[Trigami-Review] Zooners.com ist ein neuer Service im Internet. Das deutschsprachige Web 2.0 Angebot aus Österreich sieht sich als das ?Google? für lokale Veranstaltungen und Events. Was ist Zooners? Zooners.com ist eine Art Suchmaschine für Veranstaltungen und Events in deiner Region. Jeder der möchte kann Termine eintragen und diese wahlweise öffentlich oder privat speichern. Des Weiteren kann man Plätze wie Restaurants, Hotels oder sonstige Sehenswürdigkeiten eintragen. Wie funktioniert Zooners? Hauptbestandteil von Zooners sind die sogenannten Zooncards. In diese trägt man Infos wie Zeit, Regelmäßigkeit, Ort und eine Beschreibung sowie Kontaktdaten ein. Wer möchte kann auch ein Video zum Event eintragen. Andere Mitglieder können diese Zooncards bewerten und Kommentare zu den Veranstaltungen schreiben. Bei Zooners gibt es keine Bots, die Daten zu Veranstaltungen oder Plätzen sammeln. Alles ist von den Zooners-Mitglieder erstellt. Bekomme ich etwas für die von mir eingetragenen Daten? Ja, bekommt man. Bei Zooners gibt es ein Punktesystem. Pro Eintrag gibt es fünf Punkte, ein Kommentar bringt 3 und für jedes hochgeladene Video und Foto kriegt man zwei Punkte gutgeschrieben. Sobald man 100 Punkte verdient hat ? man muss also nur 20 Zooncards erstellen ? bekommt man von Zooners.com ein kleines Überraschungspaket mit der Post geschickt. Wer 500 Punkte auf seinem Konto verbucht hat, darf sich im Shop etwas aussuchen. Zooners wurde erst heute in einer Betaphase gestartet. Aus diesem Grund gibt es für manche Regionen noch keine Daten bzw. nur sehr wenigen Events. Dies wird sich aber sich ändern. Erfolgschancen? Ob Zooners erfolgreich wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Viele Regionalzeitungen haben auf ihren Webseite einen Bereich, wo man Events finden kann. Wenn man aber zum Beispiel Veranstaltungen und Events in einen fremden Stadt sucht, ist das Portal sicherlich sehr hilfreich. Auch auf die Nutzungsbedingungen habe ich einen Blick geworfen. Seine Adresse, die zum Beispiel für den Versand der Überraschung bei 100 Punkten notwendig ist, wird ?garantiert nicht weitergegeben? und auch sonst wird der Datenschutz bei der Seite aus Österreich groß geschrieben. In sogenannten Cityblogs, die es größere Städte geben wird, kann man sich auch via RSS-Feed über Veranstaltungen informieren. Zooners war bis heute in einer Closed Beta Phase. Nach dem Start im deutschsprachigem Raum, will das derzeit sechsköpfige Team aus Wien Zooners in weiteren Sprache in europäischen Ländern starten. So eine Suche nach Events in der Region wäre sicherlich auch etwas für Google.
Nach der Einrichtung des gBalls mit einem Google Account, analysiert der mit Technik ausgestattete Football deine Schusstechnik und gibt dir Tipps für die Verbesserung. Die Daten werden an Google übertragen und an Trainer und Scouts weitergeben. Mit Hilfe des PCs kann man dann Kontakt mit diesen aufnehmen.
YouTube Da die GEMA mehr Geld für jedes Musikvideo auf YouTube fordert und dem Unternehmen mit Anzeigen droht, wird Google den deutschen Nutzern vorerst den Zugriff auf Musikvideos entziehen. Der YouTube-Manager Patrick Walker sprach heute mit Spiegel Online über die neuste Forderung vom Lizenzverwalter. Der bisherige Vertrag läuft heute aus. Die Verhandlungen über einen neuen Vertrag sind gescheitert. Die GEMA hat laut Walker 12 Cent pro Song gefordert. Dies sei 50mal höher als der Betrag den die britische "GEMA" PRS gefordert hat. "Wir können die Höhe dieser Forderung nicht nachvollziehen und sind von der Unnachgiebigkeit der Gema enttäuscht. Das ist für YouTube nicht tragbar, wir würden mit jedem Abruf eines Videos Geld verlieren," sagt der YouTube Manager. Ab heute Abend wird YouTube die Videos, die von Labeln (bspw. Universal, EMI und Sony) selbst eingestellt wurden, für deutsche Nutzer entfernen. Als nächstens werden dann die von Nutzern hochgeladenen Videos blockiert. Die Gema bestritt diese 12 Cent. Die Sprecherin Bettina Müller sagte SPIEGEL ONLINE: "Wir haben YouTube 1 Cent pro Stream angeboten. Die Verhandlungen sind bislang daran gescheitert, dass YouTube nicht bereit war und ist, die Forderungen der Gema nach mehr Transparenz hinsichtlich des genutzten Musikrepertoires zu erfüllen." Spiegel hat eine Erklärung gefunden wie diese 12 Cent zu Stande kommen. Ich zitiere:
Die Gema hat womöglich 1 Cent geboten, aber nur unter der Bedingung, von YouTube mehr Informationen zum Abruf der Musikvideo zu erhalten. Wenn wegen dieses Konflikt ein neuer Vertrag nicht zustande kommt, könnte die Gema womöglich die Abrechnung nach ihren "Lizenzierungsgrundlagen" für "Anbieter von Musikvideo-ondemand-Portalen" verlangen. In dem entsprechenden PDF-Dokument auf den Seiten der Gema heißt es, die "Mindestvergütung je entgeltlich oder unentgeltlich" genutzten Werks aus dem Gema-Repertoire mit einer Spieldauer bis zu fünf Minuten betrage 0,1278 Euro.
Google hat inzwischen selbst ein Posting dazu veröffentlicht.