass man schon auf Einstellungen zugreifen kann. Allerdings nur erstmal von Chrome. Auch ein erstes Panel lässt sich sehen, dabei handelt sich um ein Netzwerk-Panel, welches den aktuellen Status der Verbindung anzeigt.

Gespräche um neue Funktionen

In der Chromium-OS-Community wird derzeit debattiert, ob folgende Funktionen eingeführt werden sollen:
  • Chrome OS soll auf Maschinen laufen, die nur "Dogfood Device" genannt werden
  • In Diskussion ist auch, ob Chrome OS nativen ZIP-Support einbauen sollte, sowohl für das Packen als auch für das Entpacken
  • Chrome OS soll definitiv Screensaver (Bildschirmschoner) und Lock-Screen (aka "Benutzer wechseln", aber nicht abmelden) bekommen 
  • Der Boot-Up-Prozess wird wie folgt beschrieben:
    • 1. Schwarzer Bildschirm mit Cursor
    • 2. Chrome-OS "Flash", also Logo-Animation, mit kleinerem Cursor (was heißt, dass Chrome OS die Auflösung erkannt hat)
    • 3. In der Mitte des Bildschirms erscheint in einer blauen Box "CHROME OS", der Cursor geht nach Links oben
    • 4. Bildschirm wird für ein Bruchteil einer Sekunde schwarz
    • 5. Schwarzer Bildschirm geht wieder mit einem "Bild"
    • 6. Die Login-Boxen kommen von unten animiert
    • 7. User loggt sich ein
    • 8. Chrome OS startet mit dem Hintergrund-Bild des Users und die UI wandert nach links, von rechts kommt das UI vom Benutzer
  • Noch ein größeres Thema, worüber sich das Chrome OS-Team Gedanken macht, sind Spiele: Vor allem auf Netbooks kann es relativ schnell langweilig werden und so wird über ein Sortiment an Spielen auf dem Betriebssystem nachgedacht, wie etwa Solitär, Poker oder Sudoku...
Was das Betriebssystem angeht, werden also allmählich Fortschritte getan und auch erwartet. Acer und HP verschoben bereits ihre Release-Dates und auch der IT-Spezialist Dell hat angekündigt, gegen Ende des Jahres ein Chrome OS-Netbook auf den Markt zu bringen und sich von Windows 7 als Netbook-System zu verabschieden.

Chrome OS Final wurde für "die zweite Hälfte des Jahres" angekündigt, allerdings erwartet man das OS schon im Juli oder August bei den Herstellern (RTM) und im Weihnachtsgeschäft dann beim Kunden. 

»» TechCrunch, Chip
Chrome OS

Dell wendet sich von Windows 7 ab. Grund dafür ist Chrome OS, das sei "sicherer als Windows" und daher ab demnächst auf ersten Dell-Netbooks zu finden. Damit kann Google seinen ersten richtigen Partner in dieser Hinsicht feiern. 

Wie ein Dell-Manager gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, gibt es bald richtige Dell-Netbooks, die mit Googles Chrome OS laufen. Den Wechsel zieht man vor, da die Architektur sicherer ist und das System an sich dadurch günstiger wird. "Es wird im Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren einzigartige Innovationen geben, bei dem Computer-Produkte neue Formen annehmen. Wir wollen dabei die Spitzenposition einnehmen", so Amit Midha aus Dell China, "Mit Chrome, Android und ähnlichen Alternativen wollen wir zu den Marktführern gehören".

Mit Dell hat Google zwar den dritten Partner bekommen, denn HP und Acer lauern auch schon auf, dennoch ist aber Dell die erste Firma, die Deals mit Google bestätigte. Chrome OS soll schon nächsten Monat erscheinen, bis dahin sollen auch Android- und Chrome-Tablets ihren Weg auf den Markt finden. Das Release der ersten Dell-ChromeOS-Netbooks wird aber Ende 2010 erwartet. Die Partnerschaft soll nach der Quelle zwei bis drei Jahre andauern.
Chrome Frame

Googles Technik, um den Internet Explorer etwas sicherer zu machen, Chrome Frame, ist nun in der Beta. Das Tool emuliert ein kompletten Google Chrome in einem Internet Explorer-Tab. Dabei bleibt der Internet Explorer unberührt, lediglich der eigentliche Inhalt ändert sich etwas.

"Seit dem Start von Chrome Frame haben wir den Entwicklern gelauscht: Statt irgendwelchen Glocken oder Pfeifen haben wir mehr als 200 Bugs beseitigt, um den Internet Explorer sicherer, stabiler und schneller zu machen", schreibt Amit Joshi, Entwickler bei Google im Blog. Darauf können sie auch stolz sein, denn Internet Explorer macht nicht vieles richtig und Chrome Frame hilft den Anwendern zu mindestens sich nicht umgewöhnen zu müssen. 

Dabei hat Chrome Frame in den letzten Monaten und Jahren viel von seinem großen Bruder adoptiert bekommen: HTML5 Audio und Video, Geolocation, Canvas und Datenbanken - alles Techniken, die der IE erst einmal noch lernen muss, wie sich auch im letzten HTML5-Test von GWB zeigte.

Die Features sind also richtig toll. Bring deinem Internet Explorer doch auch ein wenig mehr Speed und Sicherheit bei und gebe dem Google Chrome Frame einen Versuch. Ist kostenlos und wiegt nur ca. 10 MB.