Viele Jahre lang hat Google den Chrome-Browser weiter aufgebohrt und mit immer neuen Funktionen versehen, doch jetzt macht man erstmal auch wieder ein paar Schritte zurück: Wohl im Rahmen eines Projekts um den Ressourcen-Hunger des Browsers zu reduzieren, wird nun ein weiteres eingestellt, das nur wenige Nutzer aktiv verwendet oder überhaupt gekannt haben: Die ständige Erkennung des Nutzers über das Hotword "OK, Google", ist mit der aktuellen Version 46 nun nicht mehr möglich.
Schon seit über fünf Jahren unterstützt der Chrome-Browser Desktop-Benachrichtigungen, die im Laufe der Zeit immer weiter optimiert worden sind. Dort können nicht nur installierte Apps und Browser-Erweiterungen den Nutzer über bestimmte Dinge informieren, sondern auch Webseiten konnten sich dort einklinken und so die Nutzer benachrichtigen. Doch da nur sehr wenige Nutzer dieses "Notification Center" des Browsers nutzen, wird Google dieses nun schon in der nächsten Version von Chrome entfernen. Lediglich unter Chrome OS bleibt die Funktion noch bestehen.
Googles Chromecast-Stick gehört seit mehr als zwei Jahren zu den Bestsellern bei amazon und und macht dort den hauseigenen Streaming-Lösungen Fire TV und dem Fire TV Stick Konkurrenz, doch das wird sich schon bald ändern. Amazon hat angekündigt, dass man Googles Streaming-Stick in wenigen Wochen aus dem Sortiment nehmen und auf der eigenen Plattform verbieten wird. Das bedeutet, dass auch über den Market Place keine Sticks mehr aus dem Hause Google - und auch Apple - mehr verkauft werden dürfen.
Morgen Abend findet in Googles Hauptquartier in Mountain View das Google Event statt, das bereits lange vor der Ankündigung erwartet wurde. Worum es bei diesem Event genau geht, hat Google wie üblich nicht bekannt gegeben, doch in den letzten Wochen und Monaten haben wir viele Hinweise auf die zu erwartenden Ankündigungen bekommen. Neben neuen Smartphones sollten auch neue Chromecast-Sticks präsentiert werden und natürlich wird auch die Software-Seite nicht zu kurz kommen. Ein kleiner Überblick über die erwarteten Hardware-Ankündigungen.
Googles Chromecast-Stick ist mittlerweile seit mehr als zwei Jahren auf dem Markt und hat in dieser Zeit immer wieder Updates für die Software bekommen, die der Hardware immer neue Funktionen beigebracht haben und auch noch das letzte aus dem doch recht kleinen Stick herausgeholt haben. Doch irgendwann ist man damit natürlich am Ende der Ressourcen angelangt und es wird Zeit für ein Hardware-Update: Dieses steht nun vor der Tür und laut einer anonymen Quelle soll der New Chromecast auf Googles Nexus-Event am 29. September vorgestellt werden.
Eins der ersten Dinge nach der Installation einer neuen Windows-Version ist für viele Nutzer der Download des gewohnten Browsers - also in den meisten Fällen Chrome oder Firefox. Das dürfte auch bei Windows 10 nicht anders sein, das bekanntlich einen neuen Browser mitbringt und den ungeliebten Internet Explorer abgelöst hat. Da sich mit der neuen Suchleiste von Windows auch direkt Suchanfragen an Bing stellen lassen, dürften viele Nutzer zum Download der beiden Browser also (einmalig) die Bing-Suche verwenden. Und in dieser werden sie nun darauf hingewiesen, doch bitte weiterhin bei Edge zu bleiben.
Das aktuell ausgelieferte Update auf Chrome 45 bringt nicht nur eine Reihe von neuen Funktionen wie die Custom Tabs mit sich, sondern kann vor allem im Hintergrund für eine bessere Leistung des Browsers sorgen. Die aktuelle stabile Version setzt den Fokus vor allem auf das Einsparen von Ressourcen, dem freigeben von ungenutztem Arbeitsspeicher und auch auf die Verbesserung der Ladezeiten von einzelnen Tabs. Und die Unterschiede sind tatsächlich deutlich zu spüren.
Noch vor wenigen Jahren wäre es fast undenkbar gewesen, dass ein populärer Browser oder gar ein ganzes Betriebssystem keine Flash-Unterstützung hat - doch die Zeiten ändern sich. Das Format hat sich längst selbst überlebt und steht selbst bei seinem Entwickler Adobe schon längst auf dem Abstellgleis. Jetzt hat Google angekündigt, dass man schon in wenigen Tagen den nächsten Sargnagel in das vorbereitete Grab von Flash schlagen wird: Ab dem 1. September wird der Chrome-Browser automatisch Werbeanzeigen im Flash-Format blockieren und diese standardmäßig nicht mehr anzeigen und abspielen.
Normalerweise setzt Google bei seinen Produkten auf eine Plattformübergreifende Strategie und möchte so mit den eigenen Angeboten möglichst viele Nutzer erreichen. Doch bei Windows 8 hatte man eine Ausnahme gemacht, das Microsoft-Betriebssystem so weit es geht boykottiert, und keine Produkte für die Touch-Oberfläche entwickelt. Mit Windows 10 hat Microsoft nun aber vieles richtig gemacht und ist wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt. Aber auch jetzt möchte Google nicht auf die von Microsoft geschaffene Infrastruktur setzen und wird das Info Center vorerst nicht unterstützen.
Schon seit einiger Zeit kann der Chrome-Browser dem Nutzer durch ein kleines Lautsprecher-Symbol anzeigen, welcher Tab aktuell Audio-Inhalte abspielt und woher die nervigen Geräusche stammen. Damit hat man eine gute Lösung für dieses Problem gefunden, doch an der Wurzel gepackt wurde es damit noch nicht - bis jetzt. Im neuen Developer-Release von Chrome findet sich nun eine neue Funktion, die das automatische Abspielen von Medieninhalten im Hintergrund komplett deaktiviert. Diese werden erst dann abgespielt, wenn der Tab geöffnet wird.
Nach über vier Jahren an der Spitze von Google räumt Larry Page seinen Platz und tritt von seinem Posten als CEO zurück. Da in er Zukunft CEO von Alphabet sein wird, hat er keine Zeit mehr für das Tagesgeschäft bei Google. Seinen Posten wird der Blitzaufsteiger des Unternehmens, Sundar Pichai übernehmen. Pichai galt schon seit langer Zeit als enger Vertrauter von Page und als aussichtsreicher Nachfolgekandidat für den Posten an der Spitze des Unternehmens. Unter Pichai wird sich Google vor allem in seinem Kerngeschäft weiter entwickeln.
Als Larry Page und Sergey Brin vor gut 17 Jahren das Unternehmen Google gegründet haben, hätte wohl niemand damit gerechnet, wie schnell dieses Unternehmen wachsen und was für eine Bedeutung es einmal haben wird. Jetzt sind beide bereit für den nächsten großen Schritt und kündigen, fast in einem Nebensatz, an dass sie Google als Unternehmen verlassen werden. Die beiden haben das neue Unternehmen Alphabet gegründet - und die Google Inc. wird ein Tochterunternehmen dieser neuen Firma.
Ende des vergangenen Jahres hatte Google angekündigt, dass man im Jahr 2015 eine Reihe von Produkten für Kinder herausbringen bzw. die Bestehenden in speziellen Versionen für die Kleinsten anpassen möchte. Bisher ist von den großen Ankündigungen allerdings noch nicht all zu viel umgesetzt worden - lediglich YouTube for Kids und der familienfreundliche Play Store sind in diesem Jahr online gegangen. Ein neues Job-Listing von Google verrät nun, dass man auch kinderfreundliche Versionen von Maps und Earth in Planung hat.
Mit der großangelegten Einführung von Windows 10 vor zwei Tagen wurde auch der neue Microsoft-Browser Edge offiziell gestartet und an alle Nutzer ausgeliefert. Zu diesem Anlass, und um den neuen Konkurrenten auf dem Markt Willkommen zu heißen, hat Google eine alte Tradition wieder aufleben lassen: Das Chrome-Team hat dem Edge-Team einen Kuchen zukommen lassen.
Heute morgen konnte Google sehr gute Quartalszahlen verkünden und die Anleger durch einen stark gestiegenen Umsatz und einen weit über den Erwartungen gewachsenen Ertrag erfreuen. Der Löwenanteil (mehr als 90 Prozent) der Einnahmen kommt noch immer aus dem Werbegeschäft, wobei dieser Anteil sogar wieder leicht gestiegen ist. Ein großer Wachstumstreiber ist dabei vor allem YouTube und die mobile Websuche. Im Rahmen der Quartalszahlen hat das Unternehmen einige Zahlen und Details rund um die beiden Angebote bekannt gegeben.